CH129705A - Magnet-Thermo-Schalter. - Google Patents

Magnet-Thermo-Schalter.

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CH129705A
CH129705A CH129705DA CH129705A CH 129705 A CH129705 A CH 129705A CH 129705D A CH129705D A CH 129705DA CH 129705 A CH129705 A CH 129705A
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CH
Switzerland
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contact
thermal switch
contact pin
temperature
liquid
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesells Kaelte-Maschinen
Original Assignee
Audiffren Singruen Kaelte Masc
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H29/00Switches having at least one liquid contact

Landscapes

  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description


      Nagnet-Ther        mo-Schalter.       Es ist bekannt, dass zur Einhaltung be  stimmter Temperaturen Kontaktthermometer  oder auch     Thermoregler,    die auf der Aus  dehnung von Gasen, Flüssigkeiten oder Me  tallen beruhen, verwendet werden. Bekannt  ist aber auch, dass allen diesen Apparaten  derartige Nachteile eigen sind, dass sie in der  Praxis, speziell, in der Kälteindustrie, nur  in beschränktem Masse und dann nur unter  gleichzeitiger Verwendung von Nebenappa  raten gebraucht werden können. Für die  direkte Schaltung grösserer Stromstärken  scheiden derartige Instrumente völlig aus,  weil ihnen in erster Linie die Momentschal  tung fehlt, welche zur Vermeidung schäd  licher Lichtbogen nötig ist.

   Sodann ist die       Einstellbarkeit    auf kleine     Temperatur-Diffe-          renzen    fast unmöglich. Die Schwierigkeit in  der Herstellung von Kontaktapparaten be  kannter Bauart bedingt eine Beschränkung  in deren Verwendung, weil infolge der vielen  Fehlerquellen nur unter Anwendung grosser  Sorgfalt     eine    beschränkte Genauigkeit in der  Schaltung     erreichbar    ist.

   Speziell     Thermo-          regler,    welche auf der Ausdehnung von Me-         tallen    beruhen, kranken an dem Maigel der  Empfindlichkeit auf äussere Einflüsse, weil  die Ausdehnung der Metalle nur durch grosse       Übersetzungen    für den Schaltvorgang aus  genützt werden kann. Vollautomatische  Kühlanlagen zum Beispiel, bei denen nur ge  ringe     Temperatur-Schwankungen    zulässig  sind, bedürfen jedoch eines Instrumentes,  welches den Schaltvorgang mit Sicherheit  einleitet und durchführt. Ebenso ist es nö  tig, dass eine Veränderung der Temperatur  differenzen und der Höhe der Schalttempe  raturen mit einfachen Hilfsmitteln erreicht  werden kann.

   Kontaktthermometer sind  durch eine Reihe eingeschmolzener Kontakte  für verschiedene Temperaturbereiche für eine  bestimmte Höchst- und gleichzeitig     Nie-          drigsttemperatur        überhaupt    nicht verwend  bar.     Thermoregler    mit ihren empfindlichen  Übersetzungseinrichtungen erfordern natur  gemäss eine ebenso empfindliche Reguliervor  richtung.  



  Vorliegender Erfindung liegt ein     Mag-          net-Thermoschalter    zu Grunde, der gestattet,  diesen zu einer Reihe Arbeitsleistungen her-      anzuziehen, die bisher teils in beschränktem  Masse von Kontaktthermometern oder     Ther-          moreglern,    teils nur unter erheblichen  Schwierigkeiten und Kosten ausgeführt wer  den     konnten.    Der Belastung mit grösseren  Stromstärken steht nichts im Wege, so dass  beispielsweise der Antriebsmotor einer Kälte  maschine ohne Zwischenschaltung von Relais  oder andern Sehaltern direkt eingeschaltet.  werden kann.  



  Der     Magnet-Thermo-Schalter    gemäss der  Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass'  ein unter dem Einfluss eines Elektromag  neten bewegbares Glied des Schalters mit  einem Kontaktstift versehen ist, durch dessen  Berührung mit einer elektrisch     leitenden     Flüssigkeit, deren Niveaustellung von der  Temperatur beeinflussbar ist, ein Stromkreis  über den genannten Elektromagneten ge  schlossen wird, wobei der Kontaktstift zum  Eintauchen in die Flüssigkeit gebracht wird  und diese     Eintauchtiefe    für die Temperatur  differenz zwischen Schliessen und Öffnen  des Stromkreises massgebend ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht mehrere  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes.  



  Beim Beispiel gemäss     Fig.    1 ist in der  senkrechten Röhre     a    eine elektrisch leitende:  Kontaktflüssigkeit b, zum Beispiel Queck  silber,     enthalten,    deren Volumen von der  Temperatur beeinflussbar ist. In der Röhre a  ragt von oben ein     Kontaktstift    c     Ihinein4     der am beweglichen Kern d einer festen       Elektromagnetspule    i sitzt. Der Kern d ist  an einer Feder f aufgehängt und mit einem  Arm g versehen, der zwischen zwei einstell  baren Anschlägen e,     e1    liegt.  



  Die Schaltung wird hervorgerufen durch  die Veränderung des Volumens der Kontakt  flüssigkeit b, die sich in der Röhre a be  findet. Hat sich die Oberfläche der Kon  taktflüssigkeit b infolge     Erwärmung    soweit  dem Kontaktstift c genähert, dass sie diesen  berührt, so ist der Stromkreis der     Elektro-          magnetspule    i geschlossen. Durch Einwir  kung derselben auf den Kern d wird der    Kontaktstift c plötzlich nach unten in die  Kontaktflüssigkeit b zum Eintauchen ge  bracht, zwar nur soweit, als es der ein  stellbare     Hubbegrenzungsanschlag    e erlaubt.  



  Der Schaltvorgang "Eingeschaltet" bleibt  Solange bestehen, als der Kontaktstift c in  die Kontaktflüssigkeit. b eintaucht. Durch  Abkühlen senkt sich die Oberfläche der  Kontaktflüssigkeit b. Im Augenblick der  Trennung vom Kontaktstift c von der Kon  taktflüssigkeit b entsteht eine Unterbrechung  des Stromkreises, die Magnetspule wird  stromlos, die Feder<I>f</I> zieht den Kern<I>d</I> mit  dem Kontaktstift c bis zum zweiten in     R.icli-          tung    des Federzuges liegenden     Hubbegren-          zungsanschlag        e1;    die rasche und     sichert-          Ein-    oder Ausschaltung ist gewährleistet.

    Die     Eintauchtiefe    bestimmt die Temperatur  differenz, nach welcher der Stromkreis wie  der geöffnet werden soll. Durch Verstellen  der     Hubbegrenzungsanschläge    e und     e1    kön  nen der Temperaturbereich und die     Grenz-          temperaturen    eingestellt werden.  



       Fig.    2 zeigt, eine Form der Ausführung,  wie durch Wahl von     1Jberset7ungsverhält-          nissen    die     Verstellbarkeit        bezw.    der Kraft  bedarf für den     SchaltvorIgang        verändert     werden kann.  



  Der Kontaktstift c hängt hier an einem  Hebel<I>k,</I> der bei     Iel    drehbar gelagert ist, und  dessen Finger     k=    zwischen die     Ilubbegren-          zungsanschläge    e,     e1    greift. Am Hebel k  sitzt der Anker des Elektromagnetes     in,    der  in dem vom     Kontaktstift    c in Verbindung  mit der Kontaktflüssigkeit b gesteuerten  Stromkreis liegt.  



       Fig.    3 endlich zeigt eine der ersten ähn  liche Ausführungsform, wobei aber an Stelle  der direkten Beeinflussung der Temperatur  auf die Kontaktflüssigkeit der Weg über  ein Übertragungsmittel gewählt ist, wodurch  erreicht wird, dass der Weg pro     Grad-'1'ern-          peratur    zwischen Kontaktstift und Kontakt  flüssigkeit durch Wahl einer geeigneten  Übersetzung sehr gross, aber auch sehr klein  gemacht werden kann. Die Kontaktflüssig  keit b ist hier in einem heb- und senkbaren  Gefäss     rrl    enthalten.

   Die Einwirkung auf      das die     Kontaktflüssigkeit    enthaltende Ge  fäss     a1    erfolgt in Abhängigkeit von der Tem  peratur durch die Volumenänderung einer  in einem Gefäss o und Rohrleitung p ein  geschlossenen Flüssigkeit oder eines Gases,  wie dies für Fernthermometer oder Mano  meter schon bekannt ist, wodurch das Ge  fäss     a'    gehoben oder gesenkt wird.  



  Die Verwendung des beschriebenen     Mag-          net-Thermo-.Schalters    erstreckt sich nicht  nur auf Kühlanlagen, sondern auch auf       Heizungs-,    Lüftungsanlagen und     ähnliche     Anlagen.  



  Durch Zusammenbau mehrerer     Konta,kt-          stelleii    nebeneinander lassen sich auch Mehr  phasenströme     sehalten;    es ist aber dabei  nicht notwendig,     ebensoviele        Elektromagnete     anzuordnen, denn es genügt, nur eine Phase  für die Schaltvorgänge heranzuziehen.  



  Die durch den     beschriebenen        Magnet-          Thermo-Schalter    erreichten wirtschaftlichen  Vorteile sind erheblich, fallen doch alle  teuren Nebenapparate weg. Durch die Ein  fachheit der Konstruktion wird ausserdem       höchste        Betriebssicherheit    erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ma.unet-Thermo-Schalter, dadurch ge kennzeichnet, dass ein unter dem Einfluss eines Elektromagnetes bewegbares Glied des Schalters mit einem Kontaktstift versehen ist, durch dessen Berührung mit einer elek trisch leitenden Flüssigkeit, deren Niveau stellung von der Temperatur beeinflussbar ist, ein Stromkreis über den genannten Elektromagneten geschlossen wird, wobei der Kontaktstift zum Eintauchen in die Flüssigkeit gebracht wird und diese Ein- tauchtiefe für die Temperaturdifferenz zwischen. Schliessen und Öffnen des Strom kreises massgebend ist.
    UNTERAN SPRiü"CHE 1. Magnet-Thermo-Schalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturdifferenz durch verstellbare Hubbegrenzungsa.nschläge für den Xon- taktstift einstellbar ist. \?. Magnet-Thermo-Schalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktflüssigkeit in einem heb- und senkbaren Gefäss enthalten und eine Ver stellung desselben nach Massgabe der Temperatur durch deren Einwirkung auf das Volumen eines Fluidums mittelbar herbeiführbar ist.
CH129705D 1928-01-03 1928-01-03 Magnet-Thermo-Schalter. CH129705A (de)

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