CH103992A - Vorrichtung an automatischen Telephonapparaten, um beim Zurückkehren der Wählscheibe aus einer Wählstellung in die Ausgangsstellung das Entstehen eines akustischen Schlages im Hörer zu vermeiden. - Google Patents

Vorrichtung an automatischen Telephonapparaten, um beim Zurückkehren der Wählscheibe aus einer Wählstellung in die Ausgangsstellung das Entstehen eines akustischen Schlages im Hörer zu vermeiden.

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CH103992A
CH103992A CH103992DA CH103992A CH 103992 A CH103992 A CH 103992A CH 103992D A CH103992D A CH 103992DA CH 103992 A CH103992 A CH 103992A
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CH
Switzerland
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drum
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English (en)
Inventor
Hasler A-G Vorm Telegra Hasler
Original Assignee
Hasler A G Vorm Telegraphen We
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/30Devices which can set up and transmit only one digit at a time
    • H04M1/31Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description


  Vorrichtung an automatischen     Telephonapparaten,    um beim Zurücklehren der Wähl  scheibe aus einer     Wählstellung    in die Ausgangsstellung das Entstehen eines akustischen  Schlages im Hörer zu vermeiden.    Bei einer automatischen     Telephonanlage          wird    durch den sendenden Teilnehmer     p    eine  Wählscheibe so oft, als die zu wählende Num  mer Ziffern besitzt, aus einer Ausgangsstel  lung in eine Wählstellung gedreht, und zwar       ,jedesma.l    um so weiter, je höher der Wert  der einzelnen Ziffern ist.

   Bei jeder Bewegung,       clie    einer Ziffer entspricht, wird die     Telephon-          leitung    zum wählenden Teilnehmer durch  eine Kontaktvorrichtung innerhalb der Wähl  scheibe so oft für einen Bruchteil einer Se  kunde unterbrochen, als die Ziffer angibt.

    Hätte der wählende Teilnehmer während des       Drehens    der Wählscheibe das Hörrohr seines  Apparates am Ohr, so würde er bei jedem  durch die Scheibe verursachten Stromimpuls  im Hörer ein     intensives    Knacken hören, wenn  dieses Knacken nicht durch einen     Kurzschluss-          kontakt    verhindert würde, welcher das Hör  rohr des Apparates so lange kurzschliesst,  als die Wählscheibe sich ausserhalb der Aus  gangs-     bezw.    Ruhestellung befindet. Bei  Wandapparaten mit fixem Mikrophon sitzt    die Wählscheibe unmittelbar unter dem       Mikrophon    auf demselben Metallgehäuse.

    Bei der     Rückkehr    der Wählscheibe aus einer       Wählstellung    in ihre Ausgangsstellung wird  das Blechgehäuse und durch dieses das Mikro  phon in Erschütterungen versetzt, welche sich  elektrisch auf das Hörrohr übertragen und  dort einen heftigen akustischen Schlag er  zeugen, weil in diesem Moment der oben  erwähnte     Kurzschlusskontakt    für das Hör  rohr bereits wieder geöffnet ist. Zur Ver  meidung dieses Schlages ist vorgeschlagen  worden, die     Wählscheiben,    bevor sie den       Kurzschlusskontakt    öffnen, in ihrem rück  laufenden Gang zu hemmen und den Aufprall  mittelst einer Bremsvorrichtung zu dämpfen.  



  Demgegenüber unterscheidet sich die Vor  richtung gemäss Erfindung dadurch, dass       zwischen    der Wählscheibe und dem Kurz  schlusskontakt ein mit letzterem in Wirkungs  verbindung stehendes bewegliches Trägheits  organ eingeschaltet und an der Wählscheibe  ein nachgiebiges Organ angeordnet ist, das      beim Rückgang der Wählscheibe aus einer  Wählstellung in die Ausgangsstellung kurz  vor derselben auf das genannte     Trägheits-          organ    derart einwirkt, dass dieses sich in Be  wegung setzt, den     Kurzschlusskontakt    jedoch  infolge Massenverzögerung erst dann öffnet,  nachdem die Wählerscheibe in der Ausgangs  stellung angelangt ist.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes in zwei  verschiedenen Stellungen der Wählerscheibe  dargestellt.  



  Neben der um die Achse 1 drehbaren  Wählscheibe 2 ist auf einem Träger 3 um  eine Achse 4 eine massive, als     Trägheitsorgan     dienende Trommel 5 drehbar. Oberhalb der  letzteren ist der aus drei Federn 6, 7, 8 be  stehende     Kurzschlusskontakt    angeordnet. Die  Feder 6 desselben ragt mit ihrem freien  Ende in die Bahn eines an der einen Stirn  seite der Trommel 5 vorstehenden Stiftes 9,  durch welchen die Feder 6 in der in     Fig.    1  gezeigten Stellung der Trommel 5 vom Kon  takt der Feder 7 abgehoben ist, die ihrerseits  mit dem Kontakt der Feder 8     ausser    Berüh  rung steht; der     Kurzschlusskontakt    ist somit  offen.

   An der genannten Stirnseite der Trom  inel 5 sind ferner zwei Stifte 10 und<B>11.</B> an  geordnet, welche, auf einer Schulter 12     bezw.     13 des Trägers 3 aufliegend, die     Drehbewe-          Cung    der Trommel begrenzen. An der Nabe  der Wählscheibe 2 ist ein über den Umfang  der letzteren vorstehender federnder Arm 14  angeordnet, der in den Bereich des Stiftes 10  ragt und in der Ausgangsstellung der Wähl  seheibe die Trommel in der Stellung nach       Fig.    1 hält.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  und dargestellten Vorrichtung ist folgende:  Wird die Scheibe 2 aufgezogen, das heisst  nach links in eine Wählstellung gedreht,       so    hört die Feder 14 auf, auf die Trommel 5       zii    wirken. Die     Kurzschlussfeder    6 dreht die  Trommel in die Stellung nach     Fig.    2 und  stellt Kurzschluss her.

   Dreht sich nun die  Scheibe 2 impulssendend in ihre Ausgangs  stellung zurück, so ist die relativ schwache       Feder    14 nicht imstande, die Scheibe in ihrer    rückläufigen Bewegung bis zur Ausgangs  stellung     zii    hemmen, wenn sie auf den An  schlagstift 10 der Trommel trifft.     Dah-i    wird  sich die Feder 14 biegen, weil sie die Träg  heit der Trommel 5 nicht sofort überwinden  und dieselbe nicht rasch genug in Bewegung  setzen kann.

   Erst nachdem die Scheibe ihren  Ruhestand erreicht hat, wird die Trommel  der Einwirkung der Feder 14 folgen und sich  in ihre     Endstellung        (Fig.    1) drehen, in wel  cher sie den     Kurzschlussko-ntakt    des Hör  rohres öffnet, aber erst, nachdem die Scheibe 2  ihren Schlag auf Gehäuse und Mikrophon  ausgeübt und nachdem die hierdurch hervor  gerufenen     Erschütterungen    verschwunden  sind.  



  Die beschriebene und dargestellte Vor  richtung hat gegenüber den eingangs er  wähnten Vorrichtungen den Vorteil, dass die  Scheibe in ihrer Drehung nicht gehemmt  wird.

Claims (1)

  1. PATUNTANSPRUCH Vorrichtung an automatischen Telephon- apparaten, um beim Zurückkehren der ZVähl- scheibe aus einer Wählstellung in die Aus- gängsstellung einen akustischen Schlag im Hörer zu vermeiden, dem letzterer nach C'Iffnen eines Kurzschlusskontaktes von dem Mikrophon her ausgesetzt wäre, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen der Wählscheibe und dem Kurzsehlusskontakt ein mit letzte rem in Wirkungsverbindung stehendes,
    be wegliches Trägheitsorgan eingeschaltet und an der Wählscheibe ein nachgiebiges Organ angeordnet ist, das beim Rückgang der Wähl scheibe aus einer Wählstellung in die Aus gangsstellung kurz vor derselben auf das Trägheitsorgan derart einwirkt, dass dieses sich in Bezvr@gung setzt, den Kurzschlusskon- takt jedoch infolge von Massenverzögerung erst dann öffnet, nachdem die Wählerscheibe in der Ausungstellung angelangt ist.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung an automatischen Telephon- a.pparaten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine zwischen zwei End- stellungen hin- und tierdrehbare Trommel EMI0003.0001 mit <SEP> vorstehenden <SEP> Stiften <SEP> und <SEP> die <SEP> Wahl mit <SEP> einem <SEP> über <SEP> ihren <SEP> Umfang <SEP> hinaus riigrenden, <SEP> federnden <SEP> Arm <SEP> versehen <SEP> ist, <SEP> weI oher <SEP> Arm <SEP> in <SEP> den <SEP> Bereich <SEP> eines <SEP> der <SEP> genann ten <SEP> Stifte <SEP> ragt, <SEP> und <SEP> in <SEP> der <SEP> Ausgangsstellung <tb> der <SEP> Wählscheibe <SEP> die <SEP> Trommel <SEP> in <SEP> der <SEP> einen <tb> Biidst;
    #llung <SEP> hält, <SEP> in <SEP> welcher <SEP> der <SEP> Kurzschlul3- EMI0003.0002 kontakt <SEP> durch <SEP> einen <SEP> andern <SEP> Stift <SEP> der <SEP> Trom mel <SEP> offen <SEP> gehalten <SEP> wird.
CH103992D 1923-03-22 1923-03-22 Vorrichtung an automatischen Telephonapparaten, um beim Zurückkehren der Wählscheibe aus einer Wählstellung in die Ausgangsstellung das Entstehen eines akustischen Schlages im Hörer zu vermeiden. CH103992A (de)

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