CH153298A - Transformator mit künstlich vergrösserter Streuung. - Google Patents

Transformator mit künstlich vergrösserter Streuung.

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CH153298A
CH153298A CH153298DA CH153298A CH 153298 A CH153298 A CH 153298A CH 153298D A CH153298D A CH 153298DA CH 153298 A CH153298 A CH 153298A
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Wirz Emil Ing Dr
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Wirz Emil Ing Dr
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/34Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
    • H01F27/38Auxiliary core members; Auxiliary coils or windings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


  Transformator mit     kiinstlieli    vergrösserter Streuung.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Transformator mit künstlich vergrösserter  Streuung, zum Zwecke, die Wicklungen vor  Überlastung zu schützen.  



  In der Zeichnung ist der Gegenstand der  Erfindung in zwei Ausführungsformen, als  Mantel- und als Kerntransformator mit  verschiedenen Wicklungsanordnungen dar  gestellt, und es zeigt:       Fig.1    die schematische Aufsicht eines  Manteltransformators     mit    dem Streusteg,  den Wicklungen und dem Verlauf der Kraft  flüsse,       Fig.    2 den Schnitt der Kerne, der Joche  und der Streubleche des Manteltransforma  tors nach     Fig.    1,       Fig.    3 die schematische Aufsicht eines       Manteltransformators    mit unterteilter Sekun  därwicklung und mehrerer Streustege,

         Fig.4    die schematische Aufsicht eines  Kerntransformators mit Streusteg     zwischen       den Kernen und     Streublechfortsätzen    für die  Jochverstärkung,       Fig.5    den Schnitt der Kerne und der  Streubleche des Kerntransformators nach       Fig.    4,       Fig.6    die schematische Aufsicht eines  Kerntransformators mit unterteilter Sekun  därwicklung und zugehöriger Streustege.  



  Der gezeichnete Manteltransformator be  sitzt den     Kern        7e        und    die Joche<I>i,</I> die aus  gestanzten oder geschnittenen     Transforma.-          torenblechen    b zusammengesetzt sind. Auf  dem mittleren Kern sind zwei Wicklungen  so befestigt, dass auf einer Seite die Primär  wicklung     Pr    und auf der andern Seite die  Sekundärwicklung Sek liegt. Über die     ,loche     und den Kern sind oben und unten gestanzte  oder geschnittene Bleche mit Streusteg St  quer zum Kern eingelegt.

   Wird nun die  Primärwicklung an eine Wechselspannung  angelegt, so erzeugt diese einen     Kraftfluss          eti    im Kern, welcher sich in der Haupt-      Lache über die Joche schliesst, jedoch schon  bei Leerlauf einen kleinen     Streufluss        (Peo     über die Streustege     St    entsprechend dem       Streustegquerschnitt    und ihrem     magnetischen          Widerstande    abgibt.

   Wird die Sekundär  wicklung bis zum Kurzschluss belastet, so  drängt der vom Sekundärstrom erzeugte       Kraftfluss    den     Hauptkraftfluss    soweit zu  rück, bis das Verhältnis der Kraftflüsse     0c2     im Kern der Sekundärwicklung und der  jenige     T#,    im     Streukern    sich im umgekehrten  Verhältnis der magnetischen Widerstände  dieser beiden     Kraftlinienwege    einstellen.

    Der     Sekundärstrom    kann daher bei Kurz  schluss nur so gross werden, bis dieser Be  harrungszustand erreicht ist, so dass durch  eine entsprechende Wahl des     Streukernquer-          schnittes        bezw.    ihres magnetischen Wider  standes die Grösse des Sekundärstromes be  liebig eingestellt werden kann. Da bei die  ser Anordnung der Streukerne gleichzeitig  auch die     Joche    verstärkt werden, so wird  damit auch die     Kraftflussverteilung    beein  flusst, so dass eine Reduktion des Leerlauf  stromes eintritt, welche Erscheinung ausser  ordentlich wichtig bei     Kleintransformatoren     ist.

   Diese     Anordnung    der     Streustege    zur Re  duktion der     Kurzschlussströme    ist praktisch  anwendbar bei allen Manteltransformatoren  beliebiger Leistung, ,jedoch ist mit zu  nehmender Leistung eine Unterteilung der       Sekundärwicklung    erforderlich, so dass dann  zwei oder     mehrere    Streustege angebracht  werden müssen, wie in der     Fig.    d angedeutet  wurde.  



  Der gezeichnete Kerntransformator be  sitzt die beiden Kerne k und die seitlichen  Joche i, die aus     geschnittenen    oder ge  stanzten     Transformatorenblechen    b zusam  mengesetzt sind. Auf dem einen Kern ist  eine     Primärwicklung        Pr    und auf dem andern  eine     Sekundärwicklung        Sel;    untergebracht.

         Tiber    und unter den Jochen liegen die Ver  stärkungsteile v der Streubleche, deren Streu  kerne     St    eine magnetische Verbindung zwi  schen den Jochen bilden, wodurch ein Teil  des     Hauptkraftflusses    der Primärwicklung    als     Streufluss    durch den Streusteg von der  Sekundärwicklung abgelenkt wird.

   Auch in  diesem Falle fliesst bei Leerlauf entsprechend  der Grösse des magnetischen Widerstandes  des Streusteges ein     Leerlaufstreukraftfluss     welcher bei Belastung der Sekundär  wicklung bis zum Kurzschluss auf den Maxi  malwert     (I),    ansteigt, wodurch der     Kraftfluss     im Kern der Sekundärwicklung     Ot--        und    da  mit der     Kurzschlussstrom    selbst reduziert  wird.

   Die Grösse des     maximal    möglichen Se  kundärstromes wird .daher auch     hier    durch  eine zweckmässige Wahl des Eisenquer  schnittes des Streusteges festgelegt und  gleichzeitig bedingen .die     Streublechansätze    r  der Joche eine     Jochverstärkung,    die wie  derum eine Herabsetzung des     Leerlaufstromes     verursacht. Diese Anordnung der Streustege  zur Reduktion der     Kurzschlussströme    ist  praktisch anwendbar bei allen Kerntrans  formatoren beliebiger Leistung, wobei jedoch  mit zunehmender Leistung eine Unterteilung  der Sekundärwicklung nach Art der     Fig.    6  erforderlich wird, die wiederum eine Unter  teilung der Streustege mit sich bringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Transformator mit künstlich vergrösserter Streuung, zum Zwecke, die Wicklungen vor Überbelastung zu schützen, dadurch gekenn zeichnet, dass mittelst Streustegen ein Teil des Hauptkraftflusses der Primärwicklung von der Sekundärwicklung abgelenkt wird, wobei die Streubleche gleichzeitig eine Joch- verstärkung bewirken, so dass auch der Leer- 1_a.ufstrom verringert wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1.. Transformator nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe als Manteltransformator ausgebildet ist. ?. Transformator nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1 für grössere Lei stungen, gekennzeichnet durch eine Unter teilung der Sekundärwicklung und ent sprechender Vermehrung der Streustege. 3. Transformator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass derselbe als Kerntransformator ausgebildet ist. t. Transformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, für grössere Leistungen, gekennzeichnet durch eine Unterteilung der Sekundärwicklung und entsprechender Vermehrung der Streustege.
CH153298D 1932-01-22 1931-03-17 Transformator mit künstlich vergrösserter Streuung. CH153298A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019380B (de) * 1955-06-13 1957-11-14 Siemens Ag Prueftransformator fuer sehr hohe Spannungen

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