CH149747A - Stromwandler. - Google Patents

Stromwandler.

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CH149747A
CH149747A CH149747DA CH149747A CH 149747 A CH149747 A CH 149747A CH 149747D A CH149747D A CH 149747DA CH 149747 A CH149747 A CH 149747A
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Borkent Roelof Herman Ing Dr
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Borkent Roelof Herman Ing Dr
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  Stromwandler.    Die Erfindung     betrifft    einen Stromwand  ler, dessen Sekundärstromstärke mit grosser  Genauigkeit der     Primärstromstärke    propor  tional gemacht werden kann. Die Erfindung  ist besonders wichtig für Stromwandler mit  einer einzigen Primärleitung.  



  Die magnetisierenden     Amperewindungen     sind bei Stromwandlern üblicher Bauweise  gleich der geometrischen Summe der Ampere  windungen des primären und des sekundären  Stromes, und zwar  
EMI0001.0004     
         Amperewindungen    pro     Centimeter.    In dieser  Formel sind     i.    und     iB    die primäre, beziehungs  weise die sekundäre Stromstärke; ist     WP    die  primäre     Windungszahl;    L die mittlere Länge  der magnetischen Induktionslinien und die  reelle Zahl Ü das Übersetzungsverhältnis des       Wandlers,    das heisst das Verhältnis der Nenn  werte des primären und des sekundären  Stromes.

   Die Abweichung der     Amp@rewin-          dungszahl    vom oben genannten Betrag, zum    Beispiel hervorgerufen durch das Abgleichen  der sekundären     Windungszahl,    oder durch  irgendeinen Zweig in     Nebenschluss    zur sekun  dären Bürde geschaltet, ist für das Folgende  nicht wesentlich, da die Grössenordnung der       Amperewindungszahl    durch derartige Anord  nungen dieselbe bleibt. Die magnetisierenden       Amperewindungen        erzeugen    im Kern das  magnetische Feld, welches in der sekundären  Wicklung die Spannung induziert, welche den  Strom in der     sekundären    Wicklung erzeugt.

    Bei den üblichen Stromwandlern wird der  Fehler des Wandlers, das heisst die Abwei  chung der oben genannten Proportionalität,  durch das Verhältnis dieser magnetisierenden       Amperewindungen    zu den primären (oder  sekundären)     Amperewindungen    bestimmt. Die  magnetische Impedanz des     Kerns,    das heisst  der Quotient der     magnetisierenden    Ampere  windungen und der Stärke des magnetischen  Flusses, hat einen grossen Einfluss auf dieses  Verhältnis. Dadurch, dass die spezifische  magnetische Impedanz des Kernmaterials,      zum Beispiel von Eisen, zu gross ist und zu  stark abhängig ist vom     Absolutwert    der mag  netischen Induktion, ist der Fehler oft zu gross.  



  Die vorliegende Erfindung gibt eine Lö  sung zur Verringerung dieses Fehlers der       bekannten    Stromwandler durch     zweckmässige     Erhöhung und Einstellung der     Magnetisieruug     des Kernmaterials. Diese Steigerung der  magnetischen Induktion erfordert eine Erhö  hung der     magnetomotorischen    Kraft pro     Centi-          meter    bis zu einem Wert; welche den nor  malen Wert  
EMI0002.0008     
    bedeutend übertrifft.

   Wenn die Kerne eine  solche Form haben, dass sie Anlass geben zu  einer Verzweigung der magnetischen Flüsse,  wie zum Beispiel ,bei Wandlern der Mantel  type zutrifft, so darf in genannter Formel L  die mittlere Länge der     magnetischen    Induk  tionslinien des betreffenden Zweiges darstellen.  



  Diese Erhöhung der magnetischen Induk  tion wird bei bekannten     Ausführungen    dadurch  erhalten, dass auf den Wandler eine Hilfs  wicklung angebracht ist, welche an eine Hilfs  spannung angeschlossen ist. Dabei wird immer  darnach gestrebt, dass der Koeffizient der ge  genseitigen Induktion zwischen dieser Hilfs  wicklung und der     sekundären        Wicklung,    sowie  zwischen dieser Hilfswicklung und -der pri  mären Wicklung gleich Null ist.

   Der     Strom     in der Hilfswicklung beeinflusst alsdann die  Ströme in den andern Teilen der Wicklung  nicht; selbstverständlich abgesehen von der  indirekten     Beeinflussung,    die durch die Er  höhung der magnetischen Induktion verursacht  wird und eben der Zweck der Hilfswicklung ist.  



  Nach der Erfindung enthält die sekundäre  Wicklung des Wandlers parallele Zweige und  wenigstens ein     Kern    trägt eine Anzahl elek  trisch     zusammenhängender    Spulen mit un  gleicher     Windungszahl.    Es hat sich gezeigt,  dass durch diese Anordnung infolge der ge  genseitigen Induktion zwischen diesen Spulen  in der sekundären     Wicklung    Spannungen in  duziert werden, die innere     Ströme    in der se  kundären Wicklung erzeugen.

   Diese, in der  sekundären Wicklung     fliessenden    inneren    Ströme liefern mit dem primären Strom die       Amperewindungen,    welche nötig sind, um die  gewünschten Werte der magnetischen Induk  tion des Kernmaterials zu erhalten. Diese  Vorgänge sind beispielsweise im Schaltungs  schema von     Fig.1    der beiliegenden Zeichnung  veranschaulicht. - Das Schema wird weiter  unten genauer beschrieben.  



  Die Erfindung ermöglicht den Bau genauer  Stromwandler     einfacher    Konstruktion, da die  vielen Freiheitsgrade der Schaltung ausserdem  eine ausgiebige Gelegenheit bieten, die Fehler  nahezu ganz zu kompensieren.  



  Nach einer Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes kann die zweckmässige       Stromverteilung    dadurch erhalten und einge  stellt werden (vergleiche     Fig.    I), dass die se  kundäre Wicklung parallele Zweige enthält,  in solcher Weise, dass in mehr als einem  Zweig eine     Reihenschaltung    zweier oder  mehrerer Spulen ungleicher     Windungszahl     vorkommt, und wobei die zu einer Reihen  schaltung gehörigen Spulen     auf    getrennten  Kernen angebracht sind.  



  Auch kann eine Impedanz in     Nebenschluss     zu einer Spule geschaltet werden, oder     können     Brückenzweige (oder ein     Bruckenzweig,    ver  gleiche     Fig.    4) angebracht werden, in welchen  elektromotorische Kräfte (oder eine elektro  motorische Kraft)     aufgenommen    oder induziert  werden können (vergleiche     Fig.    5).  



  Die zweckmässige Stromverteilung     kann     auch erzeugt werden, indem die     sekundären     Stromkreise aus zwei oder mehr elektrisch  getrennten Systemen bestehen (vergleiche       Fig.    5 und 6).  



  Die Stromverteilung kann ausserdem da  durch     beeinssusst    werden, dass die Konstanten  des magnetischen Kreises geändert werden.  Das kann in verschiedener Weise geschehen,  zum Beispiel durch das Anbringen von Luft  schlitzen oder magnetischen Nebenschlüssen.  



  Die vielen Freiheitsgrade, welche die  Schaltung nach der Erfindung besitzt, zum  Beispiel die Wahl des Verhältnisses der     Win-          dungszahlen    und des Verhältnisses der     Impe-          danzen    der Spulen, und ausserdem die Mög  lichkeit, Modifikationen einzuführen, bieten      eine ausgiebige Gelegenheit, den Fehler       ualiezu    völlig zu kompensieren.  



  In dieser Beschreibung wird unter eine       Spule    die Sammlung aufeinanderfolgender       Windungen    verstanden, welche denselben       magnetischen    Flug umschlingen und durch  denselben Strom durchflossen werden. Eine  Spule kann im Grenzfall aus einer einzigen  Windung bestehen.  



  Die beiliegenden Figuren zeigen beispiels  weise eine Anzahl Ausführungsformen der  Erfindung.  



       1n    den Figuren sind übereinstimmende  Bestandteile durch gleiche     Verweisungszeichen     angedeutet.  



  Die     Fig.    1 gibt schematisch eine Ausfüh  rungsform, welche in einfacher Weise gün  stige Resultate gibt. In dieser Figur ist die  Primärleitung mit     l    bezeichnet, mit f und g  sind die     Kerne    angedeutet, auf welchen die  vier Spulen u, v,     2v    und x angebracht sind.  Mit diesen     Verweisungszeichen        sind    auch die  respektiven     Windungszahlen    dieser Spulen  angedeutet. In den verschiedenen Spulen  werden elektromotorische Kräfte induziert.  Die     Effektivwerte    dieser Kräfte werden be  ziehungsweise mit<I>e",</I>     e"        e,q    und ex angedeutet.

    Der Strom im Zweige     a   <I>u b</I>     w   <I>c</I> wird     ib    ge  nannt; der Strom im Zweige<I>a</I>     v   <I>d x c</I> wird     id     genannt und der Strom durch das Instrument,       zum    Beispiel ein     Messinstrument,        i..    Die Im  pedanzen dieser drei Kreise werden     zb,        zd    (aus       Ohmschem    Widerstand und     Streureaktanzen     bestehend) und     z.    genannt.  



  Ein Zusammenhang dieser Grössen ist aus  dem     Vektordiagramm        (Fig.    3) zu sehen.  



  Im Gegensatz zu den Wandlern normaler  Bauart, wo die     magnetisierenden        Amperewin-          dungen    gleich     WP        (ip        +.    Ü i,) sind, sind die A W  des Kernes f gleich     i,        WP        +,

          ib   <I>u</I>     #        id   <I>v</I> und die  jenigen des Kerns g gleich     ip        Wp.f        ab        70    4-     id   <I>x.</I>  Diese     A.    W verursachen in den Kernen die  magnetischen Felder, welche in den sekun  dären Spulen die     EMke        e",        eo,        e",    und     e$    indu  zieren.

   Die Summe der     EIYIke    e"     -#        e""    ebenso  wie die Summe     e,        .j..    ex wird im Gleichgewicht  gehalten durch die sekundäre Klemmenspan-         nung    des Wandlers     i.        z,    und den Spannungs  abfall in den Zweigen     ib        zb        bezw.        id        zd.     



  Wenn zum Beispiel die Querschnitte der  Kerne einander gleich sind; wenn     z,=0,6    Ohm;       zb    =     zd    = 1,2 Ohm;     ip    = 60 Ampere;     i,    _  0,5 Ampere;     WP   <I>= 1; u</I> = 150;     z9   <I>=</I>     90,     v = x = 119, dann wird die Berechnung nach  den angegebenen Richtlinien zeigen, dass  e" = 0,68 Volt;     e"    = 0,55 Volt:     e,"    = 0,90  Volt;     eY    = 1,20 Volt;     ib    = 0,15 Ampere;

         id    = 0,41 Ampere;     i/2        i6        ze    = 0,15 Volt.  



  Das Verhältnis der magnetischen Induk  tionen in den Kernen f und     g    ist  
EMI0003.0085     
    Eine ungleiche -- unerwünschte - Vor  magnetisierung zerstört bei bekannten Wand  lern die Genauigkeit, während bei dem  Erfindungsgegenstand die     ungleiche        Magneti-          sierung    beim Entwurf des     Wandlers    berück  sichtigt wird.  



  Im allgemeinen Fall brauchen natürlich  weder die     Kernquerscbnitte;    noch die     Win-          dungszahlen    der Spulen v und x einander  gleich zu sein ; ebensowenig brauchen die       Streureaktanzen    der verschiedenen Spulen       vernachlässigbar    klein zu sein, wie dies im  gegebenen Beispiel deutlichkeitshalber der  Fall war. Auch soll aus dem Beispiel nicht  geschlossen werden, dass die ungleiche Mag  netisierung der Kerne ein wesentliches Merk  mal der Erfindung ist; in besondern Fällen  können die     Kerninduktionen    einander gleich  sein.  



  In     Fig.    2 sind die Spulen u und v, ebenso  wie     ?v    und x teilweise kombiniert. Bereits  aus diesem einfachen Beispiel gehen die vielen  Freiheitsgraden hervor, welche die Schaltung  nach der Erfindung bietet; in einfacher Weise  ist diese Anzahl noch zu erweitern, zum Bei  spiel wie in     Fig.    4 und 5 angedeutet ist.  



  In     Fig.    4 ist zwischen den Punkten b und  d ein Brückenzweig hineingefügt, worin  zwecks genauer Einstellung der magnetischen       Induktionen    in den Eisenkernen eine einstell  bare Impedanz     zt    eingeschaltet ist.      In     Fig.    5 ist ausserdem in den Brücken  zweig eine elektromotorische Kraft aufge  nommen, welche durch Induktion auf einem  dritten Kern erhalten wird. Diese     elektro=     motorische Kraft kann in Phase und Grösse  geregelt werden, zum Beispiel durch eine  Hilfswicklung h, welche über eine einstell  bare Impedanz     zi,    geschlossen ist, während  dieser Schliessungskreis ausserdem eine elek  tromotorische Kraft enthalten kann.  



  Derjenige Teil der sekundären Wicklung,  welche elektrisch mit der Sekundärbürde     z.     zusammenhängt, ist eine Art     Wheatstonesche     Brücke. Die Spulen     2c,   <I>v,</I>     zv    und<I>x</I> sind die  Seiten des Vierecks,     z,    und der Brückenzweig       zt    die Diagonale. Dadurch wird es möglich,  dass der durch     z8    fliessende Strom nahezu  unabhängig ist von     zt    und umgekehrt, wie  solches von einem Stromwandler gefordert  wird (der Sekundärstrom     i"    soll nämlich im  mer dem Primärstrom proportional sein).  



       Fig.    6 zeigt noch eine andere Kombination  mit drei Kernen.  



  Sowohl die Spulen als die Kerne können  teilweise kombiniert werden.  



  In     Fig.    7 ist schematisch angedeutet, in  welcher Weise die Kerne kombiniert     bewik-          kelt    - werden können.  



  Deutlichkeitshalber ist nur angegeben,  wie die Wicklungen     u    und     iv    angebracht  werden können. Es gibt hier     zv    Windungen,  welche beide gerne f und     g    umfassen, und       u-t.v    Windungen, welche nur den Kern<I>f</I> um  fassen.  



  Es ist klar, dass auch durch die Wahl be  stimmter Querschnitte und durch spezielles  Kernmaterial Einfluss ausgeübt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stromwandler, mit einer Anzahl magne tischer greise, welche, von Streufeldern ab gesehen, magnetisch getrennt sind und wobei die magnetische Spannung pro Centimeter überall im Kernmaterial des Wandlers be deutend grösser ist als EMI0004.0025 dadurch gekennzeichnet, dass die sekundäre Bewicklung des Wandlers parallele Zweige enthält, und dass wenigstens ein Kern eine Anzahl elektrisch zusammenhängender Spulen ungleicher Windungszahl enthält, zum Zweck, in- der sekundären Wicklung innere Ströme zu erzeugen,
    die zusammen mit dein primären Strom die nötigen Amperewindungen liefern zur Erhöhung der Induktion des Kern materials. UNTERANSPRüCHE: 1. Stromwandler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die sekundäre Bewicklung parallele Zweige enthält, in solcher Weise, dass in mehr als einem Zweige eine Reihenschaltung zweier oder mehrerer Spulen ungleicher Windungszahl vorkommt, wobei die zu einer Reihenschal tung gehörigen Spulen auf getrennten Kernen angebracht sind. 2. Stromwandler nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein Brücken zweig hinzugefügt ist.
CH149747D 1929-06-25 1930-04-12 Stromwandler. CH149747A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969958C (de) * 1941-06-26 1958-08-07 Aeg Messwandler mit Kompensationswicklung
DE970898C (de) * 1951-07-20 1958-11-13 Friedrich Raupach Einrichtung zur Bemessung, insbesondere Begrenzung der UEberstromziffer von Stromwandlern bei veraenderlicher Betriebsbuerde

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DE969958C (de) * 1941-06-26 1958-08-07 Aeg Messwandler mit Kompensationswicklung
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