Wasserreklamevorriclitung. Man hat früher vorgeschlagen, ein an der Wasseroberfläche umlaufendes statio näres Stromrad, welches durch die Kraft des Stromes umgedreht wird und mit Reklame annoncen auf den Schaufeln versehen ist, für Reklamezwecke anzuwenden. Diese Vor richtung erregt mittlerweile, demzufolge, dass immer wenigstens eine Schaufel sich über dem Wasser befinden muss, in verhält nismässig geringem Grad die Aufmerksam keit und besitzt deshalb relativ geringen Re klamewert.
Die vorliegende Erfindung um fasst eine Wasserreklamevorrichtung mit wenigstens einem mit einer Triebeinrichtung verbundenen Reklameträger, wobei die Trieb einrichtung diesen letzteren dazu bringt, ab wechselnd über einer Wasserfläche aufzu tauchen und sich unter dieselbe zu senken, derart, dass die Wasserfläche abwechselnd still und ungebrochen daliegt und mit dem mehr oder weniger plötzlich auftauchenden Reklameträger belebt wird.
In den beigefügten Zeichnungen sind eine Reihe verschiedener Ausführungsformen für solche Reklamevorrichtungen schematisch an gedeutet, indem Fig. 1 bis 11 diese Vorrichtungen in schematischen Darstellungen derselben von der Seite gesehen zeigen.
In der Fig. 1 ist als Reklameträger ein Reklameschild 1, versehen mit schräggestell ten Flügeln 2, veranschaulicht, das durch Ziehen der Flügel in der mit; dem Pfeil an gedeuteten Richtung durch ein nicht darge stelltes Triebwerk zum Untertauchen unter die Wasseroberfläche gezwungen wird. So bald das Ziehen aufhört, wird das Schild 1 durch seine Schwimmkraft wieder dazu -c- bracht, die Stellung einzunehmen, die in der Zeichnung veranschaulicht ist.
Fig. 2 zeigt eine Vorrichtung, bei der sich das Schild 1 in. der Ruhelage durch seine Schwere unter der Wasseroberfläche hält, durch Ziehen in Pfeilrichtung aber durch seine schrägen Flügel 3 zum Auftau chen gebracht wird, so wie. verauschauliclit.
In diesen beiden Figuren bedeutet 2a ein Gewicht, zum Beispiel aus Metall, zwecks Erhaltung des Reklameschildes in aufrech ter Stellung.
In Fig. 3 ist eine Reklamefigur oder ein Schild 1 veranschaulicht, welches in Ver- Bindung mit einer Scheibe 4 steht. Diese wiederum ist um eine Welle 5 scliwiiigbar, die in einen Kasten ti gelagert ist. Die Scheibe 4 wird in ihrer Ruhestellung durch das an dem Arm 7 aufgehängte Gewicht b in der Stellung gehalten, die in der Zeich nung veranschaulicht ist, durch Ziehen in Pfeilrichtung vermittelst eines zugeliörigeL Triebwerkes aber wird die Scheibe 4 und finit ihr das Schild oder die Reklamefigur 1 unter die Wasserfläche versenkt.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Vorrichtung ist das Schild oder die Reklamefigur 1 an einer aufrechtstehenden /,ahnstange 9 be festigt, welche in Eingriff mit einem Zahn rad 10 steht, das in einem ringförinigeli Rahmen 11 gelagert ist.
Die Anordnung ist derartig, dass durch Bewegung des Raliniens 11 vermittelst des nicht gezeichneten Trieb- werkes in der Richtung des Pfeils, das Was- serrad 12, an welchem das Zahnrad 10 be festigt ist, die Zahnstange 9 und mit ihr da-, Schild 1 bis zu einer gewissen Höhe hebt, bei der sie ausser Eingriff mit dem Zahnrad kommt und wieder herunterfällt, um aufs Neue gehoben zu werden usw.
Gemäss Fig. 5 ist das Reklameschild oder die Reklamefigur 1 mit einem Zylinder 13 fest verbunden, in welchem sich ein ls.olben 14 bewegt, an dessen hinterem Ende eine Platte 15 befestigt ist. Wenn der Zylinder 13 durch das Triebwerk in der Richtung des Pfeils gezogen wird, wird die Platte 15 deal Kolben 14 in der Richtung gegen das offene Hinterende des Zylinders 13 ziehen, wodurch das Schwimmvermögen des Zylinders 13 wächst und das Schild 1 sich über die Was seroberfläche hebt. Wenn das Ziehen auf..
hört, wird der Kolben 14 durch den Wasser druck in den Zylinder 13 zurücligedrtickt, wobei seine Schwimmkraft abnimmt und das Schild 1 sich wieder unter die Wasserfläche senkt.
Eine ähnliche Vorrichtung ist in Fig. 6 veranschaulicht, wo jedoch der Kolben 16 ganz lose im vordern Teil des Zylinders 13 liegt. Durch Ziehen des Triebwerkes in Pfeilrichtung wird der Kolben nach hinten gedrängt und der Zylinder 13 füllt sich teil weise mit Wasser. Dadurch wird das Re- klameschild 1 gesenkt. Wenn der Zug auf hört, wird die im Zylinder zusammengepresste Luft den Kolben wieder hinausdrüchen und das Schild 1 wird gehoben.
Nach der Ei-. 7 ist das Reklameschild 1 um einen Zapfen 17 auf einen Schwimmer 18 drehbar und am Ende mit einem Gewicht 19 versehen. Durch Ziehen des Triebwerkes am Ende eines Armes 20 in die durch den Pfeil angegebene Richtung wird das Schild l unter die N@'asserfläehe gesenkt, während es, sobald der Druck aufhört, wieder durch das Gewicht 19 in die senkrechte Stellung ge schwenkt wird.
F ig. e zeigt einen Schwimmer oder eilleii auf den Grund versenkten Kasten 21, der ein Uhrwerk oder eine andere Kraftquelle enthält, die in.gewissen Zeitzwischenräumeil das Reklameschild oder die Reklamefigur 1 aus der mit punktierten Linien gezeichneten wagrechten Stellung in die mit ausgezogenen Linien veranschaulichte senkrechte Stellung schwingt und dann wieder zurückschwingt.
Fig. 9 zeigt eine Vorrichtung, bei der das Reklameschild 1 mittelst eines Seils 22, wel ches um eine auf den Grund gelagerte Rolle :33 gelegt ist, mit einem C-rewiclit 24 verbuil- den ist, welches wiederum ein anderes Re klameschild 25 trägt. Indem man irgend eine Kraftquelle mit Triebwerk das Gewicht 24 auf und nieder bewegen lässt, bringt inlin die Schilder 1 und 25 dazu, sich abwechselnd über der Wasserfläche zu zeigen.
Fig. 1(I zeigt zwei gesteuerte, als Figuren 1 und 26 dienende Reklameträger, ange bracht auf Armen 27, 28, befestigt an eine oszillierende M"elle ?9. Durch Schwingen dieser Welle 29 durch ein Triebwerk werden die Reklameträger 1 und 26 abwechselnd über die Wasserfläche gehoben bezw. unter dieselbe gesenkt.
Fig. 11 zeigt eine Reklamefigur 1, die an die Welle eines Schaufelrades 27 oder einer ähnlichen umlaufenden Triebeinrichtung be festigt ist, derart, dass sie, wenn das Schau felrad 27 um seine Welle umläuft, einen Bo- gen über der Wasserfläche beschreibt und die Umdrehung .unter Wasser fortsetzt, bis sie wieder auftaucht.
Man kann auch die Bewegung einer Re klamefigur auf und nieder aus dem Wasser mit verschiedenen andern physisch oder che misch hervorgebrachten Phänomenen verbin den, wie zum Beispiel mit Schallabgabe, Rauchausblasen, Aufspritzen eines Wasser strahls, verschiedenen mechanischen Bewe gungen der Reklamefigur oder mit einer Kombination dieser Vorrichtungen.