AT99198B - Vorrichtung zur trockenen Destillation fester Brennstoffe. - Google Patents
Vorrichtung zur trockenen Destillation fester Brennstoffe.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur trockenen Destillation fester Brennstoffe. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur trockenen Destillation fester Stoffe, bei welcher dem Destillationsgut die erforderliche Hitze durch ein feuerflüssiges Heizbad zugeführt wird, wodurch die flüchtigen Bestandteile aus dem Destillationsgut abgetrieben werden. Gemäss der Erfindung ist zwischen das Destillationsgut und das Heizbad ein Förderband für das Destillationsgut eingeschaltet, so dass dieses der Einwirkung der Hitze des Heizbades ausgesetzt ist, ohne dabei in unmittelbare Berührung mit dem Bad selbst zu kommen. Die Hitze des Heizbades wird zunächst auf das Förderband übertragen und von diesem auf das Destillationsgut, wobei das Förderband als Scheidewand zwischen Bad und Destinationsgut wirkt und verhindert, dass letzteres in unmittelbare Berührung mit dem Bad kommt. Bei dem Gegenstand der Erfindung wird das Bad von innen heraus beheizt und assist eine Einrichtung vorgesehen, um das entgaste Gut sofort zu zerkleinern, wobei eine weitere Entgasung stattfindet : sodann sind Vorkehrungen dafür getroffen, dass das Förderband und das Arbeitsgut vor Abkühlung geschützt bleiben, und endlich werden die sämtlichen arbeitenden Teile der Einrichtung in einer mit EMI1.1 auf dem gleichen Erhitzungsgrade erhalten, wodurch die Temperatur der Arbeitsteile nicht unnötig unter die Destillationstemperatur sinkt und der ganze Prozess innerhalb bestimmter Temperaturen verläuft. EMI1.2 Erfindung bildenden Einrichtung, Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1 und Fig. 3 eine Vorder- ansieht der Zerkleinerungsvorrichtung. Ein endloses Förderband 10 läuft über treibende und getriebene Scheiben 11, 12, 1. 3 und ausser- dem über die Oberfläche eines Bades 14 aus geeignetem geschmolzenem Material. Dieses Bad kann aus geschmolzenem Blei oder einem andern geeigneten Metall bestehen oder aber aus einem Salz oder aus andern die Hitze leitenden Stoffen. Das Bad gibt seine Hitze. an das Förderband 10 ab, das auf seiner Oberfläche schwimmt, und dieses überträgt dann die Hitze weiter auf das auf dem Förderband liegende Destillationsgut ion. Dieses ist also nicht in umittelbarer Berührung mit dem Heizbad, erhält aber seine Hitze von diesem. Das Destillationsgut wird über eine schiefe Ebene 15 mittels eines Trichters 16 und eines die Zufuhr regelnden Flügelrades 17 zugeführt. Das Gut wird dem Förderband derart zugeführt, dass kein Stück davon mit dem Bad unmittelbar in Berührung kommt. In dem oberen Teil des Sehwel- raums. ? sind Auslasskanäle 40 vorgesehen, die in einen gemeinsamen Sammelkanal-M für die Destillationgase münden. Das in Richtung des Pfeiles 18 umlaufende Förderband führt das Destillationsgut der Bad- EMI1.3 Dorne 2 : ; sitzen. Die äusseren Riemen 20, 2 : 2 bewegen sich entweder langsamer oder schneller als der mittlere Riemen, ausserdem bewegen sich die Riemen mit andern Geschwindigkeiten als das Förderband 10. Hiedurch wird eine weitgehende Zerteilung des Destillationsgutes herbeigeführt, wobei die bei der Destillation zusammengebackenen Massen und Krusten zerrissen und dadurch die darin eingeschlossenen Gase in Freiheit gesetzt werden. Bei der dargestellten Ausführungsform der Zerkleinerungvorrichtung ist das Förderband 10 während seiner Abwärtsbewegung beträchtlich lange Zeit in engem Kontakt mit dem Destillationsgut. Das Destillationsgut gelangt dann auf ein zweckmässig ebenfalls endloses Förderband 25, welches über treibende und getriebene Scheiben 3C. 3 ?' läuft und so angeordnet ist, dass sein oberes, sich in Richtung <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 die annähernd der Destillationstemperatur entspricht. Jede wesentliche Herabsetzung dieser Temperatur wird vermieden. Zur Beheizung des Bades sind Röhren 42 vorgesehen, welche in dem Badmaterial eingebettet liegen und beiderseits in aufwärts gerichtete Schenkel J3 und 44 endigen. Die Enden der Schenke 4 zu und 44 reichen in Kanäle, die durch Herabführnng der Seitenwände des Schwelraums bis unter die Oberfläche des Schmelzbades gebildet, werden. An der Eintrittsöffnung des Schenkels 43 kann ein in der EMI2.2 Hitze zuführt. von wo sich dieselbe auf das die Röhren umgebende Badmaterial fortpflanzt. Der andere Schenke 44 dient zum Abführen der Verbrennungsprodukte. Die Röhren 42 werden in ihrer Lage durch Platten 46 gehalten, die je zwei benachbarte Röhren voneinander trennen : die Platten 46 werden ihrerseits wieder durch Spannstücke 47 festgehalten. Anderseits halten die Spannstücke auch einige der EMI2.3 Badzone und'der unteren Kammerzone. in der das Förderband 25 umläuft, einen gekühlten Zwischenraum, wodurch verhindert wird, dass die von dem Bad ausstrahlende Hitze in der unteren Kammer eine allzustarke Steigerung bewirkt. Gleicherweise wird durch die seitliche Anordnung derartiger Kühl- EMI2.4 gesetzt werden, innerhalb des Sehwelraums freien Abzug nach dem oberen Teil desselben haben, von wo sie durch die Röhren oder Kanäle 40 abgeführt werden. Die Temperatur im Sehwelraum wird ständig unter der Zersetzungstemperatur der Destillationsgase gehalten. Das Destillationsgut ist gewöhnlich ein schlechter Wärmeleiter, während das Metall, aus dem das EMI2.5 Schmelzbad schwimmt, und da das Destillationsgut in verhältnismässig dünner Schicht auf dem Förderband ausgebreitet wird, die Wärmeübertragung von dem heissen Schmelzbad auf das Destillationsgut und damit auch die Wärmewirkung so gross als möglich. Ausserdem kann kein Destillationsprodukt in eine heissere Zone gelangen, als die, bei der die Destillation stattgefunden hat. Es wird demnach bei der vorliegenden Einrichtung das Destillationsgut einem endlosen Förderband zugeführt, welches sich über die Oberfläche eines Schmelzbades in unmittelbarer Berührung mit ihr hinwegbewegt, wobei das Schmelzbad die für die Destillation erforderliche Wärme an das Destillationsgut abgibt, ohne dass dieses in unmittelbare Berührung mit dem Heizbad kommt, worauf das grösstenteils entgaste und dabei zusammengebackene Material zerkleinert und die in dem Förderband aufgespeicherte Wärme dazu benutzt wird, die Temperatur des Destinationsgutes auch ausserhalb der Heizbadzone aufrecht- zuerhalten, so dass die Destillation und Entgasung völlig zu Ende geführt wird. Alle Arbeitseinrichtungen in der heissen Gasatmosphäre werden unter ausreichendem Druck gehalten, um den Zutritt von Luft zu den DestilIationsgasen zu verhindern. Das die Temperatur regelnde Heizbad ist zentral angeordnet und tiefer als der Raum für die sich aus dem über dem Bad befindlichen Destillationsgut entwickelnden Gase, wodurch die Temperatur der Gase bestimmt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur trockenen Destillation fester Brennstoffe, bei welcher das Destillationsgut in einem Schwelraum durch eine schmelzflüssige Masse, z. B. ein Metallbad, erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Heizbad und Destillationsgut ein auf der Oberfläche des Heizbades aufliegendes EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 es nach erfolgter Entgasung weiterbefördert.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Trum des Förderbandes (10) in einem besonderen, unterhalb des Heizbades liegenden, zweckmässig abgeschlossenen Kanal (24) umläuft.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (10) in an sich bekannter Weise aus gelenkig miteinander verbundenen Metallplatten besteht.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1. bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Schwelraums unter dem unteren Trum des Förderbandes (10) ein zweites Förderband (25) derart angeordnet ist, dass es das von dem ersten Förderband abgeworfene Arbeitsgut aufnimmt und weiterführt.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Trum des zweiten Förder- EMI3.2 raums in unmittelbarem Anschluss an das das Destillatiomgut tragende Förderband (10) eine Zerkleinerungsvorrichtung (19) angeordnet ist, welche das bei der vorangegangenen Entgasung zusammengebackene \rbeitsgut zerkleinert und dann dem zweiten Förderband (25) zuführt.7. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 6. dadurch gekennzeichnet, dass in dem Heizbad Heizröhren (42) eingebettet angeordnet sind, welche ein Beheizen des Bades von innen heraus ermöglichen.8. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände des Schwelraums bis unter die Oberfläche des Schmelzbades hersa-abgeführt sind und gleichzeitig Teile von Kanälen bilden, in welche die aufwärts gerichteten Schenkel (43, 44) der Heizröhren (42) einmünden
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