CH153138A - Pflug zum Ausheben der Geleisebettung auf Bahnkörpern. - Google Patents

Pflug zum Ausheben der Geleisebettung auf Bahnkörpern.

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CH153138A
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Hoffmann Peter
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      Pflug        zum        Ausheben    der     Geleisebettnng        auf        Bahnkörpern.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Pflug zum Ausheben der     Geleisebettung    auf  Bahnkörpern und zum Entfernen des Aus  hubes nach mindestens einer Seite.  



  Wenn auf einem Bahnkörper die     Beschot-          terung    durch neue ersetzt werden muss, ge  schieht dies nach den bisher bekannten Ar  beitsmethoden in der     Weise,    dass zuerst das  Geleise entfernt wird und dann der alte  Schotter aufgelockert und neben den Bahn  körper geschüttet wird. Ob dies nun durch  Handbetrieb oder maschinell geschah, so wurde  dieser Prozess in mehreren Vorgängen durch  geführt. Der vorliegende Erfindungsgegenstand  gestattet nun das Auflockern und Entfernen  des Schotters nach mindestens einer Seite des  Bahnkörpers in einem einzigen Arbeitsgang.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 eine Ansicht von oben,       Fig.    2 von der Seite und       Fig.    3 von hinten.    Auf zwei in Längsrichtung liegenden Trä  gern, der Führungsschiene 1 und der Schleif  schiene 2 sind     schiefgestellte,    parallellaufende.  nach einer Seite ausladende Pflugscharen 3  und 4 befestigt und durch Tragwerke 5 und 6  versteift. Am vordern Ende ist ein quer  zur     Arbeits-    das heisst Geleise-Richtung ge  stelltes, in senkrechter Richtung verstellbares  Streichblech 7 angeordnet, dessen hinterer  Teil horizontal verläuft; während es vorn nach  aufwärts gebogen ist.

   An demselben sind  Aufreisser 8, welche nach unten vorwärts  geneigt sind, befestigt. Diese Aufreisser be  stehen im vorliegenden Beispiel aus unten  zugespitzten Winkeleisen, die durch Flach  eisen festgehalten sind. Das Streichblech ist  durch einen quer laufenden Balken 9, bei  spielsweise aus     U    Eisen bestehend, verstärkt,  an welchem ein Zugorgan 10, beispielsweise  aus einer Kette oder Seil bestehend, mittelst  eines Ringbolzens 11 angebracht ist.  



  Der Pflug kann beispielsweise durch eine  Lokomotive gezogen werden. Zuerst wird      die     Geleisestrecke    zwischen Lokomotive und  Pflug abgebrochen. Dann wird der Pflug auf  der so freigelegten Strecke fortgezogen. Er  gräbt sich soweit in den Schotter ein, bis  das Streichblech auf demselben aufliegt. Die  Führungsschiene, bestehend aus einem hoch  gestellten Balken, etwa aus<B>U</B> Eisen, gewähr  leistet die Einhaltung der Fahrrichtung da  durch, dass sie sich in derselben dem aufge  lockerten Material entlang am nicht aufge  lockerten anlehnt.

   Die Schleifschiene, beispiels  weise aus einem     'j"    Eisen bestehend, vermit  telt die horizontale Führung des Pfluges da  durch, dass der breite Flansch über die nicht  mehr aufgelockerte     Bettung    schleift und damit  ein immer tieferes Eindringen vermeidet. Die  Aufreisser lockern das Material auf und die  Pflugscharen fördern dasselbe nach einer Seite  hin ab. Die Fahrrichtung des Pfluges muss  bei zweigeleisigen Bahnkörpern so gewählt  werden, dass das Material nach der äusseren  Seite abgestossen wird.  



  Ein anderes Ausführungsbeispiel, welches  jedoch zeichnerisch nicht dargestellt ist, hat  eine Führungsschiene in der Mitte und auf  jeder Seite eine Schleifschiene und Pflug  scharen, welche von der Führungsschiene  nach beiden Seiten hin auf die Schleifschienen  ausladen. Diese Type ist besonders für die  Bearbeitung von     eingeleisigen    Bahnkörpern  geeignet.  



  Das Zugorgan wird man besonders auf  geraden Strecken möglichst lang wählen, um  eine längere Strecke ohne Unterbrechung be  arbeiten zu können. Für die Bearbeitung der  Kurven wird das Zugorgan derart seitlich am       Pfluge    befestigt, dass die Zugkomponente in  die Tangente der Kurve fällt.  



  Durch Verstellen des Streichbleches in  senkrechter Richtung kann die Tiefenwirkung  des Pfluges reguliert werden. Durch die nach    hinten horizontal verlaufende Form des     Streich-          bleches    werden Materialstauungen vor dem  selben vermieden.  



  Die Versteifungstragwerke für die Pflug  scharen sind so angeordnet, dass der Raum  zwischen den letztern nicht verbaut ist und  ein freies Abschieben des Materials ermög  licht wird.  



  Bei     mehrgeleisigen    Bahnkörpern kann auch  die Lokomotive auf dem der zu bearbeitenden  Strecke benachbarten Geleise fahren. Um den  Pflug in der vorgeschriebenen Richtung fort  zubewegen, kann wiederum durch seitliches  Einhängen des     Zugorganes    eine schiefe Kom  ponente erzeugt werden oder es kann neben  dem Pflug ein     Hilfswagen    auf dem     Lokomo-          tivgeleise    geführt werden, gegen welchen  dann der Pflug abgestützt wird und ihn so  in seiner Fahrrichtung hält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pflug zum Ausheben der Geleisebettung auf Bahnkörpern, gekennzeichnet durch auf einer Führungsschiene und mindestens einer Schleifschiene befestigte und durch Trag werke versteifte Pflugscharen und ein quer zur Arbeitsrichtung liegendes, vorn aufwärts gebogenes und nach hinten horizontal ver laufendes, in der Höhe verstellbares Streich blech, an welchem nach unten vorstehende Aufreisser befestigt sind. UNTERAITSPRüCHE 1. Pflug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine einzige Schleif schiene vorhanden ist und die Pflugscharen nach ein und derselben Seite ausladen. 2.
    Pflug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass beidseitig der Führungs schiene je eine Schleifächierre vorhanden ist und die Pflugscharen nach beiden Sei ten ausladen.
CH153138D 1930-03-07 1931-03-06 Pflug zum Ausheben der Geleisebettung auf Bahnkörpern. CH153138A (de)

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