DE133014C - - Google Patents

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DE133014C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F9/00Making metallic powder or suspensions thereof
    • B22F9/02Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes
    • B22F9/04Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from solid material, e.g. by crushing, grinding or milling

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  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das gegenwärtig allgemein übliche Verfahren zur Herstellung von Bronzefarben besteht darin, dafs das zu deren Herstellung verwendete Material durch Stampfen in Trögen zu Pulver zerstofsen wird. Dabei findet in jenen Trögen das Stampfen unter zeitweisem Zusatz von Fett oder OeI so lange statt, bis die gewünschte Feinheit des Metallpulvers erreicht ist.
Ein grofser Nachtheil dieses Verfahrens besteht nun darin, dafs das Korn des Metalles durch die fortgesetzte Schlagwirkung der Stampfen deformirt und dadurch seinem Aussehen nach blind und stumpf und die Bronzefarbe unrein wird, so dafs das Metallpulver dann einer ausgiebigeren Glanzirbehandlung bedarf.
Andererseits schliefst das Zusetzen von Fett oder OeI zur Lockerhaltung des Metallpulvers beim Stampfen die Gefahr in sich, dafs bei der Verwendung der Bronzefarben ein Oxydiren derselben eintreten kann.
Von der Verwendung der bisher zum Pulverisiren von Erzen oder Mineralfarben benutzten Vorrichtungen für Bronzefarben konnte keine Rede sein, da mit den gebräuchlichen Pulverisirtrommeln Bronzefarben mit den nöthigen Eigenschaften nicht hergestellt werden können. Diese Vorrichtungen haben lediglich den Zweck, das Material zu pulverisiren, es ist jedoch nicht möglich, mittels dieser Vorrichtungen den Hauptanforderungen zu genügen, die an Bronzefarben speciell in Bezug auf hohen Glanz und Weichheit der Bronzefarben und dergl. gestellt werden.
Vorliegende Erfindung betrifft nun ein neues Verfahren zur Herstellung von -Bronzefarben besteht in Folgendem:
nebst einer Vorrichtung zu dessen Ausführung, und zwar besteht die letztere aus einer für diese Zwecke besonders geeigneten Kugelmühle. Gegenüber bisher gebräuchlichen Verfahren wird in vorliegendem Falle in kürzerer Zeit ein Product erzeugt, das den Vorzug höheren Glanzes, vollkommener Reinheit und gröfster Feinheit in sich vereinigt.
Das neue Verfahren
Das zu pulverisirende Material, welches aus allen Arten Metall oder Metalllegirungen, gleich viel welcher Herstellungsart, bestehen kann, wird in einen Cylinder oder in eine Trommel mit polirten Innenwänden gegeben, in welchen sich eine entsprechende Anzahl ebenfalls polirter Metallkugeln oder anderer Rollkörper befindet, worauf die Trommel geschlossen und in Rotation versetzt wird. Indem nun hierbei die polirten Metallrollkörper fortwährend auf die Metalltheilchen niederfallen und diese quetschen und zerschlagen, sowie an. die polirten Innenwände drücken, werden diese Theilchen zu feinem glänzenden Pulver gemahlen. Da bei diesem Procefs die Metalltheilchen während ihrer fortschreitenden Verfeinerung auch einer beständigen Bewegung und Reibung an den polirten Innenwänden unterliegen, so ist klar, dafs dem Metall bei seiner Verarbeitung in der Trommel oder dem Cylinder nicht nur nichts von seinem Glanz und seiner reinen Metallfarbe genommen wird, sondern dafs neben der Pulverisirung ein intensives Poliren und Verfeinern des Metalles einhergeht und das fertige Bronzepulver nur mehr einer ganz kurzen Glanzirbehandlung bedarf. Es ist auch während bezw. nach dem Pulve-

Claims (1)

  1. risirungsprocefs keinerlei Fettzusatz zum Metallpulver zwecks Lockerhaltung desselben erforderlich, da der ganze Inhalt der Trommel bei der Rotation dieser letzteren in allen Theilen beständig derart in Bewegung gehalten ist, dafs ein Anschoppen des Metallpulvers an defl Trommelwänden oder den Kugeln an sich ganz ausgeschlossen ist. Durch die Anwendung der erwähnten Kugelmühlen ist somit ein absolut zuverlässiges Verfahren geschaffen, fett'freie Bronzen herzustellen.
    Da die Pulverisirungsthätigkeit der zur Verwendung kommenden Vorrichtung keine stofs-weise, sondern eine unausgesetzt gleichmäfsige ist, so wird gleichzeitig auch eine erhebliche Beschleunigung der Pulverisirung erreicht.
    Die Trommel oder der Cylinder und die Metallrollkörper, die nach diesem Verfahren zur Pulverisirung einer Metallsorte, wie z. B. Kupferlegirung oder Zinn oder Aluminium oder andere Metallfarben, 'jeweils zur Verwendung kommen, sind hinsichtlich des zu ihrer Herstellung verwendeten Materials dem zu pulvernden Metall angepafst. Dadurch wird die Reinheit der Farbe des Metallpulvers vollständig erhalten und ein Product erzielt, welches, wie gesagt, gegenüber dem bisherigen den Vorzug höheren Glanzes, vollkommener Reinheit .der Metallfarbe und gröfster Feinheit in sich vereinigt.
    Während der Verarbeitung des Metallpulvers in der Trommel wird diese zweckmäfsig erwärmt. Dies kann in der Weise geschehen, dafs die Kugelmühle von einer zweiten Metallhülle umgeben wird und dafs durch Einströmenlassen von Dampf und dadurch bewirkte Erhitzung der Metallwände das Metallpulver auf die jeweils gewünschte Erwärmung gebracht wird.
    Durch die Erwärmung, welche einem leichten Glühen der Metallbronzefarben gleichkommt, werden die Bronzefarben weicher und geschmeidiger für die Weiterverarbeitung. Auch wird das Fallen der Rollkörper auf leicht erwärmte Bronzefarben den Pulverisirungsprocefs erleichtern. Bei dem bisher angewendeten Stampfen ist das Glühen nut getrennt vom Püiverisiren möglich; es schliefst deshalb die .mit dem neuen Verfahren geschaffene Möglichkeit, beide Processe gleichzeitig stattfinden zu lassen, einen wesentlichen Fortschritt in sich. Die zur Ausführung dieses Verfahrens dienende Vorrichtung besteht nach der beiliegenden Zeichnung im Wesentlichen aus einer innen polinten, mit ebenfalls polirten Metallkugeln, Fall- oder Rollkörpern c ausgerüsteten Trommel a, welche zwecks rascher Beschickung und Entleerung mit einer sich auf die ganze Länge derselben erstreckenden Oeffnung b versehen ist. Der Deckel dieser Oeffnung wird beim Entleeren der Trommel durch ein Metallsieb ersetzt, welches ein Herausfallen der Kugeln oder Rollkörper C verhindert.
    Pate ν τ-Α ν Sprüche:
    Verfahren zur Herstellung von Metallbronzefarben aller Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die Pulverisirung des Metalles in rotirenden „ innen polirten Metalltrommeln oder Cylindern mittelst polirter Metallrollkörper erfolgt, wobei gleichzeitig ein Glanziren des Productes stattfindet.
    Zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch ι die Verwendung von Metalltrommeln oder Cylindern und Metallrollkörpern, welche hinsichtlich des zu ihrer Herstellung verwendeten Metalls dem jeweils zu pulverisirenden Metall angepafst sind.
    In Verbindung mit dem Verfahren nach Anspruch ι die Erwärmung der Metalle während der Pulverisirung, zu dem Zwecke, die Bronzefarben weicher und geschmeidiger zu machen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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