CH149366A - Spinnmaschine für Kunstseide mit schräg übereinander angeordneten Spulenreihen. - Google Patents

Spinnmaschine für Kunstseide mit schräg übereinander angeordneten Spulenreihen.

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CH149366A
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CH
Switzerland
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English (en)
Inventor
Carl Hamel Aktiengesellschaft
Original Assignee
Hamel Gmbh Zwirnmaschinen
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D13/00Complete machines for producing artificial threads
    • D01D13/02Elements of machines in combination

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description


  Spinnmaschine für Kunstseide mit schräg übereinander angeordneten     Spulenreihen.       Gegenstand der Erfindung ist eine neue  Anordnung der     Fällbadtröge    und Spinn  düsen bei solchen Kunstseidespinnmaschinen.  wo zwei oder mehr schräg übereinander an  geordnete     Spulenreihen    gleichzeitig arbeiten.  



  Das Neue und Eigenartige ist darin zu  erblicken, dass in demselben Verhältnis, wie  die     Spulenreihen    versetzt sind, auch die       Fällbadtröge    und vor allen Dingen die in  den     Fällbadtrögen    untergebrachten Spinn  düsen versetzt sind.  



  Einrichtungen an     Kunstseidespinnma-          schinen,    wo zwei     Spulenreihen    unmittelbar  übereinander angeordnet sind und zu glei  cher Zeit arbeiten, sind an sich bekannt.  Das Eigentümliche solcher     bekannten    Ein  richtungen besteht darin, dass die Spinn  düsen, die das Fadenmaterial für beide     Spu-          lenreiben    liefern, in einem gemeinsamen  Bad und in gleicher Höhe angeordnet sind.  



  Anordnungen solcher Art führen im  Betrieb zu Nachteilen, die in der Haupt  sache in ungleicher Beschaffenheit des Fa-         dengespinstes    zu erblicken sind. Die Ursache  dieser ungleichen Beschaffenheit ist darin zu  suchen, dass die Fadenstrecke vom Ausgang  der Spinndüse an bis zur Spule bei der     obern          Spulenreihe    eine längere ist, als bei der un  tern     Spülenreihe.    Das ist. von wesentlichem  Einfluss auf den     Erhärtungsprozess.     



  Gegenüber der nachteiligen     bekannten     Einrichtung wird mit der Einrichtung ge  mäss vorliegender Erfindung der wesentliche  Vorteil erzielt, dass die effektive Streck  länge der Fäden für die obern     Spulenreihen     immer dieselbe ist, wie für die     untere        Spu-          lenreihe.     



  Durch einfaches Höher- oder     Tiefersetzen     der Spinndüsen in einem gemeinsamen Bad,  was vielleicht naheliegend erscheint, kann  man die effektive Strecklänge bei den     Spu-          lenreihen    zwar auch ausgleichen. Man tut  das aber nicht, weil es Nachteile zeigt. Die  Spinnfäden würden bei solcher Anordnung  der Düsen ungleich lange Zeiten durch das  Bad laufen.      Durch die Anordnung getrennter Fäll  badtröge für jede     Spulenreihe    wird auch  diesem letztgenannten Nachteil wirksam ent  gegengetreten.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs  beispiel.  



       Fig.    1 zeigt eine Stirnansicht der Spulen  reihen und     Fällbadtröge,    und zwar bei einer  Einrichtung mit schwenkbaren     Spulenträ-          gern,    die nebeneinander und übereinander  in Reihen angeordnet sind und von denen  jeder immer eine arbeitende und     eine    Re  servespule aufweist. Die leeren Spulen wer  den später immer durch Schwenkung an die  Arbeitsstelle gebracht;       Fig.    2 zeigt eine Vorderansicht mit  teilweisen Schnittdarstellungen, um den  Schwenkantrieb und     Spulenspindelantrieb     selbst kenntlich zu machen;       Fig.    3 lässt eine Anordnung mit ortsfest  gelagerten Einzelspulen erkennen.  



  Bei Anordnung gemäss     Fig.    1 und 2 ist  die     Spulenreihe    a sowohl, als auch die     Spu-          lenreihe    c in drehbaren     Spulenträgern    gela  gert. Die obere arbeitende, also in     Aufspul-          tätigkeit    befindliche     Spulenrqihe        a    wird  hierbei von der Düsenreihe b und die untere,  gleichfalls in     Aufspultätigkeit    befindliche       Spulenreihe    c von der Düsenreihe d beliefert.  Die Düsenreihe b befindet sich über dem Bo  den des Troges e und die Düsenreihe d be  findet sich über dem Boden des Troges f.

    der tiefer liegt als der Trog e. Der Abstand  y von der     Düsenausgangsmündung    bis zum  Spiegel des in den Trögen befindlichen       Fällbades    ist in beiden Trögen e und f der  selbe.     Gleichgross    bei beiden Spulen- und  Düsenreihen ist auch das Mass der Entfer  nung x von der Ausgangsmündung der  Spinndüsen bis zur Achsmitte     dei    Spulen.  



  Die     Spülenträger,    also die Lagerung der       Spulenspindeln,    sind mit g bezeichnet.  Ausser den arbeitenden     Spulenreihen        a    und  c sind.auf diesen     Spulenträgern    noch Re  servespulenreihen a' und c' vorgesehen.

   Jede  obere und jede untere     Spulenreihe        a    und c  wird von je einem gemeinsamen Fadenführer       h-    bedient, der im benachbarten Spulenge-         häuse    gelagert ist und dessen     Fadenführer-          ösen    so angeordnet sind, dass die durch diese  Ösen geführten Spinnfäden im Falle des       Umwechselns    der Spulen gegen die     entge-          gengeschwenkten    neuen Spulen     gehalten     werden.

       Schliesslich    wird je ein oberer und  ein unterer     Spulenträger    immer gemeinsam  angetrieben, also im Falle des     Auswechselns     voller gegen leere Spulen gemeinsam herum  geschwenkt.  



  Der Schwenkantrieb der     Spulenträger     erfolgt nach dem gezeichneten Beispiel von  der Welle<I>i</I> aus vermittelst je eines Rades<I>j,</I>  welches in die Zahnscheibe k des untern     Spu-          lenträgers    g eingreift. Durch Zwischenrad  l wird die Drehbewegung auch auf die Zahn  scheibe     m    des obern     Spulenträgers        übertra-.     gen. '  Der Antrieb der Spindeln für die Spu  len<I>a</I> und c wird von dem Antriebsrad<I>n</I>  aus mittelst der Zwischenräder<I>o, p</I> vermit  telt.  



  Zweckmässig ist je Ein oberer und ein  unterer     Spulenträger    in einem gemeinsamen  Gehäuse untergebracht. Das muss aber nicht  unbedingt so sein, sondern das ist mehr aus  bautechnischen, zweckmässigen Gründen ge  macht, ebenso wie der gemeinsame Schwenk  antrieb jeder Einzelgruppe. Ebensogut kön  nen nämlich alle     Spulenträger    der obern und  alle     Spulenträger    der untern Reihe von einem  gemeinsamen Antrieb aus gleichzeitig be  wegt werden.  



  Die charakteristische Anordnung     vr_r-          schieden    hoch angeordneter     Fällbadtröge    und  entsprechend angeordneter Spinndüsen kann  natürlich auch bei ortsfest gelagerten Ein  zelspindeln     (Fig.    3) Verwendung finden. Die  Zahl. der     Spulenreihen    und demgemäss auch  der     Fällbadtröge    und Spinndüsen lässt sich  sinngemäss steigern, wenn das Bedürfnis vor  liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spinnmaschine für Kunstseide mit schräg übereinander angeordneten, gleichzeitig ar beitenden Spulenreihen, gekennzeichnet. durch getrennte, in verschiedener Höhe .ge- haltene Fällbadtröge mit in diesen - unter gebrachten Spinndüsen, wobei bei überall gleichem Abstand zwischen Spinndüsenaus- mündung und Fällbadspiegel die effektive Spinnfadenstrecklänge aller Spulenreihen die gleiche ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Spinnmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass schräg über einander um Drehzapfen schwenkbare Spulenträger mit leeren Spulen, und Ar beitsspulen vorgesehen sind, wobei die vollen Spulen der obern Reihe ,gleichzei- tig mit den vollen Spulen der untern Reihe durch gemeinsamen Sehw enkantrieb ohne Unterbrechung des Fadenabzuges und unter Beibehaltung gleichen Abstan des zwischen- Spinndüse und Spule aus gewechselt werden können. 2. Spinnmaschine nach dem Patentanspruch.
    gekennzeichnet durch einen für den obern und untern Spulenträger gemeinsamen, hin- und hergehenden Fadenführer. der die durch ihn geführten Spinnfäden im Falle des Umwechselns der Spulen gegen die entgegengeschwenkten neuen Spulen hält.
CH149366D 1930-06-28 1930-06-28 Spinnmaschine für Kunstseide mit schräg übereinander angeordneten Spulenreihen. CH149366A (de)

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