CH117203A - Trockenverfahren. - Google Patents

Trockenverfahren.

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CH117203A
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V Lipinski Anton
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V Lipinski Anton
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B23/00Heating arrangements
    • F26B23/02Heating arrangements using combustion heating

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Description


      Trockenverfahren.       Es sind zum Beispiel     Trocknungsanlagen     zum Dörren von Obst     etc.        bekannt,    bei wel  chen es notwendig ist, die aus der Feuerung  stammende, schweflige Säure, sowie Asche       etc.    weg zu bringen, was in der Hauptsache  durch grosse Absorptionsapparate, Filter     etc.     bewirkt wird.  



  Das vorliegende neue Trockenverfahren  wird in folgender Weise     ausgeführt:    Man  verfeuert Heizöle (Destillate oder Surrogate  von Ölen) vollkommen, das heisst ohne     Koh-          lenoxydbildung,    in einem     passenden        Feue-          rungsraum,    vermengt die aus demselben tre  tenden Feuergase mit einem vielfachen     (50-          bis    zirka     200-fachen)

      Volumen von Luft und  leitet die gewonnene Warmluft in die     Trok-          kenräume.    Der     Feuerungsraum    kann     dabei     als Feuerkammer in Gestalt einer Retorte  oder Muffel oder dergleichen ausgebildet  werden, welche fast allseitig von strömender  Trockenluft umspielt     wird    und aus welcher  die Feuergase direkt in die Trockenluft tre  ten. Die so gebildete Warmluft wird von  einem Gebläse angesaugt und entweder in  einen Trockenkanal in Trockenkammern ge  blasen, oder vermittelst Blech- oder andern    Kanälen in     Grossraumtrocknereien    passend  verteilt.  



  Auch kann die abgearbeitete Trockenluft  der Feuerkammer vollständig oder teilweise  wieder zugeführt werden und so eine Kreis  lauftrocknerei betrieben werden.  



  Messungen haben .ergeben, dass zum Bei  spiel bei einer     Warmlufttemperatur    von  40   C in derselben kein Kohlenoxyd und  weniger als 0,5      (oö        Kohlensäure    enthalten  war, wobei dieselbe dauernd völlig geruch  los war.  



  Von den neuen Wirkungen und wirt  schaftlichen     Vorteilen    des Verfahrens ist be  sonders zu erwähnen, dass dabei der volle  Heizwert des Brennstoffes der Trockenluft  einverleibt wird (100     %iger    Nutzeffekt der  Feuerung) und dieselbe weder mit schwef  liger Säure,     Kohlenoxyd,    noch irgend wel  chen schädlichen oder schlecht riechenden  Dämpfen beladen wird.  



  In     Grossraumtrocknereien    mit dichtem  Belag des Trockengutes erzielt man die neue  wertvolle Wirkung, dass das sogenannte       "Versticken"        beseitigt    wird, das verdamp  fende Wasser wird bedeutend besser aus den      Trockenräumen     ins    Freie befördert und gibt,  leine     -Niederschläge.    Mit diesem Trocken  verfahren kann die Trockenleistung erheb  lich gesteigert und bis aufs Doppelte<B>ge-</B>  bracht werden.  



  In der Regel stehen     grosse    Quantitäten       Abhitze,    beispielsweise bei     Ziegelbrenn-    und  keramischen Ofen, sowie     Wärmeöfen    der  Metallindustrien, oder Abwärme in Form von       Auspuff-    und Zwischendampf zur Ver  fügung, welche nur teilweise oder gar     nicht;          ausgenutzt    werden. Nach einer Ausfüh  rungsform dieses Verfahrens nun wird durch  intensives Ventilieren die     Abhitze    der     Brenn-          und        Wärmeöfen    erfasst und restlos zum  Vorwärmen der Trockenluft verwendet.

   Dann  wird die so vorgewärmte Trockenluft mit der  nach dem Hauptverfahren mittelst     Olfeu-          rung    gewonnenen Warmluft vermengt und  den     Trockenräumen    zugeführt.  



  Die besonderen neuen technischen Wir  kungen und Vorteile dieser Ausführungs  form bestehen darin, dass die Verdünnung  der Feuergase eine noch weitergehende ist  als beim Hauptverfahren, daher auch min  derwertige Heizöle verwendet werden kön  nen. Ausserdem in der bedeutend     besseren     Ableitung der     Abhitze    von den Ofen, als es  bisher ausführbar war.  



  Eine weitere Ausführungsform des Ver  fahrens besteht darin, dass die durch die Ab  hitze oder Abwärme vorgewärmte Trocken  luft zum Umspülen der Feuerkammer be  nützt und hernach direkt mit den Feuergasen       vermengt    wird. Bei dieser Ausführungsform  wird bezweckt,     die    Feuerhammer an der         Oberfläche    intensiv zu kühlen, um ein Zu  sammenbrennen     bezw.    Schmelzen des     Kam--          inerinnern    zu verhüten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI Trockenverfahren, dadurch gekennzeieli- net, dass Heizöle ohne Kohlenoxydbildung in einem Feuerungsraum verfeuert werden, wo bei die gebildeten Feuergase mit einem viel fachen Volumen von Luft vermengt und iii die Trockenräume geleitet werden. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Heizöle in einer retorten- oder muffelförmigen Kammer verfeuert werden, welche von der Trok- kenluft fast allseitig umspült wird.
    :.@. Verfahren nach Patentanspruch und L n- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gewonnenen Warmluft die durch Ausnutzung von Abhitze der Brenn- und Wä.rmeöfen oder Abdampfverwertung ge wonnene vorgewärmte Luft beigemengt wird, zum Zwecke einer weiteren Ver dünnung der Feuergase. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Abhitze oder Abwärme vorgewärmte Trockenluft zum Umspülen der Feuerkammer benützt und hernach direkt mit den Feuergasen vermengt. wird.
CH117203D 1925-10-22 1925-10-22 Trockenverfahren. CH117203A (de)

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