CH149984A - Maschine zur Herstellung eines fortlaufenden Zigarettenstranges. - Google Patents

Maschine zur Herstellung eines fortlaufenden Zigarettenstranges.

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CH149984A
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Company American Machi Foundry
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American Mach & Foundry
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description


  Maschine zur     Bierstellung    eines fortlaufenden Zigarettenstranges.    Gegenstand der Erfindung ist eine Ma  schine zur Herstellung eines fortlaufenden  Zigarettenstranges, bei welcher     Vorriclhtun-          gen    zum Bilden des Stranges, zum Aufstrei  chen von Klebstoff auf die Hülle, zum Zu  kleben der mit Klebstoff bestrichenen Hülle,  zum Zerschneiden des fertigen Stranges. in  Einzelzigaretten und zum Sammeln der     Ein-          zelzigaretten:        vorgesehen,    und von einem  Bett getragen sind.  



  Derartige Maschinen .sind schon lange im  Gebrauch und man hat sie allmählich so  weit verbessert, dass sie 800     Zigaretten    per  Minute herzustellen vermögen. Bei höheren  Leistungen arbeiten sie jedoch nicht mehr       einwandfrei,,da    die alsdann auftretenden Er  sehütterungen der Maschine auch den Zi  garettenstrang, sowie die sich     übergreifen-          den    Ränder seiner Hülle dermassen erschüt  tern, dass ein richtiges Trocknen oder Fest  werden des Klebstoffes     zwischen    den sich  übergreifenden Rändern in der begrenzten       verfügbaren,    Zeit     verhindert    ist.

      Zweck der Erfindung ist nun die Schaf  fung einer verbesserten Maschine der erwähn  ten Art, welche bei Geschwindigkeiten zu  arbeiten vermag, die die bisher erreichten  Geschwindigkeiten erheblich übersteigt, zum  Zweck, eine maximale Leistungsfähigkeit  in der Herstellung von Zigaretten zu errei  chen.  



  Zu diesem Zwecke sind bei der Maschine  gemäss der Erfindung das Bett und die ge  nannten Vorrichtungen     derart    gebaut, dass  deren Erschütterungen innert Grenzen lie  gen, die auch bei höchster Arbeitsgeschwin  digkeit der Maschine ein sicheres Zukleben  der Hülle ermöglichen.  



  Die Maschine nach der Erfindung ver  mag von einem einzigen fortlaufenden  Strang 1800 und mehr Zigaretten per Mi  nute fertig     geklebt    abzuschneiden, was mehr  als das Doppelte der bisher erreichbaren  Produktion ist.  



  Auf der Zeichnung ist der Gegenstand  der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.           Fig.    1 und     la,    die längs     I-I    zusammen  gehören, sind ein Grundriss der Maschine,       Fig.    2 und 2a, die längs     11-II    zusam  mengehören, sind ein Aufriss der Maschine;       Fig.    3 ist 'ein     Grundriss    des Vakuum  reinigers für die Vorrichtung zum Aufstrei  chen des Klebstoffes, im grösseren Massstabes       Fig.    4 ist ein Aufriss zu     Fig.    3;       Fig.    5 ist eine Seitenansicht zu     Fig.    3  und 4;

         Fig.    6 ist ein Grundriss der Vorrichtung  zum Zukleben der Hülle des Stranges in  grösserem     14Tassstabe;          Fig.    7 ist ein Aufriss zu     Fig.        6-;          Fig.    8 ist ein     Querschnitt    der Vorrich  tung nach     Fig.    6 und 7;       Fig.    9 ist ein Grundriss der     Schneidvor-          richtung,    in grösserem Massstabes       Fig.    10 ist ein Aufriss zu     Fig.    9;

         Fig.    11 ist eine Seitenansicht. zu     Fig.    9  und 10;       Fig.    12 und 13 sind schematische Grund  risse eines als     Schneidwiderlager    dienenden  Rohres und des     Schneidmessers,    zur Veran  schaulichung des     Schneidvorganges,          Fig.    14 und 14a, die längs     III-III    zu  sammengehören, sind ein Grundriss des Ziga  rettensammlers und der Vorrichtung zur  Verminderung der Geschwindigkeit, in grö  sserem     Massstabe,          Fig.    15 und 15a, die längs     IV-IV    zu  sammengehören,

   sind eine Vorderansicht zu       Fig.    14, 14a;       Fig.    16 ist eine Seitenansicht zu     Fig.    15;       Fig.    17 ist ein     Grundriss    von Bändern  zur Verminderung der Geschwindigkeit;       Fig.    18 und 19 sind Querschnitte längs  den Linien 18-18     bezw.    19-19 der     Fig.    17.

    und       Fig.    20 ist ein Querschnitt längs der  Linie 20-20 der     Fig.    15, zur Darstellung  des Überganges der     Zigaretten    von den zur  Verminderung der Geschwindigkeit dienen  den Bändern auf die zum     sehliesslichen    Sam  meln dienenden Bänder.  



  Der     Zigarettenstrang    wird,     Fig.    1 bis  2a, in üblicher Weise durch ein über Rollen    am     Maschinenbett    20 laufendes Band ge  fördert. Das Maschinenbett trägt zugleich  die     Strangbildevorrichtung,    die Vakuum  reinigeTvorrichtung, die     Aufstreichvorrich-          tung,-    die     Vorrichtung    zum Zukleben, die       Schneidvorrichtung    und die     Sammelvorrich-          tung.    Das Bett 20 besitzt eine solche Starr  heit, dass dessen     Erschütterungen    auch bei  der höchsten,

   praktisch in Frage kommenden  Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine innert.  das sichere Zukleben der Hülle ermöglichen  den Grenzen liegen. Ebenso sind auch die       obengenannten    Vorrichtungen so gebaut, dass  deren Erschütterungen innert den     erwähnten     Grenzen liegen. Die     Hauptwelle    21 bedient  die     Schneidvorrichtung    und die Bänder der  Sammelvorrichtung. Eine in Blöcken 23, 24  hinten am Maschinenbett gelagerte Welle 22  trägt Riemenscheiben 25 und 26. Die Scheibe  25 wird durch einen über die Scheibe 477  auf Welle 472 laufenden Riemen 27 getrie  ben.

   Die Scheibe 26 wirkt über einen Rie  men 28 auf eine Scheibe<B>336,</B> die das Schleif  rad 335 zum Schärfen des Messers der       Schneidvorrichtung    treibt.  



  Das eine Ende einer Welle 29,     Fig.    la,  ist in einem     Räderkasten    30     gelagert    und  steht durch nicht dargestellte Organe mit  dem Maschinenantrieb in Verbindung. Ein  Schraubenrad 31 auf der Welle 29 kämmt  mit einem Gegenrad 82 auf der Welle 33,  deren Schnecke 34 ein Schneckenrad 35 auf  der Welle 36 treibt. Die Welle 36 trägt  aussen ein Treibrad 37 für das den Strang       vorwärtstreibende    Band     3,8,    das über eine  Rolle 39 auf dem Zapfen 40 eines Bockes 41,  sowie über eine Rolle 42 auf dem Zapfen  43 läuft. Eine Rolle 44, die das Band 38  gegen das Rad 37 drückt, sitzt an einem  auf der Welle 46     befestigten    Hebel 45.

   Die  Welle 46 erstreckt sich quer zum Bett 20  nach hinten und trägt dort einen Arm 47,       gegen    den eine auf einem Support abgestützte  Feder 48     drücld,    um die     Berührung    zwi  schen Rolle 44 und Rad 37 aufrechtzuerhal  ten. Eine Führungsrolle 50 befindet sich  nahe der Rolle 44, um den     Umschlingungs-          winkel.des    Bandes 38 auf dem Umfang des      Rades 37 möglichst gross zu machen, damit  das Band nicht gleitet.

   Ein Bandspanner  51 zwischen der Rolle     44    und einer an der  Stütze 53 gelagerten Führungsrolle 52 dient  zum Regeln der     Bandspannung.    Der Zapfen  43 sitzt in einem Arm 54, der um einen in  der Stütze 56 befestigten Zapfen 53 ver  stellbar ist. Eine Stellschraube 57 begrenzt  die Bewegung des Armes 54, während eine       U-förmige    Führung 58 das Band nach der  Mitte der Rolle 42 leitet. Über der Rolle  42 ist eine Rinne 59 durch einen Winkel 60  am     Bett    20 befestigt. Durch diese Rinne hin  durch wird das     Zigarettenpapier    oder die  Hülle P nebst dem von der Tabakzuführung  65 gelieferten Tabak von dem Band 38 ge  leitet.  



  Die     Strangbildevorrichtung    und der Va  kuumreiniger sind aus     Fig.        _1a,    2a, 3, 4 und  5 ersichtlich. Das     kegelige    Formstück 100,  in das die Hülle P durch das Band 38 ge  führt wird, wird von Schienen 61 getragen,  die an einer ihrerseits mittelst eines Win  kels 63 befestigten     Bandtragschiene    62 an  gebracht sind; das Band erhält Führung  durch Schienen 64. Oben am Formstück 100  sitzt ein Saugkopf 101,     Fig.    3 bis 5, dessen       Auslass    durch eine Leitung 102 mit einer  Saugpumpe 103 hinten am Bett 20 verbun  den ist.

   Die Pumpe wird durch     einen    be  sonderen Motor getrieben, dessen Riemen  104 über eine Scheibe 105 auf der Welle 106  läuft; die im Bock 107 gelagerte Welle 106  trägt noch eine weitere Scheibe 108, die  durch einen Riemen 109 mit einer Scheibe  110 auf der Welle 111 der Pumpe 103 ver  bunden ist. Vom     Auslass    der Saugpumpe  führt ein Rohr 112 nach einem Staubsamm  ler 113. Der beschriebene Vakuumreiniger  dient dazu, Staub und lose Tabakteilchen  von Strang und Hülle zu entfernen, um den  Klebstoff rasch, fest und gleichmässig haften  zu lassen.  



  Die     Aufstreichvorrichtung    ist aus     Fig.    ja  und 2a ersichtlich. Verlässt der Strang die       Strangbildevorrichtung,    so     streicht    der auf  wärtsgerichtete Rand der Hülle über das       Aufstreichrad    200, das mit einer im Kleb-         stofftopf    67 gelagerten     Klebstoffrolle    66 in  Berührung steht. Getrieben wird das Auf  streichrad 200 durch einen Riemen 68 von  der Scheibe 69 auf der Welle 70 aus, die  über ein Schraubenrad 72 und ein Zwi  schenrad 73 mit dem     Schraubenrad    74 auf  der Welle 75 in Treibverbindung steht; die  Welle 75 ist an den Hauptantrieb ange  schlossen.

   Die Wellen 71 und 75 sind in  einem Gehäuse 76 gelagert.     Sobald    Kleb  stoff auf den übergreifenden Hüllenrand ge  langt ist, wird der Rand durch eine Kur  venschiene 77 an der     Bandtragschiene    62  zum Anliegen am Zigarettenstrang gebracht.  



  Die Vorrichtung zum Zukleben, F     ig.   <B>6</B>  bis 8, weist ein endloses Metallband 201 auf  zwei Scheiben 202 und 203 auf, deren erste  auf einer Welle 204 befestigt ist; die Welle  204 trägt ein Kegelrad 205 in Eingriff mit  einem Kegelrad 206 auf einer Treibwelle  207. Die Scheibe 203 sitzt auf einem im  Block 209 gelagerten Zapfen 208. Zwischen  den     wagrechten        Trumen    des Riemens 201  liegt ein Heizblock 210 mit Heizkörpern 211,  der an einem auch die Welle 204 tragenden  Rahmen 212 befestigt ist. Die Welle 207  ist im Pfosten 213 eines Rahmens 214 ge  lagert und trägt den Rahmen 212. Ein  Handgriff 215 am Block 210 dient zum  Abheben der     Zuklebvorrichtung    vom Ziga  rettenstrang.

   Nach unten begrenzt wird die  Bewegung durch eine Stellschraube 216, die  sich gegen einen Anschlag an einem der  Pfosten 213 legt. Ein Schraubenrad 217 auf  der Welle 207 kämmt mit dem Rad 218  auf der     -delle    219, die im Rahmen 214 sitzt  und am     untern    Ende ein Schraubenrad 220  trägt, das in ein Gegenrad 221 auf der Welle  21 eingreift.  



  Ein Schaber 222 am Pfosten 223 ver  hindert Anhäufung von Klebstoff auf dem  Band 201. Die Vorrichtung sorgt für ein  dauerndes Säubern des Klebbandes, so     da.ss     man die Maschine nicht so häufig anzuhal  ten braucht, um angehäuften Klebstoff zu  entfernen.  



  Nach der     Schneidvorrichtung,        Fig.    9 bis  13, gelangt der geklebte Strang, wenn er      die     Vorrichtung    zum Zukleben verlässt. Er  durchläuft das feststehende Mundstück 224,       Fig.    1 und 2, das zu dem als     Schneidunter-          lage    dienenden Rohr 301, 302 führt. Das  Mundstück 224 sitzt an einem Schutzgehäuse  225, dessen oberer Teil oben am Bett 20, und  deren unterer Teil an der Seitenwand des  Bettes aasgelenkt ist. Der Zigarettenstrang C  kommt nun in die Rohre 301, 302, die an  einem zwischen den Platten 304 gleitenden  Block 303 sitzen; die Platten sind am obern  Teil 305 eines Gehäuses 306, seitlich am  Bett, befestigt.

   Das Gehäuse trägt eine in  Kugellagern 308 laufende Welle 307, mit  einer Scheibe 309, an der mittelst einer       Platte    311 ein     Oblatenmesser    310 festge  klemmt ist. Die Welle 307 ist zum Ziga  rettenstrang etwas geneigt, so dass das recht  winklig zum     Strang    eingestellte Messer der  Bewegung des hin- und hergehenden Rohres  301, 302 folgt. Kin Deckel 312 mit Aus  sparungen hält das vordere Kugellager 308  am Orte, während der nach innen gewendete  Rand einer an der Scheibe 309 befestigten  Platte 313 -in die Nut des Deckels 312 vor  springt, um zu verhindern, dass<B>01</B> aus dem  Gehäuse 306 Messer und Strang erreicht.

    Alles bis zur Platte 313 gelangende Öl wird  durch die Fliehkraft der umlaufenden  Scheibe in die Nut des Deckels 312 ge  schleudert, der mit einem     Auslass    für die  Flüssigkeit versehen ist.  



  Die Welle 307 trägt ein Kegelrad 314,  das von einem auf Kugellagern 316 um .die  Welle 317 laufenden     Rade    315 angetrieben  wird, wobei die Welle 317 zwischen den  Armen 318 des Gehäuses 306 gelagert ist.  Das Kegelrad 315 besteht aus einem Stück  mit einem Schraubenrad 319, das seinen An  trieb von einem auf dem Keil 321 der  Hauptwelle 21 gleitenden     Gegenrade    320  empfängt. Ein Kegelrad 322 auf der Welle  307 kämmt mit einem Gegenrad 323 auf  einer Welle :324, die am obern Ende eine  Scheibe 325 mit einem exzentrischen Zap  fen 326 trägt.

   Auf dem Zapfen ist     mittelst     eines als     Ölbehälter    für .das Kugellager 328  ausgebildeten Flansches 327 ein Hebel 329    angebracht, dessen anderes Ende mit     dein     Gleitblock 303 verbunden ist.  



  Nähert sich das     Messer    310 auf der um  laufenden Scheibe 309 .dem Rohr 301, 302,  so berührt es     das    Schleifrad 330, das. lose  auf einem Zapfen 331 gelagert ist; der Zap  fen sitzt in einem Vorsprung 334 des     Blok-          kes    303. Auf der andern Seite der Scheibe  309 befindet sich eine Schleifrolle 335,       Fig.    2 und 11, die an einer Riemenscheibe  336 befestigt ist und von einer verstellbaren       Stange    337 getragen wird. Die Stange sitzt  an einem am Winkel 339 verschiebbaren,  durch einen Knopf 340 auf der Welle 341       betätigbaren    Block 338. Der Winkel 339 ist  mittelst eines weiteren Winkels 342 am Bett  befestigt.  



  Das Schraubenrad 320 lässt sich durch  auf Welle 21 gleitende Arme 343 axial ver  schieben, die Teile eines in einer Stütze     3.15     geführten Bügels     344    bilden. Einer der  Arme endet in einer Mutter 346, die auf  einer am     Aussenende    mit einem Handrad 348  versehenen Spindel 347 sitzt.     Man    kann  also durch Drehen des Handrades das  Schraubenrad 320 axial verschieben und  dadurch seine Arbeitsstellung gegenüber dem  Kegelrad 314 ändern, wenn eine ganz genaue  Einstellung des Schnittes nötig ist, nämlich  bei Zigaretten mit     Korkspitze    oder bei be  druckten Zigaretten.  



  Die Treib- und Einstellorgane der       Schneidvorrichtung    sind von     Querwänden     349, einer Bodenwand 350, der Oberwand  des     Bettes    20 und dem Deckel der     Stütze     345 umgeben, so dass für die Zahnräder 315,  319 und 320 ein vollständiges Gehäuse ent  steht, das ihnen erlaubt, ganz in<B>Öl</B> zu lau  fen. Damit sich der Bügel 344 nicht unge  wollt verschiebt, ist eine Klemme 351,       Fig.    9 und 11, gegen die schräge Gleitfläche  des Bügels 344 gezogen, und zwar mittelst  einer Zugwelle 352, die in die Stütze ein  gesetzt ist und mit einem Gewinde die  Klemme erfasst.

   Das Aussenende der Welle  352 trägt einen Hebel 353, der .durch eine  Stange 354 mit einem auf Zapfen 356 an       der        Stütze        474        gelagerten     355      verbunden ist. Ein Verschieben des Hebels  355 beim Einstellen der     Schneidvorrichtung     wirkt auf das, Gewindeende der Welle- 352  derart, dass sie als Schraube die     Klemme     851. entweder gegen die Gleitfläche des Bü  gels 844 festzieht, oder sie löst.  



  In den:     Fig.    12 und 13 ist die     Bewegung     des Messers 3.10 zwischen den Rohren 301  und 302 veranschaulicht. Nach     Fig.    12  tritt das Messer grade in den     Schneidraum     ein. Es steht senkrecht zum     Strang,    und  da die Scheibe 309 in richtigem Winkel ein  gestellt ist, bewegt es sich mit dem Rohr  301, 302, bleibt aber dabei immer senkrecht  zum Zigarettenstrang,     Fig.    13.  



  Die beschriebene     Schneidvorrichtung     führt ihren Schnitt von unten gegen den  Strang aus.  



  Die     Sammelvorrichtung    ist in     Fig.    14  bis 20 dargestellt. Die in der     Schneidvor-          richtung    vom Strang abgeschnittenen Einzel  zigaretten gelangen durch das Rohr 302  nach dem ortsfesten Rohr 401, das     teleskop-          artig    in das Rohr 302 eindringt. Das Rohr  401 sitzt in einer am Gehäuse 403 ange  brachten Stütze 402, während das Gehäuse  403 am Gehäuse '306 .der Welle 307 befestigt  ist. 404 ist ein schwingbares     Zigarettenleit-          stück;    es sitzt an einem Arm 405, der an  einer in Stütze 402 gelagerten Welle 406  drehbar ist.

   Oben auf dem Leitstück 404 ist  eine Zahnstange 407 befestigt, die in einer       Führung    408 gleitet und mit .einem     Ritzel     409 auf der senkrechten Welle 406 kämmt.  Auf dem obern Wellenende sitzt ein Hebel  410     mit    einem Knopf 411 auf einem durch  eine Feder 413 unter Spannung     gehaltenen     Bolzen 412.

   Kin     Fortsatz    414 des Bolzens  412 ragt nach unten in das Loch einer an  der Stütze 402     sitzenden    Scheibe 415     hinein.     Eine in Kugellagern 417 einer vom Gehäuse  306 gehaltenen Muffe 418 gelagerte Welle  416 wird durch ein Schraubenrad 419 an  getrieben, das mit einem Schraubenrad 420  auf der Welle 307 in     Eingriff    steht. Oben       trägt    die Welle 416 ein Exzenter 421, dessen  Zapfen 422 in einen Block 423 eingreift, der  an einen Vorsprung 424 des.     Armes    40,5 zu    gleiten vermag; der Vorsprung     .124    durch  setzt eine Öffnung 425 des Gehäuses 403.  



  Das Leitstück 404, das vermöge der be  schriebenen Mittel Schwingungen ausführen  kann, .gibt die Einzelzigaretten C auf ein       raschlaufen.des    Band 426 ab. An dem Ende,  wo diese Abgabe erfolgt, trägt. das Leitstück  404 eine     Feder    427, die auf die austretende       Zigarette    drückt und sie auf das Band 426       niederdrängt,    so dass dieses sie     tatsächlich     aus dem Leitstück zieht, da es eine etwas  grössere Geschwindigkeit als der Zigaretten  strang besitzt, zu .dem Zweck,

   die heraus  kommenden Zigaretten etwas voneinander     zii          trennen.    Durch Verstellen des     Leitstückes     404 gegenüber dem feststehenden Rohr     -101          kann,    die Geschwindigkeit, mit der die Zi  garetten nach den Förderbändern 431, 432       hin.    bewegt werden, geändert werden. Das       Leitstück    404 ist durch den Hebel 410 ver  stellbar, der sich durch     Teilkreislöcher    428,  429 der Scheibe 415 in verschiedene Lagen  bringen lässt.

   Für kleine     Geschwindigkeit     im     genannten    Sinne wird der Hebel     .110    mit  dem Bolzen 414 auf das Loch 428 ganz  rechts eingestellt, so dass ein möglichst lan  ger Teil des Rohres vorsteht. Für grosse  Geschwindigkeit wird der Hebel 410 auf  das Loch 429 ganz links eingestellt, wodurch  der vorstehende Teil des Rohres 401 ver  kürzt wird.  



  Die Zigaretten werden nun infolge der       schwingenden    Bewegung des Leitstückes 404  abwechselnd auf .die rechte und auf die linke  Seite des     raschlaufeuden    Bandes     .126    abge  legt. Das Band 426 wird von einer gerun  deten Schiene 430,     Fig.    18 und 19, getra  gen, so dass es in der Querrichtung gekrümmt  ist und die Zigaretten abwechselnd auf die       langsamlaufenden    Bänder     :131    und 432 auf  der Seite des     rasehlaufenden    Bandes 126  rollen lässt. Die Bänder     =131    und 432 lau  fen etwa halb so schnell wie das Band 426.  



  Das Band 426 läuft über eine Scheibe  433 auf einem bei 435 gelagerten Zapfen  434, sowie' über eine Scheibe 436 auf einem  bei 438 gelagerten Zapfen 437; beide Lager  sind am Bett 20 angebracht. Die Scheibe           4'36    wird durch eine über das Rad 440 auf  der Welle 437 laufende Kette 439 getrieben.  Die     Kette    439     ihrerseits    empfängt ihren An  trieb von einem     Rade    441 auf der Welle 442,  die in Lagern am     Bett    20 läuft und ein  Schraubenrad 443. trägt, .das     in    Eingriff mit  einem Schraubenrad 444 auf .der Hauptwelle  21     steht.    Eine lose Rolle 445 am Hebel 446  dient zum Anspannendes Bandes 426.

   Das  Band 431 läuft über     eine    Scheibe 447 auf  einer bei 449 gelagerten Welle     448,    ferner  über eine Scheibe 450 auf einem Zapfen  451, , der von einem an Schiene 453 befe  stigten Winkel 452 .gehalten     wird;    die La  ger 435 und 449 und die     Schiene    453 sitzen  am Bett 20. Endlich läuft das Band 431  noch über eine Scheibe 454 auf der Welle  442, von der es     angetrieben    wird. Das Band  432. wird durch eine mit der Scheibe 447  auf der Welle 448 ein Stück bildende  Scheibe 455 angetrieben und läuft über eine  Scheibe 456 auf einem von der Stütze 438       gehaltenen    Zapfen 457.

   Die Bänder 431 und  432 werden von einer     Rinne    458 getragen,  die ihrerseits durch einen am Bett 20 be  festigten Winkel 459 und eine an der Schiene  453 befestigte weitere Schiene 460 gehalten  wird. Auf der Oberseite des Bandes 426       hängt    über der Scheibe 436 an der Rinne  458 ein Keil 461, der alle nicht schon vor  her vom Band 426     heruntergerollten    Ziga  retten auf die entsprechenden Bänder 431  und 432 leitet. Eine Rinne 462, die zwischen  den Scheiben 433     und    447 an     einem    am  Bett befestigten Winkel 463 angebracht ist,  bietet einen Seitenschutz für die aus dem  Leitstück 404 abgegebenen     Zigaretten.     



  Sobald die Zigaretten von dem rasch  laufenden Bande auf die     langsamerlaufenden     gerollt sind, werden .sie von diesen einer an  der Schiene 453     befestigten        Kurvenplatte     .464 und einer an der Schiene 460     befestig-          ten.    Kurvenplatte 465 zugeleitet. Von diesen  Platten rollen sie auf die     Endsammelbänder     466 und 467, die über Rollen 468, 469, 470       bezw.    471 laufen. Die Wellen 472 und 473  dieser Rollen     sind    in der Stütze 474 gela  gert.

   Die Welle 472 wird durch ein Schrau-         benrad    475 und ein in dieses eingreifendes       Schraubenrad    476 auf der Welle 442 ange  trieben. Eine Scheibe 477 auf der Welle  472 treibt durch einen Riemen 27 die Welle  22 an. Ein Winkel 478 an Schienen 479,  die am Bett 20. und mittelst Winkeln 480  an der Stütze 474 befestigt sind, verhindert  die Zigaretten am Herabfallen vom Band  466.

   Ein gleichfalls von den Schienen 479  gehaltener     Winkel    481 verhindert in glei  cher Weise     die    Zigaretten auf dem Band  467 am Herabfallen, während eine U-förmige  Schiene 482, die     zwischen    den     Endsammel-          bändern    auf den Schienen 479 befestigt ist,  die Zigaretten auf den beiden Bändern von  einander trennt und am     Herübergleiten    von  einem Bande zum andern verhindert. Span  ner 483 und 484 halten die Bänder 431, 432  straff.  



  Die beschriebene Maschine bedarf nur  der gleichen Treibleistung wie irgend eine  der bekannten Maschinen, und da ihr Lei  stungsvermögen mehr als doppelt so gross wie  dasjenige irgend einer früheren Einstrang  maschine ist, kommen Unterhaltung und Be  trieb entsprechend billiger zu     stehen,,    als  für die bisherige     Mehrstrangmaschine,    die  man brauchte, um die gleiche Zigarettenanzahl  in der gleichen Zeit zu erzeugen.  



  Im Hinblick auf das Vorstehende und  auf die bekannte Betriebsweise von Maschi  nen gleicher Gattung erübrigt sich eine ge  naue Beschreibung der Wirkungsweise der  beschriebenen Maschine.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung 'eines fortlau fenden Zigarettenstranges, bei welcher Vor richtungen zum Bilden des Stranges, zum Aufstreichen von Klebstoff auf die Hülle, zum Zukleben der mit Klebstoff bestrichenen Hülle, zum Zerschneiden des fertigen Stran ges in Einzelzigaretten und zum Sammeln der Einzelzigaretten vorgesehen und von einem Bett getragen sind, dadurch gekenn zeichnet, dass das Bett und die genannten Vorrichtungen derart gebaut sind, dass deren Erschütterungen innert Grenzen liegen,
    die auch bei einer eine Minutenleistung von 800 Zigaretten wesentlich übersteigenden Ar beitsgeschwindigkeit der 14laschine ein siche res Zukleben der Hülle ermöglichen. UNTERANSPRUCH Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bett und die ge nannten Vorrichtungen derart gebaut sind, dass deren Erschütterungen innert den ge nannten Grenzen liegen, wenn die genannten Vorrichtungen mit der höchst zulässigen Ge schwindigkeit angetrieben werden welche noch die Abwicklung der normalen Trock- nungsperiode während des Vorschubes des Stranges zwischen der Kleb- und der Ab schneidevorrichtung gestattet.
CH149984D 1929-10-11 1929-10-11 Maschine zur Herstellung eines fortlaufenden Zigarettenstranges. CH149984A (de)

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