CH115604A - Verfahren und Einrichtung zum fortlaufenden Betrieb von elektrisch geheizten Glühöfen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum fortlaufenden Betrieb von elektrisch geheizten Glühöfen.

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CH115604A
CH115604A CH115604DA CH115604A CH 115604 A CH115604 A CH 115604A CH 115604D A CH115604D A CH 115604DA CH 115604 A CH115604 A CH 115604A
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CH
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annealing
heat
furnace
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electrically heated
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Verfahren und Einrichtung zum fortlaufenden Betrieb von elektrisch  geheizten Glühöfen.    Bei elektrisch geheizten     14fuffelöfen    ist       c5    bereits vorgeschlagen worden, die zu er  hitzenden Gegenstände in fortlaufender Folge  einem Wanderrost zuzuführen, der sich als  Band oder Kette ohne Ende durch den Heiz  raum bewegt. Diese Betriebsweise würde für  Glühöfen viele Vorteile haben, wenn nicht  dabei ein grosser Wärmeverlust aufträte, der  dadurch zustande kommt, dass das Glühgut  kalt in den Ofen eintritt und ihn glühend  verlässt. Die Ofenheizung muss daher genügen,  um dasselbe von der Umgebungstemperatur  allmählich auf Glühhitze zu bringen; ander  seits strahlt die letztere nach Verlassen des  Ofens in die Umgebung ab, da eine allmäh  liche Abkühlung gefordert wird.

   Infolgedes  sen verläuft der ganze Glüh- und     Abküh-          lungsprozess    äusserst langsam und verbraucht  ausserordentlich viel Wärme.  



  Nach der Erfindung wird derselbe wesent  lich sowohl abgekürzt, als auch wirtschaft  licher gestaltet dadurch, dass die beim Ab  kühlen des Glühgutes abgegebene Wärme  zum Vorwärmen des kalten Gutes     nutzbar     gemacht wird.    Zu diesem Zweck erhält der eigentliche  Glühofen sowohl an der Eintritts-, wie auch  an der Austrittsseite Anbauten, in deren  letzterem die     Str        ahlwärme.    des     erkaltenden     Glühgutes aufgefangen wird, um sie im er  steren dem kalten Gute zuzuführen. Dem  entsprechend sind die Anbauten von Kanälen  für einen Wärmeträger, und zwar zweck  mässig Luft, durchzogen, die miteinander in  Verbindung stehen. Der Umlauf des Wärme  trägers kann durch einen in das Kanalsystem  eingebauten Ventilator gefördert werden.

    Um     Unreinigkeiten    fernzuhalten, ist es vor  teilhaft, immer die gleiche Luft im     steten     Kreislauf zu verwenden.  



  Wie ein derartiger Ofen, zum Beispiel  ein     Blechglühofen,    aussehen kann, ist in der  Zeichnung veranschaulicht, die in     Fig.    1  einen Längsschnitt durch den Ofen, in     Fig.    2  einen     -Grundriss    im Schnitt durch das Kanal  system zeigt. Das Blech b wird auf einem  Transportband c in den Vorraum e des  aus Bodenmauerwerk     a    und Deckel     d    be  stehenden Ofens geschoben, dessen Haupt  raum f ein zweites, als Wanderrost aus-      gebildetes     Transportband        g,    sowie die elek  trischen Heizelemente     lt,    enthält.

   Von da be  wegt sich das Band auf ein drittes Trans  portband i, das im     Abkühlraum   <I>7c</I> des Ofens  beginnt. Hier liegen die Wärmeaufnahme  kanäle     iri.,    die mit den     Wärmeabgabekanälen        n     im Vorraum e durch einen seitlichen Kanal o  verbunden sind. Aus dem     Kanalsystem    n  wird dann die Luft, die im Raume e ihre       Wärme    an das kalte Blech abgegeben hat,  mittelst des vom Motor p angetriebenen Ven  tilators q wieder in das     Kanalsystem        in    ge  drückt, wo sie durch das glühende Blech wie  der erhitzt wird.

   Die Luftströmung in den  Kanälen ist in     rig.    2 durch     ungefiederte     Pfeile angedeutet, während die Vorschub  richtung der Bleche in     hig.    1 und 2 mit ge  fiederten Pfeilen bezeichnet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum fortlaufenden Betrieb von eleldrisch geheizten Glühöfen mit Wanderrost, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Abkühlen des geglühten Gutes abgegebene Wärme zum Vorwärmen des kalten Gutes benutzt wird. 1I. Einrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gelzennzeichnet, dass der Glühofen an seiner Austrittsseite einen Anbau be sitzt, in welchem sich das Glühgut ab kühlt, und an seiner Eintrittsseite einen Anbau aufweist; in welchem das Glüh gut vorgewärmt wird. UNTERANSPRMIE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Glüh- ivärme dem Glühgut bei seinem Austritt aus dem Glühraum des Ofens entzogen und dem kalten Gute unmittelbar vor seinem Eintritt in den Glühraum zu geführt wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als Wärme träger Luft verwendet wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass zum Wärme austausch immer die gleiche Luft im Kreislauf verwendet wird.
    .1. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gehennzeiehnet, dass der Kreislauf durch einen in den Luftkreislauf ein gebauten Ventilator erzeugt wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass in beiden Anbauten in möglichster Nähe der Bahn des Glühgutes Kanalsysteme angeordnet sind, die \unter sich durch weitere Ka näle verbunden sind. G. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Kanal systeme unmittelbar über der Bahn des Glühgutes liegen. 7.
    Einrichtung nach Unteranspru-h 5, da durch gekemizeichnet, dass in einen der @lerbindungslzanäle ein Ventilator ein gebaut ist.
CH115604D 1924-10-18 1925-09-21 Verfahren und Einrichtung zum fortlaufenden Betrieb von elektrisch geheizten Glühöfen. CH115604A (de)

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