CH148798A - Schiessordner. - Google Patents

Schiessordner.

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CH148798A
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F7/00Signs, name or number plates, letters, numerals, or symbols; Panels or boards
    • G09F7/02Signs, plates, panels or boards using readily-detachable elements bearing or forming symbols
    • G09F7/08Signs, plates, panels or boards using readily-detachable elements bearing or forming symbols the elements being secured or adapted to be secured by means of grooves, rails, or slits
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Description


  Schiessordner.    Die     bishin    bekannten Schiessordner haben  alle den Nachteil,     da.ss    sie dem Schützen nicht  die Zeit angeben, zu der er zum     Schiessen     kommt. Das hat zur Folge, dass bei grösseren  Standschiessen trotz .der Schiessordner jeder  Stand von einer grösseren Anzahl Schützen,  die     warten    bis die Reihe an sie kommt, um  lagert wird. Das lange Warten verärgert  die Schützen, und die Wartenden hindern die  Zirkulation im Schiessstand,     wodurch    der  ganze Schiessbetrieb leidet.  



  Diesem Übelstand ist bei Verwendung  des Schiessordners nach vorliegender Erfin  dung abgeholfen. Dieser     Schiessoirdner    ist  nämlich so eingerichtet,     dass    der Schütze,     der     sich zum Schiessen auf einer Scheibe anmel  det, die Zeit zum voraus bestimmen kann,  wann er schiessen will, soweit die     Scheibe     nicht von früher Angemeldeten schon belegt  ist. Seine Anmeldung wird auf dem Ordner  so registriert, dass ihm innert einer bestimm  ten Zeitspanne, zum Beispiel einer bestimm  ten Stunde, die gewährbare Zeit zum Schie  ssen auf die betreffende Scheibe reserviert    bleibt. Er hat also nicht. nötig. stunden  lang im Stand hinter den Schiessenden zu  warten und aufzupassen, wann die Reihe  zum Schiessen an ihn kommt.

   Es genügt,  wenn er innerhalb der von ihm gewählten  Zeitspanne antritt. Dadurch erfüllt der Appa  rat ein eigentliches Bedürfnis der Schützen  an Schützenfesten.  



  Die Zeichnung stellt mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dar.  



       Fig.    1 zeigt eine Ansicht, und       Fig.    2 einen     Querschnitt    eines ersten  Ausführungsbeispiels, von dem       Fig.    3, 4 und; 5 eine Einzelheit in ver  schiedenen Ansichten zeigen;       Fig.    6 und 7 zeigen Ansicht und Quer  schnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels;       Fig.    8 zeigt von einem weiteren Ausfüh  rungsbeispiel ein- Bruchstück in Ansieht, und       Fig.    9 einen Querschnitt;       Fig.    10 und 11 zeigen     Schnitte        3-B     und     C-D    in     Fig.    6 und B.

        Beim Beispiel nach     Fig.    1 bis 5 besteht  die Unterlage U aus einem Klotz aus Holz  oder Metall, der Vertiefungen A besitzt, die  in zwei Längsreihen so angeordnet sind, dass  Gruppen von je fünf gebildet sind, zwischen  denen breitere Stege S der Unterlage liegen,  während die Vertiefungen- einer Gruppe nur  durch dünne Zwischenwände     IV    voneinander  getrennt sind. Eine Platte P überdeckt den  mittleren Teil der Oberfläche des Klotzes U,  so dass je ein am äussern Ende liegender Teil  jeder     Vertiefung    A     freiliegt.    In jedem so  frei liegenden Teil der Vertiefungen A ist  passend ein Stempelehen B lose eingesteckt.

    Das Stempelehen steht über die Platte P vor  und trägt auf der Sichtfläche eine Zahl, die  Ordnungszahl oder     Rangeurnummer.    Diese  Zahlen bilden in jeder Gruppe eine fortlau  fende Zahlenreihe, und     zweckmässigerweise     auch alle Zahlen zusammen eine fortlaufende  Zahlenreihe, zum Beispiel von 1 bis 60.  



  Über jeder Fünfergruppe der Vertiefun  gen ist eine Zeitperiode vermerkt. Beim  Beispiel sind die     Stunden    von morgens 6 Uhr  bis abends 7 Uhr angegeben, ausgenommen  die Stunde von 12-1 Uhr mittags, wäh  rend welcher das Schiessen in der Regel ein  gestellt ist; also 6-7, 7-8, 8-9     etc.        etc.     bis 6-7.  



  Im verdeckten Teil jeder Vertiefung A  liegt lose ein. Schieber D, welcher so unter  der Wirkung einer Feder C steht, dass der  Schieber an -die Stelle des     Stempelchens    B  tritt und eine auf ihm angebrachte Zahl, die  der Zahl auf der Sichtseite des     Stempelchens     entspricht, sichtbar wird, wenn das Stem  pelehen B aus der Vertiefung herausgezogen  wird.     Zweckmässigerweise    ist die Fläche des  Schiebers, welche die Zahl trägt, auffällig,  und zwar verschieden von der Farbe des       Stempelchens    ,gefärbt, zum Beispiel leuchtend  rot, damit der Beschauer des Ordners sofort  weiss, ob er die Zahl des     Stempelchens    oder  die Zahl des Schiebers sieht.

   Auf der Platte  P ist je am innern Ende jedes Fensters     mit-          telst    eines Scharniers eine Klappe     g    ange  bracht. Ist das Stempelehen aus der Vertie-         fung    weggenommen, so kann die Klappe     K     so umgelegt werden, dass sie das Fenster ver  deckt und somit die Zahl des vorgeschobenen  Schiebers D nicht sichtbar ist.

   Jedes Stem  pelehen trägt als     Druckzeichen,    wie     Fig.    5  zeigt, die Nummer der Scheibe, zu der der  Ordner gehört, zum Beispiel "Sch 36", ferner  die sogenannte     "R.angeurnummer",    zum Bei  spiel     "R    36", das ist die Nummer, unter wel  cher das Stempelehen in der fortlaufenden  Zahlenreihe auf dem Ordner eingeordnet ist.  und ferner die Zeitperiode der Stempel  gruppe, zu der das Stempelehen gehört, zum  Beispiel     "2-3".    Die Nummern der Stempel  ehen könnten in jeder Gruppe eine Zahlen  reihe für sich bilden, und es könnte in  allen Gruppen die gleiche Zahlenreihe, zum  Beispiel .die Reihe 1-5, gebildet sein.  



       Fig.    1 stellt den Ordner so dar, dass in  den Vertiefungen der Reihe links die Stem  pelehen B -eingesteckt sind, aus den zwei  untern Fünfergruppen der Reihe rechts die  Stempelehen herausgenommen und die Zah  len der Schieber sichtbar sind, während aus  den Vertiefungen der vier obern Gruppen  rechts die Stempelehen weggenommen und  die Klappen     K    so umgelegt sind, dass sie die  Fenster der Platte P überdecken.  



  Bei Gebrauch des Ordners nach     Fig.    1  bis 5 wird dem Schützen, der sich zum Schie  ssen auf eine bestimmte Scheibe anmeldet, mit  einem der Stempelehen der Zeitperiode, wäh  rend der er zu schiessen wünscht, ins Schiess  büchlein auf eine hierzu vorgesehene Seite  das Stempelzeichen     aufgedruekt.    Das Besetzt  sein einer Ordnungsnummer wird dadurch  erkenntlich gemacht, dass das Stempelehen,  nachdem damit dem Schützen das Stempel  zeichen ins Schiessbüchlein eingedruckt wor  den ist, nicht wieder in den Ordner einge  setzt wird. Dann ist     die    auf auffälliger       Grundfarbe    aufgezeichnete Nummer des  Schiebers D sichtbar     (Fig.    1, Perioden 1-2  und 2-3, und     Fig.    2 rechts).

   Da der ein  gereihte Schütze weiss, innert welcher Zeit  periode er schiessen kann, ist er nur gehalten,  in     dieser    Periode, die er vom Abdruck im       Schiessbüchlein    jederzeit ablesen kann, sich           aai    dem zur     Scheibe    gehörigen Schützenstand  ort einzufinden. Hat er eine niedere Num  mer, so wird er am Anfang der Zeitperiode,  hat er eine höhere Nummer, erst in der zwei  ten Hälfte der Zeitperiode am Schützenstand  ort eintreffen müssen. In jeder Zeitperiode  werden nur     soviele    Schützen eingereiht, als  während derselben ,schiessen können, also zum  Beispiel 5, wenn die Periode eine Stunde be  trägt und jeder Schütze nur während 10 Mi  nuten anhaltend auf dieselbe Scheibe schiessen  darf.

   Für den Wechsel der Schiessenden sind  dabei je zwei Minuten gerechnet. Wenn ein  eingereihter Schütze geschossen hat, so wird       das    auf *dem Ordner dadurch angezeigt, dass  seine     Rangeurnummer    durch die Klappe     K     zugedeckt wird. In     Fig.    1 sind die Klap  pen     K    der Zeitperioden 3--4 bis 6-7 abends  in dieser Stellung dargestellt.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    6 und 7 besteht  die Unterlage aus einem Brett U, auf dem       aus    Blech gebildete Taschen A befestigt sind.  Durch Querleisten     Fq    und Längsleisten     Fl     sind die Taschen A in Gruppen zu je fünf  abgeteilt. Die Taschen sind durch auf den  Längsflächen     Ft    aufgetragene Zahlen fort  laufend mit den Ordnungsnummern 1-60  bezeichnet und über jeder Fünfergruppe ist  auf der dort liegenden Querleiste     Fq    eine  Stunde der Zeit     zwischen'    morgens 6 und  abends 7 Uhr vorgemerkt, ausgenommen die  Stunde 12-1, weil angenommen ist, dies sei  die Ruhepause, während der nicht geschos  sen werde.  



  Wenn sich ein Schütze zum Schiessen auf  die Scheibe, zu der der Ordner gehört, an  meldet, so kann er die Stunde bestimmen,  innerhalb der er zu schiessen wünscht, soweit  die Scheibe nicht schon belegt ist. Dann gibt  er einen Coupon aus seinem Schiessbüchlein,  der dessen Nummer trägt, und lässt denselben  in eine der fünf Taschen der Stunde ein  schieben. Jetzt bleibt ihm innerhalb der  Stunde, unter die seine     Schiessbüchleinnum-          rner    eingereiht ist, die einem Schützen zum       Schiessen    zu gewährende Zeit reserviert, so  dass es genügt, wenn er innerhalb dieser  Stunde sieh am Standort einfindet.

   Hat ein         Schütze    geschossen, oder ist er innerhalb der  Stunde nicht angetreten, so wird seine     Büch-          leinnummer    wieder aus dem Ordner entfernt  und eingezogen, wenn er geschossen hat, oder  zurückgegeben, wenn er verspätet antritt.  damit er sich wieder neu einreihen lassen  kann.  



  Das Beispiel nach     Fig.    8 und 9 unter  scheidet sich vom Beispiel nach     Fig.    6 und     i     dadurch,     ,dass    auf der Unterlage U nicht Ta  schen, sondern aus     T-förmigen    Zungen Z aus  Blech, Führungen angeordnet sind, in der  Rähmchen aus Blech mit Merkzeichen tragen  den     Kontrollstreifen    eingeschoben werden  können. Solche Rähmchen sind zum Beispiel  durch das Schweiz. Patent Nr. 46200 bekannt.  geworden. Die Ordnungsnummern befinden  sich auf einer Längsleiste     Fl,    die. sich in der  Mitte der Unterlage U befindet.

   Die Ge  brauchsweise dieses Ordners ist dieselbe, wie  die in bezug auf das     vorbeschriebene    Beispiel  erläuterte.  



  Bei allen dargestellten Beispielen ist als  Zeitperiode eine     Stunde    gewählt. Die Zeit  periode könnte natürlich auch grösser oder       kleiner    als eine Stunde gewählt werden.  Ebenso könnten die einer Zeitperiode entspre  chenden Gruppen von Ordnungsnummern  statt aus fünf, wie bei den Beispielen, aus  mehr oder weniger Nummern gebildet wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schiessordner mit mindestens einer auf einer Unterlage angeordneten Reihe von Ord nungszahlen, dadurch gekennzeichnet, dass .die Ordnungszahlen in Gruppen angeordnet sind, worin die Zahlen eine fortlaufende Reihe bilden und jede Gruppe mit einer Tageszeitperiode überschrieben ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schiessordner nach dem Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass alle Ord nungszahlen miteinander eine fortlaufende Reihe bilden. 2.
    Schiessordner nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass jede Ordnungszahl auf dem hopf eines Stempelchens angebracht ist, das in einer Vertiefung der Unterlage steckt und das auf der Druckseite als Stempelzeichen nebst der Ordnungszahl, die es auf dem Kopf trägt, eine Scheiben nummer und einen der Zeitperioden-Ver- merke auf der Unterlage aufweist. 3.
    Schiessordner nach dem Patentanspruch und .den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass neben jedem Stempelchen ein unter Federwirkung ste hender Schieber angeordnet ist, der bei eingestecktem Stempelchen unter einer Deckscheibe liegt und bei herau.s.genom- menem Stempelchen von seiner Feder so verschoben wird, dass er den vom Stempel cheu zuvor eingenommenen Raum aus füllt, wobei er auf der dann sichtbaren auffällig gefärbten Fläche die Ordnungs zahl des Stempelchens trägt.
    Schiessordner nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 3, da durch gekennzeichnet, dass zu jedem Stem- pelchen auf der Unterlage eine Klappe angeordnet ist, die über die Öffnung für das Stempelchen in der Unterlage umge klappt werden kann. 5. Schiessordner nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass neben jeder Ordnungszahl auf der Unterlage eine Tasche angeordnet ist, zum Zweck in jede Tasche einen passenden Streifen aus festem Papier, der eine Kontrollnummer trägt, einlegen zu können. 6.
    Schiessordner nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Un terlage neben jeder Ordnungszahl eine Führung angeordnet ist, in welche ein Rähmchen eingeschoben werden kann, das einen eine Kontrollnummer tragenden Pa pierstreifen trägt.
CH148798D 1930-04-22 1930-04-22 Schiessordner. CH148798A (de)

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