Maschine zur Bierstellung eines fortlaufenden Zigarettenstranges. Gegenstand der Erfindung ist eine Ma schine zur Herstellung eines fortlaufenden Zigarettenstranges, bei welcher Vorriclhtun- gen zum Bilden des Stranges, zum Aufstrei chen von Klebstoff auf die Hülle, zum Zu kleben der mit Klebstoff bestrichenen Hülle, zum Zerschneiden des fertigen Stranges. in Einzelzigaretten und zum Sammeln der Ein- zelzigaretten: vorgesehen, und von einem Bett getragen sind.
Derartige Maschinen .sind schon lange im Gebrauch und man hat sie allmählich so weit verbessert, dass sie 800 Zigaretten per Minute herzustellen vermögen. Bei höheren Leistungen arbeiten sie jedoch nicht mehr einwandfrei,,da die alsdann auftretenden Er sehütterungen der Maschine auch den Zi garettenstrang, sowie die sich übergreifen- den Ränder seiner Hülle dermassen erschüt tern, dass ein richtiges Trocknen oder Fest werden des Klebstoffes zwischen den sich übergreifenden Rändern in der begrenzten verfügbaren, Zeit verhindert ist.
Zweck der Erfindung ist nun die Schaf fung einer verbesserten Maschine der erwähn ten Art, welche bei Geschwindigkeiten zu arbeiten vermag, die die bisher erreichten Geschwindigkeiten erheblich übersteigt, zum Zweck, eine maximale Leistungsfähigkeit in der Herstellung von Zigaretten zu errei chen.
Zu diesem Zwecke sind bei der Maschine gemäss der Erfindung das Bett und die ge nannten Vorrichtungen derart gebaut, dass deren Erschütterungen innert Grenzen lie gen, die auch bei höchster Arbeitsgeschwin digkeit der Maschine ein sicheres Zukleben der Hülle ermöglichen.
Die Maschine nach der Erfindung ver mag von einem einzigen fortlaufenden Strang 1800 und mehr Zigaretten per Mi nute fertig geklebt abzuschneiden, was mehr als das Doppelte der bisher erreichbaren Produktion ist.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 und la, die längs I-I zusammen gehören, sind ein Grundriss der Maschine, Fig. 2 und 2a, die längs 11-II zusam mengehören, sind ein Aufriss der Maschine; Fig. 3 ist 'ein Grundriss des Vakuum reinigers für die Vorrichtung zum Aufstrei chen des Klebstoffes, im grösseren Massstabes Fig. 4 ist ein Aufriss zu Fig. 3; Fig. 5 ist eine Seitenansicht zu Fig. 3 und 4;
Fig. 6 ist ein Grundriss der Vorrichtung zum Zukleben der Hülle des Stranges in grösserem 14Tassstabe; Fig. 7 ist ein Aufriss zu Fig. 6-; Fig. 8 ist ein Querschnitt der Vorrich tung nach Fig. 6 und 7; Fig. 9 ist ein Grundriss der Schneidvor- richtung, in grösserem Massstabes Fig. 10 ist ein Aufriss zu Fig. 9;
Fig. 11 ist eine Seitenansicht. zu Fig. 9 und 10; Fig. 12 und 13 sind schematische Grund risse eines als Schneidwiderlager dienenden Rohres und des Schneidmessers, zur Veran schaulichung des Schneidvorganges, Fig. 14 und 14a, die längs III-III zu sammengehören, sind ein Grundriss des Ziga rettensammlers und der Vorrichtung zur Verminderung der Geschwindigkeit, in grö sserem Massstabe, Fig. 15 und 15a, die längs IV-IV zu sammengehören,
sind eine Vorderansicht zu Fig. 14, 14a; Fig. 16 ist eine Seitenansicht zu Fig. 15; Fig. 17 ist ein Grundriss von Bändern zur Verminderung der Geschwindigkeit; Fig. 18 und 19 sind Querschnitte längs den Linien 18-18 bezw. 19-19 der Fig. 17.
und Fig. 20 ist ein Querschnitt längs der Linie 20-20 der Fig. 15, zur Darstellung des Überganges der Zigaretten von den zur Verminderung der Geschwindigkeit dienen den Bändern auf die zum sehliesslichen Sam meln dienenden Bänder.
Der Zigarettenstrang wird, Fig. 1 bis 2a, in üblicher Weise durch ein über Rollen am Maschinenbett 20 laufendes Band ge fördert. Das Maschinenbett trägt zugleich die Strangbildevorrichtung, die Vakuum reinigeTvorrichtung, die Aufstreichvorrich- tung,- die Vorrichtung zum Zukleben, die Schneidvorrichtung und die Sammelvorrich- tung. Das Bett 20 besitzt eine solche Starr heit, dass dessen Erschütterungen auch bei der höchsten,
praktisch in Frage kommenden Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine innert. das sichere Zukleben der Hülle ermöglichen den Grenzen liegen. Ebenso sind auch die obengenannten Vorrichtungen so gebaut, dass deren Erschütterungen innert den erwähnten Grenzen liegen. Die Hauptwelle 21 bedient die Schneidvorrichtung und die Bänder der Sammelvorrichtung. Eine in Blöcken 23, 24 hinten am Maschinenbett gelagerte Welle 22 trägt Riemenscheiben 25 und 26. Die Scheibe 25 wird durch einen über die Scheibe 477 auf Welle 472 laufenden Riemen 27 getrie ben.
Die Scheibe 26 wirkt über einen Rie men 28 auf eine Scheibe<B>336,</B> die das Schleif rad 335 zum Schärfen des Messers der Schneidvorrichtung treibt.
Das eine Ende einer Welle 29, Fig. la, ist in einem Räderkasten 30 gelagert und steht durch nicht dargestellte Organe mit dem Maschinenantrieb in Verbindung. Ein Schraubenrad 31 auf der Welle 29 kämmt mit einem Gegenrad 82 auf der Welle 33, deren Schnecke 34 ein Schneckenrad 35 auf der Welle 36 treibt. Die Welle 36 trägt aussen ein Treibrad 37 für das den Strang vorwärtstreibende Band 3,8, das über eine Rolle 39 auf dem Zapfen 40 eines Bockes 41, sowie über eine Rolle 42 auf dem Zapfen 43 läuft. Eine Rolle 44, die das Band 38 gegen das Rad 37 drückt, sitzt an einem auf der Welle 46 befestigten Hebel 45.
Die Welle 46 erstreckt sich quer zum Bett 20 nach hinten und trägt dort einen Arm 47, gegen den eine auf einem Support abgestützte Feder 48 drücld, um die Berührung zwi schen Rolle 44 und Rad 37 aufrechtzuerhal ten. Eine Führungsrolle 50 befindet sich nahe der Rolle 44, um den Umschlingungs- winkel.des Bandes 38 auf dem Umfang des Rades 37 möglichst gross zu machen, damit das Band nicht gleitet.
Ein Bandspanner 51 zwischen der Rolle 44 und einer an der Stütze 53 gelagerten Führungsrolle 52 dient zum Regeln der Bandspannung. Der Zapfen 43 sitzt in einem Arm 54, der um einen in der Stütze 56 befestigten Zapfen 53 ver stellbar ist. Eine Stellschraube 57 begrenzt die Bewegung des Armes 54, während eine U-förmige Führung 58 das Band nach der Mitte der Rolle 42 leitet. Über der Rolle 42 ist eine Rinne 59 durch einen Winkel 60 am Bett 20 befestigt. Durch diese Rinne hin durch wird das Zigarettenpapier oder die Hülle P nebst dem von der Tabakzuführung 65 gelieferten Tabak von dem Band 38 ge leitet.
Die Strangbildevorrichtung und der Va kuumreiniger sind aus Fig. _1a, 2a, 3, 4 und 5 ersichtlich. Das kegelige Formstück 100, in das die Hülle P durch das Band 38 ge führt wird, wird von Schienen 61 getragen, die an einer ihrerseits mittelst eines Win kels 63 befestigten Bandtragschiene 62 an gebracht sind; das Band erhält Führung durch Schienen 64. Oben am Formstück 100 sitzt ein Saugkopf 101, Fig. 3 bis 5, dessen Auslass durch eine Leitung 102 mit einer Saugpumpe 103 hinten am Bett 20 verbun den ist.
Die Pumpe wird durch einen be sonderen Motor getrieben, dessen Riemen 104 über eine Scheibe 105 auf der Welle 106 läuft; die im Bock 107 gelagerte Welle 106 trägt noch eine weitere Scheibe 108, die durch einen Riemen 109 mit einer Scheibe 110 auf der Welle 111 der Pumpe 103 ver bunden ist. Vom Auslass der Saugpumpe führt ein Rohr 112 nach einem Staubsamm ler 113. Der beschriebene Vakuumreiniger dient dazu, Staub und lose Tabakteilchen von Strang und Hülle zu entfernen, um den Klebstoff rasch, fest und gleichmässig haften zu lassen.
Die Aufstreichvorrichtung ist aus Fig. ja und 2a ersichtlich. Verlässt der Strang die Strangbildevorrichtung, so streicht der auf wärtsgerichtete Rand der Hülle über das Aufstreichrad 200, das mit einer im Kleb- stofftopf 67 gelagerten Klebstoffrolle 66 in Berührung steht. Getrieben wird das Auf streichrad 200 durch einen Riemen 68 von der Scheibe 69 auf der Welle 70 aus, die über ein Schraubenrad 72 und ein Zwi schenrad 73 mit dem Schraubenrad 74 auf der Welle 75 in Treibverbindung steht; die Welle 75 ist an den Hauptantrieb ange schlossen.
Die Wellen 71 und 75 sind in einem Gehäuse 76 gelagert. Sobald Kleb stoff auf den übergreifenden Hüllenrand ge langt ist, wird der Rand durch eine Kur venschiene 77 an der Bandtragschiene 62 zum Anliegen am Zigarettenstrang gebracht.
Die Vorrichtung zum Zukleben, F ig. <B>6</B> bis 8, weist ein endloses Metallband 201 auf zwei Scheiben 202 und 203 auf, deren erste auf einer Welle 204 befestigt ist; die Welle 204 trägt ein Kegelrad 205 in Eingriff mit einem Kegelrad 206 auf einer Treibwelle 207. Die Scheibe 203 sitzt auf einem im Block 209 gelagerten Zapfen 208. Zwischen den wagrechten Trumen des Riemens 201 liegt ein Heizblock 210 mit Heizkörpern 211, der an einem auch die Welle 204 tragenden Rahmen 212 befestigt ist. Die Welle 207 ist im Pfosten 213 eines Rahmens 214 ge lagert und trägt den Rahmen 212. Ein Handgriff 215 am Block 210 dient zum Abheben der Zuklebvorrichtung vom Ziga rettenstrang.
Nach unten begrenzt wird die Bewegung durch eine Stellschraube 216, die sich gegen einen Anschlag an einem der Pfosten 213 legt. Ein Schraubenrad 217 auf der Welle 207 kämmt mit dem Rad 218 auf der -delle 219, die im Rahmen 214 sitzt und am untern Ende ein Schraubenrad 220 trägt, das in ein Gegenrad 221 auf der Welle 21 eingreift.
Ein Schaber 222 am Pfosten 223 ver hindert Anhäufung von Klebstoff auf dem Band 201. Die Vorrichtung sorgt für ein dauerndes Säubern des Klebbandes, so da.ss man die Maschine nicht so häufig anzuhal ten braucht, um angehäuften Klebstoff zu entfernen.
Nach der Schneidvorrichtung, Fig. 9 bis 13, gelangt der geklebte Strang, wenn er die Vorrichtung zum Zukleben verlässt. Er durchläuft das feststehende Mundstück 224, Fig. 1 und 2, das zu dem als Schneidunter- lage dienenden Rohr 301, 302 führt. Das Mundstück 224 sitzt an einem Schutzgehäuse 225, dessen oberer Teil oben am Bett 20, und deren unterer Teil an der Seitenwand des Bettes aasgelenkt ist. Der Zigarettenstrang C kommt nun in die Rohre 301, 302, die an einem zwischen den Platten 304 gleitenden Block 303 sitzen; die Platten sind am obern Teil 305 eines Gehäuses 306, seitlich am Bett, befestigt.
Das Gehäuse trägt eine in Kugellagern 308 laufende Welle 307, mit einer Scheibe 309, an der mittelst einer Platte 311 ein Oblatenmesser 310 festge klemmt ist. Die Welle 307 ist zum Ziga rettenstrang etwas geneigt, so dass das recht winklig zum Strang eingestellte Messer der Bewegung des hin- und hergehenden Rohres 301, 302 folgt. Kin Deckel 312 mit Aus sparungen hält das vordere Kugellager 308 am Orte, während der nach innen gewendete Rand einer an der Scheibe 309 befestigten Platte 313 -in die Nut des Deckels 312 vor springt, um zu verhindern, dass<B>01</B> aus dem Gehäuse 306 Messer und Strang erreicht.
Alles bis zur Platte 313 gelangende Öl wird durch die Fliehkraft der umlaufenden Scheibe in die Nut des Deckels 312 ge schleudert, der mit einem Auslass für die Flüssigkeit versehen ist.
Die Welle 307 trägt ein Kegelrad 314, das von einem auf Kugellagern 316 um .die Welle 317 laufenden Rade 315 angetrieben wird, wobei die Welle 317 zwischen den Armen 318 des Gehäuses 306 gelagert ist. Das Kegelrad 315 besteht aus einem Stück mit einem Schraubenrad 319, das seinen An trieb von einem auf dem Keil 321 der Hauptwelle 21 gleitenden Gegenrade 320 empfängt. Ein Kegelrad 322 auf der Welle 307 kämmt mit einem Gegenrad 323 auf einer Welle :324, die am obern Ende eine Scheibe 325 mit einem exzentrischen Zap fen 326 trägt.
Auf dem Zapfen ist mittelst eines als Ölbehälter für .das Kugellager 328 ausgebildeten Flansches 327 ein Hebel 329 angebracht, dessen anderes Ende mit dein Gleitblock 303 verbunden ist.
Nähert sich das Messer 310 auf der um laufenden Scheibe 309 .dem Rohr 301, 302, so berührt es das Schleifrad 330, das. lose auf einem Zapfen 331 gelagert ist; der Zap fen sitzt in einem Vorsprung 334 des Blok- kes 303. Auf der andern Seite der Scheibe 309 befindet sich eine Schleifrolle 335, Fig. 2 und 11, die an einer Riemenscheibe 336 befestigt ist und von einer verstellbaren Stange 337 getragen wird. Die Stange sitzt an einem am Winkel 339 verschiebbaren, durch einen Knopf 340 auf der Welle 341 betätigbaren Block 338. Der Winkel 339 ist mittelst eines weiteren Winkels 342 am Bett befestigt.
Das Schraubenrad 320 lässt sich durch auf Welle 21 gleitende Arme 343 axial ver schieben, die Teile eines in einer Stütze 3.15 geführten Bügels 344 bilden. Einer der Arme endet in einer Mutter 346, die auf einer am Aussenende mit einem Handrad 348 versehenen Spindel 347 sitzt. Man kann also durch Drehen des Handrades das Schraubenrad 320 axial verschieben und dadurch seine Arbeitsstellung gegenüber dem Kegelrad 314 ändern, wenn eine ganz genaue Einstellung des Schnittes nötig ist, nämlich bei Zigaretten mit Korkspitze oder bei be druckten Zigaretten.
Die Treib- und Einstellorgane der Schneidvorrichtung sind von Querwänden 349, einer Bodenwand 350, der Oberwand des Bettes 20 und dem Deckel der Stütze 345 umgeben, so dass für die Zahnräder 315, 319 und 320 ein vollständiges Gehäuse ent steht, das ihnen erlaubt, ganz in<B>Öl</B> zu lau fen. Damit sich der Bügel 344 nicht unge wollt verschiebt, ist eine Klemme 351, Fig. 9 und 11, gegen die schräge Gleitfläche des Bügels 344 gezogen, und zwar mittelst einer Zugwelle 352, die in die Stütze ein gesetzt ist und mit einem Gewinde die Klemme erfasst.
Das Aussenende der Welle 352 trägt einen Hebel 353, der .durch eine Stange 354 mit einem auf Zapfen 356 an der Stütze 474 gelagerten 355 verbunden ist. Ein Verschieben des Hebels 355 beim Einstellen der Schneidvorrichtung wirkt auf das, Gewindeende der Welle- 352 derart, dass sie als Schraube die Klemme 851. entweder gegen die Gleitfläche des Bü gels 844 festzieht, oder sie löst.
In den: Fig. 12 und 13 ist die Bewegung des Messers 3.10 zwischen den Rohren 301 und 302 veranschaulicht. Nach Fig. 12 tritt das Messer grade in den Schneidraum ein. Es steht senkrecht zum Strang, und da die Scheibe 309 in richtigem Winkel ein gestellt ist, bewegt es sich mit dem Rohr 301, 302, bleibt aber dabei immer senkrecht zum Zigarettenstrang, Fig. 13.
Die beschriebene Schneidvorrichtung führt ihren Schnitt von unten gegen den Strang aus.
Die Sammelvorrichtung ist in Fig. 14 bis 20 dargestellt. Die in der Schneidvor- richtung vom Strang abgeschnittenen Einzel zigaretten gelangen durch das Rohr 302 nach dem ortsfesten Rohr 401, das teleskop- artig in das Rohr 302 eindringt. Das Rohr 401 sitzt in einer am Gehäuse 403 ange brachten Stütze 402, während das Gehäuse 403 am Gehäuse '306 .der Welle 307 befestigt ist. 404 ist ein schwingbares Zigarettenleit- stück; es sitzt an einem Arm 405, der an einer in Stütze 402 gelagerten Welle 406 drehbar ist.
Oben auf dem Leitstück 404 ist eine Zahnstange 407 befestigt, die in einer Führung 408 gleitet und mit .einem Ritzel 409 auf der senkrechten Welle 406 kämmt. Auf dem obern Wellenende sitzt ein Hebel 410 mit einem Knopf 411 auf einem durch eine Feder 413 unter Spannung gehaltenen Bolzen 412.
Kin Fortsatz 414 des Bolzens 412 ragt nach unten in das Loch einer an der Stütze 402 sitzenden Scheibe 415 hinein. Eine in Kugellagern 417 einer vom Gehäuse 306 gehaltenen Muffe 418 gelagerte Welle 416 wird durch ein Schraubenrad 419 an getrieben, das mit einem Schraubenrad 420 auf der Welle 307 in Eingriff steht. Oben trägt die Welle 416 ein Exzenter 421, dessen Zapfen 422 in einen Block 423 eingreift, der an einen Vorsprung 424 des. Armes 40,5 zu gleiten vermag; der Vorsprung .124 durch setzt eine Öffnung 425 des Gehäuses 403.
Das Leitstück 404, das vermöge der be schriebenen Mittel Schwingungen ausführen kann, .gibt die Einzelzigaretten C auf ein raschlaufen.des Band 426 ab. An dem Ende, wo diese Abgabe erfolgt, trägt. das Leitstück 404 eine Feder 427, die auf die austretende Zigarette drückt und sie auf das Band 426 niederdrängt, so dass dieses sie tatsächlich aus dem Leitstück zieht, da es eine etwas grössere Geschwindigkeit als der Zigaretten strang besitzt, zu .dem Zweck,
die heraus kommenden Zigaretten etwas voneinander zii trennen. Durch Verstellen des Leitstückes 404 gegenüber dem feststehenden Rohr -101 kann, die Geschwindigkeit, mit der die Zi garetten nach den Förderbändern 431, 432 hin. bewegt werden, geändert werden. Das Leitstück 404 ist durch den Hebel 410 ver stellbar, der sich durch Teilkreislöcher 428, 429 der Scheibe 415 in verschiedene Lagen bringen lässt.
Für kleine Geschwindigkeit im genannten Sinne wird der Hebel .110 mit dem Bolzen 414 auf das Loch 428 ganz rechts eingestellt, so dass ein möglichst lan ger Teil des Rohres vorsteht. Für grosse Geschwindigkeit wird der Hebel 410 auf das Loch 429 ganz links eingestellt, wodurch der vorstehende Teil des Rohres 401 ver kürzt wird.
Die Zigaretten werden nun infolge der schwingenden Bewegung des Leitstückes 404 abwechselnd auf .die rechte und auf die linke Seite des raschlaufeuden Bandes .126 abge legt. Das Band 426 wird von einer gerun deten Schiene 430, Fig. 18 und 19, getra gen, so dass es in der Querrichtung gekrümmt ist und die Zigaretten abwechselnd auf die langsamlaufenden Bänder :131 und 432 auf der Seite des rasehlaufenden Bandes 126 rollen lässt. Die Bänder =131 und 432 lau fen etwa halb so schnell wie das Band 426.
Das Band 426 läuft über eine Scheibe 433 auf einem bei 435 gelagerten Zapfen 434, sowie' über eine Scheibe 436 auf einem bei 438 gelagerten Zapfen 437; beide Lager sind am Bett 20 angebracht. Die Scheibe 4'36 wird durch eine über das Rad 440 auf der Welle 437 laufende Kette 439 getrieben. Die Kette 439 ihrerseits empfängt ihren An trieb von einem Rade 441 auf der Welle 442, die in Lagern am Bett 20 läuft und ein Schraubenrad 443. trägt, .das in Eingriff mit einem Schraubenrad 444 auf .der Hauptwelle 21 steht. Eine lose Rolle 445 am Hebel 446 dient zum Anspannendes Bandes 426.
Das Band 431 läuft über eine Scheibe 447 auf einer bei 449 gelagerten Welle 448, ferner über eine Scheibe 450 auf einem Zapfen 451, , der von einem an Schiene 453 befe stigten Winkel 452 .gehalten wird; die La ger 435 und 449 und die Schiene 453 sitzen am Bett 20. Endlich läuft das Band 431 noch über eine Scheibe 454 auf der Welle 442, von der es angetrieben wird. Das Band 432. wird durch eine mit der Scheibe 447 auf der Welle 448 ein Stück bildende Scheibe 455 angetrieben und läuft über eine Scheibe 456 auf einem von der Stütze 438 gehaltenen Zapfen 457.
Die Bänder 431 und 432 werden von einer Rinne 458 getragen, die ihrerseits durch einen am Bett 20 be festigten Winkel 459 und eine an der Schiene 453 befestigte weitere Schiene 460 gehalten wird. Auf der Oberseite des Bandes 426 hängt über der Scheibe 436 an der Rinne 458 ein Keil 461, der alle nicht schon vor her vom Band 426 heruntergerollten Ziga retten auf die entsprechenden Bänder 431 und 432 leitet. Eine Rinne 462, die zwischen den Scheiben 433 und 447 an einem am Bett befestigten Winkel 463 angebracht ist, bietet einen Seitenschutz für die aus dem Leitstück 404 abgegebenen Zigaretten.
Sobald die Zigaretten von dem rasch laufenden Bande auf die langsamerlaufenden gerollt sind, werden .sie von diesen einer an der Schiene 453 befestigten Kurvenplatte .464 und einer an der Schiene 460 befestig- ten. Kurvenplatte 465 zugeleitet. Von diesen Platten rollen sie auf die Endsammelbänder 466 und 467, die über Rollen 468, 469, 470 bezw. 471 laufen. Die Wellen 472 und 473 dieser Rollen sind in der Stütze 474 gela gert.
Die Welle 472 wird durch ein Schrau- benrad 475 und ein in dieses eingreifendes Schraubenrad 476 auf der Welle 442 ange trieben. Eine Scheibe 477 auf der Welle 472 treibt durch einen Riemen 27 die Welle 22 an. Ein Winkel 478 an Schienen 479, die am Bett 20. und mittelst Winkeln 480 an der Stütze 474 befestigt sind, verhindert die Zigaretten am Herabfallen vom Band 466.
Ein gleichfalls von den Schienen 479 gehaltener Winkel 481 verhindert in glei cher Weise die Zigaretten auf dem Band 467 am Herabfallen, während eine U-förmige Schiene 482, die zwischen den Endsammel- bändern auf den Schienen 479 befestigt ist, die Zigaretten auf den beiden Bändern von einander trennt und am Herübergleiten von einem Bande zum andern verhindert. Span ner 483 und 484 halten die Bänder 431, 432 straff.
Die beschriebene Maschine bedarf nur der gleichen Treibleistung wie irgend eine der bekannten Maschinen, und da ihr Lei stungsvermögen mehr als doppelt so gross wie dasjenige irgend einer früheren Einstrang maschine ist, kommen Unterhaltung und Be trieb entsprechend billiger zu stehen,, als für die bisherige Mehrstrangmaschine, die man brauchte, um die gleiche Zigarettenanzahl in der gleichen Zeit zu erzeugen.
Im Hinblick auf das Vorstehende und auf die bekannte Betriebsweise von Maschi nen gleicher Gattung erübrigt sich eine ge naue Beschreibung der Wirkungsweise der beschriebenen Maschine.