CH129293A - Verfahren zum Reinhalten elektrolytischer Bäder, insbesondere Nickelbäder. - Google Patents

Verfahren zum Reinhalten elektrolytischer Bäder, insbesondere Nickelbäder.

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CH129293A
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Franz Von Wurstemberger
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Franz Von Wurstemberger
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Description


  Verfahren zum Reinhalten     elektrolytischer    Bäder, insbesondere Nickelbäder.    Es ist bekannt, dass Trübungen und son  stige Verunreinigungen elektrolytischer Bä  der durch     herumschwimmende    kleinste Teil  chen die Glätte und Gleichmässigkeit der  Niederschläge beeinträchtigen.

   In Nickel  bädern sind es neben     Eisenhydroxyd    und ba  sischen     Salzen    kleinste, von den Anoden ab  gelöste metallische Nickelteilchen, die sich  ihrer Feinheit wegen nur sehr langsam ab  setzen und durch Stoff-Filter fast nicht     züz     entfernen sind, welche die Güte des Nickel  niederschlages     beeinträchtigen.    Sie verursa  chen Wucherungen in Form kleiner     Knöll-          chen    auf den Kathodenflächen.

   Solche Feh  ler finden sich in vermehrter Menge an den  nach oben     gerichteten    Flächenteilen des     Ver-          nicklungsgutes,    da sich auf diesen Flächen  die Teilchen unter dem Einfluss der Schwer  kraft absetzen. Ausserdem können die Teil  chen auch magnetisch beeinflusst werden, so  dass beispielsweise Stahlgegenstände, die  durch     Fräsbearbeitung    permanenten Magne  tismus angenommen haben, viel stärker be  legt erscheinen als weiche Eisenstücke.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  bildet nun ein Verfahren zum Reinhalten    elektrolytischer Bäder, insbesondere Nickel  bäder, zum Zwecke, die erwähnten Übel  stände zu beseitigen. Dieses Verfahren be  steht darin, dass im Bade     herumschwim-          mende,        metallische        Verunreinigungen    durch  magnetische Einwirkungen von den Katho  den ferngehalten werden, indem sie bei  spielsweise an den Anoden     zurückgehalten     oder aus dem Bade entfernt werden.  



  Die Anoden, die als Nickelanoden eine  beträchtliche magnetische     Permeabilität    be  sitzen, können durch elektromagnetische  Felder so beeinflusst werden, dass sie die sich  bei dem     anodischen    Zerfall der Elektroden  lösenden Teilchen zurückhalten, oder es kön  nen diese Teilchen an magnetische Reini  gungsorgane des Bades herangezogen und  mit Hilfe dieser mechanisch entfernt werden.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind  Einrichtungen zum Ausführen des Verfah  rens beispielsweise veranschaulicht, und  zwar     zeigt:          Fig.    1 einen Schnitt nach der Linie     I-I     der     Fig.    2 durch eine     Einrichtung,    welche  ein     Magnetischmachen    der Anoden ermög  licht;           Fig.2    zeigt den dazugehörigen Grund  riss ;       Fig.3    zeigt eine Filtereinrichtung mit  magnetischer Einwirkung, und       Fig.    4     .eine    zum Reinigen von Bade  flüssigkeit dienende Pille.  



  Bei der in     Fig.    1 und 2 gezeigten Ein  richtung bezeichnet 1 Nickelanoden, die in  üblicher Weise an Stangen 4 aufgehängt  und in zwei elektrisch miteinander verbun  denen Gruppen angeordnet sind. 5 ist eine  Kathodenstange, an der das     Vernicklungs-          gut    (nicht gezeichnet) aufgehängt wird. 2  ist ein gabelförmiger Elektromagnet mit  drei Schenkeln, die mit Gummi isoliert sein  können. Dieser Elektromagnet 2: ist in das  vom Behälter G aufgenommene Nickelbad  eingetaucht. Zwei Spulen 3 dienen zur Mag  netisierung des Elektromagnetes 2 und da  mit der     benachbarten    Anoden 1.  



  Im     Grun.driss        (Fig.    2) sind die entstehen  den magnetischen Felder durch gestrichelte  Linien angedeutet. Durch diese Felder wer  den kleine Anodenteilchen, die sich durch       anodischen    Zerfall ablösen, zurückgehalten.  



  Gleichen Dienst wie die Elektromagnete  können auch permanente Stahlmagnete in  Stab- oder     Hufeisenform    leisten.  



  Bei der in     Pig.    3 gezeigten Filtereinrich  tung mit magnetischer Einwirkung durch  strömt die zu reinigende Badeflüssigkeit in  der Pfeilrichtung einen Becher 7, wobei sie  dem Einfluss eines kräftigen magnetischen  Feldes,     hervorgerufen    durch Elektromagnete  8, ausgesetzt wird, was zur Folge hat, dass,  die kleinen metallischen Verunreinigungen  an den Wandungen eines herausnehmbaren  Filters 11 zurückgehalten werden.  



  Die     Elektromagnete    können in der Art;  der     F@,lclrna,gnet@>        eines        Xotor#    angeordnet  .sein und ein     odeichgerichtetes    zwei- oder       mehrpoliges    Feld, ein     Drehfeld    oder ein  Wechselfeld erzeugen.  



       Fig.4    zeigt eine Rille 9, durch welche  die zu reinigende     Badflüssigkeit    in der  Pfeilrichtung in dünner Schicht fliesst und  die durch eine Anzahl Magnete 10 beein  flusst wird, wodurch in der Flüssigkeit sus-         pendierte,    kleine Teilchen zurückgehalten  werden.  



  Bei Verwendung von Stahlmagneten  kann man diesen beliebige, zweckmässige  Form geben und sie mit einem Nickelüber  zug versehen, wodurch sie vor einem An  griff durch die     Badflüssigkeit    geschützt  sind, nicht rosten und das Bad nicht durch  Eisensalze verunreinigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Verfahren zum Reinhalten von. elektro lytischen Bädern, insbesondere von Nickel bädern, von im Bade herumschwimmenden kleinsten metallischen Teilchen, dadurch ge kennzeichnet, dass diese Teilchen durch mag netische Wirkungen von den Kaihoden fern gehalten werden. UNTERANSPRMHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch Magnetisch machen der Anoden die Teilchen an den Anoden zurückgehalten wenden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der magnetischen Wirkung Elektromagnete verwendet werden.
    ä. Verfahren nach Patentanspruch und Un- terans.pruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektromagnete in das Bad ein getaucht werden, damit. sie die Teilchen anziehen, und hierauf mit den daran an haftenden Teilchen aus dem Bade wieder herausgezogen werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der magnetischen Wirkung permanente Mag nete verwendet werden. ."@. @'er(a.brrn nach Patentanspruch und Un- I-,eraxisprach 4, dadurch gekennzeichnet.
    dass die permanenten. Magnete in das Bad eingetaucht werden, damit sie die Teil chen anziehen, und hierauf samt den daran anhaftenden. Teilchen aus dem Bade wieder herausgezogen werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadureli gekennzeichnet, dass die Badflüssigkeit dureh Filtereinrichtungen geschickt wird, die gleichzeitig unter magnetischen Wir kungen gehalten werden, damit die klei nen metallischen Teilchen durch diese Einrichtungen zurückgehalten werden. ;. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Gleichstromfelder verwendet werden.
    R. Zierfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Drehstromfelder ver wendet werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Wechselstromfelder verwendet werden.
CH129293T 1927-11-25 1927-11-25 Verfahren zum Reinhalten elektrolytischer Bäder, insbesondere Nickelbäder. CH129293A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0015808A1 (de) * 1979-02-23 1980-09-17 Framatome Filter zur Reinigung eines ferromagnetische Teilchen enthaltenden Fluidums unter hohem Druck und hoher Temperatur
EP2823890A1 (de) * 2013-07-11 2015-01-14 FRANZ Oberflächentechnik GmbH & Co KG Verfahren und Anlage zum nasschemischen Abscheiden von Nickelschichten

Cited By (3)

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EP0015808A1 (de) * 1979-02-23 1980-09-17 Framatome Filter zur Reinigung eines ferromagnetische Teilchen enthaltenden Fluidums unter hohem Druck und hoher Temperatur
FR2449469A1 (fr) * 1979-02-23 1980-09-19 Framatome Sa Filtre pour l'epuration d'un fluide a haute pression et a haute temperature contenant des particules ferromagnetiques
EP2823890A1 (de) * 2013-07-11 2015-01-14 FRANZ Oberflächentechnik GmbH & Co KG Verfahren und Anlage zum nasschemischen Abscheiden von Nickelschichten

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