CH150613A - Verfahren zur Drucksynthese von Methanol aus Kohlenoxyden und Wasserstoff. - Google Patents

Verfahren zur Drucksynthese von Methanol aus Kohlenoxyden und Wasserstoff.

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CH150613A
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  Verfahren zur Drucksynthese von Methanol aus     Kohlenoxyden    und Wasserstoff.    Bei der Herstellung von Methanol aus  Kohlenoxyden und Wasserstoff bei hohen  Temperaturen und hohem Druck ist die Be  rührungszeit der Gase mit dem Katalysator       bezw.    die     Geschwindigkeit,    mit welcher die  Gase über den Katalysator geführt werden,  dafür ausschlaggebend, ob ausschliesslich Me  thanol oder auch in steigenden Mengen stö  rende Nebenprodukte gebildet werden. Die  Bildung reinen Methanols erfolgt bei den bis  her gebräuchlichen Katalysatoren meist nur  bei verhältnismässig grosser Geschwindigkeit  und dies begrenzt die Umsetzung, weil die  Aktivität dieser Katalysatoren eine nur ver  hältnismässig geringe ist.

   Die Umsetzung be  trägt beispielsweise     für    die bekannten     Zink-          und    Chromoxyd enthaltenden Katalysatoren       höchstens        15        %;        will        man        höhere        Umsetzun-          gen    erzielen, wie -sie der praktische Betrieb  wünschenswert macht, so muss man die Ent  fernung störender Nebenprodukte in dem ge  bildeten Methanol in Kauf nehmen.

      Es besteht daher das Bestreben, aktivere  Katalysatoren herzustellen, die es gestatten,  trotz grösserer Gasgeschwindigkeit, also unter  Vermeidung der Bildung von Nebenprodukten  hohe Umsetzungen zu Methanol zu erzielen.  Katalysatoren auf Kupferbasis, wie     Kupfer-          und    Zinkoxyd enthaltende Katalysatoren; die  zu diesem Zwecke vorgeschlagen wurden, be  sitzen zwar hohe Aktivität, doch ist ihre  Lebensdauer nur gering und ihre Empfind  lichkeit gegen     Katalysatorgifte    so hoch, dass  sie praktisch nicht in Betracht kommen.  



  Es wurde gefunden, dass die bisher ge  bräuchlichen     Zink-    und Chromoxyd enthalten  den Katalysatoren, die an sich wenig emp  findlich sind, aber auch nur mässige Aktivität  aufweisen, in ihrer Wirksamkeit sehr erheb  lich gesteigert werden können, wenn man  ihnen einen Zusatz von     Lithiumverbindungen     verleiht.

   Man erhält auf diese Weise Kataly  satoren, welche eine Steigerung des Umsatzes       von        15        %        auf        25        bis        30        %        gestatten,        ohne         dass merkliche Mengen von Nebenprodukten  entstehen.

   Zur Darstellung des Katalysators  geht man beispielsweise von 153     gr    Zinkoxyd  aus, die mit 75     gr        CrOa    in wässerige Suspen  sion umgesetzt und dann mit 18     gr        Lithium-          karbonat    verrührt werden. Das Gemenge wird  getrocknet und nach dem Trocknen zu Pastil  len gepresst. Eine wesentliche Verbesserung  der Haltbarkeit dieser Katalysatoren kann  weiters erzielt werden,.wenn man die noch  vorzunehmende Reduktion nicht wie üblich  erst im     Reaktionsgefäss    selbst, sondern ausser  halb der Bombe bei gewöhnlichem Druck  unter     Einwirkung    von     Methanoldämpfen    vor  nimmt.  



       Unter-Anwendung    solcher Katalysatoren  erhält man bei 25     o/oiger    Umsetzung     Metha-          nol,        welches        eine        Reinheit        von        über        99%     (Rest Wasser) besitzt und praktisch frei von  Verunreinigungen ist.  



  Das Verhalten der neuen Katalysatoren  ist umso auffallender, als der Zusatz von       Alkaliverbindungen    zu     Zink-Chrom-Katalysa-          toren    im allgemeinen die Bildung von Neben  produkten geradezu begünstigt. Diese be  kannte Erscheinung gilt für alle andern     Al.          kalimetalle,    wie Kalium, Natrium, Cäsium    und     Rubidium.    Es war daher überraschend,  dass     Lithium    diesen schädlichen Einfluss nicht  nur nicht zeigt, sondern im Gegenteil die  Bildung von Nebenproduktion weitgehend ver  hindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur katalytischen Herstellung von Methanol aus Kohlenoxyden und Was serstoff bei hohen Temperaturen und hohem Druck, gekennzeichnet durch die Anwendung von Zink- und Chromoxyde enthaltender Ka talysatoren, die einen Zusatz von Lithium- verbindungen erhalten haben. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das getrocknete und ge formte Gemisch der Ausgangsstoffe für den Katalysator noch vor ihrer Einführung in das Druckreaktionsgefäss einer Reduktion mit Methanoldämpfen bei gewöhnlichem Druck unterworfen werden.
CH150613D 1929-12-07 1930-08-16 Verfahren zur Drucksynthese von Methanol aus Kohlenoxyden und Wasserstoff. CH150613A (de)

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