CH123249A - Verpackungsmittel. - Google Patents

Verpackungsmittel.

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CH123249A
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CH
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cord
packaging
holes
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sheet
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Inventor
Franz Paape
Original Assignee
Franz Paape
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  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description


      Verpackungsmittel.       Das Verpackungsmittel gemäss der Er  findung dient zum raschen und sauberen Ein  packen von Verkaufsgegenständen und zum  bequemen Transport der gekauften Ware  über die Strasse. Das neue Verpackungsmittel  besteht aus einem gegebenenfalls vorgezeich  neten     bezw.        vorgefalteten    Blatt aus     zellulose-          haltigem    Material, zum Beispiel Papier,       Karton,    Pappe, mit einer durch an einer  Randkante vorgesehene Löcher hindurch  gezogenen und zu einer Schleife geschlosse  nen Schnur, die nach dem Zusammenfalten       bezw.    Zusammenrollen des: Blattes zu einer  Packung als Schliess'- und Tragschnur dient.  



  Abmessungen, Format, Material, Aus  stattung, Farbe, Reklameaufdruck usw. kön  nen dabei verschieden sein.  



  So können zum Beispiel auch     eine    oder  mehrere Flächen besonders versteift oder  auch zum Beispiel durch Lackierung, nach  Art der Fensterkuverts oder durch     Gelatine-          oder    Zelluloid-, Kunsthorn- oder dergleichen  Einsatz durchscheinend sein, damit zum Bei  spiel die eingepackte Ware von aussen er  kennbar wird.

      Von den in beiliegender Zeichnung bei  spielsweise dargestellten Ausführungsformen  zeigen:       Fig.    1 und 2 eine     Faltpackung    in Ta  schenform -in der Offen-     bezw.    in der Schliess  lage,       Fig.    3 und 4 vereinfachte Packungen  offen,       Fig.    5 die Packung in     Kastenform,    und       Fig.    6 das Packungsmittel gemäss     Fig.    4  um den zu verpackenden Gegenstand herum  gerollt.  



  Gemäss     Fig.    1 ist das, Packungsblatt 1  an einer Randkante mit zwei Lochpaaren  3, 4 versehen,     durch    die eine Schliess- und  Tragschnur 2, deren Enden     miteinander    ver  bunden sind, hindurchgezogen ist.  



  Beim Zusammenfalten in den punktiert  eingezeichneten Faltlinien werden     zunächst     die Seitenflächen A nach innen über die Flä  chen<I>B, C, D</I> gelegt, wobei die Löcher 3  dieser Faltteile A mit den     Schnurlöchern    4  -des Faltteils D zur Deckung kommen. Als  dann werden die     Faltteile   <I>B</I> und     -D    in der  genannten Reihenfolge nach innen geschla-      gen.

   Nunmehr wird die Schnur 2 von beiden  Seiten um die so gebildete Tasche gelegt,  und es wird zweckmässig gemäss     Fig.    2 das  eine     Schla.ufenende    durch das andere hin  durchgezogen, so dass die Packung oben  sicher geschlossen und gleichzeitig eine Trag  öse gebildet wird     (Fig.    2).  



  Durch die beim Zusammenlegen einander       überdeckenden    Lochpaare 3, 4 wird ein  sicherer Zusammenhalt der Tasche beim An  ziehen der Schliess- und Tragschnur 2 ge  währleistet. Die Lochränder sind zweck  mässig, wie     punktiert    angedeutet, durch auf  geklebte Verstärkungsringe oder durch ein  gedrückte Lochösen aus Metall oder der  gleichen verstärkt, um das Ausreissen zu ver  hindern.  



  Gegebenenfalls kann das eine der beiden  Lochpaare 3, 4 fortfallen, wenn diese Ver  einfachung etwa aus Verbilligungsgründen  zweckmässig sein sollte.  



  Für gewisse Zwecke. besonders bei grö  sseren Taschen, bei Taschen für gewisse Ge  genstände, die möglichst nicht gedrückt wer  den sollen, können doppelte     Faltlinien    vor  gesehen sein, um der Faltpackung auf diese  Weise ein mehr kastenähnliches Aussehen  zu geben. Zur Verschönerung können, wie  in     Fig.    2 angedeutet, die     Ecken,    zum Beispiel  an der Aussenklappe, abgerundet sein.  



  Als     Verpackungs-    und     Zugabea.rtikel     kann dieses neue, einfache und billige  Packungsmittel auch einen sehr wertvollen  Reklameartikel bilden.  



  Zur Verstärkung, insbesondere zur     Loch-          verstärkung,    können auch durchlaufende  Streifen, zum Beispiel Papier-, Pappe-, Web  stoff-, Metall- oder dergleichen Streifen vor  gesehen sein. Auch aus Webstoff, gegebenen  falls imprägniert, kann das Packungsmittel  bestehen     bezw.    damit überzogen oder gefüt  tert sein.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    3 ist die  Papierbahn 1 mit einer durch nur zwei Lö  cher 3 mit Verstärkungsblättchen oder Ver  stärkungsösen     4a    hindurchgezogenen, in sich  geschlossenen     Verpackungs-    und Tragschnur  2 versehen.

   Der Befestigungsrand 5 dieser    Tragschnur ist, wie angedeutet, verstärkt,  zum Beispiel durch Umlegen der Papier  kante oder auch durch besonders angebrachte,  zum Beispiel aufgeklebte     Verstärkung7strei-          fen.    Bei Benutzung als Klapp-     bezw.    Falt  packung, zum Beispiel in Kastenform ge  mäss     Fig.    5, zum     Einpacken    von     Biichern     und dergleichen, wird die Schnur 2 nach  oben gezogen, der Gegenstand alsdann<B>-</B>in  die Packung eingebracht und schliesslich  durch Herausziehen, Durchziehen und ge  gebenenfalls geeignete     Verknotung,    Ver  siegelung oder dergleichen der Schnur 2 die  Verpackung vollendet.  



  Bei der Ausführung als     Rollenpackungs-          blatt    nach     Fig.    4 und 6 wird die Papierbahn  mit nach innen gelegter Schnur 2 bei der  Stapelung     zweckmässig    etwa in der     Mitte     nach der punktierten Linie gefaltet, so dass  die Papierbahn in die Felder A und B ge  teilt ist. Beim Einpacken zum Beispiel von  Zeitschriften wird     zweckmässig    zunächst eine  untere Randkante D nach innen geschlagen.  Die Papierbahn wird dann mit dem zu ver  packenden Gegenstand gerollt und ähnlich  wie bei     Fig.    5 vorgesehen, gemäss     Fig.    6  geschlossen.  



  Die Kanten der Papierbahn können ge  brochen, abgerundet     bezw.    sonst geeignet  gestaltet sein. Die Bahn nach     Fig.    4 kann  im übrigen auch gemäss     Fig.    3 ausgebildet       bezw.    versteift oder verstärkt sein. Zur  Verschönerung und Verzierung kann an der  Schnur     noch    ein     besonderes    Abzeichen mit  oder ohne Reklame, zum Beispiel ein daran  hängendes Siegel oder dergleichen, vor  gesehen sein.  



  Zur Sicherung der Schliess- und Trag  schnur in der Schliesslage kann auch ein  beide     Schnurschenkel    umfassender Schieber,  zum Beispiel ein Metallbügel, ein Röhrchen,  eine Perle oder dergleichen, dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verpackungsmittel zum raschen und sau beren Einpacken von Gegenständen aller Art in Ladengeschäften, Kaufhäusern usw. und zum bequemen Transport der gekauften Ware über die Strasse, bestehend aus einem Blatt aus zellulosehaltigem Material, mit einer durch an einer Randkante vor gesehene Löcher hindurchgezogenen und zu einer Schleife geschlossenen Schnur, die nach dem Zusammenfalten, bezw. Zusammen rollen des Blattes zur einer Packung als Schliess- und Tragschnur dient. UNTERANSPRüCHE 1. Verpackungsmittel nach Patentanspruch, mit gegen Ausreissen verstärkter Schnur lochumrandung. 2.
    Verpackungsmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Paar Schnurlöcher mit einem solchen Abstand der Löcher eines Paa res, dass' letztere beim Falten des Blattes aufeinander zur Deckung kommen. 3. Verpackungsmittel nach Patentanspruch, mit durchscheinendem Fenster. 4. Verpackungsmittel nach Patentanspruch, mit einem die beiden Schenkel der Schliess und Tragschnur umfassenden Verschluss- schieber.
CH123249D 1926-09-28 1926-11-29 Verpackungsmittel. CH123249A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE123249X 1926-09-28
DE91126X 1926-11-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH123249A true CH123249A (de) 1927-11-01

Family

ID=25750057

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH123249D CH123249A (de) 1926-09-28 1926-11-29 Verpackungsmittel.

Country Status (1)

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