CH134207A - Berührungsschutzfassung für Glühlampen. - Google Patents

Berührungsschutzfassung für Glühlampen.

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CH134207A
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Wilhelm Schmidt Hermann
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      Berührungsschutzfassung    für Glühlampen.    Die bekannten     Berührungsschutzfassungen     sind entweder drei- oder vierteilig ausgebil  det, das     heisst,    es     sind     1. ein aus Porzellan oder einem ähnlichen  Baustoff bestehender Stein als, Träger für  die     Kontaktanschluss-    und     Anlagemittel    für  den     Glühlampensockel,     2.

   ein Mantel zur     -Umkleidung    der     innern          Kontakteinrichtung    und     Herstellung    des Be  rührungsschutzes,       B.    ein metallischer Deckel zum Zusammen  halt der unter 1     und    2     genannten    Bauteile  und bei einer vierteiligen Fassung noch  ein Porzellanring zur Sicherung des Zusam  menhanges der einzelnen Teile vorhanden.  



  Dieser Aufbau ist     verhältnismässig    kom  pliziert und für ungeübte Personen ziemlich  schwierig zu montieren. Vielfach ist der       Berührungsschutzmantel    als Isolationskörper  federnd in der Gesamtanordnung unter  gebracht, so     dass    die Montage noch umständ  licher wird.    Die     Berührungsschutzfassung        gemäss'    der  Erfindung zeichnet sich den bekannten     Be-          rührungsschutzfassungen    gegenüber durch  ihre ausserordentliche Einfachheit aus.

   Dies  wird dadurch erreicht, dass dieselbe aus nur  zwei gesonderten Hauptteilen, und zwar  einerseits einem Stein aus Isolationsmaterial  mit     fest    angebrachtem     Kontaktanschluss,    so  wie     Anlagemitteln    für den     Glühlampensockel     und anderseits einem leicht abnehmbar am.  Stein angebrachten Deckel zur Abdeckung  der Kontakte besteht.  



  Der Berührungsschutz wird bei dieser  zweiteiligen Fassung zweckmässig dadurch     in     besonderem Mass erhalten, dass der die Lampe  aufnehmende Glocken- oder     Zylinderteil    des  Steines so, weit verlängert ist, dass in dem       Augenblick,,    wo, der     Glühlampensockel    mit  dem     Kontaktanschluss    zur     Berührung    kommt,  der     metallische    Teil des     Glühlampensockels     völlig von dem     zylindrischen    Teil oder der  Glocke des     ,Steines    abgedeckt ist.

   Des wei  teren dadurch, dass     in    an sich bekannter      Weise in dem     Stein    zur     Führung    des Glüh  lampensockels ein metallischer Gewindering  eingeschraubt ist, der mit dem Kontakt  anschluss nicht in leitender Verbindung steht.  Die leicht lösbare Vereinigung des Deckels  mit dem Stein lässt sich auf verschiedene  Weise     durchführen,    beispielsweise durch Ver  schraubung,     Verklemmung    und dergleichen.

    Besonders     vorteilhaft    ist die Herstellung der  Vereinigung durch eine     Art    federnden Ba  jonettverschluss, indem in die     ussenfläche     des     Steines    eine     Bajonettnut    eingelassen und  der Deckel mit dazu passenden     Eindrückun-          gen    und ausserdem mit einer Feder ausgestat  tet ist. Schliesslich wird die Einfachheit des  Gesamtaufbaues noch erhöht dadurch, dass  die     Kontaktanschluss-    und Anlagemittel, das  sind- der Mittel- und der     Seitenkontakt,    allein  durch die Kontaktschrauben mit dem Stein  vereinigt sind.  



  Der     Ansehluss    der     Berührungsschutzfas-          sung    kann bewerkstelligt werden, indem die       Anschlussleitungen    durch die Deckelöffnung       hindurchgeführt    und mit den Kontakt  schrauben verklemmt werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 den Stein     im    Schnitt,       Fig.    2 den Stein in Ansicht,       Fig.    3 den Deckel im     Schnitt,          Fig.    4 die zusammengesetzte     Berührungs-          schutzfa.ssung    mit eingeschraubtem Glüh  lampensockel,     teilweise        im    Schnitt.  



  Der .Stein     c.    weist einen     obern    Halsteil b  und einen untern zylindrischen oder glocken  förmigen Teil c auf. Als     Material    für den  aus einem Stück hergestellten Stein dient  Porzellan oder ein ähnliches Isolations  material. In dem Halsteil b des     Steines.    sind  zwei Öffnungen d und e vorhanden, in de  nen     elektrisch    leitende Ansätze f' und     g'    der       Mittelkontaktfeder    f und des Seitenkontaktes       g    untergebracht sind.

   Die Kontaktschrauben       f"    und g", die in entsprechende Gewinde  bohrungen der Kontaktansätze eintreten, legen  die Kontakte mit Bezug auf den Stein da  durch fest,     dass    sie mit ihren     Köpfen    auf         Aussparungsflächen        h    und<I>i</I> des Steines  ruhen. Mithin ist auf einfachste Weise  mit Hilfe der Kontaktschrauben die     Ver-          einigung    der Kontakte mit dem Stein her  gestellt.  



  In dem zylindrischen oder glockenförmi  gen Teil c des Steines     a    ist ein metallischer  Gewindering     j    eingeschraubt, der mit den  Kontakten, also dem     Seitenkontakt        und    dem       Mittelkontakt,    nicht in leitender Verbindung  steht.

   Das hat zur Folge, dass der     Glühlam-          pensockel    beim Einschrauben der Glühlampe  nicht schon unter Spannung gesetzt wird,  wenn er mit den untersten Gewindegängen  des     Gewinderinges    in Eingriff kommt, son  dern erst dann,. wenn er sich gegen den Seiten  kontakt g     anlegt.    Auf diese     Weise    ist ein       gewisser        Berührungsschutz    bereits erzielt.

    Verstärkt wird der Schutz durch die ver  längerte Ausgestaltung des     zyliudrisehen     oder glockenförmigen Teils c des Steines;  der Teil c ist so lang gemacht, dass in dem  Augenblick, wo der     Glühlampensockel    k  (siehe     Fig.    4) mit dem     Seitenkontakt    g zur  Berührung kommt, der metallische Teil des       Glühlampensockels    völlig von dem zylindri  schen oder     glockenförmigen    Teil c des Steines  abgedeckt ist.  



  Der metallische Deckel     m.    dient     nun    zur  Abdeckung der Kontaktanschlüsse. Er lässt  sich auf die verschiedenste     Art    mit dem Stein,  beispielsweise durch Verschraubung, Ver  klemmen oder dergleichen, vereinen.

   Beson  ders     vorteilhaft    durch die einfache Hand  habung ist die     Vereinigung    durch eine Art  federnden     Ba,jonettverschluss.    In die Aussen  fläche des Halsteils b des Steines sind zwei       Bajonettnuten        n.    eingelassen, mit denen pas  sende     Eindrückungen    n' des metallischen  Deckels zum Eingriff kommen.     Durch        eine     in dem Deckel untergebrachte Schrauben  feder o wird ein kraftschlüssiger Zusammen  halt zwischen dem     .Stein    und dem Deckel ge  sichert.

   Um Deckel und Stein miteinander zu  vereinigen, ist es nur notwendig, die     Ein-          drückungen    n' des Deckels in den Lang  schenkeln der Ba     jonettnuten    nach unten zu  führen und dann den Deckel     etwas    zu dre-           hen,    damit die     Eindrückungen    n' unter der  Wirkung der zusammengedrückten     SChrau-          benf        eder    sich in den kurzen     Längsschenkeln     der     Bajonettnuten    n bis zur Anlage an die  obern Begrenzungsflächen n" bewegen (siehe       Fig.    4).

   Der Deckel ist in bekannter Weise  durchbohrt und die     Bohrung    p ist mit Ge  winde ausgestattet, um die Durchführung der       Anschlussleitung    zu den Kontaktschrauben f"  und g" und die     Anschraubung    der Deckels  an ein Halteorgan zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Berührungschutzfmsung für Glühlampen, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus nur zwei gesonderten Hauptteilen, und zwar einerseits einem Stein aus Isolationsmaterial mit fest angebrachtem gontakta.nschluss, so wie Anlagemitteln für den Glühlampensockel, und anderseits einem leicht abnehmbar am Stein angebrachten Deckel zur Abdeckung der Kontakte besteht.
    ÜNTERAINTSPRCCHE 1. Berührungsschutzfassüng nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in. dem Stein zur Führung des Glühlam- pensockels ein metallischer Gewindering eingeschraubt ist, der gegen den Ion taktanschluss isoliert ist.
    z. Berührungsschutzfassung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Lampe auf nehmende Teil des Steines so weit ver längert ist, dass in der Stellung, wo der Glühlampensockel mit dem Kontakt anschluss zur Berührung kommt, der metallische Teil des Glühlampensockels völlig von dem ihn umgebenden Teil des Steines abgedeckt ist.
    3. Berührungsschutzfassung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Deckel und Stein durch einen federn den Bajonettverschluss zusammengehalten sind, indem in die Aussenfläche des Steines eine Bajonettnut eingelassen und der Deckel mit dazu passenden Ein- drückungen und ausserdem mit einer Fe der ausgestattet ist. 4. Berührungschutzfassung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittel- und der Seitenkontakt durch die Kontaktschrauben mit dem Stein ver einigt sind.
CH134207D 1928-10-06 1928-11-17 Berührungsschutzfassung für Glühlampen. CH134207A (de)

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