CH124128A - Schrotwalzenstuhl. - Google Patents

Schrotwalzenstuhl.

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CH124128A
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Josef Schaefer
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Josef Schaefer
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      Sehrotwalzenstuhl.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein       Schrotwalzenstuhl    mit drei Walzenpaaren und  mit getrennter Gewinnung von Mehl, Griess  und Spelzen und blosser Spaltung oder leichter  Quetschung der Körner in dem ersten Walzen  paar. Gemäss der Erfindung sind drei Siebe  so angeordnet, dass der Durchfall des ersten  Siebes mit dem Durchgang des zweiten Siebes  vereinigt und über ein drittes Sieb geführt  wird, dessen Übergang durch das dritte  Walzenpaar geht.  



       Fig.    1 und 2 zeigen zwei bekannte Aus  führungsformen für denselben Zweck;     Fig.    3  zeigt ein Ausführungsbeispiel des Schrot  walzenstuhles gemäss der Erfindung.  



  1, 2 sind die Walzen des ersten Walzen  paares. Die Zuführung zu denselben ist durch  eine schräge Leitebene     La    gebildet.     Zwischen     dem ersten Walzenpaar und dem durch die  Walzen 3, 4 gebildeten, vom ersteren getrennt  angeordneten zweiten Walzenpaar befindet  . sich das erste Sieb,     Si.    Das erste Walzenpaar  ist schräg nach rechts oben und das zweite  Walzenpaar in entgegengesetzter Richtung  schräg, das heisst nach links oben     (Fig.    3)    angeordnet. Die Zuführung zu dem zweiten  Walzenpaar, das zur Quetschung auf Grob  griessgrösse eingerichtet ist, ist durch eine  schräge Leitebene     L2    gebildet.

   Der Übergang  des ersten Siebes     S1    wird über die obere  Walze 4 des zweiten Walzenpaares hinweg  und dann von der Wandseite des Stuhles auf  der Leitebene     L2    dem Spalt zwischen den  Walzen des zweiten Walzenpaares 3, 4 zuge  führt. 5, 6 sind die Walzen des dritten  Walzenpaares. Zwischen dem<I>zweiten</I> und  dritten Walzenpaar sind das zweite Sieb,     S2,     und das dritte Sieb,     Ss,    welche sich in     Zick-          zackanordnung    aneinander anschliessen, ange  ordnet. Das zweite Sieb, 82, ist nur zur Ab  scheidung der Spelzen aus dem Durchgang  des 'zweiten Walzenpaares geeignet.

   Der  Walzenstuhl ist, wie aus     Fig.    3 ersichtlich,  derart ausgebildet, dass der Durchfall des  ersten Siebes,     ;.,991i,    über die Flächen A, B in  den Kanal     K    geleitet wird, sich beim Austritt  aus demselben mit dem Durchgang des zwei  ten Siebes, 82, vereinigt und über das dritte  Sieb,     Ss,    geführt wird. Die den Übergang des  zweiten Siebes, 82, bildenden Spelzen gelangen      durch den Kanal C bei I unmittelbar ins  Freie. Der Durchfall des dritten Siebes,     8s,     gelangt über die Fläche     ltI    bei     I1    ins Freie.

    Der Übergang des dritten Siebes,     S3,    geht zu  dem dritten Walzenpaar     a',    6 und tritt bei       III    aus dem Walzenstuhl.  



  Das Gut; z. B. Malzkörner, gelangt in  flachem Strom über die schräge Leitebene     L1     in den ersten Mahldurchgang, gebildet durch  das erste Walzenpaar, 1, 2. Der erste An  griff, bestehend in einer leichten     Aufquet-          schung    kann so fein eingestellt werden, dass  Feingriess und Mehl nur in     geringer    Menge  entstehen. Zu ihrer     Aussichtung    gelangt das  Mahlgut auf das Sieb     8'1,    dessen Durchfall  sie bilden.  



  Die Zerkleinerung wird in der schon in  früheren Patenten vorgeschlagenen Weise so  geleitet, dass bei den beiden Durchgängen  durch die Walzenpaare 1, 2 und 3, 4 die  Spelzen möglichst unbeschädigt mitgehen,  durch das Walzenpaar 5, 6 aber nur der  Durchfall der Siebe     81    und     b'2,    während die  Spelzen nach dem Durchgang durch die  Walzenpaare 1, 2 und 3, 4 bei 1 ins Freie  gelangen. Der Durchfall des dritten Siebes  stellt die ganze Mehlausbeute dar, die bei     1I     austritt. Hierbei sind im Gegensatz zu den  bekannten     Schrotwalzenstühlen    nur drei Siebe  nötig und der ganze Schrotstuhl erhält eine  gedrungene Bauart.

   Bei der beschriebenen  Ausführungsform wird dem zweiten     Walzen-          paar    der Übergang des ersten Siebes nicht  senkrecht, sondern auf einer schrägen Ebene  und deshalb besser geordnet als bisher zu  geführt.  



  Die dargestellte     Zickzackstellung    der bei  den letzten Siebe,      & ,        S;,    lässt die ganze Menge  von Griess und Mehl über die ganze Länge  des letzteren Siebes laufen. Es wird also  gegenüber den Mischungen der verschiedenen  Produkte auf den verschiedenen Sieben der  früheren Ausführungsformen hier die Ver  besserung erreicht, dass das auf das zweite       Walzenpaar    zunächst folgende Sieb     S.-;    lediglich  die Spelzen als Übergang abzuscheiden hat,  und     däss    das letzte Sieb,     Sa,    alle Griesse und    alles Mehl erhält und mit seiner ganzen Länge  voll auf dieses einwirkt.  



  Der dargestellte     Schrotwalzenstuhl    ist ins  besondere für die     Malzschroterei    bestimmt,  aber auch auf andere Körner anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schrotwalzenstuhl mit drei Walzenpaaren und mit getrennter Gewinnung von Mehl, Griess und Spelzen und blosser Spaltung oder leichter Quetschung der Körner in dem ersten Walzenpaar, dadurch gekennzeichnet, dass drei Siebe, das erste zwischen dem ersten und zweiten Walzenpaar und das zweite und dritte zwischen dem zweiten und dritten Walzen paar, und die Verbindungen der Siebe so angeordnet sind, dass der Durchfall des ersten Siebes mit dein Durchgang des zweiten Siebes vereinigt und über ein drittes Sieb geführt wird, dessen Übergang durch das dritte Walzenpaar geht.
    UNTERANSPR'trCHE 1. Schrotwalzenstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Walzenpaar zur Quetschung auf Grobgriess grösse eingerichtet ist. 2. Schrotwalzenstuhl nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Sieb nur zur Abscheidung der Spelzen aus dem Durchgang des zweiten Walzenpaares geeignet ist. 3. Schrotwalzenstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Walzenpaar von dem ersten Walzenpaar getrennt und schräg stehend angeordnet, und dass die Zuführung zu dem zweiten Walzenpaar durch eine schräge Ebene gebildet ist.
    4. Schrotwalzenstuhl nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sieb kurz ist, dass das erste Walzenpaar in entgegengesetzter Richtung schräg wie das zweite Walzenpaar steht und der Übergang des ersten Siebes über die obere Walze des zweiten Walzenpaares hinweg und dann von der Wandseite des Stuhles dem Spalt zwischen de,) Walzen dieses Walzenpaares zugeführt wird. 5. Schrotwalzenstuhl nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite und dritte Sieb in Zickzackanordnung sich aneinander anschliessen.
CH124128D 1925-09-25 1926-09-23 Schrotwalzenstuhl. CH124128A (de)

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