CH114366A - Relais. - Google Patents

Relais.

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CH114366A
CH114366A CH114366DA CH114366A CH 114366 A CH114366 A CH 114366A CH 114366D A CH114366D A CH 114366DA CH 114366 A CH114366 A CH 114366A
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relay
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armature
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contact
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Inventor
Kommanditgesellschaft Piepm Co
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Piepmeyer & Co Kommanditgesell
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Description


  Relais.    Die Erfindung     betrifft    ein Relais, das       insbesondere    zur     selbsttätigen    Regelung       bezw.    Einschaltung von Druck-, Temperatur-,  Flüssigkeitshöhen oder dergleichen dienen  soll. Der Zweck der Erfindung ist, ein Re  lais so durchzubilden, dass Arbeitsstrom  kreise     betriebssicher    und einfach geöffnet  und geschlossen werden können, ohne dass  dabei die Steuerkontakte infolge des Auf  tretens von Funken beim Öffnen der Steuer  kontakte verbrennen oder dass andere Be  schädigungen auftreten.

   Dies wird dadurch  erreicht,     dass    Änderungen in den zu regeln  den Verhältnissen (zum Beispiel wenn es  sich um das Einhalten einer     bestimmten    Tem  peratur für bestimmte Zwecke oder um das  Einhalten eines bestimmten Druckes oder  eines     bestimmten    Flüssigkeitsstandes oder  dergleichen handelt) auf     Vorsteuerkontakte     wirken, die nur beim Schliessen des Strom  kreises, in dem sich die Magnetwicklung des  Relais befindet, Strom erhalten, während sie  sofort nach dem Schliessen dieses Stromkrei  ses stromlos     werden,    Dies tritt     claduroh    ein,    dass nach dem Schliessen des     Stromkreises,

       der die     i@fagnetspule    des Relais enthält, der  Anker des Relais die     Hauptsteuerkontakte     und den     Arbeitsstromkontakt    so verschiebt,  dass der erwähnte Stromkreis wieder unter  brochen wird.

   Das Relais besitzt zweck  mässig Mittel, durch die erreicht wird, dass  die     Hauptsteuerkontakte    in Ruhestellung  stets in einer ihrer Endlagen bleiben, so dass  es nicht vorkommen kann, dass sie in der  Mitte zwischen beiden     Endlagen    in nicht     ar-          beitsfähiger        Stellung        stehen        bleiben.     besitzt das Relais auch besonders vor  teilhaft ausgebildete Haupt- und Vorsteuer  kontakte.

   Ferner sind zweckmässig die Vor  steuerkontakte, auf die zunächst die Änderun  gen in den zu regelnden Verhältnissen  (zum Beispiel Temperaturänderungen, Was  serstandsänderungen oder dergleichen) ein  wirken, in einem     luft-    und wasserdichten  Gehäuse     untergebracht.    Dieses Gehäuse wird  zweckmässig kippbar angeordnet; das Kippen  des Gehäuses wird dabei vorzugsweise durch  ein unter dem     unmittelbaren    Einfluss der           Änderungen    des \zu regelnden Zustandes ste  hendes Organ herbeigeführt. In der Zulei  tung zur Magnetwicklung wird zweckmässig  ein gekühlter Widerstand angeordnet, um  die Magnetwicklung selbst vor zu grosser  Erwärmung zu schützen.

   Eine besonders  vorteilhafte Anordnung des Relais nach der       Erfindung    ergibt sich, wenn man den An  lier des Relais mit einem Zug- und     Druck-          ,veehselschalter    in Verbindung bringt, der  durch die Bewegungen des Relaisankers be  tätigt wird und die     Hauptsteuerkontalae     enthält.  



  In den Zeichnungen sind     beispielsweise     Ausführungsformen von Relais nach der Er  findung schematisch dargestellt.     Fig.    1  stellt in schematischer Schnittzeichnung ein  Relais mit Schaltung dar;     Fig.    2 zeigt in  kleinerem     Massstabe    eine der Wirklichkeit  entsprechende     Ausführungsform    dieses Relais ;

         liig.    3 und 4 zeigen in Draufsicht und Sei  tenansicht eine zweite Ausführungsform,  wobei     Fig.    4 ein Schnitt nach     der    Linie     I-1     von     Fig.    3 ist;     Fig.    5 zeigt eine  eitere  Ausführungsform;     Fig.    6- zeigt noch eine  andere Ausführungsform.         -Mit    1 ist in     Fig.    1 das Gestell des Re  lais     bezeichnet,    dessen Anker aus zwei ring  förmigen Teilen     \?    und 3 besteht.

   Der Teil 2  ist an einer Stange 4, die zum Beispiel aus       Messin--    besteht (während die Teile 2 und 3  aus Eisen sind) befestigt. Die Stange 4 ist  bei     5s,    und     Sb    in den scheibenartigen     Teilen     6s, und 6b des Gestelles gelagert. Der Teil 3  des Ankers sitzt lose auf dem Stab 4 und  wird durch eine an diesem Stab     befestigte     Feder 7 gehalten.

   Er trägt einen Halte  bolzen B. der durch eine ebenfalls an der  Stange 4     befestigte    Feder 9 so im Abstand  von der Stange gehalten werden kann, dass  die     Spitze    des Bolzens auf dem Rand einer  Hülse 10 aus Messing     auflieft,    und die       T?ndfläclien    des Teils 3 im rechten     Winkel     zur     Aelise    des Stabes 4 liegen. 11 ist     eine          \PltZe    ans Messing.     Statt    Messing     Bann    für  die Teile 10 und 1.1 ein     anderes    Material       verwendet    werden.

       Die    Stange<B>1</B>     trügt        w        eitür            ein        Kontaktstück    12, sowie einen     Endkon-          tald    1:3, der in der in ausgezogenen Linien  gezeichneten Stellung den durch die Linien  14 und 15     an-edeuteten    Arbeitsstromkreis  schliesst.  



  16,<B>17, 18</B> sind     Steuerkontakte,    und zwar  die     Haupi-steuerkoni        akte.    Der zweiteilige       Kontakt    16 ist mit     d(-r        Magnetwicklung    19       elektrisch        verbunden,    deren anderes Ende       -in    der     negativen    Netzleitung Z-     liegt.    Die  positive Netzleitung Z+ ist zu einem die       Schwa.nhuno@en    des zu regelnden     Zustandes     auf das Relais     übertragenden    Organ geführt.

    Im     Ausführungsbeispiel.    wo es sich um die  Regelung des     Wasserstandes        TT'    handelt, ist.  dies ein Stab 20,     det    teilweise in das Wasser  taucht und am freien,     abgebogenen    Ende       ein        Kontaktstück    21 trägt,

   das zwischen zwei  K     .ontakten        22    und     23        liegt.    Kontakt 22 ist  durch eine Leitung 24 mit dem     Ilauptsteuer-          kontakt    17 verbunden und Kontakt     23        durch          eine    Leitung     25    mit dem     Hauptsteuerkontakl     <B>18.</B> An den Kontakten ?? und     23,    welche die       Vorsteuerkonta.kte    darstellen,

   ist vorzugs  weise ein     -Magnet   <B>N</B>     _    I     N    angeordnet.  



  Die mit ausgezogenen     Linien        dargestellte          Stellung    der Stange 4. und der mit ihr ver  bundenen Teile stellt die Stellung dar, in  der der Arbeitsstromkreis 1.4, 15 durch Kon  takt 13 geschlossen ist. In diesem Fall ar  beitet also die Pumpe, die dem Behälter das       Wasser    zuführt, dessen Wasserstand TV ge  regelt werden soll. Der Kontakt 13     wird     dadurch     iii    der Arbeitsstellung gehalten,     dass     der Bolzen 8     durch    Federn 7 und 9 auf dem  Rand der Hülse 10 festgehalten wird.

   Ist  der normale     Wasserstand    erreicht     bezw.          überschritten    und soll die Pumpe abgestellt  werden, so liebt     il(-r    Stab     20    das     @ontakt-          st.iick    21 an den     Kontakt    2? in die     gezeicli-          neteStellung.    Dadurch     wird    ein Stromkreis  von Z+     über    21, ??,     ?4-,    17, 12, 16, 19  zu     7.-    geschlossen.

   Die     -1,r;net:wicldun-    19,  die vorher     stromlos,        vvar,    wird     also        erregoi.     Der Anker wird     ma,--netiscli,    wodurch der       Teil    ? den     Tcil    3     :inzielit.    Der Stift 11 ver  hindert eine     völlige        @nnähcrun@,    der Teile 2  und     an        diecr        SicIle,        iviihrend        :

  auf        der         dem Stift gegenüberliegenden Seite der Teil  3 durch den Teil 2 angezogen wird. Dadurch  verschiebt sich der Teil 3 und dreht sich ge  wissermassen um die Spitze des Stiftes 1.1  als Drehpunkt, was zur Folge hat, dass der  Haltebolzen 8 von der Hülse 10 nach der  Stange 4 hin abgezogen wird. Die Sperrung  ist nunmehr ausgelöst; der Anker 2, 3 kann  der Zugkraft der Strom führenden Magnet  wicklung folgen und in die andere Endlage  übergehen, die mit gestrichelten Linien ge  zeichnet ist.

   Dabei wirkt zur     Herbeiführung     dieser Endlage das Gewicht des Ankers mit,  wenn das Relais senkrecht angeordnet ist,       beziehungsweise    eine (nicht gezeichnete) Fe  der, wenn das Relais     wagrecht    oder nahezu       wagrecht    liegt. Der Arbeitskontakt 13 geht  durch diese Bewegung des Ankers und der  Stange 4 in die gestrichelte Stellung über  und öffnet den Arbeitsstromkreis, so dass die  Pumpe abgestellt wird. Gleichzeitig ist der  Überbrückungskontakt 12 ebenfalls in die  gestrichelte     Stellung    übergegangen.

   Auf dem  Wege dorthin hat er zwischen den Kontak  ten 17 und 18     bezw.    zwischen den beiden  Teilen des Kontaktes 16 den die Magnet  wicklung 19 enthaltenden Stromkreis von       Z-@-    nach Z- unterbrochen. Dabei ist auch  sofort das     Kontaktstück    21 und der Kontakt  22 stromlos geworden.

   Fällt nun das Was  ser bei W, so löst sich zunächst der Kon  takt 21 von 22, was ohne Funkenbildung vor  sich geht, da diese Kontakte dann keinen  Strom führen.     Ist    das Wasser so weit ge  fallen, dass die Pumpe wieder angestellt wer  den soll, so legt sich das Kontaktstück 21  an den     Kontakf    23, wodurch wieder der die  Magnetwicklung 19 enthaltende Stromkreis  von Z+ nach Z- geschlossen wird, und  zwar dieses Mal über 25, 18, 12 und den  zweiten Teil des     Kontaktes    16.

   Der Anker  2, 3 wird nunmehr in die mit ausgezogenen  Linien gezeichnete Stellung geschleudert,  wobei die Sperrung für diese     Endlage    wieder  einspringt, indem der Haltebolzen 8 auf. den  Rand der Hülse 10 durch die Federn 7 und  9     gedriickt    wird. Der Arbeitskontakt 13  wird wieder geschlossen. Die Pumpe     arbeitet,       bis das Wasser die normale Höhe wieder er  reicht hat.  



  Die beschriebene Durchbildung des Re  lais ist vor allem deshalb vorteilhaft, weil  ein     Stehenbleiben    des Relais in nicht arbeits  fähiger Stellung nicht vorkommen kann.  Das Relais wird stets eine der beiden     End-          lagen    erreichen und nicht in der Mitte ste  hen     bleiben.    In einer     Endlage    hält der An  ker die Sperrung, in der andern<B>-,

  </B> sein     Ge-          w        ie        *        lit        oder        eine        Feder        oder        eine        andere        auf     ihn wirkende Kraft (Druckluft, Magnet),  sowie gegebenenfalls eine zweite Sperrung.

    Sollte einmal, wenn sich der Anker in der  mit gestrichelten Linien in     Fig.    1 gezeich  neten Stellung befindet, der Strom zu  schwach sein, so wird der Anker und ins  besondere der Kontakt 12 immer wieder in  die gestrichelt gezeichnete Lage fallen und  sich bei jeder dieser Bewegungen gewisser  massen neuen Schwung holen, bis die Kraft  genügt; um den Sperrbolzen 8 über den Ring  10 zu heben.

   Hierdurch unterscheidet sich  das     beschriebene    Relais vorteilhaft von an  dern Relais, die zum Beispiel häufig in nicht  arbeitsfähiger Stellung stehen     bleiben;    wenn  nach einem plötzlichen Aussetzen der Netz  spannung beim     Wiedereinschalten    diese nur  langsam     ansteigt    und die vorhandene     Kraft     nicht zur völligen Umlegung des Relais ge  nügt. Auch bei Wechselstrom kann dieser  Nachteil bei dem beschriebenen Relais nicht  auftreten. während bei gewissen andern  Bauarten gerade bei dieser Stromart infolge  Auftretens von Selbstinduktion in der Mag  netspule ein Stehenbleiben in nicht arbeits  fähiger Stellung vorkommen kann.  



  Die     Hauptsteuerkontakte    sind vorzugs  weise in Schlitzen 26 verstellbar und mit  Schrauben 27 feststellbar angeordnet, um die  Steuerungszeit genau abgrenzen zu können.  Durch die doppelseitige Anordnung der       Hauptsteuerkontakte    16 bis 18 wird erreicht,       da.ss    bei der Unterbrechung des Stromes keine  langen Steuerfunken auftreten können, so       dass    die Kontaktflächen sehr geschont wer  den.      Die     Vorsteuerkontakte    21, 22 und 23  können ebenfalls nicht durch Verbrennen       beschädigt    werden, da. beim Ablösen des  Kontaktes 21 von 22 oder 23 kein Funken  entstehen kann, weil dann hier kein Strom  fliesst.

   Zum Beschleunigen des Schliessens  dieser Kontakte dient der Magnet     S-1V,     der die jeweilig sieh nähernden Kontakte       rucl"weise    zusammenführt. Diese Beschleu  nigung der     Schliessbewegung    verhindert auch  das Entstehen von Überbrückungsfunken an  diesen Kontakten; diese Funken würden we  gen ihres Widerstandes zu wenig Strom in  die Magnetwicklung gegen lassen. so     dass        es     eintreten könnte, dass der Anker nicht in  seine Endlage gelangt.  



  In     Fig.    2 ist eine Ausführungsform des  beschriebenen Relais in kleinerem Massstab  schaubildlich dargestellt. Auf einer Platte  ?8 ist das Relais     befestigt.    19 ist die Magnet  wicklung, 4 die Anker tragende Stange mit       Überbrückungskontakt    12 und Arbeitskon  takt 13. Die Kontakte     M,    1.7 und 18 sind  als     SehIeiffederkontakte    ausgebildet. Die  Reibung dieser Federn kann gegebenenfalls  eine genügende Sperrung der beweglichen  Relaisteile bewirken, so dass in diesem Falle  die in     Fig.    1 gezeigte Sperrung durch Halte  bolzen 8 usw. fortfallen kann.  



  Das Relais. dessen     Ausfiihrung    im ein  zelnen abgeändert werden kann, ist viel  facher Verwendung fähig.     Beispielsweise     kann es zur Temperaturregelung in Brut  öfen aller Art, Heizungsanlagen, bei elektri  schen Apparaten oder dergleichen zur Druck  regelung in     Druckluftanlagen    oder     derglei-          clien,    zur Einhaltung von Flüssigkeitsstän  den bei     Wasserhaltungen,    in     Wassertürmen          usw.    verwendet werden.  



  Bei der in     Fig.    3 und 4     dargestellten          Ausführungsform    wird im Gegensatz zu der  vorher gezeigten Sperrung die Sperrvorrich  tung durch einen besonderen     Magneten    31  betätigt. 4 ist wieder die den hier als     Z---          linder    ausgebildeten Anker 2 tragende  Stange.

   Die Magnetwicklung 19 liegt in  Reihe mit der     WicliJung        a    des Sperrma.gne-         tes    111, die am andern Ende mit den geteilten  Kontakten 16 verbunden ist. 17 und 18 sind  die durch Leitungen 24     bezw.    25 mit den  (nicht gezeigten)     Vorsteuerkontakten    in Ver  bindung stehenden Kontakte.  



  Auf der Stange 4 sind zwei Ringe (Mut  tern oder dergleichen)     b    und c befestigt, zwi  schen die sich eine     Sperrklappe    oder     derg1(,i-          chen        d    legt, die im Ausführungsbeispiel  durch ein Scharnier e mit einem auf der  Grundplatte     f    des Relais     (Fig.    4) befestig  ten Teil     g    verbunden ist. Eine Feder     h.     drückt die Sperrklappe an die Stange 4 an.

    Ein an der Klappe d     befestigtes    Eisenstück i  wird, wenn der Magnet 111 erregt wird, an  gezogen, so dass die Klappe     d    die Stange 4  freigibt, der Anker 2 mit Stange =1 dem Zug  der dann ebenfalls Strom führenden Wick  lung 19 folgen kann und der Arbeitskon  takt 13 geöffnet     -wird.        Bewegt        siel:

      der An  ker     \?    wieder nach der andern Richtung zur  Schliessung des Arbeitskontaktes 13, so  springt die Sperrklinke d, die während der  ersten Bewegung des Ankers auf der andern  Seite des Ringes b an der Stange 4 angelegen  hatte und inzwischen durch den wieder er  regten Anker des Magnetes     11    abgezogen  war, wieder in die     gezeichnete    Sperrstellung  ein. Die     Wicklung    des Magnetes     11    kann  natürlich auch im     Nebenschluss    zur Haupt  wicklung 19 liegen. Ferner kann der me  chanische Teil der Sperrung     anders    aus  geführt sein.

   So kann zum Beispiel statt der       Sperrklinke        d    ein Sperrbolzen oder     derglei-          elien    vorgesehen sein, der in oder um einen       Sperrzylinder    oder dergleichen greift, wel  cher auf der Stange 4 angeordnet ist.  



  Bei der in     Fig.    5 dargestellten     AusfiiIi-          rungsform    fliesst der von der Zentrale     Z4-          kommende    Strom auf seinem Wege zur       Magnetwieklun,g    19 durch einen     'Widerstand     30, der zweckmässig in irgend     einer        bekann-          len    'Weise     gekühlt.    ist (zum Beispiel durch       ()I,    Luft oder dergleichen).

       Tin    Ausführungs  beispiel ist der     Widerstand    30 in Serien  schaltung mit der     @@@ichlung    19 verbunden.  Er könnte     natürlich        aueli        beispielsweise    in       Potentioineterschaltung    mit dieser Wicklung      verbunden sein. Durch die Anordnung des  Widerstandes 30     wird    erreicht, dass die  Wicklung 19, die nur geringen Widerstand  hat, vor schädlicher Erwärmung geschützt  ist.  



  Die Magnetwicklung 19 ist am andern  Ende mit dem     Vorsteuerkontakt    21 verbun  den, der zwischen den beiden Kontakten     29-          und    23 liegt. Diese drei     Vorsteuerkontakte     sind in einem Gehäuse 31 untergebracht, das  sie Luft- und wasserdicht umgibt und sie  vor schädlichen Einwirkungen des sie um  gebenden Mediums schützt, was beispielsweise  bei der Verwendung des Relais in Bergwer  ken von ausserordentlicher Bedeutung ist.  Das Gehäuse 31 ist so eingerichtet, dass man  es um eine Achse 32 kippen kann. An dieser  Achse ist ein Gewicht 33 aufgehängt, das  zum Ausbalancieren des Gehäuses dient.

    Das Kippen des Gehäuses 31 wird durch  einen Hebel 34 erzielt, an dessen freiem  Ende ein unmittelbar unter den Änderungen  der zu regelnden Verhältnisse stehendes Or  gan 35 durch eine Stange oder dergleichen  3 7 angreift. Das Organ 35 kann beispiels  weise ein in Wasser oder einer andern Flüs  sigkeit schwimmender Stab sein. Im Aus  führungsbeispiel ist angenommen, dass das Or  gan 35 eine Äthermembran ist, die unter den  Einwirkungen einer zu regelnden Tempera  tur, die zum Beispiel durch eine     Heizspirale     36 eingehalten     bezw.    erzeugt wird, steht  und unter den Änderungen dieser Tempera  tur die     Kippbewegung    des Gehäuses 31  durch Stange 3 7 herbeiführt.

   Tritt ein Kip  pen des Gehäuses 31 um die Achse 32 ein,  so bewirkt das Gewicht des aus der gezeich  neten senkrechten Lage herausgebrachten  Kontaktstückes 21, das mit einem als Feder  ausgebildeten Zwischenstück 38 an der Achse  32 befestigt ist, dass sich das Kontaktstück       entweder    nach rechts auf den Kontakt 22  oder nach links auf den Kontakt 23 legt.  



  In dem Relais, dessen     Magnetwicklung     mit 19 bezeichnet ist, befindet sich ein An  ker 2, der mit einer Feder 39 verbunden ist.  Das andere     Ende    dieser Feder steht mit dem  Zugorgan 40 eines Zug- und Druckwechsel-         schalters    41. in Verbindung. Dieser     Schalter     enthält die     Hauptsteuerkontakte    16, 17 und  18, von denen 16 wieder zweiteilig ausge  führt ist. Parallel zu den Kontakten 16 und  17     bezw.    16 und 18 sind Kondensatoren 42  und 48 angeordnet, die zur Verhinderung  der Funkenbildung bei Gleichstrom dienen.  44 ist der Kontaktbügel des Zug- und Druck  wechselschalters 41.

      Wenn beispielsweise die durch den     Heiz-          widerstand    36 erzeugte Temperatur zu hoch  ist, bewirkt die Ausdehnung der Äthermem  bran 35 durch Hebel 37 und 34 ein Kippen  des Gehäuses 31, wodurch der Kontaktarm  21 mit dem Kontakt 22, in Verbindung tritt.  Dadurch wird ein Stromkreis geschlossen,  der über Z+, 30, 19, 21, 22, 18, 44, 16 zu  Z- geht. Die Magnetwicklung 19 des Re  lais wird also erregt und zieht den Anker 2  an, der durch Feder 39 das Zugorgan 40  nach unten zieht und den Kontaktbügel 44  in die gestrichelt gezeichnete Stellung um  legt, so dass er nunmehr den Kontakt 17  mit 16 verbindet. Dadurch wird die Magnet  wicklung 19 wieder stromlos, und der An  ker kann durch die Feder 39 in die ge  zeichnete Stellung zurückgebracht werden.

    Dabei ist gleichzeitig der Heizwiderstand 36  ausgeschaltet worden. Sinkt nun die Tem  peratur unter das durch Einstellung zu re  gelnde Mass, so bewirkt die     .Äthermembran     35 durch Hebel 37 und 34 ein Kippen des  Gefässes 31 nach der andern Seite, so dass  Kontaktarm 21 sich an den Kontakt 23 an  legt. Der dadurch geschlossene Stromkreis  geht von Z+ über 30, 19, 21, 23, 17, 44, 16  nach Z-. Der Kontaktarm 44 wird durch  das vorhin     beschriebene    Spiel des Ankers 2  und des     Zugorganes    40 wieder, umgeschaltet,  so dass der     Heizwiderstand    36 nunmehr ein  geschaltet ist.

      Die Verwendung eines Zug- und Druck  wechseIschalters in Verbindung mit dem       beschriebenen    Relais hat besondere Vorteile  deshalb, weil die Ausführung des Relais  e a eh wird und weil anderseits ein  s     'hr        einf,     Zug- und Druckwechselschalter handels-      üblicher Ausführung gewonnen werden kann.  Der Anker ? wird durch die Feder 39 stets       wieder    in seine gezeichnete Ausgangsstellung       zurückgebracht,    so dass hier keine besondere  Sperrung erforderlich ist. Durch die Feder  39 wird stets eine betriebsfähige Arbeits  stellung des Relaisankers herbeigeführt, der  nur nach einer Richtung seine Arbeitsbewe  gung ausführt.  



  Das Gehäuse 31     kann    beispielsweise als  Glasröhre ausgeführt sein, in der gegebenen  falls ein Vakuum erzeugt ist, wodurch eine  Funkenbildung an den     Kontakten    21,     @?     und 23 überhaupt vermieden werden könnte.

    Statt der beschriebenen Umschaltung durch       Kippen    des     Gefässes    könnte man auch eine  Umlegung des     l,,ontaktarmes   <B>21</B> durch einen       von    aussen bei diesem zur Einwirkung ge  brachten Magneten herbeiführen.     Gewünsch-          tenfalls    kann man die dargestellte Einwir  kung der Äthermembran auf den Hebel 34  durch eine nicht     gezeichnete        Schraube    oder  dergleichen regeln.

   Statt der     Äthermembran     kann man auch je nach den zu regelnden  Verhältnissen andere Organe, wie einen       :,Tetallbügel,    einen Schwimmer oder derglei  chen, verwenden.  



  Bei der in     Fig.    6 dargestellten Ausbil  dung des Relais wird die Sperrung des     Re-          Iaisanker:s        bezw.    der Ankerstange so ein  gerichtet,     dass    sie zuerst ausgelöst wird, ehe  noch die Magnetwicklung des Relaisankers  Strom führt.

   Zu diesem Zwecke wird die  in     Fig.    3 und 4 gezeigte     Sperrung    so     ge-          sehaltet,    dass die     Spule    des Sperrmagnetes  parallel     zti    der Magnetwicklung des Relais  ankers in den Netzstromkreis eingeschaltet  ist und     da.ss    an der von dem Sperrmagneten       bewegten        Xlappe    Hilfskontakte angeordnet  sind, die mit der     Magnetwicklung    des Re  lais im     Haupt:

  schluss    liegen. 16, 17 und 18  s<B>z</B> die       ind    wieder die     Hauptsteuerkontakte,     durch die Leitungen     2-t    und     ?5    mit den       (nicht    gezeichneten)     Vorsteuerkontakten    ver  bunden sind. Die Spule     ca    des     Sperrmagnetes          J1    ist mit der Spule 1.9 des Relais bei 50  parallel in den     Netzstromkreis    geschaltet.

      An der     Sperrklappe    d ist -ein     11.ilfssteuer-          kontakt    51 befestigt, der an     7.-    angeschlos  sen ist und sieh, sobald die Spule a Strom  führt, an einen zweiten     Hilfssteuerkontakt     5? legt, der mit der Spule 19 im     Haupt-          schluss    liegt.

       Sobald    durch     Seliliessen    der       Vorsteuerkontakte    Strom     durch    eine der       Leitungen        ?-t    oder 25 zum Punkt     50    und  über Spule     a    zu Z-     gelangt,

      wird die     Sperr-          klappe    durch den     Sperrmagneten        J1    ange  zogen und die     Sperrung    wird     ausgelöst.     Erst     dadureli    kommt bei Berührung der  <B>I</B>       ontakte    51, und     5?    das Schliessen des  Stromkreises von     50    über 19,<B>5</B>? und 5 1  nach     Z-.        zustande,        wodurch    erreicht wird,       da.ss    der Relaisanker infolge der späteren  Erregung der Spule 19 eist bewegt wird,

         n <         ehdem    die     Sperrung        ausgelöst    worden ist.       Dies    hat den     Vorteil,    dass die Teile der Sper  rung     weniger        ineeliainiscli    beansprucht -wer  den und dass man mit     schwüeheren    Sperr  magneten     auskommen    kann, sowie dass im  allgemeinen die     Betriebssicherheit    der Vor  richtung     wächst.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Relais, insbesondere zur selbsttätigen Itegeluiig von Drncl@-, Temperatur-; Flüssig keitshöhen oder dergleichen, dadurch gekenn zeichnet. da13 Änderungen in den zu regeln den Verhältnissen auf Vorsteuerkontakte übertragen werden, die nur beim Schliessen eines die Magnetwicklung des Relais ent haltenen Stromkreises Strom führen, wä B- rend sie,
    sobald der Arbeitsstrom durch die Hauptsteuerkontakte und den Arbeitskontakt; ein- bezw. ausgeschaltet wird, stromlos wer den, indem diese Hauptsteuerkontakte den vorher geschlossenen Stromkreis unter brechen. U N TERANSPR <B>V</B> C11E 1.
    Relais nach P,itentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker in einer Endlage dureli Eine Sperrung festgehal ten -wird, während er durch eine auf ihn wirkende hraift in die andere Endlage gelangt und in dieser Endlage festgehal ten wird.
    2. P.elais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass _ die Hauptsteuer kontakte verstellbar und doppelseitig an geordnet sind. . Relais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Vorsteuer kontakten ein Magnet angeordnet ist, der die Schliessbewegung der Kontakte unterstützt. 4. Relais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sperrung des Ankers in der Endlage ein Sperrmagnet dient, der die mechanische Sperrvorrich tung betätigt. 5. Relais nach. Unteranspruch 4, gekenn zeichnet durch eine derartige Schaltung der Spule des Sperrmagnetes und der Magnetwicklung des Relaisankers, dass die Sperrung ausgelöst wird, bevor die Magnetwicklung Strom bekommt.
    6. Relais nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Sperrklappe ein Hilfskontakt angeordnet ist, der mit einem zweiten Hilfskontakt zusammen arbeitet, welcher im Hauptschluss mit der Magnetwicklung liegt, die ihrerseits im Nebenscbluss zur Spule des Sperr magnetes in den Netzstromkreis geschal tet ist. 7. Relais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsteuerkon-. takte in einem Luft- und wasserdichten Gehäuse untergebracht sind. B.
    Relais nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse kipp bar angeordnet ist und unter dem Ein fluss der Veränderungen des zu regeln den Zustandes aus der Gleichgewichts lage gekippt wird, um die Vorsteuer kontakte zu betätigen. 9. Relais nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen gekühlten Wider stand, der in die Zuleitung der Magnet wicklung des Relais eingeschaltet ist. 10. Relais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker des nur aus Magnetwicklung und Anker beste henden Relais mit dem Zugorgan eines Zug- und Druckwechselschalters ver bunden ist, der die Hauptsteuerkontakte enthält. 11. Relais nach Unteranspruch 10, gekenn zeichnet durch eine zwischen Anker des Relais und Zugorgan des- Wechselschal ters eingeschaltete Feder.
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