CH123719A - Elektrisches Glührohr für Sengzwecke. - Google Patents
Elektrisches Glührohr für Sengzwecke.Info
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Description
Elektrisches Glübrohr für Seugzwecke. Die vorliegende, Erfindung bezieht sieh auf die Konstruktion eines elektrisch geheiz ten Glührohres für Sengzwecke, besonders zum Sengen von Geweben.
Die Handhabung des Erfindungsgegen standes ist bei spezieller, einfacher Aus führung des Glührohres sehr bequem, wo durch wesentliche Ersparnisse an Betriebs kosten zu erzielen sind.
Die Arbeitsweise kann diejenige der be kannten Plattensengen und Walzensengen sein, ohne, jedoch deren Nachteile zu besitzen, weshalb das elektrisch geheitzte Glührohr unter anderem die Bestimmung hat, die Gas senge in vielen Fällen zu ersetzen.
Das Rohr kann auf verschiedene Art elektrisch auf Glühhitze gebracht werden, wie: dadurch, dass es einen aus möglichst hitzebeständigem Material, z. B. Chromnickel bestehenden 'Glühzylinder besitzt, welcher als Heizwiderstand dient; oder dadurch, dass im Innern des Rohrer ein geeigneter metal lischer oder nichtmetallischer Heizwiler- stand eingebaut wird.
In beiliegender Zeichnung ist ein Aus- führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des, das sieh besonders zum Sengen von Ge weben eignet, schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch das Glührohr.
Fig. 2 eine schematische Darstellung des elektrischen Anschlusses.
Das elektrische Glührohr besteht in der Hauptsache aus 4 Teilen, nämlich dem Glühzylinder 1, den Kontaktstangen 2, den Heizstäben<B>3</B> und dem Trägerstück 4 aus hochtemperaturbeständigem, schwer oxydier- barem Material.
Im vorliegendenAusführungsbeispiel sind zwei elektrische Ileizelement <B>3</B> in Form von Ca,rboriiiidum-Glühstä,ben zwischen den Kon taktstangen 2 und dem metalli#ühen. Teil des Trägerstückes 4 im Innern des Glüli- zylinders <B>1</B> eingeklemmt. Durch Stromwäxme werden die Heizelement zum Glühen ge bracht und erhitzen dadurch auch den Zylin der<B>l,</B> bis er ebenfalls zum Glühen kommt. Damit die Heizelemente wenig oxydieren, ist es gut, sie möglichst luftdieht in das Rohr einzubauen.
Da die Oberfläche des Glühzylinders auf seiner ganzen Länge mög lichst gleichmässige Temperatur aufweisen soll, ist das Trägerstück 4 im Innern des Rohres diesem Umstand durch besondere Formgebung angepasst. So wird die Länge des Kontaktmetalls<B>5</B> des Trägerstückes 4 zwischen den Konfaktfläehen möglichst kurz gehalten. Zwecks Aufnahme der Enden 6 der Heizelemente weist das Trägerstück 4 hegel- förmige Versenhungen auf. Ferner werden die Füsse 7 des Trägerstükkes 4, die zur Si cherung der Stabilität des letztern weit von einander entfernt sind, zwecks geringer Wärmeableitung in geringer Zahl und von sehr kleinem Querschnitt, gehalten.
Um der verschiedenen Wärmeexpansion von Reizelement und Zylinder Rechnung zu fragen, sind die Kontaktstangen in letzterem federnd, eingebaut, was zugleich auch einen guten und sichern Konfakt zwischen Heiz- stabende und Kontaktfläche durch Pressung zur Folge hat.
Die Stromzuführung geschieht durchVer- mittlung der Kontaktstangen 2 an beiden Enden des Glühzylinders 1. Die Kontaktstan gen 2 gehen in Isolieringen 10 und 11 ganz durch den Abschlusskopf 8 hindurch und ha ben ihr anderes Ende mit den Kontaktstük- ken 9 im Glühzylinder 1. Die Kontakt stücke 9 weisen gleicherweise wie das Trä gerstück 4 hegelförmige Versenkungen auf zwecks Aufnahme des Heizstabes und sind aus dem gleichen Material hergestellt wie das Trägerstück 4.
Zwischen den Isolierringen 10 und 11 liegt die Pressfeder 12, die dazu dient, eine bestimmte Druchwirkung zwischen den Heiz- stäben 3 und den entsprechenden, axial an geordneten Kontaktstücken 9 zu erzeugen, <B>n</B> zugleich aber auch der Expansion von Heiz- eleinent und Glührohr infolge der Wärme wirkung Rechnung zu tragen.
Dieses Glührohr eignet sich ganz beson ders zum Sengen von Geweben, indem die kdeinen, vorstehenden Fasern beim Berühren des glühenden Zylinders vorzüglich abge sengt werden. Die Warengeselwindigkeit ist hierbei so gross, dass ein Verbrennen des Ge webes nicht stattfinden kann.
Da, mögliehst gleichmässige Temperatur längs der Roliroberfläche erforderlich ist, die Heizelemente aber unter Umständen unglei- eher Abnützung unterliegen, so ist es vorteil haft, die, Leistung der beiden Rohrhälften mit einer Anordnung zu regulieren, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist. Diese Anordnung be zieht sieh hauptsächlich auf Glührohre, bei denen die Heizelpinente infolge zu grosser Länge nicht, aus einem Stück angefertigl sind.
Zu diesem Zwech wird das Trägerstück 4 direld mit dem Gliibzylinider in strom leitende Verbindung gebracht. Der Zylinder wird mit dem Mittelstüek 14 der Sekundär- wiehlung 15 eines die Heizelemente speisen den, zur Regulierung dienenden Transforma tors durch eine Leitung 13 verbunden. Die Kontaldstüele 9 verbindet man mit passen den Anzapfangen 16 des Transformators, welche die Einstellung einer bestimmten Spannung an den Enden der Heizelemente gestatlen.
Mit der beschriebenen Sehaltung hat man es also in der Hand, dio Temperatur der beiden Heizstäbe und damit der beiden Rohrhälften zu regulieren; weiter <B>C</B> ergibt sieh der grosse Vorteil, das Rohr samt dem Mittelpunkt der Selziiiidänvielung er- den zu können, wodurch die libehstauftreten- clen Spannungsunterschiede gegen Erde ver- rino,ert werden.
in Es können auch mehr als zwei Huizstäbe vorgesehen sein.
tn Die Verhältnisse 'gelten mit sinngemässer Übeitragung auch für Auto-Transforma' toren und Drehstroni-Transformatoren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: 0lührohr für Sengz-#veelze mil einem (:;IiiIi7yliiider, dadurch -gekennzeichnet, dass es Teile aus hitzebeständigem, schwer oxy- dierbarem Material besitzt, durch deren elek- trisehe Heizung es zum Glühen gebracht wird. 1.Glührohr für Sengzwecke nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Glühzylinder als elektrischer Heizwider- stand dient. 2. Glührohr für Seugzwecke nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Rohrinnern eingebauter Metall widerstand als Heizwiderstand dient. 3. Glührohr für Seugzweche nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Rohrinnern eingebauter, nichtmetalli scher Widerstand als Heizkörper dient. 4.Glührohr für Sengzweche nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper aus mindestens zwei nicht metallischen Heizstäbeil besteht, welche im Innern des Glührohres durch ein mit kegelförmigen Versenkungen versehenes Trägerstück aus hochtemperaturbeständi- gem Material distanziert und durch axial angeordnete, unter Federdruck stehende Kontaktstücke gehalten werden, wobei die letzteren zugleich der Stromzufüh rung dienen, aus gleichem Material wie das Trägerstück hergestellt sind und eben solche Versenkungen aufweisen. 5.Glührohr für Sengzwecke nach Patent anspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerstück im Innern des Rohres in stromleitende Ver bindung mit dem Glühzylinder gebracht und letzterer durch eine Verbindungslei- iun- mit dem Mittelstück der Wickluncy eines Reguliertransformators verbunden ist, wodurch die Temperatur jedes Heiz- sta,bes im Innern des Rohres für sich und unabhängig von der Temperatur des an dern reguliert und diese VerbinduDgslei- tung zwischen Glüh7ylinder und Mittel- stüch der Transformatorwicklung auch zugleich für Erdung benützt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH123719T | 1926-10-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH123719A true CH123719A (de) | 1927-12-16 |
Family
ID=4382375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH123719D CH123719A (de) | 1926-10-23 | 1926-10-23 | Elektrisches Glührohr für Sengzwecke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH123719A (de) |
-
1926
- 1926-10-23 CH CH123719D patent/CH123719A/de unknown
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