AT98728B - Spritzgußmaschine. - Google Patents

Spritzgußmaschine.

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AT98728B
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Praecisionsguss Fabrik Gebr Ec
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Description


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  Spritzgussmaschine. 



   Die vorliegende Erfindung hat eine Maschine zur Herstellung von Massenartikeln aus Hartlegierungen, insbesondere Aluminiumlegierungen in Spritzguss zum Gegenstand und bezweckt, einmal die Einstellung der mit den maschinell bewegbaren Teilen der Maschine zusammenwirkenden Giessform gegenüber der festangeordneten Spritzdüse aufs genaueste zu regeln und die Giessform   unverrückbar   nach dem Heranführen an die Düse festzuhalten, sowie anderseits in Verbindung mit dem verstellbaren, die beweglichen Teile der Maschine tragenden Untergestell die zwangsläufig geführte Vorrichtung zum selbsttätigen Auswerfen des Gusskernes aus der Giessform   möglichst   stossfrei zu betätigen. 



   Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass, einerseits die die beweglichen Maschinenteile zusammen mit der Auswerfervorrichtung tragende Grundplatte sowohl in Richtung der Längsachse als auch quer zu dieser und in der Höhe verstellbar sowie in der wagrechten Ebene verschwenkbar ist, anderseits der Abstand der die Bewegung der Formteile und des Auswerfers vermittelnden Maschinenteile unter sich verstellbar ist und die Grundplatte nach der Einstellung der Giessform auf die Düse gegenüber dem festgelagerten Kesselgehäuse abgesteift und unverrückbar festgehalten werden kann. 



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem   Ausführungsbeispiel   dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Ansicht der Maschine, Fig. 2 die Draufsicht, Fig. 3 den Axialschnitt, Fig. 4 den Querschnitt nach A-B der Fig. 3, Fig. 5 die Ansicht des   Kesselgehäuses   von   rückwärts,   Fig. 6 die Aufsicht auf das Kesselgehäuse ohne Haube und   Schmelzkessel   und Fig. 7 die Aufsicht auf den Schmelzkessel. 



   Das Untergestell der Maschine besteht aus den beiden Füssen 1 und 2, welche von zwei liegenden   Säulen'), 4   in seitlichen Bohrungen frei durchsetzt und durch an ihren Enden befindliche Schraubenmuttern zu einem starren Gerippe vereinigt werden. Auf dem einen Ende des   Säulenpaares   ruht das   Kesselgeh use 5,   dessen im unteren   Teil verstärkte   vordere und rückwärtige Wand 5a bzw. 5b durch entsprechende Bohrungen auf die Säulen   3,'/aufgesetzt   sind. Die beiden Seitenwände   5c   und 5d des Gehäuses sind abnehmbar und werden mittels Schrauben an den seitlichen Stirnflächen der Vorderund Hinterwand befestigt.

   Die Seitenwände des Kesselgehäuses 5 sind durch   wärmeisolierende   im Innern angebrachte, auswechselbare Platten 6a, 6b,   6c,   6d aus Schamotte, Asbest usw. gegen Wärmeverluste geschützt (s. Fig. 6). Im oberen Teil des Gehäuses befinden sich nach Art von Konsolträgern die Stützplatten 7a,   7b, 7c, Jd, welche   dem   Schmelzkessrl 8   als Auflager dienen. Die Vorderwand 5a des Gehäuses besitzt eine Ausdehnung   51'zur   Aufnahme der Spritzdüse 8a des Kessels 8 ; die rückwärtige Wand eine Öffnung 5f von der Grösse des Schmelzkessels, welche durch die Platte 9 abgeschlossen und durch den Hebel 10 mit dem Zapfen 10a fest verriegelt werden kann.

   Auf dem Kesselgehäuse 5 sitzt durch Schrauben fest mit diesem verbunden die Haube 11 mit einem   kegelstumpfförmigen   Aufbau lla. 



  Dieser besitzt eine axiale Bohrung, in welcher die Kolbenstange 12 geführt wird. Der Druckkolben 13, welcher oben mit einem Hals 13a und einem Kopf 13b versehen ist, ist in eine entsprechende, am unteren Ende der Kolbenführungsstange 12 vorgesehene Ausnehmung   12a   frei eingesetzt. Der Druckkolben wird geführt in der Führung 8b des Schmelzkessels 8. Im Kessel ist ein Ringraum   8c   ausgearbeitet, in welchem das zu schmelzende Metall aufgenommen wird, das im   schmelzflüssigen   Zustand durch die Bohrung 8d in den zylindrischen Raum 8b bei hochgeschobenen Druckkolben 13 abfliesst. Bei der Abwärtsführung des Kolbens 13 gelangt das im Kolbenführungsraum 8b befindliche Metall durch den Kanal 8 e nach der Düse 8a und von hier in die Form.

   An der hinteren Seitenwand 5d des Kesselgehäuses 5 ist die Säule 15 befestigt, die an ihrem oberen Ende einen axialen   Schutz. 7   besitzt. In diesem ist mittels des Zapfens 16a der Kopf 16 drehbar gelagert, der durch den axialen Schlitz 16b als Lager ausgebildet 

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 gegen seitliche Schwankungen gesichert. 



   Die Spritzgussformen, welche in Hohlräumen das   Gussstück   aufnehmen, sind bekanntlich zwei- 
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 durch ein zylindrisches Verbindungsstück 64 mit einem mittleren Schlitz 64a und einem senkrecht zur Stirnwand 64b stehenden Schraubenbolzen 64c; der in den Schutz   64 (1 des Verbindungsstückes eingeführte   
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 um den Kopf der kleinen Säule 72 gelegt ist. Die Feder 71 bewirkt die selbsttätige Rückwärtsbewegung des Schlittens 50. Diese wird begrenzt durch eine liegende, mit einer Stellschraube 73a versehene Säule 73, gegen welche der Schlitten welche der Schlitten stösst und die in dem mit Schlitz versehenen Kopf der stehenden Säule 74 um einen Bolzen drehbar befestigt ist.

   Die Beheizung des Schmelz- 
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 der Einwirkung der Feder 71 ebenfalls zurück, die Form bleibt also   zunächst   geschlossen. Die Rück-   wärtsbewegung   des Schlittens 50 wird erst nach Freilegung der Düse 8a aufgehalten durch die liegende
Säule 73 und kann durch die Stellschraube   73a   entsprechend der Düsenlänge nach Bedarf bemessen werden.

   Die   Rückwärtsbewegung   des Hohlzylinders,   63 dagegen   setzt sich so lange fort, bis der Exzenter- hebel 49 vollständig umgelegt ist, wodurch die Trennung der beiden Formteile voneinander bewirkt wi'd.
Der so erzielte Abstand zwischen den einzelnen Formteilen genügt, um auch die längsten in praktisch erreichbaren Grenzen herzustellenden   Gussstücke   durch die   Auswerfervorrichtung auszustossen. Handelt   es sich um kürzere   Gussstücke,   so wird eine Verringerung des Abstandes der Formteile voneinander durch eine Verstellung der Lagerböcke 41, 42 bewirkt, in den meisten Fällen ist der erforderliche Zwischenraum schon durch Verstellung des Kupplungsgliedes 64 gegenüber der Muffe 48 herzustellen.

   Während der   Rückwärtsbewegung   des Hohlzylinders 53 stösst der Schraubenbolzen 60a des Auswerfers gegen den Stab   63,   welcher den Schlitz   59a   des Zylinders durchsetzt und in den Wandungen des in Ruhe befindlichen   Führungsbockes   51 befestigt ist. Dadurch wird der   Auswerferstift 6M   gegen den vom Form- 
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 zu achten, dass der Auswerferstift   6M nicht m   den Gussraum hineinragt, sondern mit der Innenfläche der Wand 53c bündig abschliesst. Das genaue Abpassen von Wand und Auswerferstift erfolgt durch   entsprechendes Verdrehen des Schraubenbolzens 61 gegenüber dem zylindrischen Körper 59 bzw. durch Hineindrehen des Schraubenbolzens 60a in die Stirnwand 59c des zylindrischen Körpers 59.

   Brim Ein-   stellen der Auswerfervorrichtung wird die Platte-S abgenommen, so dass die Regulierung durch den 
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 muttern. Das Nachstellen der Muttern ist ganz besonders dann notwendig, wenn sich während des Gusses zwischen den Trennungsflächen der beiden Formteile   noch Gratbildungen zeigen.   



   Nach diesen vorbereitenden Massnahmen kann mit dem Giessen begonnen werden. Die geeignete   Zuführung   des   schmelzflüssigen Met :'Ils   in die Form geschieht durch die besondere   Anordnung   der Hebel. Durch plötzliches, schlagartiges Anreissen des Hebels 28 wird die flüssige Legierung durch den Druckkolben 13 mit grosser Geschwindigkeit in die Form gepresst. Bei der Abwärtsführung des 
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 zulässigen Grenzen hergestellt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 form auf die Spritzdüse sowohl in   Richtung der Längsachse als auch   quer zu dieser sowie in der Hohe verstellbar und in der wagrechten Ebene versehwenkbar ist, während anderseits der Abstand der (lie Bewegung der Formteile und des selbsttätigen Auswerfers bewirkenden Maschinenteile unter sich einstellbar ist und die Grundplatte nach der Einstellung der   Giessform auf   die Düse gegenüber dem festgelagerten Kesselgehäuse   abgestreift   und   unverrückbar   festgehalten werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Spritzgussmasehine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ( ; rundplatte ( ') in Richtung der Längsachse durch die Schraubenspindel (34), senkrecht zur Längsachse durch die Schraubenspindel (36) und in der Höhenlage durch die Schraubenspindel (32) in Verbindung mit den beiden Stellschrauben (31a, 31b) verstellbar und mitsamt den auf ihr aufgebauten Maschinenteilen um den Kopf der Schraubenspindel in der wasrechten Ebene verschwenkbar ist.
    3. Spritzgussmaschinenach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Lagerböcke (11.
    42) des Exzenters (46) in Längsschlitzen (43, 44) der Grundplatte (30) verstellbar angeordnet sind und durch die in die Längsschlitze eingreifenden Stellschrauben (14a, 14b) in ihrer Lage festgehalten werden.
    4. Spritzgussmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (46) und der EMI5.3 EMI5.4 im Hohlzylinder untergebrachte Auswerfer, bestehend aus dem mit axialen Längssclitz (. 59 ver- sehenen Zylinder (59) und dem die Stirnwand (59c) desselben durchsetzenden Schraubenbolzen (60a) EMI5.5 in Tätigkeit gesetzt wird.
    10. Spritzgussmaschine nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Auswerfers bzw. des Auswerferstiftes (60d) auf die Formteile durch Verstellen des Zylinders (il9) entweder gegenüber den Teilen (60c 6 6, 60c, 60d) mittels der Schraube (60a) oder durch Verstellen der in der Stirnwand (59b) des Zylinders (59) angebrachten Stellschraube (61) erfolgt.
AT98728D 1922-05-08 1922-05-08 Spritzgußmaschine. AT98728B (de)

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