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Neuerung an Iltjektionsnadelll.
Der Nachteil der derzeit verwendeten Injektionsnadeln besteht darin, dass dieselben infolge ihres geringen Querschnittes am unteren gelöteten Ende bzw. im gefährlichen Querschnitte leicht brechen.
Diese Gefahr ist anlässlich der Injektion um so grösser, da einerseits die Nadeln behufs Ausspritzen der Injektionsflüssigkeit hohl sind, wodurch ihre Festigkeit verringert wird, anderseits werden die derzeit
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mindergeeignete Stahlnadeln ersetzt. Sobald die Nadel während der Behandlung bricht und mittels einer Pinzette oder durch Operation aus dem Körper nicht entfernt werden kann, ist der Behandelte in Lebensgefahr, welche um so grösser ist, wenn z. B. die Injektion in der Mundhöhlung erfolgt.
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gezogen wird, derart, dass die Nadel, falls dieselbe während der Behandlung brechen sollte, mittels dem Faden herausgezogen werden kann.
In beiliegender Zeichnung sind vier Ausführungsarten des Erfindungsgegenstandes beispielsweise
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stellungsweise der Nadel geändert werden kann, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen. Fig. 1 ist die Seitenansicht einer mit der erfindungsgemässen Injektionsnadel versehenen Spritze. Fig. 2 ist
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sind zwei Ausführungsarten der Nadel im Längsschnitt und Querschnitt, welche auch in dem Falle aus dem Körper gezogen werden können, wenn die Nadel in ihrem oberen Teile abbricht.
Erfahrungsgemäss befindet sich der gefährliche Querschnitt, wo die Nadel während der Behandlung
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gezogen werden kann.
Gemäss Fig. 3 ist das Öhr g auf gleiche Weise wie bei den Operationsnadeln ausgebildet, welches bei i derart durchschnitten ist, dass der Faden durch diesen Einschnitt in das Ohr eingeführt werden kann und infolge der hakenartigen Ausbildung des inneren Teiles der einen oder beider Hälften derselbe in dem Öhr gehalten wird.
Gemäss Fig. 4 sind an beiden Seiten der Nadel zwei Öhre ausgebildet, durch welche der Faden gezogen werden kann. Die Öhre werden entweder mit der Nadel aus einen) Stück gepresst oder als besondere Teile an die Nadel gelötet.
Gemäss Fig. 5 und 6 ist in der Höhlung der Nadel ein Längskanal t ausgebildet, so dass der Faden innerhalb dieses Kanals in einer beliebigen Entfernung vom gefährlichen Querschnitt auf geeignete Weise befestigt werden kann, so dass die Nadel aus dem Körper auch in den) Falle herausgezogen werden kann, wenn die Nadel in ihrem oberen Teile abbricht.
Laut Fig. 7 fehlt der zur Führung des Fadens dienende Längskanal. Die Nadel besitzt an ihrem oberen inneren Ende eine kugelartige Aushöhlung !, mit welcher das kugelförmige Ende eines Metallfadens 11 druckknopfartig verbunden werden kann. Diese Ausführung kann auch derart abgeändert werden, dass
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l. Neuerung an Injektionsnadeln, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlnadel oberhalb der Verbindungsstelle mitihremAnsatzbzw. oberhalb des gefährlichen Querschnittes mit einem Verbindungsgliede versehen ist, mit welchem ein sterilisierbarer Faden verbunden werden kann.