CH140984A - Den Aufbau einer Nähmaschine besitzende Stickmaschine mit mehreren Nadeln. - Google Patents

Den Aufbau einer Nähmaschine besitzende Stickmaschine mit mehreren Nadeln.

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CH140984A
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West Armstrong Edward
Garth Mitchell James
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West Armstrong Edward
Garth Mitchell James
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  Den Aufbau einer Nähmaschine besitzende Stichmaschine mit mehreren Nadeln.    Die Erfindung bezieht sich auf den Auf  bau von Nähmaschinen besitzende Stick  maschinen mit mehreren Nadeln, und zwar  vorzugsweise auf     Stickmachinen    einer sol  chen Gattung, bei denen eine     Nadelleitstange     von einem Kopf     ,getragen    wird, der in     einem.     festen Gestell durch eine Kurbelstange oder  ein ähnliches     Mittel    auf- und abgeschwun  gen     wird.     



  Gemäss der Erfindung .sind Mittel vor  gesehen, die ein Schwingen der Nadeln in  der Weise bewirken, dass diese sich gegen  einander und voneinander weg in entgegen  gesetzter Richtung bewegen können. Diese  Mittel bestehen vorzugsweise aus einer     Ver-          stellvorrichtung,        mittelst    deren die Grösse der       Schwinb    nagen einer oder mehrerer     Nadeln     unabhängig von der     @Grösse    der Schwingun  gen einer oder mehrerer anderer     Nadeln    ver  ändert wenden kann und aus Haltern     für,die          .L,1aideln,        in,        idenen,

  diese        zueinander    so     .gestellt       werden     können,        dass        -sie    sich während ihrer  Bewegungen     gegenseitig    kreuzen können.  



  Als Ausführungsbeispiel der     Erfindung     wird eine Stickmaschine mit zwei Nadeln  beschrieben.  



       Fig.    1 ist eine Ansicht eines Teils der  Stickmaschine, und       Fig.    2 eine Ansicht ähnlich wie     Fig.    1,  jedoch sind die beweglichen Teile in an  dern     ,Stellungen;          Fig.   <B>3</B>, 4 und 5 sind     Aufriss;    Grundriss  und     Seitenriss    des rechtsliegenden Nadelhal  ters     (Fig.    1 und 2) ;       Fig.    6, 7 und 8 sind Aufriss,     Grundriss     und     iSeitenriss    des rechtsliegenden     Natdielhal-          ters        (Fig.    1 und 2);

         Fig.    9     ist    eine Ansicht der beiden sich  gegenüberliegenden Nadeln, wie sie von der       Vorderseite    der     Stickmaschine    aus gesehen  werden;       Fig.    10 ist eine Ansicht einer Nadel,  von der Stirnseite aus gesehen;           Fig.    11 ist     eine    Ansicht der rechtslie  genden Nadel von der Rückseite aus gese  hen;       Fig.    12 und 13 zeigen schematische Dar  stellungen von zwei Stickereimustern, wie  sie mit der Maschine gemäss der Erfindung       hergestellt    werden können;

         Fig.    14 ist eine Rückansicht der Anord  nung nach     Eg.    1;       Fig.    15 ist eine Seitenansicht der ,ge  nannten Anordnung,     teilweise    im Schnitt  dargestellt     (Fig.    1);       Fig.    16 zeigt die Anordnung der     Na:del-          leitstange    im     Querschnitt;          Fig.    17 ist ein Grundriss und     Seitenriss     des     rechteckigen    Vorsprunges mit     Platte    am  Nadelhalter;

         Fig.    1,8 ist ein Grundriss und     Seitenriss     des Winkelflansches am Nadelhalter.  



  Die     Nadelleitstange    1 der     Maschine    wird  in bekannter Weise von dem schwingenden  Kopf 2 ,getragen, der in dem festen Gestell  3 der     Maschine    an einem festen Zapfen Ja  angeordnet ist und durch die     Antriebsstange     4- in bezug auf das Gestell hin- und herbe  wegt werden kann.  



  Das untere Ende der     Na.delleitstange    1  ist gabelförmig geteilt und zwischen den       gabelförmigen    Enden der Stange befindet  sich die Zunge 5 eines     Führungsstückes        @6,     welches starr     mittelst    des Stiftes 5a mit der  Stange verbunden ist.

   Der Kopf der Zunge  5 ist     ebenfalls    gabelförmig     geteilt,    wobei diese       gabelförmigen    Enden über die     Nadelleit-          stange    1 greifen und hierdurch eine feste  Verbindung     zwischen    der Stange 1 und dem  Führungsstück 6     hervorrufen.     



  Wie aus den     Fig.    1 und 2 zu erkennen  ist, hat das Führungsstück 6 die Form eines  <B>T,</B> wobei der horizontale     Teil    des Führungs  stückes mit einem     ,Schlitz    7 ausgerüstet ist.  Zwei Nadelhalter 8 und 9 sind in diesem  Führungsstück angeordnet.

   Der rechte Nadel  halter 9 ist mit dem Führungsstück fest  verbunden, während der linke Halter 8 gleit  bar eingerichtet ist,     wie    weiterhin mit Be-         zug    auf die     Fig.    14 und 15 beschrieben wer  den     wird.    In den angrenzenden Seitenteilen  der Nadelhalter 8 und 9 ist je eine senk  rechte Nut 8a und 9a angebracht     (Fig.    3  bis 8) und ein     S'ägenschnitt        bezw.    ein Spalt  8b und 9b greift von     innen    von jeder Nut       durch    den Bodenteil des entsprechenden  Halters 8     bezw.    9.

   Die Nadeln 10 und 11,       die-    in die Nuten 8a und 9a hineingesteckt  sind,     können        hierdurch    in ihrer Stellung  durch das Anziehen - der ,Schrauben 12 fest  geklemmt werden, welche die gespaltenen  Teile der Halter 8 und 9 zusammenziehen.  



  Jede der Nadeln 10 und 11 ist mit einer  abgeflachten Seite 13 versehen,     (Fig.    9)     und     die     Nadeln,        werden    in     ihren        Haltern    8 und  9 mit ihren sich gegenüberstehenden abge  flachten Seiten<B>13</B> so befestigt, dass die Na  delspitzen sehr dicht     aneinander    bewegt wer  den können, bevor die Nadelschäfte sich be  rühren oder treffen.

   Jede der Nadeln 10 und  11 ist an dem andern Ende mit einem lan  gen und mit einem kurzen Schlitz versehen,  wie aus     Iden        F'ig.    9 und 11 zu     erkennen    ist,  wobei der erstere zum Unterbringen des       ,Stickfadens    beim Hindurchgehen der Nadel  durch den Stoff dient.  



  An dem beweglichen Nadelhalter 8 be  findet sich ein winkliger Ansatz 14, der eine  entsprechend geformte Stange 15 umgreift,  die im Ansatz 14 gleiten kann. Das obere  Ende der .Stange 15 .sitzt in einem senkrech  ten     Schlitz    eines Gliedes 17 mit     schwalben-          schwanzförmig    ausgebildeten     Teilen        (Fig.     15), und wird in diesem     Gliede    durch die  Schraube 16 gehalten.

   Das Glied 17 ist  gleitbar in dem     ,Schlitz    18 eines Führungs  stückes 19 gelagert, das an der     obern    Seite  mit einem Ansatz     2.0    versehen ist, so dass  es     mittelst    einer Schraube 21     mit    der Deck  platte     2@2    an     dem    Gestell .3 befestigt werden  kann. Das Gleitstück 17 ist fernerhin mit  einem vordern     vorspringenden    Stift 2,3 aus  gerüstet, mit welchem eine zweiteilige, ver  stellbare Antriebsstange 24 verbunden ist.

    Diese     Antriebsstange    wird an dem Stift 23       mittelst    einer     Unterlegscheibe        und    einer       Flügelmutterschraube    2,5 gehalten. Das      äussere Ende der Antriebsstange 24 ist durch  einen     Zaapfen    mit dem Hebel 26 so verbunden,  dass er mittelst des Armes 28, der an dem  Schwingkopf 2 befestigt ist,     um    den Dreh  stift 27 geschwenkt werden kann.

   Der Dreh  stift 27 ist in einem geschlitzten Arm 29  gehalten, der an der Deckplatte 22 des festen  Gestelles 3 befestigt ist und kann nach oben  und nach unten in den Schlitzen des Armes  29 und des Schwinghebels     2.6,        nach        Lösen     der Schraube verstellt werden     (Fig.    15). Aus  der Zeichnung ist zu erkennen, dass die Ver  stellung des Drehstiftes 27 eine Veränderung  des Hubes der Antriebsstange 24 und folg  lich der Stange 15 und des Nadelhalters 8  hervorruft.  



  Wie aus den     Fig.    14 und 15 zu erken  nen ist, ist der Nadelhalter 8 mit einem Stück  verbunden, welches aus einem rechteckigen  Vorsprung 31 und einer hintern Platte 32  besteht, in     Fig.    17 für sich dargestellt. Die  Ausbildung dieses Teils ist eine solche, dass  der Vorsprung .31 in den Schlitz 7 des Füh  rungsstückes 6 eingreift, wenn dieser Teil  mit dem Halter 8 und dem Führungsstück  6 verbunden ist.

   Kleine Verschiebungen die  ses Teils mit dem Nadelhalter in der     senk-          rechten    Richtung wird durch die hintere  Platte 3,2 und durch die innere     Oberfläche     des Nadelhalters 8 verhindert, welcher     gleit-          bar    die seitlichen Flächen dieser Teile des  Führungsstückes 6 oben und unten am Schlitz  7 umfasst.  



  Im Gegensatz zu der gleitbaren Befesti  gung des Nadelhalters 8 ist der Nadelhalter  9 mit dem Führungsstück 6 so fest verbun  den, dass .die Nadel 11, die in dem genannten  Halter 9 eingespannt ist, sich unmittelbar  gemäss den Schwingungen der     Nadelleitstange     1 auf- und     abbewegt.    Wie in     Fig.    5 gezeigt,  ist der Halter 9 mittelst eines Bolzens 35  mit einem Winkelflansch 34 verbunden (in       Fig.    18 für sich dargestellt), dessen Kon  struktion     so    ausgeführt ist, dass, wenn der  Halter 9 sich am     Führungsstück    6 befindet,  der zurückspringende Teil des Winkelflan  sches in den Schlitz 7 des     Führungsstückes       eingreift,

   während der Bund 34 mit dem Hal  ter 9 .so     zusammengezogen    wird, dass die  Teile des Führungsstückes oberhalb und un  terhalb des .Schlitzes 7 mittelst des Bolzens  35 gekuppelt werden. Die Verstellung des  Nadelhalters 9 in dem Führungsstück 6  kann durch ein Lösen     bezw.    Festziehen des  Bolzens 3,5 geschehen.  



  Wenn die     Stickmaschine    in Betrieb ge  setzt wird, arbeitet die Nadel, die mittelst  des Halters 9 und des Führungsstückes 6  an der üblichen     Nadelleitstange    1 befestigt  ist, in bekannter Weise. Die Nadel 10 wird  in Verbindung mit der Nadel 11 gehoben  und .gesenkt, jedoch infolge der     beschriebenen     Vorrichtung     wird    sie gezwungen, sich so zu  bewegen, dass die beiden Nadeln 10 und 11  sich     gegeneinander    in entgegengesetzter Rich  tung verschieben.

   Die Grösse der     Bewegung,     die auf die Nadel 11 mittelst der Antriebs  ,     stange    4     übertragen    wird, ist in bekannter  Weise     veränderlich    durch eine     Verstellvor-          richtung    mit den üblichen Mitteln, um den  Hub dieser     Antriebsstange    einzustellen. Die  so bewirkten     Veränderungen        der,Schwingun-          gen    der Nadel 11 werden in demselben     Mass-          stabe    bei den Schwingungen der Nadel 10  hervorgerufen.

   Als     Verstellvarrichtung    der  Antriebsstange 4 ist eine     Kniehubvorrich-          tung    vorgesehen, welche einen Nocken und  damit die     Antriebsstange    4 betätigen kann.  In     Fig.    1 ist mit a .der Nocken bezeichnet,  welcher von der Welle b durch ein Schrau  bentriebwerk gedreht wird. Das an den     Nak-          ken        a    angrenzende Ende der Antriebsstange  4 zeigt die Form einer Gabel d, deren     Längs-          kanten    gleich der Weite des     Nockens    a di  stanziert sind.

   Die Drehung des Nockens     a     bewirkt dadurch eine Auf- und     Abbewegung     der Gabelenden der Antriebsstange 4. Um  diese Auf- und     Abbewegung    der Gabelenden  in seitliche Bewegung umzusetzen, wird die       Antriebsstange    4 bei e durch :einen Lenker     f          getragen.    Der     Lenker    f     ist    von     einem    Dreh  stift     g    :getragen, welcher sich quer zum  festen Gestell 3 erstreckt.

   Mit Bezug auf       die    .den Gabelenden der Antriebsstange 4  verliehenen senkrechten     Bewegung    ist der      Drehstift     g    unbeweglich, so dass der     Lenker,     welcher sich mit den Gabelenden auf- und       ab'bewegt,    gezwungen wird, sich um den  Drehstift     y    wie dessen Achse zu schwingen,  und der Bolzen an der Antriebsstange 4 bei  e wird dadurch gezwungen, einen     Kreis    zu  beschreiben, was eine, je nach der Grösse des  horizontalen Abstandes dem Kreisweg des  genannten     Bolzens    entsprechend, seitliche  Bewegung der Antriebsstange 4 zur Folge  hat.

   Veränderung der Verstellung der An  triebsstange 4 wird durch das Grössenmass  der seitlichen Bewegung des Bolzens bei e  erreicht. Zu diesem     Zwecke    ist der Dreh  stift g am Ende desselben getragen und durch  den     Winkelarmhebel        h.,    welcher am Gestell  3 bei     k        befestigt    ist, vom Gelenk f entfernt  gehalten (Ende der entgegengesetzten Seite  des Gestelles 3).

   Der aufwärtsgerichtete Arm  des Hebels     h    ist durch einen Lenker 1. mit  einem zweiten     Winkelarmhebel        nz,    welcher  mit dem festen Gestelle 3 bei     n    befestigt       ist,        verbunden.    Der Hebel     na    .seinerseits ist.  mit einer senkrechten Stange p verbunden.

    Das untere Ende der Stange p befindet sich  direkt über einem Zapfen q, welcher von  einem Träger     r    gehalten wird, welcher Trä  ger bei s an der .Stickmaschine durch eine  Schraube     gehalten        wird,    derart,     däss    ein     K'nie-          hebelglied    t daran frei herabhängt. Beim     In-          betriebsetzen    der Maschine wird das Knie  des Arbeiters gegen das     Kniehebelglied    t       gepresst    gemäss der für -die     Antriebstange    be  nötigten Schwingungsweite.

   Wie aus der       Fig.    1 ersichtlich, kann die senkrechte     Stang-          p    durch     Fressen    auf das     Kniehebelgelenk        t     mit dem Zapfen q gehoben werden, und die       Aufwärtsbewegung    der Stange p wird durch  den     Winkelarmhebel        7n    auf das Gelenk 1  übertragen, welches seinerseits den     Winkel-          armhebel        h.    in die Höhe zieht, und     dadarch     die Spindel g anhebt.

   In dem .dargestellten  Ausführungsbeispiele wird durch das     Anhe-          ben    der Spindel g das     S.ehwingen    der An  triebsstange 4 und infolgedessen die Schwin  gungsweite der beiden Nadeln 10 und 11     zii     erhöhen     -bezweckt.    Durch die     vorbeschriebene     Zapfen- und     Knieschubvorrichtung    (welche    beide bekannt sind), ist es möglich, die       ,Schwingungen    der Nadeln zu verändern,  während die Maschine     läuft.        In    gleicher  Weise, da die Schwingungsweite des  Schwinghebels 26 klein ist, kann auch der  Drehstift 27 leicht verstellt werden,

   wäh  rend die Maschine läuft, durch Lösen     bezw.     Festziehen der Flügelmutter 25. Durch die  Verstellung des Stiftes 27 jedoch werden  Veränderungen in der Grösse der Bewegungen  der Nadel 10 bewirkt, die unabhängig sind  von den soeben genannten Schwingungen,  die durch eine Verstellung der Einstellmittel  der üblichen Antriebsstange 4 entstehen. Zum  Beispiel bei dem Heben des Drehstiftes 2 7  über die mittlere Lage zwischen dem Arm  28 und der Antriebsstange 24 wird der Hub  der Antriebsstange kleiner, während beim  Senken dieses Stiftes 27 unter die mittlere  Lage der Hub der Antriebsstange     vergrössert     wird, womit entsprechende Veränderungen  des Hubes der Nadel<B>1,0</B> unabhängig von dem       Hub    der Nadel 11 entstehen.  



  Die Nadel 11 und der oben beschriebene       Mechanismus    kann weiterhin so verstellt wer  den, dass die beiden Nadeln 10 und 11, statt  sich einfach dicht zu nähern, sich gegen  seitig während ihrer Bewegungen kreuzen  können. Diese Möglichkeit wird, wie in     Fig.    2  angegeben, dadurch erhalten, dass der Nadel  halter- 9 in der gestrichelten Lage     um    seinen       Bolzen    35 geschwenkt werden kann, so     dass     die Nadeln 10 und 11 an der     innern    Grenze  ihres Hubes sich gegenseitig kreuzen.

   Wenn       d'er        Nadelhalter    9 in dem gewünschten Win  kel     eingestellt    ist, wird der     Bolzen    35 so an  gezogen, dass dieser Nadelhalter sich während  der Bewegungen nicht verschieben kann. Um  die Kreuzbewegung zu ermöglichen, sind die  Nuten 8a, 8b der Nadelhalter 8 und 9 der  art angeordnet, dass wenn die genannten<B>Na-</B>  delhalter sich am Führungsstück 19 befin  den, die Nadeln 10 und 11 ausser Berührungs  linie sind, das heisst sie schwingen nicht in  derselben Ebene, sondern in parallelen Ebe  nen, in genügendem Abstand für sich, uni  gegenseitig ein Einmischen der Nadeln 10  und 11 zu verhindern.

        Bei der Benutzung einer Stickmaschine  mit Nadeln, die sich gegeneinander     bew        e-          gen    können und in ihren     Bewegungen    wie  oben     beschrieben    eingestellt     werden    können,  ist es möglich,     Wirkungen    zu erzielen,     idie     das Aussehen und den Wert der Stickerei  bedeutend erhöhen, während gleichzeitig eine  grosse Ersparnis an Zeit und Geld erzielt  wird.

   Es können auch zwei Farben verwen  det werden, womit sehr geschmackvolle Mu  ster und     Zusammenstellungen    von Farben  möglich sind, zum     Beispiel    können Muster,  wie sie in     Fig.    12 gezeigt sind, erzielt wer  den, in welchen der mit einer Nadel gestickte  Faden 36 eine andere Farbe haben kann wie  der Faden 37, der mit der andern Nadel ge  stickt wurde. Die Fäden 38 und 39 können  entsprechend verarbeitet werden. Weiterhin  können     mittelst    der Erfindung zwei Hälf  ten eines Blattes oder eines ähnlichen Mu  sters in verschiedenen Farben in einem Ar  beitsgange hergestellt werden .oder aber ein  Blatteil kann in einer einfachen Farbe mit       beiden    Nadeln in einem Arbeitsgange ge  stickt werden.

   Ein Beispiel dieser Art ist  in     F'ig.    13 gezeigt, wo die Fäden 40 und 41  bezüglich jedes Blattes des     Musters    gleich  zeitig     mittelst    der beiden verschiedenen Na  deln gestickt sind.    Die Erfindung ist an einer Stickereima  sehine mit zwei Nadeln beschrieben worden.  Sie kann jedoch auch Anwendung finden bei  Maschinen mit drei, vier oder mehreren     Na.-          @deln.    Wenn zum Beispiel vier Nadeln vor  gesehen sind, können sie     ,paarweise    angeord  net sein und zwei     Greifer    können     statt    eines  Greifers für den untern Faden Verwendung  finden.

   Jedes Nadelpaar kann grundsätzlich  in derselben Weise arbeiten, wie es bei der       Zweinadelanordnung    beschrieben wurde.

Claims (1)

  1. PATENTTANSPRUCH Den Aufbau einer Nähmaschine besit zende Stickmaschine mit mehreren Nadeln, dadurch gekennzeichnet, @d@ass Mittel vorgese hen sind, .die ein seitliches Schwingen der Nadeln in der Weise bewirken, dass diese sich gegeneinander uud voneinander wieg in ent gegengesetzten Richtungen bewegen können. TJNTERANSPRüCHE 1.
    Stickmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgese hen sind, wodurch die Grösse der .Schwin gungen der einen Nadeln verändert wer den kann, unabhängig von der Grösse der Schwingungen von andern Nadeln. 2, Stickmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Nadeln verschwenkt werden kön nen, so dass sie sich während ihrer Bewe gung überkreuzen. 3.
    Stickmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass eine von zwei Nadeln sich in einer .schwingenden Na,delleit- stange (1) fest mit dieser verbunden be findet, und dass die andere Nadel in Be zug auf die Na,delleitstange (1) ihre Lage verändern kann mittelst einer Antriebs stange (24), die durch einen Schwinghebel (26) betätigt wird, der seinerseits durch den :
    Schwingmechanismus der Nadelleit- stange in Bewegung gesetzt wird. 4. Stickmaschine nach Unteranspruch 3, da ,durch gekennzeichnet, dass der Schwing hebel (2,6) sich an einem Drehstift (27) befindet, der zwischen den mit dem He bel verbundenen beweglichen Teilen (24, ,28) verstellt werden kann. 5. Stickmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die sich gegen über liegenden Flüchen (13) der Nadeln (10, 11) abgeflacht sind.
    6. Vorrichtung an Stickmaschinen nach Un teranspruch ss, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlich nicht gleitende Nadel (11) sich in einem Klemmhalter (9) befindet., der in einem seitlich Geschlitzten Füh- rungsstrick (6) so gelagert ist, dass der Klemmhalter in verschiedene Winkel ein gestellt werden kann. 7.
    Stickmaschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die gleitende Nadel (10) sich in einem Klemmhalter (8) befindet, der einen Ansatz (14) besitzt, der eine entsprechend geführte Führungs- stange umfasst, deren seitliche Bewegung durch die Antriebsstange (24) hervorge rufen wird.
CH140984D 1928-02-06 1928-10-10 Den Aufbau einer Nähmaschine besitzende Stickmaschine mit mehreren Nadeln. CH140984A (de)

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