CH155195A - Lagerungseinrichtung mit Wälzlager für Trommeln und Walzen, insbesondere für Zylinder von Druckmaschinen, Satinierwerken und dergleichen. - Google Patents

Lagerungseinrichtung mit Wälzlager für Trommeln und Walzen, insbesondere für Zylinder von Druckmaschinen, Satinierwerken und dergleichen.

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CH155195A
CH155195A CH155195DA CH155195A CH 155195 A CH155195 A CH 155195A CH 155195D A CH155195D A CH 155195DA CH 155195 A CH155195 A CH 155195A
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CH
Switzerland
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bearing
storage device
roller
collar
screw
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Application number
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English (en)
Inventor
Schnellpressenfabrik F Akt-Ges
Original Assignee
Albert Schnellpressen
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/02Bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description


  Lagerungseinrichtung mit Wälzlager für Trommeln und Walzen, insbesondere für  Zylinder von Druckmaschinen, Satinierwerken und dergleichen.    Um etwaigem Spiel der Rollen in Wälz  lager vorzubeugen oder das Spiel zu begren  zen, ist vorgeschlagen worder, entweder den  Innenring oder den Aussenring des Wälzlagers  konisch und federnd auszubilden. Der genannte  Zweck lässt sich so allerdings erreichen; wenn  aber das Lager nach der Abnahme von sei  nem Sitz wieder angebracht wird, bedarf es  immer einer neuen Einstellung des Spieles.  



  Die den Gegenstand der vorliegenden Er  findung bildende Lagerungseinrichtung ist mit  einer Vorrichtung zum Einstellen des Spiels  der Wälzkörper, z. B. ausserhalb der Maschine  oder auch in der Maschine selbst und zum  Erhalten des eingestellten Spiels versehen,  so dass es, wenn es einmal von seinem Sitz  abgenommen wurde nachher mit unveränder  tem Spiel wieder auf seinen Sitz verbracht  werden kann, also ohne dass es einer Neu  einstellung des Spiels bedürfte.

   Vorteilhafter  weise ist diese Vorrichtung mit einer Ein  richtung zum Befestigen des Wälzlagers auf    seinem Sitz verbunden und besitzt eine     mit-          telst    einer über den Lagerzapfen der Walze  verschiebbare, in den Innenring des Wälz  lagers einpressbare konische Hülse, durch  welche der Innenring so ausgeweitet werden  kann, dass das gewünschte Spiel der Rollen  des Wälzlagers erreicht wird.  



  Auf der beigegebenen Zeichnung ist der  Gegenstand der Erfindung an einem Lager  körper mit exzentrischer Büchse beispiels  weise dargestellt.  



  Fig. 1 ist ein Längsschnitt, Fig. 2 eine  Stirnansicht dieses Ausführungsbeispiels.  



  In der zylindrischen Bohrung 2 der Wand  des Maschinengestelles 1 ruht ein Lagerkörper  3, der eine um das Mass 4 exzentrisch lie  gende Bohrung 5 für die Unterbringung des  Wälzlagers 6 aufweist. Der Lagerkörper  greift mit einem Bund 8 über die Aussenseite  des Gestelles 1; dieser Bund ist in seiner  jeweiligen Lage durch einen mittelst Schrau  ben 10 am Gestell befestigten Ring 9 fest-      gehalten. Der Bund 8 trägt aussen eine Ver  zahnung 11, in welche eine im Ring 9 ge  lagerte Schnecke 12 eingreift. Die Schnecken  welle ist auswendig mit einem Vierkant 13  versehen, an welches eine Kurbel angesteckt  werden kann.  



  Das Wälzlager 6 sitzt mit seinem aus  dehnbaren Innenring 29 auf einer konischen  Büchse 15, welche mittelst einer Bundschraube  16 auf dem Lagerzapfen 18 der Walze 19  einstellbar gehalten ist. Der Gewindeteil der  Bundschraube 16 steckt im Lagerzapfen und  ist der Länge nach von einer Sicherheits  schraube 17 durchsetzt. Normalerweise liegt  der Kopf 31 der Schraube 17 auf der innern  Stirnfläche 32 der Gewindebohrung 33 auf.  Auswendig ist die Schraube 17 mit einer  Mutter 34 versehen, mittelst derer sie fest  mit der Bundschraube verbunden werden  kann. Die Sicherheitsschraube 17 soll die  Distanz zwischen dem Bund der Bundscbraube  16 und der ihr gegenüberstehenden Seite  eines Anschlagringes 15 sichern.  



  Mittelst der Schnecke 12 kann der zylin  drische Lagerkörper 3 verdreht werden; das  Mass der Verdrehung kann mit Hilfe einer  am Ring 9 angebrachten Skala 20 und eines  an dem mit dem Lagerkörper 3 durch Schrau  ben verbundenen Verschlussdeckel 21 ange  brachten Zeigers 22 abgelesen werden. An  einer Verdrehung des Lagerkörpers nimmt  auch das exzentrisch in ihm steckende Wälz  lager 6 teil. Infolge dieser Exzentrizität lässt  sich die Lage der Walze 19 gegenüber einer  mit ihr zusammenarbeitenden Walze verän  dern. Zwischen dem Wälzlager 6 und dem  Bund 24 des Lagerzapfens 18 der Walze 19  ist ein am äussern Umfang abgestufter, über  den Zapfen 18 geschobener Anschlagring 25  eingeschaltet, der mittelst einer mit Schrauben  am Lagerkörper 3 befestigten Überwurfscheibe  7 festgehalten ist.  



  Das Wälzlager 6 wird nach Einstellung  des allenfalls gewünschten Spiels der     Wälz-          körper    zwischen dem Innenring 29 und dem  Aussenring 30 mit der konischen Büchse 15  und dem Anschlagring 25, zweckmässiger  weise ausserhalb der Maschine, auf den Lager-    zapfen 18 gesteckt, wobei der Innenring 29  des Wälzlagers am Anschlagring 25 anliegt.  Hierauf wird die konische Büchse 15 mittelst  der Bundschraube 16 so fest angezogen, dass  sich der Innenring etwas weitet und fest auf  die Büchse 15 zu sitzen kommt, so dass er  dann an der Drehung des Lagerzapfens 18  teilnehmen kann. Sodann wird die aussen mit  einem Schlitz versehene Sicherheitsschraube  17 mittelst eines Schraubenziehers nach innen  gedreht, bis ihr Bund 31 auf die Fläche 32  in der Bohrung 33 zu sitzen kommt.

   Endlich  wird noch die Mutter 34 angezogen und so  die Schraube 17 mit der Bundschraube 16  gekuppelt. Erst nachher wird die Walze 19  mitsamt ihrem auf der Büchse 15 festsitzen  den und am Anschlagring 25 anliegenden  Wälzlager 6 in die Maschine eingesetzt, wo  bei das letztere von dem im Gestell 1 be  findlichen Lagerkörper 3 aufgenommen wird.  Um das Wälzlager herauszunehmen, braucht  nur der Verschlussdeckel 21 am Lagerkörper  abgenommen und die Bundschraube 16 her  ausgeschraubt zu werden, wobei aber die  Sicherheitsschraube 17 in der Bundschraube  unverändert stecken bleibt; alsdann kann die  Hülse 15 mit samt dem Wälzlager 6 mit  Hilfe irgend eines geeigneten Werkzeuges  vom Lagerzapfen 18 abgezogen werden.

   Wenn  dann das Wälzlager neuerdings am Zapfen 18  der gleichen Walze 19 angebracht werden  soll, so wird zuerst der Anschlagring 25 bis  zum Anschlag am Bund 24 und hernach die  konische Büchse 15 mit dem auf ihr sitzen  den Wälzlager über den Zapfen 18 geschoben,  worauf die Bundschraube 16 so weit in die  Gewindebohrung 33 eingeschraubt wird, bis  der Kopf 31 der in der Bundschraube stecken  gebliebenen Sicherheitsschraube 17 wieder  auf die Fläche 32 zu sitzen kommt.

   Damit  ist die ursprüngliche Einstellung des Wälz  lagers wieder hergestellt, also greift die ko  nische Büchse 15 genau so weit wie zuvor  in den gegen den Anschlagring 25 anliegen  den Innenring 29 des Wälzlagers ein, so dass  das Spiel der Rollen zwischen dem     Innen-          und    Aussenring des Wälzlagers genau das  selbe wird wie bei der Einstellung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lagerungseinrichtung mit Wälzlager für Trommeln und Walzen, insbesondere für Zy linder von Druckmaschinen, Satinierwerken und dergleichen, bei welcher der Innenring des Wälzlagers behufs Erzielung des gewünsch ten Spiels der Wälzkörper zwischen ihm und dem Aussenring auf einer konischen Büchse festgeklemmt ist, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Einstelleu des erwähnten Spiels und zum Erhalten des einmal einge stellten Spiels, so dass das Wälzlager, wenn es einmal vom Lagerzapfen einer Walze ab gezogen wurde, hernach wieder auf denselben Lagerzapfen unter unveränderter Beibehaltung des eingestellten Spiels aufgeschoben werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Lagerungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrich tung zum Einstellen des Spiels der Wälz- körper im Wälzlager und zum Erhalten des eingestellten Spiels aus einem über den Lagerzapfen geschobenen Anschlag ring, der bereits erwähnten, ebenfalls über den Lagerzapfen geschobenen konischen Büchse, einer in den Lagerzapfen einge schraubten, die konische Büchse in den Innenring des Wälzlagers pressenden und letzteren ausweitenden Bundschraube und einer in der Bundschraube steckenden, die Distanz zwischen dem Anschlagring und dem Bund der Bundschraube erhaltenden Sicherheitsschraube besteht. 2.
    Lagerungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sicherheitsschraube mit einem Befestigungsmittel zur Kupplung mit der Bundschraube versehen ist. 3. Lagerungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wälz lager in einer exzentrischen Bohrung eines um seine Axe drehbaren zylindrischen Lagerkörpers untergebracht ist, welcher seinerseits in einem feststehenden DZa- schinenteil gelagert ist.
CH155195D 1931-08-03 1931-08-03 Lagerungseinrichtung mit Wälzlager für Trommeln und Walzen, insbesondere für Zylinder von Druckmaschinen, Satinierwerken und dergleichen. CH155195A (de)

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