DE1763947C3 - MeBwandler - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
- H01F27/34—Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
- H01F27/341—Preventing or reducing no-load losses or reactive currents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Meßwandler mit mindestens
einem Abgleichkern und Windungsabgleich «lit parallelen Teilwicklungen, die Unterschiedliche
Windungszahlen aufweisen.
Es sind mehrere Verfahren zum Abgleich von itromwandlern bekannt, mit deren Hilfe es möglich
Ist, einen entsprechend ausgelegten Stromwandler in »einem Fehlerverhalten so zu korrigieren, daß sich
»eine Fehler innerhalb der positiven und negativen Fehlergrenzen befinden. Dies kann einmal dadurch
erreicht werden, daß die primäre Durchflutung mit Hilfe einer Tertiärwicklung ei höht wird, wobei die
Tertiärwicklung über einen Hilfskern gespeist wird, eier entweder vom Primärstrom oder vom Sekundärstrom
des Hauptkernes durchflutet sein kann. Bei der Durchflutung vom Primärstrom ist unter Umständen
der Platzbedarf sehr groß, und bei Durchflutung vom Sekundärstrom bereitet insbesondere bei Wandlern
mit hoher thermischer Kurzschlußfestigkeit das Aufbringen der dicken Drähte auf den Hilfskern beträchtliche
Schwierigkeiten. In beiden Fällen ist bei der Dimensionierung der Kerne das Überstromverhalten
des Gesamtwandlers zu berücksichtigen. Es muß dabei mit Sicherheit vermieden werden, daß der
Hilfskern vor dem Hauptkern in die Sättigung gerät. Anderenfalls wäre die. Tertiärwicklung thermisch sehr
stark gefährdet. Die Berücksichtigung dieser Umstände führt zu relativ großen Hilfskernen, deren Unterbringung
im Wandlergehäuse schwierig sein kann.
Eine weitere Form des Abgleich« ist der Windungsaibgleich,
bei dem die sekundäre Windungszahl kleiner ist, als dem Übersetzungsverhältnis entsprechen
würde. In vielen Fällen ergibt die Verminderung um eine Windung einen zu großen Abgleich. Man ist
dann gezwungen, den Kupferquerschnitt der Sekundönvicklung
aufzuteilen und gleicht dann nur mit einem Teilquerschnitt ab. Die Parallelschaltung von
2wei Wicklungen mit unterschiedlicher Windungszahl hat zur Folge, däBjivwschen diesen beiden ein AusgleichsstTomfließ^der
die Patentialunterschiede ausgleicht. Bei kleine^- Windüngszahlen lind starken
Drahtquerschnitteh* wie sie bei Wandlern mit hoher thermischer Kurzschiußicstigkeit vorkommen., kann
dieser Ausgleicltisirom relativ groß werden. Da der
Ausgleichsstrom einen zusätzlichen Fehler verursacht, kann er die Abgleichmaßnahmen zunichte machen
und den Wandler meßtechnisch wesentlich verschlechtem. Es wird nämlich dabei die zwischen den
Messungen mit Nennbürde und der kleinen Prüf-■·;■
.bürde (z.B.;1/··Hler Nennbürde) befindliche Fehlerbandbreite
vergrößert.
Eine weitere bekannte Abgleichmaßnahme ist das »Durchfädeln«. Hierbei wird eine der sekundären
Ableitungen durch einen Spalt im Eisenkern gefädelt, so daß eine Windung entsteht, die nur einen Teilquerschnitt
des Eisens umfaßt. Diese Methode ergibt unerwünschte Gegenmagnetisierungseffekte, die bei
hochpermeabten Kernmaterialien, wie sie heute überwiegend
verwendet werden, zu starken Streuungen in der Lage und Form der Fehlerkurven führen kennen,
die sehr nachteilig sind.
Die Aufgabe besteht daher darin, einen MeBwandler mit mindestens einem Abgleichkern und Windungsabgleich mit parallelen Teilwicklungen, die unterschiedliche Windungszahlen aufweisen, zu schaffen, der den Zusatzfehler beim Abgleich vermindert und die nachträgliche Abstufung des Abgleichs ermöglicht. Die Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß in die Ableitungen oder Verbindungsleitungen der Teilwicklungen W21, W22 des Meßwandlers entweder der eine Abgleichkern mit Wicklungen W31, W32 oder mehrere Abgleichkerne
Die Aufgabe besteht daher darin, einen MeBwandler mit mindestens einem Abgleichkern und Windungsabgleich mit parallelen Teilwicklungen, die unterschiedliche Windungszahlen aufweisen, zu schaffen, der den Zusatzfehler beim Abgleich vermindert und die nachträgliche Abstufung des Abgleichs ermöglicht. Die Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß in die Ableitungen oder Verbindungsleitungen der Teilwicklungen W21, W22 des Meßwandlers entweder der eine Abgleichkern mit Wicklungen W31, W32 oder mehrere Abgleichkerne
mit Wicklungen so eingeschleift sind, daß die in den parallelen Teilwicklungen des Meßwandlers W21, W22
und in den Wicklungen der Abgleichkerne fließenden Ströme sich durch eine Antiparallel-Schaltung
der Abgleichkermvicklungen in ihrer magnetisierenden Wirkung auf den oder die Abgleich'kerne weitgehend
aufheben.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer Zeichnung näher erläutert.
Die Figur gibt als Beispiel das Ersatzschaltbild des Sekundärkreises eines Stromwandlers mit einem Abgleichkern
wieder. E1 und E2 sind die in den beiden
Teilwicklungen mit den Windungszahlen W21 und W22 induzierten elektromotorischen Kräfte, die die
Ströme /21 und Z22 treiben. Z?21 und R22 sind die Wirk-
widerstände der beiden Teilwicklungen. Die den beiden Teilwicklungen gemeinsame sekundäre Streureaktanz
ist JX2. Diese und die Bürde ZB werden vom
Sekundärstrom J2 durchflossen, der die Summe von
Z21 und Z22 ist. Die Wicklungen W31 und W32 des Ab-
gleichikerns \verden von den Strömen Z2, und Z2., so
durchflossen, daß im Idealfall das Amperewindungsgleichgewicht Z21W31 = Z22 W31, hergestellt wird. Das
bedeutet, daß die magnetisierende Wirkung der Ströme Z21 und Z22 sich gegenseitig aufhebt. Damit die
Unterschiede zwischen den in den beiden Teilwicklungen induzierten Spannungen ausgeglichen werden
können, wird der Kern durch einen kleinen Strom magnetisiert, der die Wicklungen des Abgleichkerns
gleichsinnig durchläuft. Bezüglich seiner Stromrichtung ist er mit dem obengenannten Ausgleichsstrom
etwa gleich. In seinem Betrag ist er jedoch wesentlich kleiner, so daß der von ihm noch verursachte zusätzliche
Fehler des Hauptkernes praktisch vernachlässig-
bar ist. In einer etwas anderen Betrachtungsweise kann man auch sagen, daß der Abgleichkern für die
eigentlichen Sekundärströme Z41 und Z24 einen kleinen
Widerstand und für den Ausgleichsstrom einen großen Widerstand darstellt. Zur Vermeidung thermischer
Überlastungen muß die Aufteilung des sekundären Leiterquerschnitts des Hauptkernes und damit
auch die Dimensionierung der Drahtquerschnitte für die Wicklungen W31 und W3i so erfolgen, daß sich
die gleiche Stromdichte ergibt. Bei der Bemessung des Uuerschnitts des Eisenkerns muß lediglich darauf
geachtet werden, daß bei Belastung des Hauptkernes mit der Nennbürde und dem größten Strom, für den
die Klassengenauigkeit des Wandlers noch gewährleistet sein muß, im Hilfskern noch keine Sättigung
eintritt.
In einer besonderen Ausbildung des Hilfskernes kann beispielsweise die Windungszahl W31 — 1 gewählt
werden. Ist ferner die eine V'icklung des Hauptkernes W21 gleich der theoretischen Windungszahl
W2n und die andere W2i = W2n- 1 und der gewünschte
Abgleich A in 0/c, so berechnet sich Windungszahl
W.v, des Hilfskernes aus
w = 100-ji(^«-.!.) *s
Da es in den meisten Fällen darum geht, einen relativ kleinen Bruchteil einer Windung abzugleichen,
besitzt die Wicklung W3x auch den weitaus größten
Teil des Leiterquerschnitts, auf den im vorliegenden Beispiel nur ein kleiner Ringkern aufgeschoben zu
werden braucht, auf den sich die Windungen W3i mit
dem relativ dünnen Drehtquerschnitt ohne besondere Schwierigkeiten aufbringen lassen. Dies ergibt ein
kleines Gebilde, das sich leicht im Wandlergehäuse unterbingen läßt.
Aus Gründen einer rationellen Fertigung wird man bestrebt sein, für eine möglichst große Vielfalt von
Fällen einen einheitlichen Ringkern für den Abgleichkern zu verwenden, wobei man sieb naturgemäß
mit den Wicklungen· auf dem Abgleichkern den jeweiligen Verhältnissen anpassen muß. Sollte in einzelnen
Fällen der Eisenquerschnitt des Abgleichkerns nicht ausreichen, so ist es möglich, mehrere Kerne in
Reihe zu schalten. Dabei kann man die Abgleichkerne auch auf die beiden Ableitungen des Hauptkernes
verteilen. Besteht die Sekundärwicklung des Hauptwandlers aus mehreren, in Reihe geschalteten
Spulen, so kann der Abgleichwandler auch in die Verbindungsleitungen zwischen diesen Spulen eingeschlcift
werden.
Das gleiche Prinzip kann auch auf Spannungswandler übertragen werden. Hier ist es möglich, mit
Hufe des Abgleich'kerns die Spannungsdifferenz von einer Windung feinstufig zu unterteilen und abzugreifen
und zugleich das Fließen eines unerwünschten Ausgleichsstromes zu unterdrücken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
- Patentansprüche:-1. Meßwandler mit (mindestens einem Abgleichkern' und Windungsabgleich mit parallelen Teilwickhingen, die unterschiedliche Windungszahlen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ableitungen oder Verbindungsleitungen der Teilwicklungen (W21, W24) des Meßwandlers entweder der eine Abgleichkern mit Wicklungen (W31, WS2) qder mehrere Abgleich-r kerne mit Wicklungeri so angeschleift sind, daß die in den parallelen Teilwicklungen des Meßwandlers (W21, W22) und in den Wicklungen der Abgteichkerne fließenden Ströme sich durch eine Antiparallel-Schaltung der Abgleichkernwicklungen in Ihrer magnetisierer.den Wirkung auf den oder die Abgleichkerne weitgehend aufheben.
- 2. Meßwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Abgleichkern ein kleiner Ringkern verwendet wird.
- 3. Meßwandler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Wicklung mit der kleineren Windungszahl auf dem Abgleichkern eine Windung vorgesehen wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681763947 DE1763947C3 (de) | 1968-09-12 | 1968-09-12 | MeBwandler |
| FR6928973A FR2017867B1 (de) | 1968-09-12 | 1969-08-21 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681763947 DE1763947C3 (de) | 1968-09-12 | 1968-09-12 | MeBwandler |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1763947A1 DE1763947A1 (de) | 1972-03-02 |
| DE1763947B2 DE1763947B2 (de) | 1975-05-28 |
| DE1763947C3 true DE1763947C3 (de) | 1976-01-08 |
Family
ID=5697815
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681763947 Expired DE1763947C3 (de) | 1968-09-12 | 1968-09-12 | MeBwandler |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1763947C3 (de) |
| FR (1) | FR2017867B1 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1385398A (fr) * | 1963-08-28 | 1965-01-15 | Thomson Houston Comp Francaise | Transformateur de mesure à compensation magnétique contrôlée |
-
1968
- 1968-09-12 DE DE19681763947 patent/DE1763947C3/de not_active Expired
-
1969
- 1969-08-21 FR FR6928973A patent/FR2017867B1/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1763947A1 (de) | 1972-03-02 |
| FR2017867B1 (de) | 1973-10-19 |
| DE1763947B2 (de) | 1975-05-28 |
| FR2017867A1 (de) | 1970-05-22 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |