CH107293A - Elektrodeneinführung für Glasvakuumgefässe von Quecksilberdampf-Gleichrichtern. - Google Patents

Elektrodeneinführung für Glasvakuumgefässe von Quecksilberdampf-Gleichrichtern.

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CH107293A
CH107293A CH107293DA CH107293A CH 107293 A CH107293 A CH 107293A CH 107293D A CH107293D A CH 107293DA CH 107293 A CH107293 A CH 107293A
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cap
glass
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copper
electrode
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Marschner Eugen
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Marschner Eugen
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/26Seals between parts of vessels; Seals for leading-in conductors; Leading-in conductors

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  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)

Description


      Elektrodeneinführung    für     Glasvakuumgefässe    von     Quecksilberdampf-Gleichrichtern.       Die Erfindung betrifft eine Elektroden  einführung für     Glasvakuumgefässe    von     Queck-          silberdampf-Gleichrichtern    mittelst einer Me  tallkappe.  



  Bisher wurden hierfür Kupferkappen     an-          Aewendet,    welche aber den Nachteil haben,  dass das Kupfer vom Quecksilberdampf     an-          gegxifferi    wird.     Quecksilbarständige    Metalle  lassen sich nicht gasdicht mit Glas ver  schmelzen, wenn man von teuren Edelmetal  len, wie insbesondere Platin, absieht.  



  Gemäss der Erfindung wird eine Kappe  aus einem Metallblech, welches einerseits  aus Kupfer und anderseits aus einem queck  silberbeständigen Metall besteht, also zum  Beispiel eine Kappe aus     Kupfereisendouble     oder     Kupfernickeldouble    verwendet, wobei  die Kupferseite der     Kappenwand    dem Glase  und die Eisen- oder Nickelseite dem Queck  silber zugekehrt ist.  



  Die Zeichnung zeigt zwei beispielsweise  Ausführungsformen der     Elektro,deneinfü'arung     gern       äss    der Erfindung.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt der einen       Ausführungsfo--in    im gebrauchsfertigen Zu-    stand, während     Fig.    2 einen Schnitt zeigt,  der einen vorbereitenden Zustand für die  Ausführung der     Fig.    1 darstellt;     Fig.    3 zeigt  einen Schnitt entsprechend     Fig.    1 der zwei  ten Ausführungsform.  



  In     Fig.    1 ist 1 der abgebrochen darge  stellte, nach einwärts gestülpte Glashals des       Glasvakuumgefässes;    2 ist die dünne Kappe  aus     Eiserkupferdouble,    5 der mit dieser Kappe  verschmolzene Teil der     Einstülpun.g    des  Glashalses, 3 ist der äussere     Leiterstab    und 4  ein Drahtbündel der äussern Zuleitung des  Stromes. 9 ist der innere Leiter und 10 die  Elektrode des Gleichrichters.

   Die äussern Lei  ter 3 und 4 würden beim Einblasen des Glas  halses in die     Eisenkupferdoublekappe    hin  derlich sein, weil das in die Kappe 2 einge  führte Glasrohr     (Fig.    2) offen sein muss und  es schwierig ist, es in die Kappe 2 so einzu  blasen, dass keine Luft zwischen Glaswand  und     Kappenwand    entweicht. Diese Schwie  rigkeit wird dadurch überwunden, dass in das  Innere der Kappe 2 eine Gewindekappe 0  eingelötet wird und das einzublasende Rohr 5  bei 8 mit dünner Wandstärke nach -innen      eingezogen wird. Das so vorbereitete Glas  rohr 5 wird dann nur an der Aussenwandung  bei 7 in der Hitze weich     gemacht,    in die  Kappe 2 eingeführt und mit kurzem Ruck  eingeblasen.

   Da bei dieser Art der Herstel  lung der     Verbindung    zwischen Glasrohr und  Metallkappe ? keine Luft entweichen kann,  ist Sicherheit dafür gegeben, dass das weiche  Glas fest gegen die Kappe ?     gepresst    und  mit ihr gut verbunden wird. Nach erfolgter  Einschmelzung wird bei dieser Ausführungs  form die dünne Glassteile 8     durchgestossen     und nach dem     Absprengen    des     Glasrohres    5  von seinem     Einblasehals    wird das Ende des       Cilasrohrc    s mit der aufgeschmolzenen     Kappe.     



  an den eingestülpten Hals 1 des Glas  gefässes     aalgeschmolzen,    und dann wird der       Aussenleiter    3 in die Gewindekappe 6     einge-          schraubo.     



  Bei der zweiten     Ausführungsform    nach       Fig.    3 ist die dünnwandige Kupferdouble  kappe 14, deren Wandstärke in der Zeich  nung übertrieben dick     dargestellt    ist und  deren Blechstärke in     M'iikliclili#eit    etwa       1'@"    mm beträgt, an ihrem Umfang mit einer  Rille 15 versehen.

   Der     Aussenleiterstab    13  wird hier in die Kappe 14 eingelötet, und  die Verbindung mit dem Rand 1? des einge  stülpten Glashalses 11     des.        Vakuumgefässes     erfolgt dadurch, dass zunächst der     zi        lindri-          sehe    Glashals mit seinem     Rand    1.2 gegen die  Rille 15 der     Kappe    14 gedrückt wird, wel  che glühend gemacht     ist.    Hierdurch schmilzt  das Glas in der     Kante    und verbindet sich     finit     dem Kupfer     genügend    dicht,

       dass    bei dem  darauffolgenden Einblasen keine Einblase  luft zwischen Kappe und     Glas    hindurch  treten kann. Der in der Zeichnung gezeigte  äussere Leiterstab ist in 11 eingelötet ge  dacht. Es ist bei dieser     Ausführungsform     also nicht notwendig, an dem Glasrohr 5 vor  dem Einblasen eine dünne Stelle 8 vorzu  sehen, und die Kupferkappe 6 mit Gewinde  zum Einschrauben des     Aussenleiterstabes          fällt    fort. Bei beiden Ausführungsformen  nach     Fig.    1 und 3 wird der innere Leiter  stab 9 auf das Eisen     bezw.    das Nickel der       Doublekappe    ? aufgelötet.

      Unter     L#i.senl#.upferdoubl('#        bezw.        Nickel-          l@upfeidouble    ist     ein        dünnes    Blech zu ver  stehen, bei     welchem    eine Essenlage     bezw.          Nickellage    und eine     Kupferlage,    sei es auf  galvanischem     Wege,    sei es durch     Aufwalzen     oder nach irgend einem andern geeigneten  Verfahren, untrennbar miteinander verbunden  sind. Dieses dünne Blech zeit dann auf der  einen Seite die Eisenschicht oder Nickel  schicht, auf der andern Seite die Kupfer  schicht.

   Statt Nickel oder Eisen könnte auch  ein anderes     queclcsilberb"stiindiges    Metall       Anwendung    finden.

Claims (1)

  1. PA:1 EN TANSPRUCII Ei lektrodeneinführung für Glasv akuum- gefä.sse von (huechsilberdampf-Cileichrichtern, gekennzeichnet dureb eine Elektrodeneinfüh- rungska.ppe aus einem Metallblech, welche auf der einen Seite eine Kupferschicht und auf der andern Seite eine Schicht aus queck silberbeständigem Metall aufweist, in solcher Anordnung,
    dass die Kupferseite des Bleches dem Glas und die Seite aus quecIisilber- bestä.ndigein Metall deinuecksilberdampt zugekehrt ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrocleneinführuri@g nach Patentan- spruch, (dadurch gel,#ernzeichiiet, dass das Glasgefäss eine Einstülpunb besitzt, über welche die Blechhahpe gestülpt ist, wobei in diese Krippe eine Gewindekappe als Le:festigungsgliF-d für den äussern Leiter eingelötet ist, -,@-clehe (xewindehz:
    ppe, zwecks Befestigung d,s Aussenleiters, da durch zugänglich wird, dass ein dünner Teil der Glas-,efä-sseinstülpung durelige- slossen wird, das Ganze, damit diese Ein- stülpung, die bei de r Fabrikation des Ge fässes einen Teil eines (xlasrohres bildet, welches man in der Bleclil@apl:e einblasen bezw. damit v ersehnaelzen soll, beim Ein blasen am Ende geschlossen sei.
    ?. Ele'I-trodeneinfiiltrting nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Bleelikappe in einem Abstand von ihrem freien Band eine Pille eingediücht ist, gegen welche der gerade abgesprengte Hals eines Glasrohres angedrückt werden kann, nachdem die Blechkappe an der Stelle der Rille glühend gemacht wurde, wodurch es möglich wird, das Glasrohr in die Blechkappe einzublasen.
CH107293D 1923-10-15 1923-10-15 Elektrodeneinführung für Glasvakuumgefässe von Quecksilberdampf-Gleichrichtern. CH107293A (de)

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