CH140352A - Fenster. - Google Patents

Fenster.

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CH140352A
CH140352A CH140352DA CH140352A CH 140352 A CH140352 A CH 140352A CH 140352D A CH140352D A CH 140352DA CH 140352 A CH140352 A CH 140352A
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CH
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Sprang Karl
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Sprang Karl
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/68Window bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description


  Fenster.    Gegenstand der Erfindung ist ein Fen  ster, essen Sprossenwerk durch hochkantig  gestellte Bandeisen gebildet ist.  



  Die bekannten     Metallsprossenfenster,    bei  denen .die Sprossen des Fensterrahmens aus       Gussmotall        hergestellt    sind, haben sich in der  Praxis nicht bewährt, weil infolge -der     Tem-          peraturschwa.nkungen    das Material leicht  reisst und bei leichter Ausführung -der Fen  ster der Widerstand der Busseisernen Sprossen  gegen Winddruck nicht genügend gross ist.  Aus diesem Grunde     werden    jetzt allgemein  Fenster in Gebrauch genommen, bei .denen  der Rahmen aus Profileisen oder entspre  chend gefalzten     Bronzeprofilstäben    zusam  mengenietet ist.

   Bei allen bekannten, in die  ser Weise ausgeführten Fenstern besitzen die  Sprossen im Querschnitt Winkelform oder       T-Form,    wobei der eine Flansch des Profils  als Auflage für die     Scheibe    dient.     Infolge     dieser     Querschnittsform    der Sprossen entste  hen in der Fensterfläche durch .die Sprossen  breite Leisten, die das Licht zum grosse n  Teil wegnehmen und dem Fenster ein un-    schönes Aussehen geben und es     lässt    sich ,auch  in der Abmessung dieser winkelförmig oder       T-förmig    gestalteten Sprossen bei der bis  herigen Ausführung der Fenster die     Flansch-          breite    nicht verringern,

   wenn     Idas    Fenster dem  Winddruck den nötigen Widerstand leisten  soll. Die richtige kreuzweise     Verbindung    der  einzelnen Sprossen miteinander verursacht  ausserdem noch viel Arbeit, so dass der Preis  solcher Fenster verhältnismässig hoch ist und  für einfache Bauten überhaupt nicht in Frage  kommt, wenn als Material     Bronze,        Messin,,     oder dergleichen verwendet werden soll. Ganz       ausgeschlossen    ist es bei. dieser     Konstruktion     der Fenster, ein Sprossenwerk preiswert her  zustellen, wenn für das Fenster     @Scheiben     von anderer als rechteckiger Form verwendet  werden sollen.  



       Durch    die vorliegende Erfindung werden  diese oben ausgeführten Übelstände beseitigt.  Das kennzeichnende Merkmal .der Erfindung  besteht darin, dass die Sprossen aus hoch  kantig gestelltem Bandeisen gebildet sind.  Diese     Bandeisen    können in geeigneter Weise      mit dem Fensterrahmen verbunden sein.     Voa     den hochkantig stehenden Bandeisen liegt  vorteilhaft nur die schmale Kante am Fen  sterglas an, so dass fast die ganze Fenster  fläche für :die Durchsicht frei ist, sie geben  aber, da man     :ohne    das Fenster zu     verteuern,     jetzt die Höhe der Bandeisen beliebig gross  machen kann, trotzdem dem Fenster den er  forderlichen Widerstand gegen den     Win    1  druck.

   Die Verbindung dieser     Bandeisen-          sprossen    untereinander kann in einfachster  Weise dadurch     erfolgen,        dass    man die sich  kreuzenden Eisen an der     Kreuzungsstellp     einschneidet und sie dann übereinander  schiebt. Durch diese einfache Verbindung der  Sprossen untereinander, bei welcher :das teure  Schweissen oder Nieten vermieden wird, wird  der Herstellungspreis wesentlich herabgesetzt.  



  Die Längssprossen können ferner zu     dea     Quersprossen durch entsprechend kürzere  Verbindungseinschnitte an den Kreuzungs  stellen so beschaffen und zueinander ange  ordnet sein, dass die Längssprossen auf der  einen Fensterseite aus der Ebene der  Quersprossen     heraustreten    und. dass die Quer  sprossen auf der andern Fensterseite aus der  Ebene .der Längssprossen heraustreten.     Wer-          tlen,dieS:

  cheiben    für das Fenster zum Beispiel  so     zugeschnitten,    dass jede 'Scheibe ,die Länge  der Längssprossen erhält und eine Breite auf  weist, die der Entfernung zwischen zwei  Längssprossen entspricht, so findet damit die  Scheibe nach dem Einsetzen in .das Fenster  auf den Quersprossen Auflage, während die  Längssprossen über die Fläche der !Scheibe  soweit vorstehen, dass der     Kitt    in die Kan  ten     bequem        eingedrückt    werden kann und  an den vorstehenden Kanten der Längsspros  sen     Halt    findet.

   Dieses Fenster kann nun  mehr auch in einfachster Weise als Doppel  fenster :ausgeführt werden, indem :die Rück  seite desselben mit Scheiben     be'egt    wird,  deren Länge gleich der Länge der Querspros  sen und :deren Breite gleich der Entfernung  ,der     Quersprossen    voneinander ist.

   Die     'S,ahei-          ben    :auf der Rückseite des Fensters liegen       @d:aun    auf .den Längssprossen auf und finden  dann die     richtige        Unterstiitzung    und sie kön-         nen    ebenfalls bequem in Fenster     eingekitt--1;     werden, da auf :der Rückseite die Querspros  sen über die :Scheiben so weit vorstehen,<B>dass</B>  der Kitt an der vorstehenden Kante     Anla_.oe     findet.  



  Nach einer zweiten .beispielsweisen Aus  führungsform für leichte, einfache     Fenster     können nie Quer- und Längssprossen so mit  einander verbunden sein, dass ihre     Aussen-          und    Innenkanten bündig :liegen und in die  sem Falle werden ,an den 'Sprossen zweck  mässig Klammern befestigt, in welche die  ,Scheiben eingelegt. werden können.  



  Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass die       ,Sprossen    bei dieser Ausführung des Fensters  ohne Schwierigkeit in jede beliebige Form  gebracht werden können und die     Verbindung     der sich kreuzenden Sprossen in der gleichen  einfachen Weise :ausgeführt werden     kann,     so     Üass    also für :das neue Fenster jede     be-          liebige'Saheibenform        verwendet    werden kann,  ohne dass sich dadurch -der Preis verteuert.  



  Die Zeichnung zeigt die vorliegende Er  findung in     zwei    verschiedenen Ausführungs  beispielen, schaubildlich, in teilweisem       .Schnitt.     



  Bei der beispielsweisen Ausführung nach       Fig.    1 und 2 besteht das     @Sprossenwerk          aus    den Längssprossen 1 und :den Quer  sprossen 2, die mit ihren Enden an einem       Bandeisenrahmen    3 befestigt sind. Die Ver  bindung der Sprossen 1 und 2 untereinan  der an ,den     Kreuzungsstellen    erfolgt in der  in     Fig.    2 ersichtlichen W eise. Demnach weist  an jeder Kreuzungsstelle jede :Sprosse 1 einen       na,ah    .der Sprosse 2 gerichteten Einschnitt       und    jede Sprosse 2 einen nach der     Sprosse     1 gerichteten Einschnitt auf.

   Die Tiefe der       Einschnitte    ist so bemessen,     Jass    beim Auf  einandersetzen der Sprossen je die 'Sprosse 1  vorne über die Oberkante der Sprosse 2 und  die Sprosse 2 hinten über die Oberkante der  Sprosse 1 vorsteht. Der Rahmen 3 mit seinen  Sprossen 1 und 2 ist in einen Profileisen  rahmen 4 eingesetzt und in diesem in ge  eigneter Weise befestigt. Die Scheiben 5 an       ,der    Vorderseite des Fensters besitzen die      Länge der     'Sprossen    1 und ihre Breite ist  gleich der Entfernung der Sprossen 1 von  einander.

   In jedes durch die Längssprossen  1 gebildete Feld wird eine Scheibe 5 in ,die  sen Abmessungen eingesetzt und, wie es aus  ,der Zeichnung ersichtlich ist, liegt jede dieser  Scheiben 5 auf den     Sprossen    2 auf und die  Sprossen 1 ragen soweit über die Scheiben  5 heraus, dass der Kitt 6 bequem     in,die    Kan  ten eingestrichen werden kann und an den  vorstehenden Teilen der Sprossen 1 Halt fin  det.  



  Sobald das Fenster als Doppelfenster ver  wendet werden soll, werden auf die Rück  seite des Fensters in die durch die Quer  sprossen 2 gebildeten Felder     entsprechend     abgemessene Scheiben 7 eingelegt, die nun  auf den Sprossen 1 aufliegen und -da die  Sprossen 2 über die Ebene der Scheibe 7  vorstehen, kann in die Kanten wieder .der  Kitt eingedrückt werden, der an den vorste  henden Teilen der Sprossen 2 Halt findet.  



  Jede Scheibe ist nun sicher in dem Fen  ster befestigt, erhält die genügende Unter  stützung durch ihre Auflage auf den quer  zu ihr verlaufenden Sprossen und nur der  Raum geht für den Durchblick verloren, der  durch die schmalen Kanten der Bandeisen  sprossen abgedeckt wird. Die Herstellung  dieser Fenster ist die denkbar einfachste und  billigste, trotzdem bei     entsprechender    Höhe  der     8prossen    der Widerstand gegen den  Winddruck ein wesentlich höherer wird, als  dies bei bisherigen Fenstern der Fall ist.

      Bei der Ausführung des Fensters nach       Fig.    3 sind die Längssprossen 1 und die  Quersprossen 2 in ähnlicher Weise zusam  mengesetzt, wie bei der Ausführung nach       Fig.    1, nur sind die Einschnitte in den aus       Bandeisen    bestehenden Sprossen an den Kreu  zungsstellen so tief, dass beim Zusammen  setzen der Sprossen die Längs- und Quer  sprossen aussen und innen am Fenster bün  dig und die Oberkanten in einer Ebene lie  gen. Hier erhalten die Scheiben die Grösse  der durch die Sprossen gebildeten Felder.  In der halben Höhe einer jeden Sprosse sind    mehrere kurze Klammern 8 aus     dünnem    Me  tall befestigt, die leicht zusammengebogen  werden können.

   Man biegt zunächst die  Schenkel 9 der Klammern 8 so, dass sie senk  recht zu den     Sprossen    stehen, während die       Schenkel    10 noch an den Sprossen anliegen  und kann nun die     Scheiben    in die Felder so  einsetzen, dass sie auf den Schenkeln 9 auf  liegen. Ist dies geschehen, so biegt man die  Schenkel 10 nach unten, so dass sie sich von  oben auf die Scheiben auflegen und dadurch  werden die Scheiben in einfacher Weise in  ihren Feldern festgestellt beziehungsweise  festgeklemmt. Das Sprossenwerk steht dann  nach beiden Seiten über die Ebene der Schei  ben soweit vor, dass der Kitt in die Kanten  bequem eingedrückt werden kann.  



  Statt Eisen für die Sprossen zu verwen  den, kann man auch jedes andere geeignete  Material in der gleichen     Querschnittsform    in  Anwendung bringen, also Bronzebänder,  Messingbänder,     Aluminiumbänder    und der  gleichen. Diese neue Konstruktion kann auch  für     Oberlichtfenster    und auch für Abschluss  wände verwendet werden. Im letzteren Falle  werden dann die Scheiben durch Asbest  platten oder Platten aus anderem geeigneten,  feuersicheren Material ersetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fenster, dadurch gekennzeichnet, dass sein Sprossenwerk durch hochkantig gestellte Bandeisen (1, 2) gebildet ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Fenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bande.isensprossen . (1, 2) so zueinander angeordnet sind, dass die eine Sprossenreihe über die Ebene der andern .Sprossenreihe hervorgeht, so dass die zwischen die eine Sprossenseite ein gelegten Scheiben auf der andern Spros senreihe aufliegen.
    '?. Fenster nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Bandeisensprossen (1 und 2) an den Kreuzungsstellen durch Einschnitte in den Bandeisen bewerkstel ligt ist, mittelst welcher die Sprossen in einandergesteckt sind. B. Fenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenkanten der Sprossen Klammern (8) befestigt sind, mittelst welcher die Scheiben festgeklemmt sind.
CH140352D 1929-03-23 1929-03-23 Fenster. CH140352A (de)

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CH140352D CH140352A (de) 1929-03-23 1929-03-23 Fenster.

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