CH128331A - Elektrolytischer Schallwellenempfänger. - Google Patents

Elektrolytischer Schallwellenempfänger.

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CH128331A
CH128331A CH128331DA CH128331A CH 128331 A CH128331 A CH 128331A CH 128331D A CH128331D A CH 128331DA CH 128331 A CH128331 A CH 128331A
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wave receiver
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Kuehnert Dr Walter
Maurer Dr Max
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Kuehnert Dr Walter
Maurer Dr Max
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  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description


  Elektrolytischer     Schallwellenempfänger.       Vorliegende Erfindung bezieht - sich auf  einen elektrolytischen     Schallwellenempfänger     mit in unabänderlichem Abstand voneinander       angeordneten,    festen Elektroden, und deren  wesentliches Merkmal besteht darin, dass ein  von den Schallwellen in Schwingungen ver  setzbares, die Stärke des Stromes zwischen  den Elektroden     beeinflussendes    Organ vor  gesehen ist.  



  In der Zeichnung sind beispielsweise Aus  führungsformen des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar zeigt     Fig.    1 einen     Ge-          webeempfangsapparat,    während die     Fig.        '21     und 3     Dosenempfangsapparate    darstellen.  



  In     Fig.    1 stellt 1 eine saugfähige Scheibe  dar, welche aus einem Gewebe (Leinen, Baum  wolle oder dergleichen), Gespinst oder Lösch  papier besteht und als Träger für den Elek  trolyten dient. An diese Scheibe sind die  fadenförmigen Elektroden 2, 3 am besten in  Form zweier     äquidistanter    Spiralen angenäht  oder     sonstwie    befestigt, von welchen die Lei  tungen 4, 5 beispielsweise über die Batterie 6  zum Telephon 7 führen. Zweckmässig tränkt    man nicht die. ganze Scheibe mit Elektrolyt  flüssigkeit, sondern. nur jenen Teil, an     övel-          ahem    die Elektroden befestigt sind (Linie 8).

    Bei Verwendung von Wasser als Elektrolyt  muss man, da dieses flüchtig ist, einen Wasser  anziehenden, schwer oder gar nicht flüchtigen  Träger auf die Scheibe aufbringen, wozu sieh  am besten Glyzerin eignet..  



  Beim     Auftreffen    von Schallwellen auf die  Scheibe wird der. durch die -Elektroden und  den Elektrolyten fliessende. Strom in seiner  Stärke variiert, welche     Schwankungen-    im  Telephon wahrnehmbar sind.  



  In     Fig.    2 ist ein     Schalldosenapparat    dar  gestellt, der eine grosse Empfindlichkeit in  der Erzeugung der durch die Schallwellen  hervorgerufenen Stromschwankungen aufweist.  In der mit der     Elektrolytflüssigkeit    8 gefüllten  Dose 9 sind die Elektroden 2, 3 fest einge  baut und die Dose durch eine Membrane 10 aus  elektrisch leitendem Material abgeschlossen.  



  Beim     Auftreffen    von Schallwellen auf die  Membran gerät diese in Schwingungen. Da nun  die Membran aus leitendem Material besteht,      so wird -bei ihrer Annäherung an die Elek  troden ein grösserer Strom von einer Elek  trode über die Membran zur andern fliessen,  als bei nicht leitender Membran zwischen den  Elektroden unmittelbar übergehen würde, da  der     Übergangswiderstand    zwischen beiden  Elektroden und der Membran geringer ist,  als der zwischen den Elektroden selbst vor  handene. Dadurch wird die Empfindlichkeit  des Apparates verstärkt.  



  Eine der vorstehenden ähnliche Einrich  tung zeigt die     Fig.    3, bei der jedoch bei  Annäherung der aus elektrisch nicht leitendem  Material bestehenden Membran 10 an die  Elektroden 2, 3 eine Vergrösserung des Über  gangswiderstandes zwischen den Elektroden  durch einen zwischen diese reichenden Schirm  11 bewirkt wird. Auch in diesem Falle wird  die Empfindlichkeit des Apparates verstärkt.  



  Vorzugsweise wird man den Elektroden  stromkreis mit Gleich- oder Wellenstrom,  gegebenenfalls auch mit sehr niederfrequentem  Wechselstrom speisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrolytischer Schallwellenempfänger mit in unabänderlichem Abstand voneinander angeordneten festen Elektroden, gekenn zeichnet durch ein von den Schallwellen in Schwingungen versetzbares, die Stärke des Stromes zwischen den Elektroden beein flussendes Organ. UNTERANSPRÜCHE: 1. Sehallwellenempfänger nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das von den Schallwellen in Schwingungen versetzbare Organ als Membran aus elek trisch leitendem Material ausgebildet ist.
    2. Schallwellenempfänger nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das von den Schallwellen in Schwingungen versetzbare Organ als Membran aus elek trisch leitendem Material ausgebildet ist, die einen Schirm aus elektrisch nicht lei tendem Materiel trägt, der in den Raum zwischen den Elektroden ragt. 3. Schallwellenempfänger nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das von den Schallwellen in Schwingungen versetzbare Organ aus einem den Elektro lyten aufnehmenden und die Elektroden tragenden saugfähigen Gebilde besteht. 4. Schallwellenempfänger nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das saugfähige Gebilde Scheibenform besitzt.
    5. Schallwellenempfänger nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Elektroden aus Drähten bestehen, die in äquidistanten Spiralen am saugfähigen Gebilde ange ordnet sind. 6. Sahallwellenempfänger nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass dem saugfähigen Gebilde ein hygroskopischer Stoff einverleibt ist, der als Elektrolytträger dient.
CH128331D 1926-07-09 1927-06-28 Elektrolytischer Schallwellenempfänger. CH128331A (de)

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