CH147286A - Trägerstromtelegraphieverfahren. - Google Patents
Trägerstromtelegraphieverfahren.Info
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Description
Trägerstromtelegraphieverfahren. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Trägerstromtelegraphierverfahren, in dem Trägerstrom einem Übertragungsstromkreis von einer der Endstationen zugeführt wird und das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Trägerstrom zur Übertragung in beiden Richtungen verwendet wird. Ein solches Ver fahren ist insbesondere vorteilhaft, wenn eine der Endstationen eine kleine, Station ist, in der die Aufstellung eines Generators für die Trägerströme wirtschaftlich ungerecht fertigt ist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs beispiel einer Anlage zur Ausübung des Ver fahrens nach der Erfindung.
Die Zeichnung zeigt eine Duplex-Träger- stromtelegra,phenanlage, die die Stationen<B>E</B> und W verbindet. Diese, Anlage umfasst die Leitung LW zur Übertragung -von der Sta tion<B>E</B> nach der Station W und die Lei tung LE zur Übertragung von der Station W nach der Station<B>E.</B> Verstärker, wie<B>8, 9,</B> 22 und<B>23,</B> können in diesen Leitungen ange- ordnet sein. An der Station<B>E</B> ist die Lei tung LW mit einem Sendestromkreis<B>7</B> ver bunden, an den eine Mehrzahl von Sende stromkreisen für verschiedene Trägerpfade angeschlossen sein können.
Ein solcher Stromkreis 4 ist dargestellt und umfasst ein Filter<B>6</B> und einen Generator<B>5</B> zur Erzeu gung von Trägerfrequenzschwingungen. Der Stromkreis 4 wird durch einen Stromkreis<B>3</B> überbrückt, welcher, wenn er geschlossen wird, die Trägerschwingungen des Genera tors<B>5</B> kurzschliesst. Der Stromkreis<B>3</B> steht un ter der Steuerung eines Senderelais 2<B>im</B> Schleifenstromkreis <B>1.</B> Die Leitung LE ist an der Station<B>E</B> an einen Empfangsstrom kreis 24 angeschlossen, an den eine Mehrzahl von Empfangsstromkreisen für verschiedene Trägerpfade angeschlossen sein können.
Ein solcher Stromkreis ist dargestellt und urn- fasst ein Filter<B>25,</B> einen Verstärkerdetektor <B>26</B> und die Wicklung eines Empfangsrelais <B>27.</B> An der Station W ist die Leitun-, LIT' an einen Empfangsstromkreis<B>10</B> angeschlos- sen, an den eine Mehrzahl von Empfangs stromkreisen für verschiedene Trägerpfade angeschlossen sein kann. Ein solcher Strom kreis<B>11</B> ist dargestellt und umfasst ein Fil ter 12, einen Verstärkerdetektor <B>13</B> und die Wicklung eines Empfangsrelais 14.
Der Stromkreis<B>11</B> -wird durch einen Stromkreis <B>17</B> überbrückt, welcher an einen Stromkreis <B>18</B> angeschlossen ist. Der Stromkreis<B>18</B> ist durch das Filter 20 an einen Sendestrom kreis 21 angeschlossen, welcher seinerseits an die Leitung LE angeschlossen ist. Der Stromkreis<B>18</B> kann durch den Stromkreis 40, der unter der Steuerung des Senderelais<B>16</B> im Schleifenstromkreis 15 steht, kurzge schlossen werden.
Wenn die Schleifenstromkreise <B>1</B> und<B>15</B> an beiden Enden der Anlage geschlossen wer den, fliesst ein Trägerstrom in der Leituno- LW, jedoch nicht in der Leitung LE. Dies hat seinen Grund darin, dass der Trägerstrom, der über die Leitung LIV übertragen und von hier aus über Stromkreise<B>11, 17</B> und<B>18</B> geleitet wird, durch den Stromkreis 40 kurz geschlossen wird. Das Empfangsrelais<B>27</B> an der östlichen Endstation ist so gepolt, dass es ein Abstandszeichen nach der Schleife<B>1</B> übermittelt, wenn ein Strom durch seine Wicklungen fliesst, und ein Markierungs zeichen, wenn kein Strom fliesst.
Das Emp fangsrelais 14 in der Station TV ist in der gebräuchlichen Art und Weise gepolt, in dem der Stromfluss durch seine Wicklungen ein Markierungszeichen nach der Schleife<B>15</B> überträgt.
Solange die Schleife<B>15</B> in der Station TV geschlossen ist, kann die Station<B>E</B> den Trä gerstrom senden. Der Trägerstrom betätigt die Empfangsapparatur in der Station W, fliesst jedoch nicht über die, Leitung LE zu rück, da der Stromkreis<B>18</B> durch die Wir kung des Stromkreises 40 und des Sende relais<B>16</B> kurzgeschlossen ist. Wenn der Schleifenstromkreis <B>1</B> an der Station<B>E</B> ge schlossen ist, kann die Station W senden. Dies wird dadurch ermöglicht, dass ein Teil des Trägerstromes, der über die Leitung LW anlangt, über Stromkreise<B>11, 17</B> und<B>18</B> nach dem Sendestromkreis 21 und von hier nach der Leitung LE übertragen wird.
Ein Widerstand<B>19</B> ist im Stromkreis<B>1,8</B> eingeschlossen, um zu verhindern, dass der Stromkreis 40 den Eintrittsstromkreis des Verstärkerdetektors <B>13</B> kurzschliesst, wenn die Schleife<B>15</B> geschlossen wird.
Der Teilnehmer in jeder Station kann, indem er seine Taste öffnet, ein Unterbre- ehungszeichen senden. Im Falle einer Unter brechung durch den Teilnehmer der Sta tion<B>E</B> wird die Taste des Schleifenstrom- kreises <B>1</B> geöffnet und der Austrittsstrom kreis des Generators <B>ä</B> kurzgeschlossen. In folgedessen hört der Trägerstrom auf, über die Leitung LW zu fliessen, und der Teil nehmer an der Station W empfängt ein kon- tinuierliehes Abstandszeichen.
Wenn der Teilnehmer an der Station W die Taste des Schleifenstromkreises <B>15</B> öffnet, um ein Un terbrechungszeichen zu senden, wird der Kurzschluss 40 vom Stromkreis<B>18</B> entfernt. Unter diesen Bedingungen fliesst, wenn der Teilnehmer der Station<B>E</B> seine Taste schliesst, Trägerstrom über die Leitung LW und infolgedessen über Stromkreise<B>11, 17,</B> <B>18</B> und 21 und die Leitun- LE nach der Empfangsapparatur an der Station<B>E</B> und betätigt das Empfangsrelais<B>27,</B> welches ein ,dauerndes Abstandszeichen nach dem Teil nehmer der Station<B>E</B> überträgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Trägerstromtelegraphieverfahren, in dem Trägerstrom einem Übertragungsstromkreis von einer der Endstationen zugeführt -wird.. dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnte Trägerstrom zur Übertragung in beiden Rich tungen verwendet -wird.PATENTANSPRUCII II: Trägerstromtelegraphenaulage zur Aus führung des Verfahrens nach Patentansprucli I, die ein oder mehrere Paare von Stationen umfasst, deren jede mit Sende- und Emp fangsapparaturen ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass' Mittel vorhanden sind, durch die Trägerstrom von der gleichen Quelle jeder Station eines aus Sende- und Empfangsstationen bestehenden Paares zu geführt wird, so dass er zur Nachrichten übermittlung in beiden Richtungen Verwen dung finden kann,und die Naehriehtenüber- mittlung durch Entzug und Wiederanlegen des erwähnten Trägerstromes an den betref fenden tbertragungsstromkreis an einem oder beiden Enden ausgeführt wird. IINTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Trägerstromtelegraplienanlage nach Pa tentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an einerEmpfangsstation Mittel vor handen sind, um einen Teil des empfangenen Trägerstromes dem Stromkreis zur Über tragung nach der andern Station zuzu führen.2. Trägerstromtelegraphenanlage nach Pa tentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnte Träuerstrom an einer Station fortlaufend dem Übertragungs stromkreis nach der andern Station zu geführt und nur zur Übertragung von Markierungsze,iclien naeh der entfernten Station vom Übertragungsstromkreis ent zogen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US147286XA | 1929-06-25 | 1929-06-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH147286A true CH147286A (de) | 1931-05-31 |
Family
ID=21767341
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH147286D CH147286A (de) | 1929-06-25 | 1930-03-31 | Trägerstromtelegraphieverfahren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH147286A (de) |
-
1930
- 1930-03-31 CH CH147286D patent/CH147286A/de unknown
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