CH153298A - Transformator mit künstlich vergrösserter Streuung. - Google Patents
Transformator mit künstlich vergrösserter Streuung.Info
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Description
Transformator mit kiinstlieli vergrösserter Streuung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Transformator mit künstlich vergrösserter Streuung, zum Zwecke, die Wicklungen vor Überlastung zu schützen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsformen, als Mantel- und als Kerntransformator mit verschiedenen Wicklungsanordnungen dar gestellt, und es zeigt: Fig.1 die schematische Aufsicht eines Manteltransformators mit dem Streusteg, den Wicklungen und dem Verlauf der Kraft flüsse, Fig. 2 den Schnitt der Kerne, der Joche und der Streubleche des Manteltransforma tors nach Fig. 1, Fig. 3 die schematische Aufsicht eines Manteltransformators mit unterteilter Sekun därwicklung und mehrerer Streustege,
Fig.4 die schematische Aufsicht eines Kerntransformators mit Streusteg zwischen den Kernen und Streublechfortsätzen für die Jochverstärkung, Fig.5 den Schnitt der Kerne und der Streubleche des Kerntransformators nach Fig. 4, Fig.6 die schematische Aufsicht eines Kerntransformators mit unterteilter Sekun därwicklung und zugehöriger Streustege.
Der gezeichnete Manteltransformator be sitzt den Kern 7e und die Joche<I>i,</I> die aus gestanzten oder geschnittenen Transforma.- torenblechen b zusammengesetzt sind. Auf dem mittleren Kern sind zwei Wicklungen so befestigt, dass auf einer Seite die Primär wicklung Pr und auf der andern Seite die Sekundärwicklung Sek liegt. Über die ,loche und den Kern sind oben und unten gestanzte oder geschnittene Bleche mit Streusteg St quer zum Kern eingelegt.
Wird nun die Primärwicklung an eine Wechselspannung angelegt, so erzeugt diese einen Kraftfluss eti im Kern, welcher sich in der Haupt- Lache über die Joche schliesst, jedoch schon bei Leerlauf einen kleinen Streufluss (Peo über die Streustege St entsprechend dem Streustegquerschnitt und ihrem magnetischen Widerstande abgibt.
Wird die Sekundär wicklung bis zum Kurzschluss belastet, so drängt der vom Sekundärstrom erzeugte Kraftfluss den Hauptkraftfluss soweit zu rück, bis das Verhältnis der Kraftflüsse 0c2 im Kern der Sekundärwicklung und der jenige T#, im Streukern sich im umgekehrten Verhältnis der magnetischen Widerstände dieser beiden Kraftlinienwege einstellen.
Der Sekundärstrom kann daher bei Kurz schluss nur so gross werden, bis dieser Be harrungszustand erreicht ist, so dass durch eine entsprechende Wahl des Streukernquer- schnittes bezw. ihres magnetischen Wider standes die Grösse des Sekundärstromes be liebig eingestellt werden kann. Da bei die ser Anordnung der Streukerne gleichzeitig auch die Joche verstärkt werden, so wird damit auch die Kraftflussverteilung beein flusst, so dass eine Reduktion des Leerlauf stromes eintritt, welche Erscheinung ausser ordentlich wichtig bei Kleintransformatoren ist.
Diese Anordnung der Streustege zur Re duktion der Kurzschlussströme ist praktisch anwendbar bei allen Manteltransformatoren beliebiger Leistung, ,jedoch ist mit zu nehmender Leistung eine Unterteilung der Sekundärwicklung erforderlich, so dass dann zwei oder mehrere Streustege angebracht werden müssen, wie in der Fig. d angedeutet wurde.
Der gezeichnete Kerntransformator be sitzt die beiden Kerne k und die seitlichen Joche i, die aus geschnittenen oder ge stanzten Transformatorenblechen b zusam mengesetzt sind. Auf dem einen Kern ist eine Primärwicklung Pr und auf dem andern eine Sekundärwicklung Sel; untergebracht.
Tiber und unter den Jochen liegen die Ver stärkungsteile v der Streubleche, deren Streu kerne St eine magnetische Verbindung zwi schen den Jochen bilden, wodurch ein Teil des Hauptkraftflusses der Primärwicklung als Streufluss durch den Streusteg von der Sekundärwicklung abgelenkt wird.
Auch in diesem Falle fliesst bei Leerlauf entsprechend der Grösse des magnetischen Widerstandes des Streusteges ein Leerlaufstreukraftfluss welcher bei Belastung der Sekundär wicklung bis zum Kurzschluss auf den Maxi malwert (I), ansteigt, wodurch der Kraftfluss im Kern der Sekundärwicklung Ot-- und da mit der Kurzschlussstrom selbst reduziert wird.
Die Grösse des maximal möglichen Se kundärstromes wird .daher auch hier durch eine zweckmässige Wahl des Eisenquer schnittes des Streusteges festgelegt und gleichzeitig bedingen .die Streublechansätze r der Joche eine Jochverstärkung, die wie derum eine Herabsetzung des Leerlaufstromes verursacht. Diese Anordnung der Streustege zur Reduktion der Kurzschlussströme ist praktisch anwendbar bei allen Kerntrans formatoren beliebiger Leistung, wobei jedoch mit zunehmender Leistung eine Unterteilung der Sekundärwicklung nach Art der Fig. 6 erforderlich wird, die wiederum eine Unter teilung der Streustege mit sich bringt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCH: Transformator mit künstlich vergrösserter Streuung, zum Zwecke, die Wicklungen vor Überbelastung zu schützen, dadurch gekenn zeichnet, dass mittelst Streustegen ein Teil des Hauptkraftflusses der Primärwicklung von der Sekundärwicklung abgelenkt wird, wobei die Streubleche gleichzeitig eine Joch- verstärkung bewirken, so dass auch der Leer- 1_a.ufstrom verringert wird.UNTERANSPRÜCHE 1.. Transformator nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe als Manteltransformator ausgebildet ist. ?. Transformator nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1 für grössere Lei stungen, gekennzeichnet durch eine Unter teilung der Sekundärwicklung und ent sprechender Vermehrung der Streustege. 3. Transformator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass derselbe als Kerntransformator ausgebildet ist. t. Transformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, für grössere Leistungen, gekennzeichnet durch eine Unterteilung der Sekundärwicklung und entsprechender Vermehrung der Streustege.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH153298T | 1932-01-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH153298A true CH153298A (de) | 1932-03-15 |
Family
ID=4408223
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH153298D CH153298A (de) | 1932-01-22 | 1931-03-17 | Transformator mit künstlich vergrösserter Streuung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH153298A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019380B (de) * | 1955-06-13 | 1957-11-14 | Siemens Ag | Prueftransformator fuer sehr hohe Spannungen |
-
1931
- 1931-03-17 CH CH153298D patent/CH153298A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1019380B (de) * | 1955-06-13 | 1957-11-14 | Siemens Ag | Prueftransformator fuer sehr hohe Spannungen |
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