CH151663A - Verfahren zur Darstellung eines für Genusszwecke geeigneten salzartig schmeckenden Produktes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines für Genusszwecke geeigneten salzartig schmeckenden Produktes.

Info

Publication number
CH151663A
CH151663A CH151663DA CH151663A CH 151663 A CH151663 A CH 151663A CH 151663D A CH151663D A CH 151663DA CH 151663 A CH151663 A CH 151663A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
glutamic acid
salt
preparation
consumption purposes
product suitable
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Deutsche Gold-Und Sil Roessler
Original Assignee
Degussa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Degussa filed Critical Degussa
Publication of CH151663A publication Critical patent/CH151663A/de

Links

Landscapes

  • Seasonings (AREA)

Description


  Verfahren zur     Darstellung    eines für     Genusszwecke    geeigneten     salzartig          schmeckenden    Produktes.    Es ist bekannt, dass     glutaminsaure    Salze,  zum Beispiel das     Mononatriumsalz    der     Glu-          taminsäure    für     Genusszwecke    geeignet sind.  Als Nachteil     wird    jedoch der fade Nach  geschmack dieser Salze empfunden.  



  Es wurde gefunden, dass es möglich ist,  Doppelsalze herzustellen, welche einen un  angenehmen Beigeschmack nicht besitzen  und infolgedessen für     Genusszwecke    aus  gezeichnet geeignet     sind.     



  Ein derartiges Doppelsalz wird gemäss  vorliegender Erfindung durch Vereinigung  von     Mononatriumsalz    der     Glutaminsäure        mit     Ameisensäure erhalten.  



  In Ausübung der Erfindung kann man  zum Beispiel derart verfahren, dass man       Mononatriumsalz    der     Glutaminsäure    und  Ameisensäure in Gegenwart eines Lösungs  mittels in     molaren    Verhältnissen aufeinander  wirken lässt. Nach Entfernung des Lösungs  mittels zum Beispiel durch     Destillation    er-    hält man das gebildete Doppelsalz. Es kann  aber auch unter Verzicht auf     Lösungsmittel     gearbeitet werden.  



  Man kann auch derart verfahren, dass  man durch Umsetzung von     Glutaminsäure     mit einer     Natriumverbindung    erhaltenes       Mononatriumsalz    der     Glutaminsäure        mit     Ameisensäure zu einem Doppelsalz     vereinigt.     Dies kann zum Beispiel derart geschehen,  dass man an Stelle von     glutaminsaurem    Na  trium     Glutaminsäure    und eine passende  Menge einer     Natriumverbindung,    zum Bei  spiel     Natriumhydrogyd,    anwendet.  



  In gegebenen Fällen kann man auch die  eine oder andere     Reaktionskomponente        im          Überschuss    anwenden. Enthält zum Beispiel  das Doppelsalz noch geringe Mengen von  nicht gebundenem     glutaminsaurem    Salz, so  wirken diese     geringen    Mengen nicht störend,  da der angenehme Geschmack des Doppel  salzes den Nebengeschmack des ungebun-      denen     glutaminsauren    Salzes verdeckt. Wird  Ameisensäure im Überschuss angewendet, so  kann man die überschüssige Säure zum Bei  spiel durch     Abdestillieren        entfernen.     



  Das     Doppelsalz-Mononatriumsalz    der     Glu-          taminsäure-Ameisensäure    zeichnet sich durch  einen angenehm säuerlichen,     würzigen    Ge  schmack aus; es ist frei von störendem Nach  geschmack.  



  <I>Beispiel:</I>  100     gr        Mononatriumsalz    der Glutamin  säure werden mit 40     gr    50%iger Ameisen  säure innig verrührt und der entstandene  Brei auf dem Wasserbad bis zur Gewichts  konstanz getrocknet. Man erhält 123;5     gr     des Doppelsalzes. Die Analyse ergibt:  N = 6,07 %     (ber.        6,0:3   <B>%),</B> Ameisensäure  19,4%     (ber.   <B>19,8%).</B>  



  Der     pH-Wert    einer 3%igen wässerigen  Lösung des Doppelsalzes beträgt 4,1.  



  Im Gegensatz zu freier<B>17,48</B> %     iger     Ameisensäure, welche bei 15   einen Dampf  druck von 13,8 mm hat, konnte bei dem er  haltenen Doppelsalz bei     12stündigem    Über  leiten von wasserfreiem Stickstoff keine Ge  wichtsabnahme festgestellt werden. Der  Dampfdruck des Doppelsalzes ist also sehr       niedrig.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines für Ge- nusszwecke geeigneten, salzartig schmecken den Produktes, dadurch gekennzeichnet, dass man Mononatriumsalz der Glutaminsäure lind Ameisensäure zu einem Doppelsalz ver einigt. Das Doppelsalz ist ein weisses, in 'V#% asser leicht lösliches Pulver, das sich durch einen angenehm säuerlichen, würzigen Geschmack auszeichnet und frei von störendem Nach geschmack ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man durch Um setzung von Glutaminsäure mit einer Na triumverbindung erhaltenes Mononatrium salz der Glutaminsäure anwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Gegenwart von Lösungsmitteln gearbeitet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mononatriumsalz der Glutaminsäure im Überschuss angewendet wird.
CH151663D 1929-06-11 1930-06-03 Verfahren zur Darstellung eines für Genusszwecke geeigneten salzartig schmeckenden Produktes. CH151663A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE151663X 1929-06-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH151663A true CH151663A (de) 1931-12-31

Family

ID=5674617

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH151663D CH151663A (de) 1929-06-11 1930-06-03 Verfahren zur Darstellung eines für Genusszwecke geeigneten salzartig schmeckenden Produktes.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH151663A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE477386C (de) Erzeugung von Calciumhypochlorit
CH151663A (de) Verfahren zur Darstellung eines für Genusszwecke geeigneten salzartig schmeckenden Produktes.
DE705836C (de) Verfahren zum Fixieren von Gerbstoffen im Leder
DE378892C (de) Verfahren zur Herstellung von Weinstein
DE490710C (de) Verfahren zur Herstellung einer an der Luft Cyanwasserstoffsaeure abspaltenden Calciumverbindung
DE667844C (de) Verfahren zur Herstellung von aminosubstituierten Arsenobenzolformaldehydbisulfit-verbindungen
DE439041C (de) Verfahren zur Herstellung von Tetrazolen
DE614337C (de) Verfahren zur Herstellung einer zur Injektion geeigneten Calciumsalzloesung
DE419778C (de) Verfahren zur Herstellung von Eisenleder
DE462153C (de) Verfahren zur Darstellung von Aminophenolen
DE690290C (de) Verfahren zur Herstellung von Salzen des Hexamethyntstehenden Doppelsalze
DE386470C (de) Verfahren zur Herstellung von Metallsalzen synthetischer Gerbstoffe
DE593371C (de) Verfahren zur Durchfuehrung der Umsetzung zwischen Kaliumphosphaten und aequivalenten Mengen Ammoncarbonat in waessrig-ammoniakalischer Loesung
DE193542C (de)
DE2433889C2 (de) Verfahren zur Herstellung reiner allcls-Cyclopentan-1,2,3,4-tetracarbonsäure bzw. ihre Salze
DE363268C (de) Verfahren zur Herstellung eines nicht hygroskopischen, insbesondere fuer Gerbzwecke geeigneten Eisensalzes
DE531774C (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Methyl-3-oxy-4-isopropyl-6-chlorbenzol (Chlorthymol)
CH217235A (de) Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes der Stilbenreihe.
CH195522A (de) Verfahren zur Darstellung von 1-Chlor-3-nitro-2-butanol.
CH201011A (de) Verfahren zur Herstellung eines synthetischen Gerbstoffes.
CH342701A (de) Lichtschutzmittel
CH204454A (de) Verfahren zur Herstellung eines synthetischen Gerbstoffes.
CH141853A (de) Verfahren zur Herstellung reiner Nitrosamindruckfarben.
CH113500A (de) Verfahren zur Darstellung eines löslichen sauren Calciumsalzes der Inositphosphorsäure.
CH188317A (de) Verfahren zur Herstellung eines schwefelreichen, wasserlöslichen Gemisches von höhermolekularen Keratinabbauprodukten.