CH124128A - Schrotwalzenstuhl. - Google Patents
Schrotwalzenstuhl.Info
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Description
Sehrotwalzenstuhl. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Schrotwalzenstuhl mit drei Walzenpaaren und mit getrennter Gewinnung von Mehl, Griess und Spelzen und blosser Spaltung oder leichter Quetschung der Körner in dem ersten Walzen paar. Gemäss der Erfindung sind drei Siebe so angeordnet, dass der Durchfall des ersten Siebes mit dem Durchgang des zweiten Siebes vereinigt und über ein drittes Sieb geführt wird, dessen Übergang durch das dritte Walzenpaar geht.
Fig. 1 und 2 zeigen zwei bekannte Aus führungsformen für denselben Zweck; Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Schrot walzenstuhles gemäss der Erfindung.
1, 2 sind die Walzen des ersten Walzen paares. Die Zuführung zu denselben ist durch eine schräge Leitebene La gebildet. Zwischen dem ersten Walzenpaar und dem durch die Walzen 3, 4 gebildeten, vom ersteren getrennt angeordneten zweiten Walzenpaar befindet . sich das erste Sieb, Si. Das erste Walzenpaar ist schräg nach rechts oben und das zweite Walzenpaar in entgegengesetzter Richtung schräg, das heisst nach links oben (Fig. 3) angeordnet. Die Zuführung zu dem zweiten Walzenpaar, das zur Quetschung auf Grob griessgrösse eingerichtet ist, ist durch eine schräge Leitebene L2 gebildet.
Der Übergang des ersten Siebes S1 wird über die obere Walze 4 des zweiten Walzenpaares hinweg und dann von der Wandseite des Stuhles auf der Leitebene L2 dem Spalt zwischen den Walzen des zweiten Walzenpaares 3, 4 zuge führt. 5, 6 sind die Walzen des dritten Walzenpaares. Zwischen dem<I>zweiten</I> und dritten Walzenpaar sind das zweite Sieb, S2, und das dritte Sieb, Ss, welche sich in Zick- zackanordnung aneinander anschliessen, ange ordnet. Das zweite Sieb, 82, ist nur zur Ab scheidung der Spelzen aus dem Durchgang des 'zweiten Walzenpaares geeignet.
Der Walzenstuhl ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, derart ausgebildet, dass der Durchfall des ersten Siebes, ;.,991i, über die Flächen A, B in den Kanal K geleitet wird, sich beim Austritt aus demselben mit dem Durchgang des zwei ten Siebes, 82, vereinigt und über das dritte Sieb, Ss, geführt wird. Die den Übergang des zweiten Siebes, 82, bildenden Spelzen gelangen durch den Kanal C bei I unmittelbar ins Freie. Der Durchfall des dritten Siebes, 8s, gelangt über die Fläche ltI bei I1 ins Freie.
Der Übergang des dritten Siebes, S3, geht zu dem dritten Walzenpaar a', 6 und tritt bei III aus dem Walzenstuhl.
Das Gut; z. B. Malzkörner, gelangt in flachem Strom über die schräge Leitebene L1 in den ersten Mahldurchgang, gebildet durch das erste Walzenpaar, 1, 2. Der erste An griff, bestehend in einer leichten Aufquet- schung kann so fein eingestellt werden, dass Feingriess und Mehl nur in geringer Menge entstehen. Zu ihrer Aussichtung gelangt das Mahlgut auf das Sieb 8'1, dessen Durchfall sie bilden.
Die Zerkleinerung wird in der schon in früheren Patenten vorgeschlagenen Weise so geleitet, dass bei den beiden Durchgängen durch die Walzenpaare 1, 2 und 3, 4 die Spelzen möglichst unbeschädigt mitgehen, durch das Walzenpaar 5, 6 aber nur der Durchfall der Siebe 81 und b'2, während die Spelzen nach dem Durchgang durch die Walzenpaare 1, 2 und 3, 4 bei 1 ins Freie gelangen. Der Durchfall des dritten Siebes stellt die ganze Mehlausbeute dar, die bei 1I austritt. Hierbei sind im Gegensatz zu den bekannten Schrotwalzenstühlen nur drei Siebe nötig und der ganze Schrotstuhl erhält eine gedrungene Bauart.
Bei der beschriebenen Ausführungsform wird dem zweiten Walzen- paar der Übergang des ersten Siebes nicht senkrecht, sondern auf einer schrägen Ebene und deshalb besser geordnet als bisher zu geführt.
Die dargestellte Zickzackstellung der bei den letzten Siebe, & , S;, lässt die ganze Menge von Griess und Mehl über die ganze Länge des letzteren Siebes laufen. Es wird also gegenüber den Mischungen der verschiedenen Produkte auf den verschiedenen Sieben der früheren Ausführungsformen hier die Ver besserung erreicht, dass das auf das zweite Walzenpaar zunächst folgende Sieb S.-; lediglich die Spelzen als Übergang abzuscheiden hat, und däss das letzte Sieb, Sa, alle Griesse und alles Mehl erhält und mit seiner ganzen Länge voll auf dieses einwirkt.
Der dargestellte Schrotwalzenstuhl ist ins besondere für die Malzschroterei bestimmt, aber auch auf andere Körner anwendbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schrotwalzenstuhl mit drei Walzenpaaren und mit getrennter Gewinnung von Mehl, Griess und Spelzen und blosser Spaltung oder leichter Quetschung der Körner in dem ersten Walzenpaar, dadurch gekennzeichnet, dass drei Siebe, das erste zwischen dem ersten und zweiten Walzenpaar und das zweite und dritte zwischen dem zweiten und dritten Walzen paar, und die Verbindungen der Siebe so angeordnet sind, dass der Durchfall des ersten Siebes mit dein Durchgang des zweiten Siebes vereinigt und über ein drittes Sieb geführt wird, dessen Übergang durch das dritte Walzenpaar geht.UNTERANSPR'trCHE 1. Schrotwalzenstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Walzenpaar zur Quetschung auf Grobgriess grösse eingerichtet ist. 2. Schrotwalzenstuhl nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Sieb nur zur Abscheidung der Spelzen aus dem Durchgang des zweiten Walzenpaares geeignet ist. 3. Schrotwalzenstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Walzenpaar von dem ersten Walzenpaar getrennt und schräg stehend angeordnet, und dass die Zuführung zu dem zweiten Walzenpaar durch eine schräge Ebene gebildet ist.4. Schrotwalzenstuhl nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sieb kurz ist, dass das erste Walzenpaar in entgegengesetzter Richtung schräg wie das zweite Walzenpaar steht und der Übergang des ersten Siebes über die obere Walze des zweiten Walzenpaares hinweg und dann von der Wandseite des Stuhles dem Spalt zwischen de,) Walzen dieses Walzenpaares zugeführt wird. 5. Schrotwalzenstuhl nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite und dritte Sieb in Zickzackanordnung sich aneinander anschliessen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE124128X | 1925-09-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH124128A true CH124128A (de) | 1928-01-02 |
Family
ID=5658094
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH124128D CH124128A (de) | 1925-09-25 | 1926-09-23 | Schrotwalzenstuhl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH124128A (de) |
-
1926
- 1926-09-23 CH CH124128D patent/CH124128A/de unknown
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