CH115162A - Verfahren zur Herstellung feiner Pulver, insbesondere Metallpulver, mit Hilfe von Wirbelmühlen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung feiner Pulver, insbesondere Metallpulver, mit Hilfe von Wirbelmühlen.

Info

Publication number
CH115162A
CH115162A CH115162DA CH115162A CH 115162 A CH115162 A CH 115162A CH 115162D A CH115162D A CH 115162DA CH 115162 A CH115162 A CH 115162A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
powders
production
aid
especially metal
lubricant
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hartstoff-Metall A G Hametag
Original Assignee
Hartstoff Metall Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hartstoff Metall Ag filed Critical Hartstoff Metall Ag
Publication of CH115162A publication Critical patent/CH115162A/de

Links

Landscapes

  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung feiner<B>Pulver,</B> insbesondere     lttetallpulver,     mit Hilfe von Wirbelmühlen.    Feine Pulver, insbesondere Metallpulver,  werden neuerdings mit Hilfe von sogenann  ten Wirbelmühlen erzeugt, in denen die       Mahlgutteilchen    innerhalb eines geschlosse  nen Gehäuses von schnell umlaufenden, ge  geneinander geführten Gaswirbeln mitgeris  sen und zur gegenseitigen Einwirkung auf  einander gebracht werden. Es gelingt auf  diese Weise eine weitgehende Zerkleinerung  selbst ganz weicher Metalle zu erreichen. Der  Kraftaufwand, welcher für die feine Zer  kleinerung notwendig ist, ist dabei je nach  der Art des Mahlgutes     bezw.    des     Metalles     verschieden.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, das  eben angedeutete Mahlverfahren in der Rich  tung weiter auszubauen, dass der Kraftver  brauch der Mühle erheblich herabgesetzt       bezw.    die Leistungsfähigkeit auf ein Mehr  faches gesteigert werden kann. .Ausserdem  ist man bei Anwendung des neuen Verfah  rens in der Lage, die Struktur und die  Form des einzelnen     Mahlgutteilchens    zu be  einflussen.    Gemäss der Erfindung wird dem Mahlgut  ein Schmiermittel in einer Menge von höch  stens einigen Prozenten zugesetzt, welches  das zu mahlende Gut während des     Mahlens     mit einer dünnen Schicht bedeckt.

   Zweck  mässig ist so viel Schmiermittel anzuwen  den, dass auch die feinsten     Mahlgutteilchen     mit einem dünnen Häutchen überzogen sind;  eine zu starke     Schmiermittelschicht    würde  ein so weitgehendes Zusammenkleben der       Mahlgutteilchen    herbeiführen, dass die Zer  kleinerung im Wirbel bis zur Wirkungs  losigkeit herabgesetzt wird.  



  Als     Schmiermittel    kommen vorwiegend  Öle, Fette, Wachs, Paraffin,     .Stearin    und  ölig wirkende Stoffe, wie z. B. Terpentin,       Tetralin    und dergleichen mehr in Frage.  



  Die Steigerung in der Leistungsfähigkeit  des Mahlverfahrens ist eine sehr beträcht  liche, so dass zum Beispiel bei weichen Me  tallen, wie Aluminium, Blei, Zinn und der  gleichen, durch den     Schmiermittelzusatz    die  Ausbeute bei gleichbleibendem Kraftver  brauch bis auf das Zehnfache gesteigert wer-      den kann. Selbst bei Metallen, wie z. B.  Kupfer, gelingt es, die Ausbeute bis auf das  Dreifache oder noch mehr zu erhöhen.  



  Zur praktischen Durchführung des Ver  fahrens werden beispielsweise auf je 1 kg       Kupfer    etwa 1,5     gr    Olivenöl zugesetzt, oder  1 kg Aluminium oder Zinn 10     gr    Paraffin.  Das Schmiermittel kann ständig während des  Arbeitens der Mühle durch Einführung in  die Mühle zugesetzt werden, oder es kann  von vornherein mit dem Mahlgut vermengt  werden. Bei der ersteren Art der Zuführung       hat    man den Vorteil, dass man den Gehalt an  Schmierstoff in dem Mahlgut besser regeln  und infolgedessen besser im gleichen Ver  hältnis zu der zu     schmierenden    Oberfläche  halten kann.  



  Ganz eigenartig wirkt sich die Art des  zuzusetzenden Schmierstoffes auf die For  menbildung der einzelnen Pulverteilchen aus,  indem dieselben eine mehr gallige oder ku  gelförmige oder auch eine mehr     blättchen-          förmige    Gestalt erhalten. So erhält man zum  Beispiel bei Zusatz von Olivenöl zu Alumi  nium ein Pulver, welches ein mehr bulliges  Korn besitzt, während bei Zusatz von Paraf  fin     Körnchen    entstehen, die eine mehr     blätt-          chenförmige    Beschaffenheit besitzen.

   Im  einzelnen hängt dies natürlich von der Art,  des     Metalles,    von der     Art    des Schmierstoffes,  der Dauer des Mahlverfahrens und derglei  chen- ab, lässt sich aber jeweils durch Ver  suche feststellen.    Für den Fall,     da.ss    die zugesetzten  Schmierstoffe bei der Verwendung des fer  tigen Pulvers unerwünscht sein sollten, kön  nen dieselben durch Auswaschen, besser noch  durch Abdampfen in erforderlichem Masse  entfernt werden.  



  Man kann natürlich das Verfahren     aueli     in der     "reise    ausgestalten, dass man dem  Mahlgut auch Gemenge von den in Betracht  kommenden Zusatzstoffen zusetzt. Im ein  zelnen lassen sich je nach Art des Mahlgutes  und des zu erzielenden Enderzeugnisses die  am besten wirksamen Zusatzstoffe und die  zu     benutzenden    Mengen derselben     dureli    Ver  suche festlegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung feiner Pulver, insbesondere Metallpulver, in Wirbelmüh len, in denen die zu zerkleinernden Stoffteil chen durch gegeneinander wirkende, am ge genseitigen Ausweichen verhinderte Wirbel strömungen zum wiederholten gegenseitigen Aufeinanderprallen gebracht werden, da durch gekennzeichnet, dass dem Mahlgut ein Schmiermittel in einer Menge von höch stens einigen Prozenten zugesetzt wird, das geeignet ist, die Teilchen mit einer Haut zu überziehen.
CH115162D 1924-04-28 1925-04-22 Verfahren zur Herstellung feiner Pulver, insbesondere Metallpulver, mit Hilfe von Wirbelmühlen. CH115162A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE115162X 1924-04-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH115162A true CH115162A (de) 1926-06-01

Family

ID=5654132

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH115162D CH115162A (de) 1924-04-28 1925-04-22 Verfahren zur Herstellung feiner Pulver, insbesondere Metallpulver, mit Hilfe von Wirbelmühlen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH115162A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH115162A (de) Verfahren zur Herstellung feiner Pulver, insbesondere Metallpulver, mit Hilfe von Wirbelmühlen.
DE738286C (de) Verfahren zur Feinstzerkleinerung
DE424344C (de) Verfahren zur Herstellung feiner Pulver, insbesondere Metallpulver, in Wirbelmuehlen
EP0152522B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Metall- oder Metall-Legierungspulvers
DE2007717A1 (en) Flake metal powder production
DE60209921T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum feinschleifen von mineralteilchen
US2432465A (en) Method of making metallic pigments
DE69812705T2 (de) Verfahren zum entfernen einer metallischen beschichtung von metallischem schrott
DE2333303A1 (de) Schleifmasse und daraus hergestellter gegenstand
AT152278B (de) Verfahren zur Herstellung von Aluminiumgrieß.
DE681884C (de) Verfahren zur Herstellung haltbarer Bronzepasten oder von Bronzepulvern hieraus
DE3880938T2 (de) Verfahren zum herstellen eines natriumtripolyphosphat-hexahydrat-pulvers.
DE2135537A1 (de) Verfahren zur herstellung von metallkohlebuersten fuer elektrische maschinen
DE718122C (de) Herstellung von Aluminiumgriess aus Aluminiumfolien
AT150970B (de) Bronzefarbe und Verfahren zu deren Herstellung.
AT128798B (de) Mittel zum Reinigen von Eisen und Stahl.
DE545837C (de) Aufarbeiten gemischter Spaene von Weiss- und Rotmetall
DE133014C (de)
DE2046658B2 (de) Verfahren zur herstellung eines natriumtripolyphosphat-alkalisilikat-mischgranulates
US2299034A (en) Composite metallic powder
DE726564C (de) Schlaeger fuer Muehlen
DE2548287C2 (de)
DE506317C (de) Verfahren zum Betriebe einer stetig arbeitenden Stabwalzenmuehle
DE630144C (de) Verfahren zur Herstellung von Dispersionen
DE953735C (de) Hilfsmittel fuer die Kaltverformung von legierten und nichtrostenden Staehlen