CH106987A - Umlaufende Schleudermaschine. - Google Patents

Umlaufende Schleudermaschine.

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CH106987A
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Company Bock Laundry Machine
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Company Bock Laundry Machine
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F49/00Domestic spin-dryers or similar spin-dryers not suitable for industrial use
    • D06F49/06Mountings, e.g. resilient mountings, for the bowl or casings; Preventing or damping vibrations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description


  Umlaufende Schleudermaschine.    Die Erfindung bezieht sich auf umlaufende  Schleudermaschinen und insbesondere auf  solche, welche dazu bestimmt sind, bei un  gleich verteilter Last zu arbeiten, wie zum  Beispiel     Maschinen    zum Trocknen von ge  waschenen Tüchern und Kleidern.  



  Die bisher bekannten zentrifugalen Schleu  dermaschinen weisen gewöhnlich eine senk  rechte Welle und eine von dieser Welle ge  tragene Siebtrommel auf, deren Schwerpunkt  im wesentlichen in der Wellenachse liegt und  weisen im weitern Organe auf zur Drehung  von Trommel und Welle. Um gefährliche  und verderbliche Schwankungen der Maschine  namentlich bei ihrer Drehung mit hohen Ge  schwindigkeiten zu vermeiden, ist es wünsch  bar, dass die angetriebenen Teile so genau  als möglich ins dynamische Gleichgewicht ge  bracht werden. Hierbei darf wohl daran er  innert werden, dass statisches und dynamisches  Gleichgewicht nicht ein und dasselbe sind,  indem ein Organ, welches in vollkommenem,       statischern    Gleichgewicht sich befindet, weit  entfernt vom dynamischen Gleichgewicht sein  kann.

      Ist das dynamische     Cx'leichgewicht    nicht  vorhanden, so erzeugen die drehenden Teile  schlimme Schwankungen in der     Maschine     und verderbliche Seitenpressungen auf die  Wellenlager und erfordern auch vermehrte  Betriebskraft. Diese fatalen Zustände ver  mehren sich noch mit zunehmender Geschwin  digkeit, je mehr die betreffenden Teile sich  von dem dynamischen Gleichgewichtszustand  entfernt haben. Solche Zustände sind beson  ders vorhanden und wahrzunehmen in Schleu  dermaschinen, welche zum Ausbringen von  Flüssigkeiten aus nicht flüssigen Stoffen ge  braucht werden,     wiezum        Beispielzum    Trocknen  von Tüchern, welche in der Trommel einge  bracht, sich nicht selbsttätig anpassen und.

    nicht selbsttätig ihr Gewicht in der Trommel  verteilen. Im Betrieb ist es aber unmöglich,  oder wenigstens     untunlich,    solche Tücher der  art in die Trommel einzubetten, dass das  dynamische Gleichgewicht der Beschickung  gesichert ist. So werden bei nur geringen  Fehlern in der Gewichtsverteilung und bei  einer Tourenzahl von, sagen wir 1600 Um  drehungen pro Minute, die dadurch verur-      sachten Schwankungen so gross, dass die Ma  schine auf dem Boden, auf welchem sie ge  stellt ist, herumtanzt und deshalb sehr ge  fährlich zu bedienen ist.  



  Zahlreiche Versuche wurden gemacht,  diese Übelstände zu beseitigen, aber soviel  bekannt geworden ist, haben diese Versuche  zu keinem praktischen Resultat geführt für  Maschinen zum Ausschwingen von nassen  Tüchern und überhaupt für Maschinen, wo  nicht     flüssige    Stoffe behandelt werden, wie  zum Beispiel Tücher, welche sich in der  Trommel nicht selbsttätig verteilen, auch  wenn diese auf hohe Geschwindigkeit ge  bracht wird.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist, eine  Schleudermaschine herzustellen, welche ins  besondere befähigt und eingerichtet ist, mit  nicht ausgeglichenen Beschickungen zu arbei  ten, wie zum Beispiel mit einer Beschickung  auszuschwingender Tücher; also eine Ma  schine, welche beim Eintreten in hohe Um  laufgeschwindigkeiten selbsttätig das dyna  mische Gleichgewicht herstellt und dies selbst  tut, wenn die Ungleichheit der Einfüllung  sehr gross ist, und zwar so, dass Erschütte  rungen vermieden werden und die erforder  liche Betriebskraft wesentlich vermindert wird.  



  Die zu lösenden Aufgaben für Schleuder  inaschinen, bei welchen schädliche Schwan  kungen bei unausgeglichener Belastung sollen  vermieden werden, sind  1. Die Art der Unterstützung und 2. die  Art der Übertragung der verdrehenden Kräfte.  Die Unterstützung und Lagerung für den  schwingenden und schwankenden Teil muss  zulassen:     a),    dass die Schwingungen des be  treffenden Teils gegenüber der Drehebene  symmetrisch und ausgerichtet seien und b),  dass der betreffende Teil frei schwanken kann,  und um jede für den Gleichgewichtszustand  erforderliche Drehachse schwingen kann. Die  Übertragung der verdrehenden Kräfte oder  des Drehmomentes muss so sein, dass sie nicht  das freie Schwingen der Masse und das freie  Schwanken ihrer Lagerung oder Unterstützung  stört.

      Vorliegende Erfindung besteht in einer  Schleudermaschine, welche eine drehbar an  getriebene Trommel besitzt und ein zuge  höriges Unterstützungsorgan, welches sich  dadurch auszeichnet, dass die Trommel so  darauf gelagert ist, dar sie gegenüber diesem  Organ nach allen Richtungen eine     (Universal)-          Schwingbewegung    ausführen kann, welche       Bewegung    genügt, um das     14lassenzentrum     der rotierenden Trommel und der darin un  gleich verteilten Beschickung in eine Dreh  ebene zu bringen.

   Es ist dabei das Unter  stützungsorgan der Trommel selbst so ge  lagert, dass es gegenüber der Drehachse nach  allen Richtungen     Schwingungen    ausführen  kann, so, dass das Massenzentrum von Trom  inel und der darin ungleich verteilten Last  in die Drehachse gebracht wird, während  dieses Organ uni die genannte Drehachse  kreist, alles zu dein Zweck, dass die Maschine  auch bei ungleich verteilter Last betriebs  fähig bleibt.  



  Der Antrieb der Trommel geschieht vor  zugsweise durch dessen Unterstützungsorgan,  doch ohne die freien     Schwingbewegungen    und  Schwankungen der Trommel und dieses     Un-          terstützungsorganes    zu beeinträchtigen. Im  weitern kann vorzugsweise ein Antriebsmotor  direkt mit dein     Unterstützungsorgan    verbun  den sein, um dieses und die Trommel zu  drehen. Dabei nimmt der Motor an den  Schwingungen und     Schwankungen    des Unter  stützungsorganes teil. Der Motor selbst kann  so gelagert sein, dass er im wesentlichen eine  freie     Universalschwingbewegung    gegenüber  dein Maschinengestell ausführen kann.

   Diese  Bewegung erfolgt am vorteilhaftesten um den       Schwerpunkt    des Motors, wobei das Unter  stützungsorgan mit dem Motor so verbunden  ist, dass es an dessen Schwingungen und  Schwankungen teilnimmt. Das Unterstützungs  organ kann dabei die Motorwelle selbst bilden.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



       I'ig.    1 ist ein senkrechter Schnitt durch  eine Schleudertrommel, die insbesondere zum  Trocknen von Kleidungsstücken bestimmt-ist;           Fig.    2 ist ein gleicher Schnitt, in klei  rierem     Massstabe,    jedoch unter Weglassung  des Aussengehäuses der Trommel, wobei diese  in der Ruhestellung und geneigt ist;       Fig.    3 zeigt schematisch, und zwar in  ausgezogenen Linien, die Trommel, die Welle  und den Motor, wenn dieser umläuft, -wäh  rend in gestrichelten Linien die Stellung dar  gestellt ist, die die tatsächliche Umdrehungs  achse der Trommel und die     wagrechte    Ebene,  in der sich der Schwerpunkt der rotierenden  Trommel bewegt, einnimmt;

         Fig.    4 ist eine schematische Aufsicht auf  die Trommel und ihren geometrischen, sowie  ihren     Kreisungsmittelpunkt        während    des Um  laufens;     -          Fig.    5 ist eitre schaubildliche Ansicht des  Tragringes für den Motor;       Fig.    6 und 7 sind Einzelheiten, wobei       Abb.    7 ein Schnitt nach der Linie 7-7 der       Abb.    1 ist.  



  1 bezeichnet den senkrechten Träger, der  oben offen ist und einen verbreiterten hohlen  Fuss 2, mit dem er auf dem Fussboden steht,  hat. Auf dem Träger sitzt eine nicht ge  lochte zylindrische Büchse 3 konzentrisch zu  demselben mit einer Bodenöffnung, in die das  obere Ende des Trägers 1 hineinragt. Der  Boden der Büchse ist um die Bodenöffnung  herum ringförmig zu einem Trog 4 gepresst,  der einen     Auslass    5 zum Ablassen der Flüs  sigkeit besitzt. Die Büchse besitzt oben eine  grosse, durch einen Deckel 7 verschlossene  Öffnung. Träger und Büchse sind zweck  mässig, wenngleich dies nicht erforderlich ist,  aus Metallblech hergestellt.  



  Der Motor 10 ist zur nachgiebigen Auf  nahme von Schwingungen eingerichtet, um  auch seitliche Schwankungen der daraus  heraustretenden Welle 15 zu gestatten, wobei  das Schwingungszentrum von Motor und  Welle vorzugsweise und im wesentlichen mit  dem Schwerpunkt der     Motormassen    zusam  menfällt.  



  Der Motorrahmen 11, der den Anker 12  trägt, ist zylindrisch und oben     offen,    besitzt  also nicht wie üblich hier ein Lager. Sein  unteres Ende ist mit einer- mittleren; senk=    rechten Lagerbüchse 13 versehen, die sich  zweckmässig bis zu dem. obern Ende des  Rahmens oder über denselben hinaus erstreckt  und an ihrem Boden zur Verminderung der  Reibung ein geeignetes     Spurlager    14 trägt.  Eine senkrechte Welle 15 ist im untern Ende  der Büchse 13 gelagert, so dass sie frei um  laufen kann, jedoch zu der Büchse 13 sich  seitlich nicht verstellen kann. Die Welle  ragt von dem Motor nach oben durch den  Träger 1 hindurch bis in die Büchse 3.  



  Der Rotor 16 des Motors ist so ange  ordnet, dass er sich frei um die Büchse 13  in dem- Anker 12 drehen kann. An seinem  obern Ende besitzt er einen Bügel 17, der  sich über das obere Ende der Lagerbüchse  13 erstreckt und     achsial    zu dem Rotor und  über der Büchse eine Nabe 18 trägt, durch  die die Welle 15 so gehalten wird, dass sie  sich zusammen mit dem Rotor umdrehen muss.  



  Es ist wichtig, dass der Motor 10, damit  er nach allen Richtungen hin schwingen kann,  mit seiner in     wagrech-ter    Ebene     liegenden     Schwingachse so angeordnet ist, dass diese  die senkrechte Achse des Motors öder die  Achse der Welle 15 im wesentlichen in der  Mitte des Motors oder in seinem Schwer  punkt schneidet. Zu diesem Zweck ist der       Fuss    2 des Trägers mit einem     innern,    starren  Ringflansch 19 versehen, dessen mittlere  Öffnung 20 grösser ist als der Durchmesser  des Motorrahmens 11.

   Dieser Flansch ist  mit zwei einander gegenüberliegenden, nach  innen reichenden Ansätzen     (Fig.    6)     versehen,     deren Abstand voneinander gross genug ist,  dass der Motor zwischen ihnen-frei hängen  kann. Der Motorrahmen besitzt an seinem  Umfang zwei     diametral    gegenüberliegende,  nach aussen vorragende Ansätze 22, -die zwi  schen den Ansätzen- 21 des Flansches 19  und im -rechten Winkel zu demselben liegen.  Ein Ring 23 umgibt frei den Motor und be  sitzt vier in gleichem Abstand voneinander  liegende     Ösen,'.    die im Querschnitt rechtwink  lig sind und von denen jede je einen der  Ansätze 21 und 22. unter Zwischenschaltung  von Blöcken 24 ans Gummi oder dergleichen  nachgiebigem -Material aufnehmen kann.

   Es      ist wichtig, dass die     Gummiblöcke    24 den  Motor derart tragen, dass sie als Organe für  die zentrale Einstellung des Motors dienen,  also stets das Bestreben haben, den Motor  mit seiner Welle in die senkrechte Stellung  einzustellen. Die nachgiebige Lagerung des       Motorrahmens    dagegen ermöglicht, dass der  Motor sich von selbst entsprechend den Kräf  ten, die bei     der-Umdrehung    auftreten, infolge  des     Schwerpunktes    der Last, der von der  Achse der Welle entfernt ist, einstellt. So  bald die Welle 15 von solchen Kräften frei  gelassen wird, kehrt sie in ihre senkrechte  Stellung zurück.

   Ein Schalter 25 ist in ge  eigneter     Reichhöhe    an der Büchse 3 ange  ordnet und von diesem führt die Leitung zu  dein Motor durch ein Rohr 26.  



  Auf dem obern Ende der Welle 15 ist  die Trommel 27 zur Aufnahme der Kleidungs  stücke oder von anderem zu entwässernden  Stoff mit der Mitte ihres Bodens angeordnet,  so dass sie sich mit der Welle drehen kann,  jedoch zu derselben begrenzte Schwingbewe  gungen in Längsebenen zu der Welle machen       kann.    Zu diesem Zweck kann irgend eine  biegsame     Gelenkverbindung    28 zwischen  Welle und Trommel angeordnet sein. Bei  dem dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt  die Welle 15 drei Arme 28a, deren     Eiiden     mit einer Scheibe 28b aus Leder,     Gummi     oder dergleichen verbunden sind.

   Mit dem       Rand    der Scheibe ist in Punkten, die zwi  schen den     Befestigungspunkten    zwischen 28a  und 28b liegen, der Boden der Trommel fest  verbunden, wie     Fig.    7 zeigt.  



  Die Trommel 27 besitzt eine grosse Ein  füllöffnung und einen     schweren,        massiven     Bodenteil 29, der sich in den mittleren Teil  der Trommel     hineinerstreckt,    so dass der  grösste Teil des Trommelgewichtes in der  Nähe ihrer Achse liegt. Das tote Gewicht  oder das Gewicht der Trommel soll das Ge  wicht der in die Trommel eingeschlossenen  Kleidungsstücke ungefähr im Verhältnis von  4-5: 1 übertreffen, so dass bei Beginn der  Umdrehung der Schwerpunkt der ganzen  Masse nicht so weit von dem geometrischen       Mittelpunkt        bezw.    der Mittelachse der Trom-         mel    ist.

   Hierdurch wird erreicht, dass die  Trommel ohne Stösse leicht anläuft, was  wichtig ist, da es dadurch ermöglicht ist,  dass der Motor kleiner als bisher gemacht  werden kann,     bezw.    dass bei einer bestimm  ten Grösse des Motors weniger Gefahr vor  handen ist, dass die     Motorwicklung    ausbrennt.  



  Der Gewichtsboden 29 ist in seiner Mitte  mit einer     zylindrischen        Ausnehmung    30 ver  sehen, die zur     Aufnahme    des obern Wellen  endes und des biegsamen Gelenkes 28 dient.  Letzteres ist mit dem Boden der     Ausnehmung     so verbunden und so angeordnet, dass der       Trommelschwerpunkt    unter dem Gelenk 28  liegt, wodurch erreicht wird, dass die     Trom-          rnel    normal     wagrecht    ist. Die Trommel be  findet sich     über    dem Trog 4.

   Ihre Aussen  wandung und ihre untere Kante sind durch  locht, so dass die Flüssigkeit infolge der       Zentrifugalkraft    nach aussen -in das Gehäuse  3     geworfen    wird, wo sie durch den Trog 4  aufgefangen und durch den     Auslass    5 abge  lassen wird.  



  Bei der Benutzung einer derartigen Schleu  dertrommel ist es sehr schwer, wenn nicht  sogar unmöglich, die     Kleidungsstücke    oder  den zu behandelnden Stoff in der Trommel  so zu verteilen, dass der     Mittelpunkt,    um den  die     Trommelmasse    mit dem eingeschlossenen  Gut     kreist,    stets in der geometrischen Achse  der     umlaufenden    Teile liegt.

   Die Verteilung  der Kleidungsstücke oder dergleichen in der  Trommel kann sehr leicht derart sein, dass  die Trommel urigleich beladen ist, und in  einigen Fällen     kann    es sogar vorkommen,       dass    die ganze Last sich nur auf einer Seite  der Trommel befindet, wie dies     Fig.    2 zeigt.  In diesem Falle ist es unbedingt notwendig,  um ein Schlagen und Stossen der Maschine  zu verhüten, selbst, wenn sie mit     geringerer     Geschwindigkeit umläuft, dass sich die Trom  mel selbsttätig zu dem Antrieb derart ein  stellt, dass sie im dynamischen Gleichgewicht  ist. Dies ist in     Fig.    3 dargestellt.

   In dieser  bezeichnet 10, 15     und    27 den Motor, die  Welle und die Trommel,     a    den Schwingungs  mittelpunkt des     Motors,    b die Schwingungs  achse, um welche die Trommel in der Längs-      ebene     -der    Welle 15 schwingt, c den Mittel  punkt der Kreisbahn der umlaufenden Massen,  nachdem die Trommel ihre volle Geschwin  digkeit erhalten hat und d die Achse, um  die das Kreisen stattfindet und die durch  den Punkt c geht, und e die Drehebene, in  der die Schwingachse b der Trommel und der  Punkt c liegen.

   Es ist klar,     dass;    sobald die       Geschwindigkeit    der Trommel zunimmt, der  Schwerpunkt der Masse infolge der Zentri  fugalkraft versuchen wird, eine bestimmte  Stellung in der Ebene e einzunehmen. Dies  ist infolge der     Universalgelenkverbindung     zwischen Welle 15 und Trommel 27 möglich.  Zunächst werden die Teile um die Achse  der Welle 15 umlaufen, aber mit zunehmen  der Geschwindigkeit wird eine Verschiebung  dieser Achse nach d, wenn die grösste     Cxe-          schwindigkeit    erreicht wird, stattfinden.

   Diese  Wirkung wird dadurch ermöglicht, dass die       Schwingaxe    b frei schwingbar ist, was wie  der-um möglich ist, infolge des Schwingungs  punktes     a.    Infolgedessen wird die Welle 15  um die Achse d kreisen und der Motor 10 um  den Punkt     a.    Es ist ferner klar, dass auf  diese Weise die     Trommel    sich von selbst den       durch    ihre Umdrehung erzeugten Kräften an  passen kann, so dass sie bei grossen     Geschwin-.          digkeiten    sanft umläuft, ohne Beanspruchun  gen auf Biegung auf die Welle auszuüben  und ohne herbeizuführen; dass diese ungleiche  Drücke auf ihr Lager überträgt.

   Es wird  infolgedessen die Lebensdauer des Lagers ver  längert und es können jetzt umlaufende  Schleudertrommeln zum Ausziehen von Flüs  sigkeiten aus andern     Stoffen,    die sich ihrer  Natur nach nicht von selbst gleichmässig um  die Trommelachse derart verteilen, dass der  Schwerpunkt dieser     Stoffe    mit dem der Trom  mel und der Drehachse derselben zusammen  fällt, in der Praxis . benutzt werden. Die  Wirkung der Trommel, wenn ihr Schwer  punkt ausserhalb ihrer geometrischen Achse  liegt, ist schematisch in     Fig.4    dargestellt.

    In dieser ist die Ladung so auf die Trommel  verteilt, so dass sie ihren Schwerpunkt im  Punkte f hat, mit     dein        Kreisungsmittelpunkt     c, während der geometrische Punkt der Trom-         mel    sich in b     befindet.    Ist in dieser Weise  die Last verteilt, so wird die Trommelmitte  b, sobald die Trommel angetrieben wird, ge  zwungen, um den Punkt c als Mittelpunkt  zu kreisen, wie dies der Kreis     g    anzeigt.  



  Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel  ist die Anordnung der Teile derart, und die  verschiedenen, zueinander beweglichen und  die sich selbsttätig einstellenden Teile sind  zueinander derart freibeweglich, dass praktisch  die ganze Antriebskraft des Motors beim An  lassen und beim Betriebe für die Umdrehung  der Welle und der Trommel     verwendet-    wird;  sie wird nicht; wie bisher, durch Kräfte auf  gezehrt, die     dadurch    entstehen, dass die geo  metrische Achse der umlaufenden Teile von  der Schwerpunktachse und von der wirklichen  Drehachse der Trommel entfernt sind. Es  ist gemäss der Erfindung daher möglich, die  Maschine mit einer sehr geringen     Kraft    an  zulassen und sie mit einem kleinen Motor zu  betreiben.

   Zum Beispiel ist, wie Versuche  ergeben haben, es möglich, eine Trommel  zum Trocknen von Kleidungsstücken, - die  einen Durchmesser von 16 Zoll und ein Ge  wicht von ungefähr 35 Pfund hat, sobald  dieselbe mit einem Zusatzgewicht von 20 bis  30 Pfund belastet wird, leicht anzulassen  und rasch zu drehen, mit einer Geschwin  digkeit von 1800-2000 Umdrehungen pro'  Minute, und zwar durch einen Motor von       1/s    PS, ohne dass die Gefahr besteht, dass die  Wicklungen ausbrennen oder dass Kurzschluss  infolge Überlastung entsteht.

   Eine Maschine  gemäss der Erfindung ist sehr schweren Ver  suchen unterworfen worden, dadurch, dass ein  nasses,     ausgetropftes    Stück Leinwand auf  einer Seite der Trommel, als diese mit der  grössten Geschwindigkeit umlief, hineinge  worfen wurde, ohne dass eine merkbare Er  schütterung des     Maschinenrahmens    eintrat,  da sich die Teile schnell und leicht von selbst,  entsprechend den neu auftretenden Kräften,  einstellte.  



  Beim Betrieb von     Maschinen    der hierin  beschriebenen Art zeigt es sich, dass die Be  triebsbedingungen ziemlich genau denjenigen  eines frei im Raume rotierenden Körpers      gleichen, d. b. die Trommel darf irgend eine  Stellung innerhalb bestimmter Schwingungs  grenzen einnehmen und wird stets befähigt  sein, bei rascher Drehung sich um ihr     Massen-          zentrum    zu drehen, und es wird daran die  nachgiebige Lagerung der Welle und die       Steifigkeit    der Scheibe im Universalgelenk  zwischen Welle und Korb nicht viel ändern.  Es zeigt sich auch, dass der von den Unter  gestellpuffern den Wellenschwankungen ge  botene Widerstand gering ist im Vergleich  mit der Trägheit der Maschine.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleudermaschine mit drehbar angetrie bener Trommel und zugehörigem Unter stützungsorgan, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (27) so auf ihrem Unterstützungs organ gelagert ist, dass sie gegenüber diesem Unterstützungsorgan nach allen Richtungen eine Schwingbewegung ausführen kann, welche genügt, um das Massenzentrum der rotieren den Trommel und einer darin ungleich ver teilten Last in eine Drehebene zu bringen, und dass das Unterstützungsorgan selbst so gelagert ist, dass es gegenüber der Drehachse nach allen Richtungen Schwingbewegungen ausführen kann, so dass das Massenzentrum von Trommel und einer darin ungleich ver teilten Last in diese Drehachse gebracht wird, während dieses Unterstützungsorgan um ge nannte .Drehachse kreist,
    das Ganze zum Zweck, die Maschine zu befähigen, bei un gleich verteilter Last betriebsfähig zu bleiben. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schleudermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Antriebsor gane ziem Drehen der Trommel (27) durch Vermittlung des Unterstützungsorganes (15) derart angeordnet sind, dass sie die freien Schwingbewegungen der Trommel (27) und des Unterstützungsorganes 15 nicht beeinträchtigen. 2.
    Schleudermaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Antriebs motor direkt mit dem Unterstützungsorgan (15) verbunden ist, um dieses und die Trommel (27) zu drehen und dass der Motor an den Schwingbewegungen des Unterstützungsorganes (15) teilnimmt. 3. Schleudermaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor selbst so gelagert ist, dass er um den Schwerpunkt des Motors Schwingungen gegenüber dem Maschinengestell ausführen kann. 4.
    Schleudermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (27) Mittel (29) besitzt, welche das Haupt gewicht der gefüllten Trommel in die Nähe ihres Mittelpunktes verlegen, ihren Schwerpunkt unter ihren Unterstützungs punkt bringen und den Übergang der Schwankungen der anlaufenden Trommel (27) in einen dynamischen Gleichgewichts zustand mit Bezug auf die Drehebene des Schwerpunktes der gefüllten Trommel er leichtern. 5.
    Schleudermaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vor gesehen sind, welche bewirken, dass das Unterstützungsorgan (15) und der Motor (10) beim Abstellen aus ihren Schwan kungen und Schwingbewegungen in ihre normale aufrechte Lage.zurückkehren, wo bei diese Mittel so beschaffen sind, dass sie die freien Schwankungen und Schwin gungen des rotierenden Unterstützungs organs (15) nicht beeinträchtigen. 6. Schleudermaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs organe direkt mit dein Unterstützungs organ verbunden sind und dass das Unter stützungsorgan zwangsläufig die Trommel antreibt. 7.
    Schleudermaschine nach Unteransprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Gestellrahmen zwei einander gegenüber liegende Vorsprünge vorgesehen sind, zwischen welche der Motor eingesetzt ist, und dass der Motor ebenfalls mit solchen, aber rechtwinklig zu denjenigen des Rah mens angeordneten Vorsprüngen ausge rüstet ist, wobei beide Paare von Vor sprüngen in auf einem den Motor um- gebenden hing angeordnete Ösen hinein greifen und daselbst durch je ein nach giebiges Organ gehalten sind. B.
    Schleudermaschine nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch einen Elektromotor (10), dessen Feldrahmen oben offen ist und unten in seiner Mitte eine sich nach oben erstreckende Lagerbüchse aufweist, in welcher das Unterstützungsorgan (15) der Trommel (27) gelagert ist, wobei der Rotor des Motors um diese Lagerbüchse herum angeordnet ist und an seinem obern Ende in der achsialen Verlängerung der Lagerbüchse eine Nabe für das Unter stützungsorgan (15) der Trommel (27) besitzt.
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