CH123719A - Elektrisches Glührohr für Sengzwecke. - Google Patents

Elektrisches Glührohr für Sengzwecke.

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CH123719A
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CH
Switzerland
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tube
glow
heating
cylinder
glow tube
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Inventor
A-G Maschinenfabrik Benninger
Matter Aktiengesellsch Kummler
Original Assignee
Benninger Ag Maschf
Kummler & Matter Ag
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    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
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    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/16Singeing of fabrics or yarns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description


  Elektrisches Glübrohr für Seugzwecke.    Die vorliegende, Erfindung bezieht sieh  auf die Konstruktion eines elektrisch geheiz  ten Glührohres für Sengzwecke, besonders  zum Sengen von Geweben.  



  Die Handhabung des Erfindungsgegen  standes ist bei spezieller, einfacher Aus  führung des Glührohres sehr bequem, wo  durch wesentliche Ersparnisse an Betriebs  kosten zu erzielen sind.  



  Die Arbeitsweise kann diejenige der be  kannten Plattensengen     und    Walzensengen  sein, ohne, jedoch deren Nachteile zu besitzen,  weshalb das elektrisch geheitzte Glührohr  unter anderem die Bestimmung hat, die Gas  senge in vielen Fällen zu ersetzen.  



  Das Rohr kann auf verschiedene Art  elektrisch auf Glühhitze gebracht werden,  wie: dadurch, dass es einen aus möglichst  hitzebeständigem Material, z. B. Chromnickel  bestehenden 'Glühzylinder besitzt, welcher  als Heizwiderstand dient; oder dadurch, dass  im Innern des Rohrer ein geeigneter metal  lischer oder nichtmetallischer     Heizwiler-          stand    eingebaut wird.  



  In beiliegender Zeichnung ist ein Aus-    führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des, das sieh besonders zum Sengen von Ge  weben eignet, schematisch dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch das  Glührohr.  



  Fig. 2 eine schematische Darstellung des  elektrischen Anschlusses.  



  Das elektrische Glührohr besteht in der  Hauptsache aus 4 Teilen, nämlich dem  Glühzylinder 1, den Kontaktstangen 2, den  Heizstäben<B>3</B> und dem Trägerstück 4 aus  hochtemperaturbeständigem, schwer     oxydier-          barem    Material.  



  Im     vorliegendenAusführungsbeispiel    sind  zwei elektrische     Ileizelement   <B>3</B> in Form von       Ca,rboriiiidum-Glühstä,ben    zwischen den Kon  taktstangen 2 und dem     metalli#ühen.    Teil  des Trägerstückes 4 im Innern des     Glüli-          zylinders   <B>1</B> eingeklemmt. Durch     Stromwäxme     werden die Heizelement zum Glühen ge  bracht und erhitzen dadurch auch den Zylin  der<B>l,</B> bis er ebenfalls zum Glühen kommt.  Damit die Heizelemente wenig oxydieren,  ist es gut, sie möglichst     luftdieht    in das  Rohr einzubauen.

   Da die Oberfläche des      Glühzylinders auf seiner ganzen Länge mög  lichst gleichmässige Temperatur aufweisen  soll, ist das Trägerstück 4 im Innern des  Rohres diesem Umstand durch besondere  Formgebung angepasst. So wird die Länge  des Kontaktmetalls<B>5</B> des Trägerstückes 4  zwischen den Konfaktfläehen möglichst kurz  gehalten. Zwecks Aufnahme der Enden 6 der  Heizelemente weist das Trägerstück 4     hegel-          förmige    Versenhungen auf. Ferner werden  die Füsse 7 des Trägerstükkes 4, die zur Si  cherung der Stabilität des letztern weit von  einander entfernt sind, zwecks geringer  Wärmeableitung in geringer Zahl und von  sehr kleinem Querschnitt, gehalten.  



  Um der verschiedenen Wärmeexpansion  von Reizelement und Zylinder Rechnung zu  fragen, sind die Kontaktstangen in letzterem  federnd, eingebaut, was zugleich auch einen  guten und sichern Konfakt zwischen     Heiz-          stabende    und Kontaktfläche durch Pressung  zur Folge hat.  



  Die Stromzuführung geschieht     durchVer-          mittlung    der Kontaktstangen 2 an beiden  Enden des Glühzylinders 1. Die Kontaktstan  gen 2 gehen in Isolieringen 10 und 11 ganz  durch den Abschlusskopf 8 hindurch und ha  ben ihr anderes Ende mit den     Kontaktstük-          ken    9 im Glühzylinder 1. Die Kontakt  stücke 9 weisen gleicherweise wie das Trä  gerstück 4 hegelförmige Versenkungen auf  zwecks Aufnahme des Heizstabes und sind  aus dem gleichen Material hergestellt wie das  Trägerstück 4.  



  Zwischen den Isolierringen 10 und 11  liegt die Pressfeder 12, die dazu dient, eine  bestimmte Druchwirkung zwischen den     Heiz-          stäben    3 und den entsprechenden, axial an  geordneten Kontaktstücken 9 zu erzeugen,  <B>n</B>  zugleich aber auch der Expansion von     Heiz-          eleinent    und Glührohr infolge der Wärme  wirkung Rechnung zu tragen.  



  Dieses Glührohr eignet sich ganz beson  ders zum Sengen von Geweben, indem die  kdeinen, vorstehenden Fasern beim Berühren  des glühenden Zylinders vorzüglich abge  sengt werden. Die Warengeselwindigkeit ist    hierbei so gross, dass ein Verbrennen des Ge  webes nicht stattfinden kann.  



  Da, mögliehst gleichmässige Temperatur  längs der Roliroberfläche erforderlich ist, die  Heizelemente aber unter Umständen     unglei-          eher    Abnützung unterliegen, so ist es vorteil  haft, die, Leistung der beiden Rohrhälften mit  einer Anordnung zu regulieren, wie sie in  Fig. 2 dargestellt ist. Diese Anordnung be  zieht sieh hauptsächlich auf Glührohre, bei  denen die Heizelpinente infolge zu grosser  Länge nicht, aus einem Stück     angefertigl     sind.  



  Zu diesem Zwech wird das Trägerstück 4  direld mit dem Gliibzylinider in strom  leitende Verbindung gebracht. Der Zylinder  wird mit dem Mittelstüek 14 der     Sekundär-          wiehlung    15 eines die Heizelemente speisen  den, zur Regulierung dienenden Transforma  tors durch eine Leitung 13 verbunden. Die  Kontaldstüele 9 verbindet man mit passen  den Anzapfangen 16 des Transformators,  welche die Einstellung einer bestimmten  Spannung an den Enden der Heizelemente  gestatlen.

   Mit der beschriebenen Sehaltung  hat man es also in der Hand,     dio    Temperatur  der beiden Heizstäbe und damit der  beiden Rohrhälften zu regulieren; weiter  <B>C</B>  ergibt sieh der grosse Vorteil, das Rohr samt  dem Mittelpunkt der Selziiiidänvielung     er-     den zu können, wodurch die     libehstauftreten-          clen    Spannungsunterschiede gegen Erde     ver-            rino,ert    werden.  



  in  Es können auch mehr als zwei     Huizstäbe     vorgesehen sein.  



       tn     Die Verhältnisse 'gelten mit sinngemässer       Übeitragung    auch für     Auto-Transforma'          toren    und     Drehstroni-Transformatoren.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: 0lührohr für Sengz-#veelze mil einem (:;IiiIi7yliiider, dadurch -gekennzeichnet, dass es Teile aus hitzebeständigem, schwer oxy- dierbarem Material besitzt, durch deren elek- trisehe Heizung es zum Glühen gebracht wird. 1.
    Glührohr für Sengzwecke nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Glühzylinder als elektrischer Heizwider- stand dient. 2. Glührohr für Seugzwecke nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Rohrinnern eingebauter Metall widerstand als Heizwiderstand dient. 3. Glührohr für Seugzweche nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Rohrinnern eingebauter, nichtmetalli scher Widerstand als Heizkörper dient. 4.
    Glührohr für Sengzweche nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper aus mindestens zwei nicht metallischen Heizstäbeil besteht, welche im Innern des Glührohres durch ein mit kegelförmigen Versenkungen versehenes Trägerstück aus hochtemperaturbeständi- gem Material distanziert und durch axial angeordnete, unter Federdruck stehende Kontaktstücke gehalten werden, wobei die letzteren zugleich der Stromzufüh rung dienen, aus gleichem Material wie das Trägerstück hergestellt sind und eben solche Versenkungen aufweisen. 5.
    Glührohr für Sengzwecke nach Patent anspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerstück im Innern des Rohres in stromleitende Ver bindung mit dem Glühzylinder gebracht und letzterer durch eine Verbindungslei- iun- mit dem Mittelstück der Wickluncy eines Reguliertransformators verbunden ist, wodurch die Temperatur jedes Heiz- sta,
    bes im Innern des Rohres für sich und unabhängig von der Temperatur des an dern reguliert und diese VerbinduDgslei- tung zwischen Glüh7ylinder und Mittel- stüch der Transformatorwicklung auch zugleich für Erdung benützt werden kann.
CH123719D 1926-10-23 1926-10-23 Elektrisches Glührohr für Sengzwecke. CH123719A (de)

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