CH104635A - Kapselpumpe. - Google Patents

Kapselpumpe.

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CH104635A
CH104635A CH104635DA CH104635A CH 104635 A CH104635 A CH 104635A CH 104635D A CH104635D A CH 104635DA CH 104635 A CH104635 A CH 104635A
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CH
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rotor
working
pistons
stator
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Inventor
Gustaf Wingquist Sven
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Gustaf Wingquist Sven
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Description


  Kapselpumpe.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  Kapselpumpen, die aus einem     Stator    und  einem Rotor und aus im Rotor radial oder  hauptsächlich radial beweglichen Arbeits  kolben bestehen, welche von dem mit einer  oder mehreren Arbeitsflächen versehenen       Stator    geführt sind und bei denen die im  Rotor angebrachten     Arbeitskolben    derart an  geordnet sind, dass sie ausser Berührung mit  der     bezw.    den im     Stator    angeordneten Ar  beitsflächen gebracht werden können, so dass  Freilauf herbeigeführt wird.

   Die Erfindung  besteht darin, dass die radiale oder haupt  sächlich radiale     Verstellung    der     Arbeitskolben     in der Richtung nach den Arbeitsflächen  durch Vermittlung eines oder mehrerer durch  Federn und Fliehkraft bewegter Gewichte  gesteuert wird.  



  Auf der beigefügten Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform einer Kap  selpumpe gemäss dieser Erfindung veran  schaulicht.  



       Fig.    1 ist ein     Achsialsehnitt    der Kapsel  pumpe;       Fig.    2 ist eine Endansicht derselben mit  dem Seitendeckel entfernt;         Fig.    3 ist ein Querschnitt nach der  Linie     A-B,    von rechts der     Fig.    1 gesehen.  



  Die in der Zeichnung gezeigte Kapsel  pumpe, welche     doppeltwirkend    ausgeführt ist,       besteht    in bekannter Weise aus einem ein  Gehäuse     bildenden        Stator    1, der mit Arbeits  flächen 2, 3 und     Widerlagern    4, 5 versehen  ist, und einem Rotor 6. der mit radial be  weglichen Arbeitskolben 7 versehen ist,  welche durch Vermittlung von Rollen 8 von  einer im     Statordeckel    9 ausgebildeten Füh  rungsfläche 10 geführt werden.

   Die Arbeits  kolben 7 stehen hierbei in bekannter Weise  unter der     Einwirkung    von Federn 11, wel  che bestrebt sind, die Rollen 8 in Berührung  mit der Führungsfläche 10 und damit die  Kolben in Berührung mit den Arbeitsflächen  2 und 3 zu halten. Die     Arbeitskolben    7 sind  auf der den Rollen 8 abgekehrten Seite mit  Ansätzen 12 versehen, welche mit mit Bezug  auf die     Pumpenaxe    exzentrisch verlaufenden  Kurvenflächen 13     zusammenwirken,    die  zweckmässig in einem gemeinsamen,     relativ     zum Rotor 6 drehbaren Ring 14 ausgebildet  sein können, so dass die Kolben unterein  ander zwangsläufig geführt werden.

   Mit      dem Rotor 6 sind ferner Winkelhebel dreh  bar verbunden, deren einer Arm 15 zu einem  Gewicht     ausgebildet    ist, das durch eine     Zug-          fedcnr    16 mit dem Rotor verbunden ist und  deren anderer Arm 17 eine zahnähnliche  Ausbildung besitzt und mit entsprechenden       Aussparungen    18 am innern oder     Nabenteil     des drehbaren Ringes 1.4 zusammenwirkt:

  ,  so     class,    wenn die     Ilebel    15, 17 infolge der       Fliehluaft    der Gewichte 15 oder durch die       Wirkung    der Zugfedern 16 gedreht werden,  der Ring 14 mit den     @urvenfl@ichen    13 rela  tiv zum Rotor verdreht wird.

   Die     Kurven-          flächen    13 besitzen hierbei eine solche Form,  dass sie, in einer gewissen Lage mit Bezug  zu den Ansätzen 12, eine grössere radiale  Bewegung der Arbeitskolben 7 gestatten als  in einer andern Lage, so dass durch die     ge-          nannte    relative Verdrehung des Ringes 14  die Kolben 7 in Berührung mit den Arbeits  flächen 2, 3 im     Stator    1     kommen    oder aber  ausser Berührung mit denselben gehalten wer  den.

   In     Fig.    3, wo der Rotor 6 sieh     mit.     einer gewissen Geschwindigkeit drehend     ge-          daeht    wird, sind die Gewichte 15 durch die  Wirkung der Fliehkraft entgegen der Wir  kung der Federn 16 nach aussen gedrückt,  und die Arme 17 haben den Ring 14 mit  den     Tiurvenflä.chen    13 in diejenige Lage ge  dreht, in welcher zwischen den Arbeitskolben  7 und den Arbeitsflächen<B>2,3</B> eine Berührung  stattfinden kann und in welcher :die Pumpe       sich    in Tätigkeit befindet.

   Wird hiernach  die     Drehgeschwindigkeit    des Rotors 6 ver  mindert, so wird auch die von den Gewichten  15 ausgeübte Fliehkraft vermindert, welche  bei einer     gewissen    bestimmbaren Dreh  geschwindigkeit von der Spannung der Fe  dern 16 überwunden     wird,    so dass die Hebel  15, 17 nebst dem Ring 14 mit.

   den     Kurv        en-          flächen    13 in eine Lage gebracht werden,  in der die radiale Bewegung der Kolben 7  so begrenzt wird, dass ein Anliegen gegen  die     Arbeitsflächen    nicht     stattfinden    kann  und somit Freilauf herbeigeführt     -wird.     Durch die beschriebene Führung der Kolben  7 mittelst der     Kurvenflächen    1.3 wird er  reicht, dass die radiale Bewegung der Kolben    beim Übergang in die Arbeitsstellung sanft  und ohne die Gefahr, gegen die Arbeitsflächen  2, 3 zu stossen, erfolgt.  



  Es ist einleuchtend, dass die Vorrichtung  gemäss vorliegender Erfindung auch in dem  Falle verwendbar ist:, wo Freilauf bei einer       genrissen    höheren Geschwindigkeit oder so  wohl bei einer niedrigeren, als bei einer hö  heren Geschwindigkeit herbeigeführt werden  soll. Im     ersteren    Falle braueben die Kurven  flächen nur derart     angeordnat    zu werden,  dass sie unter und bis auf eine     gewisse    nie  drigere     Geschwindigkeit    eine Berührung  zwischen den     Arbeitskolben    und den Arbeits  flächen     gewährleisten,    bei einer höheren Ge  schwindigkeit     aber    eine solche Berührung  verhindern.

   Im letzteren Falle können zwei  voneinander unabhängige Kurvenflächen oder  Gruppen von Kurvenflächen verwendet wer  den, welche durch entsprechende Abmessun  gen der Gewichte 15 und der Federn 16  nacheinander zur Wirkung gelangen, und  zwar die eine Gruppe unter und bis auf die  gewünschte niedrigere Geschwindigkeit und  die zweite über der gewünschten höheren       GesahwindiErkeit.     



  Es ist ferner einleuchtend, dass,     falls\er-          wünscht,    zur Drehung des die Kurvenflächen  13 enthaltenden Ringes 14 nur ein Hebel  15, 17 mit einem Gewicht 15 erforderlich  ist. Ferner kann auch der Teil 1 mit Arbeits  kolben versehen sein und den sich drehenden  Teil der Pumpe bilden, während der Teil 6  in diesem Falle mit Arbeitsflächen und     Wi-          derla2ern    versehen wird und den feststehen  den Teil der Pumpe bildet. Die Arbeits  kolben können auch zur radialen     Richtung     etwa.     schrä-        angeordnet    sein. Die Anzahl der  Arbeitsflächen könnte auch eine andere als  zwei sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I%apselpumpe, bestehend aus einem Sta- tor und einem Rotor und aus im Rotor radial oder hauptsächlich radial beweglichen Ar beitskolben, die von dem mit einer oder meh reren Arbeitsflächen versehenen Stator ge führt sind und bei welcher die in dem Ro- tor angebrachten Arbeitskolben derart an geordnet sind, dass sie aussar Berührung-mit der bezw. den Arbeitsflächen des Stators gebracht werden können, so dass Freilauf herbaigeführt wird,
    dadurch gekennzeichnet, dass die radiale oder hauptsächlich radiale Verstellung der Arbeitskolben in der Rich tung nach den Arbeitsflächen durch Ver mittlung eines oder mehrerer durch Federn und Fliehkraftwirkung bewegten Gewichte gesteuert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Kapselpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die radiale Verstellung der Kolben in .der Richtung nach der bezw. den Arbeitsflächen durch mit dem Rotor einstellbar verbundene Kurvenflächen bestimmt wird, deren Lage zu den Kolben durch Vermittlung des bezw. der durch Federn und Fliehkraft wirkung bewegten Gewichte selbsttätig geregelt wird. 2. Kapselpumpe nach Unteraäspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die die radiale Bewegung der Arbeitskolben regelnden Kurvenflächen. in einem gemeinsamen, relativ ziun Rotor drehbaren Ring aus gebildet sind, so dass die Kolben unter einander zwangsläufig geführt werden. 3.
    Kapselpumpe nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das oder die die -Lage der Kurvenfläche regelnden Ge wichte mit dem Rotor verbunden und als Winkelhebel ausgebildet sind, dessen einer Arm das eigentliche, die _Fliehwir- kung herbeiführende Gewicht bildet, wel ches durch eine Zugfeder mit dem Rotor verbunden ist, und dessen anderer Arm eine zahnähnliche Ausbildung besitzt und mit einer entsprechenden Aussparung an dem die Kurvenflächen enthaltenden Ring zusammenwirkt.
CH104635D 1922-03-23 1923-02-14 Kapselpumpe. CH104635A (de)

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CH104635D CH104635A (de) 1922-03-23 1923-02-14 Kapselpumpe.

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