AT150970B - Bronzefarbe und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Bronzefarbe und Verfahren zu deren Herstellung.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bronzefarbe und Verfahren zu deren Herstellung. 



   Metallbronzen bestehen aus Metallteilchen, beispielsweise aus Aluminium, Kupfer usw., in
Form von dünnen Flocken. Platten oder Schuppen. 



   Es ist allgemein   erwünscht,   dass dieselben einen hohen Glanz besitzen, welcher bisher durch wiederholtes Polieren der Metallteilchen in Gegenwart eines geringen Prozentsatzes einer fetten oder öligen Substanz, wie z. B. Stearinsäure, erzielt wurde. 



   Das fertige Pulver schwamm für einige Zeit in den gewöhnlichen Lacklösungsmitteln und war die Fähigkeit zu schwimmen durch die Behandlung mit der Stearinsäure od. dgl. gegeben. 



   Solange das Pulver schwimmt, besitzt es das glänzende oder spiegelnde Aussehen, und man sagt   es "schichtet" sich   in der Flüssigkeit, in der es suspendiert ist. 



   Es ist indes eine feststehende Tatsache, dass Bronzepulverfarben ihren Glanz beim Stehen rasch verlieren, mit andern Worten, das Pulver verliert seine   Schwimm- oder Schichtfähigkeit   und daher wurde es Brauch, das Pulver und die Flüssigkeit getrennt in den Handel zu bringen, wodurch dem
Maler die Möglichkeit gegeben war, dieselben an der Arbeitsstelle zu mischen. Dieser Brauch hatte
Nachteile, die durch die ausserordentliche Leichtigkeit des Pulvers bedingt waren. Dasselbe wurde leicht fortgeblasen, konnte mit der Luft explosive Mischungen geben, und das Mischen wurde infolge der langsamen Durchfeuchtung der Metallteilchen mit der Flüssigkeit verzögert. 



   Es ist daher ein Gegenstand der Erfindung, die Metallbronzen in zweckmässiger Pastenform herzustellen, ohne die Schichtfähigkeit und die spiegelnden Eigenschaften des Pulvers zu schädigen. 



   Entsprechend der Erfindung besteht die Metallbronze aus einer homogenen beständigen Paste, welche   Metallblättchen   enthält,   die Schichtfähigkeit"und   spiegelnde Eigenschaften besitzen und behalten. Die Blättchen sind in einer Flüssigkeit suspensiert, die sich mit den   gewöhnlichen   Lacklösungsmitteln, Farbmitteln und Lackverdünnungsmitteln verträgt und keine Bestandteile besitzt, die   die Sohichtfähigkeit"und   die spiegelnden Eigenschaften des Pulvers schädigt. 



   Mittel zur Erzeugung   der Sehichtfähigkeit"von   Bronzepulvern, namentlich wenn Aluminium verwendet wird, sind Stearinsäure, Palmitinsäure u. dgl. 



   Als Flüssigkeiten, welche die durch vorangeführte Mittel erzeugte   Sehichtfähigkeit nicht   stören, sind   erfindungsgemäss #Varnolene" (Petroleumfraktionen   mit einem Siedepunkt von   151-207  C),   Terpentin, Benzol und Lackbenzin zu verwenden. 



   Während in den vorangeführten Flüssigkeiten   die Schiehtfähigkeit,, der   Bronzepulver dauernd erhalten bleibt, schwindet diese, wenn die Bronzepulver in Verbindung mit gewöhnlichen Lacken Verwendung finden, welche ausser Flüssigkeiten vorangeführter Art Trockner, trocknende Öle und natürliche oder künstliche Harze enthalten. Dies schliesst jedoch nicht die   Verwendungsmöglichkeit   einzelner Harze aus, welche die   Schichtfähigkeit   nicht stören. 



   Die Bronzepulver sind in   Schuppenform   zu verwenden. 



   Eine erfindungsgemäss hergestellte handelsübliche Paste besteht z. B. aus   58%   schuppigen Aluminiumpulver, 40% einer zwischen 150  und 207  siedenden Petroleumfraktion, 1% Stearinsäure und 1% Aluminiumstearat. 



   Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Bronzefarben in Pasten-oder Pulverform, in welchen die   Schicht- und Schwimmfähigkeit   der Metallbronzen dauernd erhalten bleibt. 

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   Hiezu wird reines Metallschuppenpulver mit einer Lösung eines   Schwimmfähigkeit   erzeugenden
Mittels   (stearin-oder Palmitinsäure)   in einer der vorbeschriebenen Flüssigkeiten verrührt. Anwendung von Wärme beschleunigt den Prozess. Zu hohe Temperatur ist zu vermeiden. Entsprechende Temperaturen liegen zwischen   20-100  C.   Als Optimum kann eine Temperatur von 50  C angenommen werden. Die Gegenwart von Luft ist beim Aluminium wünschenswert und schadet andern Metallen nicht. 



   Die Ausführung des Herstellungsprozesses geschieht z. B. wie folgt : Ein gegebenes Gewicht gereinigten schuppigen Aluminiums wird unter Bewegung und in Gegenwart von Luft mit dem fünffachen Gewicht einer   2% igen Losung   von Stearin   in Varnolen"auf 50  erwärmt.   Der Überschuss an Flüssigkeit wird durch Filtration in dem gewünschten   Ausmasse-je nachdem   eine Paste oder Pulver hergestellt werden soll-entfernt. 



   Die Herstellung des Bronzepulvers erfolgte in Stampfen oder Kugelmühlen. 



   Infolge der entstehenden Wärme und der Gefahr der Funkenbildung ist besondere Vorsieht zur Vermeidung von Explosionen nötig. Zu diesem Zweck wird die Luft aus der Mühle entfernt. 



   Zur Vermeidung dieses Übelstandes erfolgt erfindungsgemäss die Zerkleinerung der Metalle in
Gegenwart der Lösung des die   Sehwimmfähigkeit   erzeugenden Mittels. Auf diesem Wege wird das Metall nicht allein pulverisiert, sondern demselben wird auch   die Schichtfähigkeit"erteilt,   so dass die Herstellung befriedigender Bronzepulver oder Pasten in einer einfachen Operation in kurzer Zeit vollkommen gefahrlos gewährleistet ist. Die Luft braucht nicht mehr aus der Kugelmühle entfernt werden, da die Flüssigkeit die Bildung von explosiven Gemischen verhindert. Der Zutritt von Luft ist vielmehr notwendig, weil der Sauerstoff z. B. beim Zerkleinern von Aluminium nötig ist, um dem entstehenden Schuppenpulver die   Sehiehtfähigkeit   zu verleihen. 



   Nach Erreichung des nötigen Feinheitsgrades wird der Überschuss des Lösungsmittels entfernt. 



  Hiebei, namentlich bei der Herstellung eines vollkommen trockenen Produktes, darf keine zu hohe Temperatur   und keine schädliche   Atmosphäre verwendet werden, da sonst die Schichtfähigkeit zerstört wird. 



   So wird durch eine Trocknung bei 100  C in Gegenwart von Sauerstoff die   Schichtfähigkeit   nahezu vollkommen vernichtet. 



   Dagegen kann man z. B. eine Aluminium enthaltende Paste in einer sauerstoffhaltigen Atmosphäre auf 50 , in einer   Leuchtgasatmosphäre   jedoch auf 200  C ohne Schaden erhitzen. Auch Vakuumtrocknung ist anwendbar. Die Vermahlung ist stets so zu leiten, dass gleich ein handelsfähiges stabiles Produkt entsteht. 



   So wird z. B. bei Herstellung einer Aluminiumpaste unter Anwendung von   Stearinsäure   als Schwimmfähigkeit erzeugendes Mittel unter Bildung von Aluminiumstearat, welches als Emulgierungmittel wirkt, nach entsprechender Verminderung des   Flüssigkeitsgehaltes   eine Paste mit 60% Aluminium gewonnen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 


AT150970D 1931-06-04 1931-08-24 Bronzefarbe und Verfahren zu deren Herstellung. AT150970B (de)

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