CH149366A - Spinnmaschine für Kunstseide mit schräg übereinander angeordneten Spulenreihen. - Google Patents
Spinnmaschine für Kunstseide mit schräg übereinander angeordneten Spulenreihen.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
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Description
Spinnmaschine für Kunstseide mit schräg übereinander angeordneten Spulenreihen. Gegenstand der Erfindung ist eine neue Anordnung der Fällbadtröge und Spinn düsen bei solchen Kunstseidespinnmaschinen. wo zwei oder mehr schräg übereinander an geordnete Spulenreihen gleichzeitig arbeiten.
Das Neue und Eigenartige ist darin zu erblicken, dass in demselben Verhältnis, wie die Spulenreihen versetzt sind, auch die Fällbadtröge und vor allen Dingen die in den Fällbadtrögen untergebrachten Spinn düsen versetzt sind.
Einrichtungen an Kunstseidespinnma- schinen, wo zwei Spulenreihen unmittelbar übereinander angeordnet sind und zu glei cher Zeit arbeiten, sind an sich bekannt. Das Eigentümliche solcher bekannten Ein richtungen besteht darin, dass die Spinn düsen, die das Fadenmaterial für beide Spu- lenreiben liefern, in einem gemeinsamen Bad und in gleicher Höhe angeordnet sind.
Anordnungen solcher Art führen im Betrieb zu Nachteilen, die in der Haupt sache in ungleicher Beschaffenheit des Fa- dengespinstes zu erblicken sind. Die Ursache dieser ungleichen Beschaffenheit ist darin zu suchen, dass die Fadenstrecke vom Ausgang der Spinndüse an bis zur Spule bei der obern Spulenreihe eine längere ist, als bei der un tern Spülenreihe. Das ist. von wesentlichem Einfluss auf den Erhärtungsprozess.
Gegenüber der nachteiligen bekannten Einrichtung wird mit der Einrichtung ge mäss vorliegender Erfindung der wesentliche Vorteil erzielt, dass die effektive Streck länge der Fäden für die obern Spulenreihen immer dieselbe ist, wie für die untere Spu- lenreihe.
Durch einfaches Höher- oder Tiefersetzen der Spinndüsen in einem gemeinsamen Bad, was vielleicht naheliegend erscheint, kann man die effektive Strecklänge bei den Spu- lenreihen zwar auch ausgleichen. Man tut das aber nicht, weil es Nachteile zeigt. Die Spinnfäden würden bei solcher Anordnung der Düsen ungleich lange Zeiten durch das Bad laufen. Durch die Anordnung getrennter Fäll badtröge für jede Spulenreihe wird auch diesem letztgenannten Nachteil wirksam ent gegengetreten.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs beispiel.
Fig. 1 zeigt eine Stirnansicht der Spulen reihen und Fällbadtröge, und zwar bei einer Einrichtung mit schwenkbaren Spulenträ- gern, die nebeneinander und übereinander in Reihen angeordnet sind und von denen jeder immer eine arbeitende und eine Re servespule aufweist. Die leeren Spulen wer den später immer durch Schwenkung an die Arbeitsstelle gebracht; Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht mit teilweisen Schnittdarstellungen, um den Schwenkantrieb und Spulenspindelantrieb selbst kenntlich zu machen; Fig. 3 lässt eine Anordnung mit ortsfest gelagerten Einzelspulen erkennen.
Bei Anordnung gemäss Fig. 1 und 2 ist die Spulenreihe a sowohl, als auch die Spu- lenreihe c in drehbaren Spulenträgern gela gert. Die obere arbeitende, also in Aufspul- tätigkeit befindliche Spulenrqihe a wird hierbei von der Düsenreihe b und die untere, gleichfalls in Aufspultätigkeit befindliche Spulenreihe c von der Düsenreihe d beliefert. Die Düsenreihe b befindet sich über dem Bo den des Troges e und die Düsenreihe d be findet sich über dem Boden des Troges f.
der tiefer liegt als der Trog e. Der Abstand y von der Düsenausgangsmündung bis zum Spiegel des in den Trögen befindlichen Fällbades ist in beiden Trögen e und f der selbe. Gleichgross bei beiden Spulen- und Düsenreihen ist auch das Mass der Entfer nung x von der Ausgangsmündung der Spinndüsen bis zur Achsmitte dei Spulen.
Die Spülenträger, also die Lagerung der Spulenspindeln, sind mit g bezeichnet. Ausser den arbeitenden Spulenreihen a und c sind.auf diesen Spulenträgern noch Re servespulenreihen a' und c' vorgesehen.
Jede obere und jede untere Spulenreihe a und c wird von je einem gemeinsamen Fadenführer h- bedient, der im benachbarten Spulenge- häuse gelagert ist und dessen Fadenführer- ösen so angeordnet sind, dass die durch diese Ösen geführten Spinnfäden im Falle des Umwechselns der Spulen gegen die entge- gengeschwenkten neuen Spulen gehalten werden.
Schliesslich wird je ein oberer und ein unterer Spulenträger immer gemeinsam angetrieben, also im Falle des Auswechselns voller gegen leere Spulen gemeinsam herum geschwenkt.
Der Schwenkantrieb der Spulenträger erfolgt nach dem gezeichneten Beispiel von der Welle<I>i</I> aus vermittelst je eines Rades<I>j,</I> welches in die Zahnscheibe k des untern Spu- lenträgers g eingreift. Durch Zwischenrad l wird die Drehbewegung auch auf die Zahn scheibe m des obern Spulenträgers übertra-. gen. ' Der Antrieb der Spindeln für die Spu len<I>a</I> und c wird von dem Antriebsrad<I>n</I> aus mittelst der Zwischenräder<I>o, p</I> vermit telt.
Zweckmässig ist je Ein oberer und ein unterer Spulenträger in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht. Das muss aber nicht unbedingt so sein, sondern das ist mehr aus bautechnischen, zweckmässigen Gründen ge macht, ebenso wie der gemeinsame Schwenk antrieb jeder Einzelgruppe. Ebensogut kön nen nämlich alle Spulenträger der obern und alle Spulenträger der untern Reihe von einem gemeinsamen Antrieb aus gleichzeitig be wegt werden.
Die charakteristische Anordnung vr_r- schieden hoch angeordneter Fällbadtröge und entsprechend angeordneter Spinndüsen kann natürlich auch bei ortsfest gelagerten Ein zelspindeln (Fig. 3) Verwendung finden. Die Zahl. der Spulenreihen und demgemäss auch der Fällbadtröge und Spinndüsen lässt sich sinngemäss steigern, wenn das Bedürfnis vor liegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Spinnmaschine für Kunstseide mit schräg übereinander angeordneten, gleichzeitig ar beitenden Spulenreihen, gekennzeichnet. durch getrennte, in verschiedener Höhe .ge- haltene Fällbadtröge mit in diesen - unter gebrachten Spinndüsen, wobei bei überall gleichem Abstand zwischen Spinndüsenaus- mündung und Fällbadspiegel die effektive Spinnfadenstrecklänge aller Spulenreihen die gleiche ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Spinnmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass schräg über einander um Drehzapfen schwenkbare Spulenträger mit leeren Spulen, und Ar beitsspulen vorgesehen sind, wobei die vollen Spulen der obern Reihe ,gleichzei- tig mit den vollen Spulen der untern Reihe durch gemeinsamen Sehw enkantrieb ohne Unterbrechung des Fadenabzuges und unter Beibehaltung gleichen Abstan des zwischen- Spinndüse und Spule aus gewechselt werden können. 2. Spinnmaschine nach dem Patentanspruch.gekennzeichnet durch einen für den obern und untern Spulenträger gemeinsamen, hin- und hergehenden Fadenführer. der die durch ihn geführten Spinnfäden im Falle des Umwechselns der Spulen gegen die entgegengeschwenkten neuen Spulen hält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH149366T | 1930-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH149366A true CH149366A (de) | 1931-09-15 |
Family
ID=4404998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH149366D CH149366A (de) | 1930-06-28 | 1930-06-28 | Spinnmaschine für Kunstseide mit schräg übereinander angeordneten Spulenreihen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH149366A (de) |
-
1930
- 1930-06-28 CH CH149366D patent/CH149366A/de unknown
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