DE2012156B2 - Entfernbare Führungsnadel zur Einführung eines flexiblen Katheters in einen Körper - Google Patents

Entfernbare Führungsnadel zur Einführung eines flexiblen Katheters in einen Körper

Info

Publication number
DE2012156B2
DE2012156B2 DE19702012156 DE2012156A DE2012156B2 DE 2012156 B2 DE2012156 B2 DE 2012156B2 DE 19702012156 DE19702012156 DE 19702012156 DE 2012156 A DE2012156 A DE 2012156A DE 2012156 B2 DE2012156 B2 DE 2012156B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow body
guide needle
wings
catheter
sections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702012156
Other languages
English (en)
Other versions
DE2012156A1 (de
Inventor
James Albia Racine Wis. Huggins (V.St.A.)
Original Assignee
Illinois Tool Works Inc., Chicago, IU. (V.St.A.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Illinois Tool Works Inc., Chicago, IU. (V.St.A.) filed Critical Illinois Tool Works Inc., Chicago, IU. (V.St.A.)
Publication of DE2012156A1 publication Critical patent/DE2012156A1/de
Publication of DE2012156B2 publication Critical patent/DE2012156B2/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M25/00Catheters; Hollow probes
    • A61M25/01Introducing, guiding, advancing, emplacing or holding catheters
    • A61M25/06Body-piercing guide needles or the like
    • A61M25/065Guide needles

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Media Introduction/Drainage Providing Device (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine entfernbare Führungsnadel zur Einführung eines flexiblen Katheters in einen Körper mit einem einteiligen langgestreckten in Längsrichtung geteilten Hohlkörper zur Aufnahme des Katheters, dessen vorderes Ende als angeschärfte Nadelspitze ausgebildet ist, während das hintere Ende zwei im wesentlichen rechteckige Handgriffe bildende Flügel aufweist, die an den gegenüberliegenden Seiten der Längsteilungslinie angeordnet und vom Hohlkörper fortgebogen sind und die einander überlappende Abschnitte und in Längsrichtung versetzte Abschnitte zur gesonderten Ergreifung aufweisen, wobei der Hohlkörper mit einer sich längserstreckenden diametral der Teilungslinie gegenüberliegend angeordneten Kerblinie versehen ist, die ein Gelenk bildet, um das der Hohlkörper geöffnet werden kann, um den Katheter seitlich zu entfernen.
Bei den üblichen mit Bluttransfusionen oder intravenösen Einlaufen verbundenen chirurgischen Vorgäi/gcn werden verschiedene Arten von hypodermisch^ Nadeln, die mit einem biegsamen Katheter zur Entnahme oder Einführung von Flüssigkeiten ;ms einem oder in einen Körper verbunden sind, verwendet.
Es sind Fiihrungsnadeln dieser Art bekannt, bei denen die im Katheter gehaltene Fülirungsnadel im Körper des Patienten verbleibt; was nicht nur gewisse Gefahren in sich birgt, sondern auch großes Unbehagen beim Patienten hervorruft. Zur Minderung dieser Übelstände hat man in vielen Fällen zu Notbehelfen Zuflucht genommen. So wurde unter anderem die Nadel mittels eines Kleoestreifens am Körper des Patienten befestigt oder auch andere vom behandelnden Arzt oder der Krankenschwester ausgedachte Maßnahmen versucht, den Patienten Erleichterung zu verschaffen.
Zur Beseitigung dieser Mangel wurde die aus der USA.-Patentschrift 3 359 978 bekannte in Verbindung mit einem biegsamen Katheter benutzte entfernbare Fülirungsnadel geschaffen. Obwohl diese bekannte Vorrichtung einen beachtlichen Fortschritt gegenüber den zuvor verwendeten Vorrichtungen mit sich brachte, wurden vor allem in der Handhabung derselben Mangel festgestellt.
Bei dieser bekannten Führungsnadel schließt der Handgriff am hinteren Ende derselben einen Winkel mit der durch die Längsachse der Nadel und die Spitze der Anschärfung derselben gehenden Ebene ein, wobei die beiden rechteckigen Flügel derselben flach aufeinanderliegen und der eine Flügel eine Kleinigkeit länger als der andere ist. Die Handhabung dieser Nadel, vor allem das Öffnen derselben, um die sich in Längsrichtung erstreckende Kerbe, hat sich als ziemlich schwierig erwiesen und ist mit erheblichen Schmerzen für den Patienten verbunden. Ein weiterer Mangel dieser bekannten Vorrichtung ist darin zu sehen, daß der im Winkel stehende Handgriff entweder nur für einen Rechts- oder einen Linkshänder geeignet ist, je nachdem, auf welcher Seite der Längsebene er sich schräg erstreckt. Somit müssen immer zwei verschiedene Typen solcher Nadeln vorhanden sein, damit sowohl Rechts- als auch Linkshänder eine für sie geeignete Nadel zur Hand haben.
Bei einer weiterhin aus der britischen Patentschrift 1 144 798 bekannten vom Katheter entfernbaren Führungsnadel, von der die Erfindung ausgeht, ist die Längsteilungslinie des Hohlkörpers diametral gegenüberliegend zur Kerblinie, um die der Hohlkörper geöffnet werden kann, angeordnet, aber die die Handgriffe bildenden Flügel sind im ganzen versetzt zueinander und decken sich nicht an ihren Übergangsstellen in den Hohlkörper; auch weisen sie keinerlei Verstärkungen auf.
Bei chirurgischen Instrumenten, wie z.B. in diesem Falle bei einer Führungsnadel zum Einführen von Kathetern, kommt es in erster Linie auf eine leichte Handhabung an, die dem Patienten so wenig wie möglich Schmerzen oder Unbehagen bereitet. Im vorliegenden Falle tritt dies besonders beim Entfernen der Führungsnadel vom Katheter in Erscheinung.
Wenn die bekannte Führungsnadel, von der die Erfindung ausgeht, vom Katheter entfernt werden soll, sind zwar die die Handgriffe bildenden Flügel leicht gesondert erfaßbar, aber infolge ihrer gegeneinander versetzten Ansatzstellen am Hohlkörper wird sich derselbe nicht in der gewünschten Weise gleichmäßig um die Kefblinie öffnen. Ein weiterer dieser Führungsnadel anhaftender Mangel ist in der geringen Biegesteifigkeit der die Handgriffe bildenden Flügel
3 4
„ι sehen Pie Dicke des Bleches, aus dem diese Fiih- F i g. 2 eine vergrößerte /„.-ind ur seit-
; lein hergestellt sind, muß aus offensichtlichen der Fül.rungsnadel in geoflnet en Z usmn d * u seit
•ÜHkn so gering wie möglich gehalten werden. Da liehen Entl?mung von einem biegsamen k U eu ^
„„η die die Handgriffe bildenden Flügel einteilig mit F ι g. 3 eine Seitenansicht der in üen b
(|,m I-Wii.lkörper ausgebildet sind, ist die Biegesteifig- 5 gezeigten Fuhru"B;™^ der in Fig 3 gezeigten
I1-H naturuemäß gering, so daß die Handeriffflügel Fig. 4 eine Endansieht der in y o
,vim öffnen des Hohlkö.pers zunächst durchfedern. ^""^^raufsicht auf den Zuschnitt der Füh-
JV auf diese Weise gespeicherte Kraft bewirkt F'g'^ t nk r,u - ArbeitscanR bei der Her-
'ί-,ηπ beim Überschreiten einer gewissen Grenze ein rungsnadel, der als erste. Arbeitsgang
rii;,/liches Nachgeben und Öffnen des Hohlkörpers io stellung anfallt ; abgewandelter
.„-. ,lic Kerblinie, ν übei Erschütterungen des Käthe- Fig. 6 eine Seiten, nsicJj ^e dc, e von denen
; :. und damit verbundene Schmerzen für den Pa- Ausf uhrungstormc η de ^^ ^ ist d
;. r,,cn unvermeidbar sind. eine _teii\\ti!>e '" ^ . , f Zuschnitt für die
rM Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine /'i-^^^An Ausführungsfor-
; ühruncsnadel der e-ingangs erwähnten Art zu schal- 15 "» F 1 g. 6 geze feten ab ewa Ausführungs-
r ,· Ji1- ein maximal erreichbares gleichmäßiges Off- men der Fuhrungsnadel,-*°™ Fi 6 d e.
rc„ des das Katheter aufnehmenden Hohlkörpers ge- iorm in gestrichelten Linien, wie β
das Katheter aufnehmenden Hohlkörpers g
stattet, was mit einfachsten Mitteln, ohne die Wirt- steUt ist. . Ws 5
^,,ftlichkeit der Herstellung zu beeinflussen, er- Ej; «^^^^^ ,·„ der
-Sl^SstellungwirdmitderErnndungda- ^^^iditTS^s^SS Sit^m
,lurch gelöst, daß diejenigen Abschnitte der Flügel, ent- ^"^Tlf und enem Handgriff 14 an einem
h„g denen sie mit dem Hohlkörper verbunden and. g^J^g ^bei ITHandgrfff 14 zwei neben-
;n, wesentlichen gleiche Längen haben und einander ^^!Ι^^'ι 16 18 aufweist, die am hin-
Hhcrlaaern und daß zur Bildung der längsversetzten a5 einanderlieg>ende ^^Hohlkörpers 12 angeordnet
,,,schnitte ein Flügel der nach vom weisenden Seite erenEnde^^ langigen Höh ^ ^ ^ ^
schräg abgeschnitten ist, während der andere Hügel sind· Am^orderai tn Durchstechung der
an der nach hinten weisenden Seite schräg abge- scha*r Naddabsctinm des ^ jn
schnitten ist und daß jeder der Flügel eine e.nge- Haut des Geweto=sa den sollj vorgese-
tormte Versteifungsstrebe aufweist, die sich in nicht 30 den die Nadel iw emoeiu.
zueinander deckenden Winkeln erstrecken. nen_ 12 der Führungsnadel 10 weist Bei einem Vergleich der erfindungsgemäß ausge- IUerj*0^ JP d sich entlang der oberen bildeten Führungsnadel mit der bekannten Fuhrungs- S- dSben über die ganze Länge des Hohlnadel, von der die Erfindung ausgeht, dürfte ohne g^^SÄi de? einteilig ausgebildeten weiteres erkennbar sein, daß die beim öffnen des 35 ^P1P1O ers"reckt Vorzugsweise ist die hohle Hohlkörpers durch die Flügel ausgeübte Kraft an ^ΙίηΙαεΓΓο mit einer ein Gelenk 24 bildensich ineinander überdeckenden nicht versetzten ^^"^Γρig. 5 ersichtlichen, sich axial Stellen, wie im Falle der bekannten Führungsnadel, °™ Jenden Kerbe versehen, um das öffnen des auf die Hohlkörperhälften übertragen wird. Da die erswec dem Längsspalt 22 und um Flüeel auf entgegengesetzten Seiten angeschragt sind, 40 "om^b der in & anderer Weise geschwächten können sie auch leicht erfaßt werden. Infolge der in glKschnitt 24 zu erleichtern. die Flügel eingeformten Versteifungsstreben können Oelenkadsc d χ lQ . vor2Ugsweise aus sich die Flügel beim öffnen des Hohlko^ers .^ Seiliienin F i g. 5 gezeigten Zuschnitt hernicht nennenswert federnd durchbiegen, so daß ein?m 61^1"^ n ^6Sn den Fig. 1 und 3 und Erschütterungen und damit verbundene Schmerzen 45 geste t, der dann η O^ führungsnadel für den Patienten auf ein Minimum beschrankt blei- ^18^^™ eaus einer ausgestanzten Platine hen. , _ „... rostfreiem Stahl mit einer Dicke von etwa Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Er- *u·- hergestellt, um ein sanitäres, nichtrostcnfindungsgegenstandes sieht vor, daß die Verstei- υ<>■> e u bilden, das die Festigkeit und Fedefunesstreben mit ihren erhabenen Seiten einander zu- 5° des Element zt^o ^ aufweist Fs wird
kh id Durch diese Maßnahme werden die ^^^^ ht dß andere Ma
funesstreben mit ihren erhabenen S ^ ^ aufweist Fs wir
gekehrt sind. Durch diese Maßnahme werden die ^^^^,.ksam gemacht, daß andere Ma-
freien Enden der Flügel auf Abstand zueinander ge- edocJ dara 11 au » therinoplastischer
halten, so daß sie leichter erfaßbar sind, als wenn "^'^ Kombinationen aus Metall und
die Flügel flächig aneinander liegen wurden Knnststoffbeläeen od. dgl. verwendet werden kön-Eine andere mögliche Ausführungsform des Erfm- 55 Kuns^^tbeiagen g der Erfindu m tr_
dungsgegenstandes sieht vor, daß die Versteifung ncn um Vor g
streben sich im wesentlichen rechtwinklig zum Hohl- · ... Merkmal der Erfindung sind die
k jdh in Längsrichtung versetzt Ah' ^«Jg^ diff 14 bildnden
streben sich im wesentlichen rechtwg ... Merkmal der Erfindung sind die
körper erstrecken, jedoch in Längsrichtung versetzt Ah' ^«Jg,^ den Handgriff 14 bildenden
zueinander sind. .„♦;„„ 60 PUiad 1fi 18 anzusehen, deren Form und Anord-
Die so ausgebildete Führungsnadel ges tattet eine Fbgel J^,18im ^ Einführung der Nadel
Materialeinsparung. Tm übrigen ist die Wirktings- nung■ ni^"V h Körperteil ermöglicht, sondern
weise gleich der erstbeschriebenen Ausfuhrungsforrn. ^.^SJ^d scLelle Entfernung der Füh-
Mehrere Ausfi.hrungsbeisp.ele des Erfindungsge- auch die en tacne biegsamcn Katheter 25, wie
gcnstandes sollen nunmehr an Hand der Zeichnung .«"8^ J\v™J^t istj leichtert. Tn Fig. 2 ist
beschrieben werden. Es zeigt ° ,. ^ b Katheter 25 in den kanalförmigen
ößt ^^^1 S?^ ll b
eschrieben werd g ^ b Katheter 25 in den kang
Fig. 1 eine vergrößerte I*"^^.^1 ShIkOr?^! der Nadel eingelegt dargestellt wöbe, einer entfernbar Füliruiigsnadel gemäß der Erfin- ^"'Hkorper 12 entlang dem Längsspalt 22 ge-
5 6
öffnet ist. Das biegsame Katheter ist natürlich in den ordnet sind, so daß diese Abschnitte nicht ineinander-
Hohlkörper 12 der Nadel 10 eingelegt, wenn die Na- greifen.
del in den Körper eingeführt wird. Nachdem die Na- Zwei abgewandelte Ausführungsformen des Erfinde] 10 in die Vene eingestochen ist. wird das Käthe- dungsgegenstandes sind in den Fig. 6 und 7 dargeter eingeführt und die Nadel 10 aus dem Körper 5 stellt. Die in diesen besonderen Ausführungsformen entlang dem Katheter zurückgezogen. Wie in der Be- gezeigte hohle Führungsnadel 30 weisen den Hohlschreibungseinleitung erklärt, traten viele Schwierig- körper 32 auf und sind mit Ausnahme des Handkeiten bei der eingeführten Nadel und dem in Stel- griffs 34 gleich der in den F i g. 1 bis 5 gezeigten lung befindlichen Katheter auf. Führungsnadel 10 ausgebildet.
Gemäß der Erfindung weist der Handgriff 14 zwei 10 Die beiden in F i g. 6 und 7 gezeigten Ausfühin Längsrichtung versetzte, nebeneinanderliegende rungsformen unterscheiden sich in der Form des Flügel 16, 18 auf. wie dies klar aus der Zeichnung Handgriffs 34, der einmal in vollen und einmal in hervorgeht. Jeder der Flügel 16, 18 in den Fig. 1 gestrichelten Linien dargestellt ist. Es wird zunächst bis 5 hat eine im wesentlichen trapezförmige Ge- auf die in vollen Linien gezeigte Ausführungsform stalt, wie dies ohne weiteres aus der Zeichnung er- 15 Bezug genommen, aus der ersichtlich ist, daß der sichtlich ist. Die Flügel 16, 18 bilden einander über- Handgriff 34 rechteckig geformte Flügel 16 und 18 läppende Abschnitte, die einander berühren. Dies ist aufweist, die sich im wesentlichen rechtwinklig vom vorteilhaft, da sie große, relativ breite Griffflächen Hohlkörper 32 forterstrecken. Jeder der Flügel 16 des Handgriffs für das Einführen und die Entfer- und 18 sieht die in Längsrichtung versetzten und einnung der Führungsnadel gegenüber einem Körper- ao ander überlappenden Abschnitte, wie bei der Austeil bilden, führungsform nach Fig. 1 bis 5 vor, um den ge-
Die nebeneinanderliegenden Flügel 16, 18 bilden wünschten Zweck der Erfindung zu erzielen,
auch in Längsrichtung versetzte Abschnitte 16a und Falls erwünscht, können die Flügel 16 und 18
18a, die voneinander um ein Maß getrennt sind, das andere Formen haben, wie dies durch die gestrichelte
ausreicht, um die Trennung der Flügel 16,18 und »5 Linie in den Fig. 6 und 7 angedeutet ist. Es ist ohne
damit die öffnung des Hohlkörpers 12 entlang dem weiteres ersichtlich, daß die gestrichelten Linien in
Trennspalt 22 zu gestatten. Diese Flügelabschnitte den F i g. 6 und 7, wenn sie in Verbindung mit den
16a und 18a können durch die Krankenschwester in vollen Linien gezeigten Flügeln 16 und 18 betrach-
oder die den Patienten behandelnde Person erfaßt tet werden, dreieckige Flügel bilden, die ebenfalls
werden, um die Flügel 16, 18 auseinanderzusprei- 30 einander überlappende und gegeneinander versetzte
zen und den Hohlkörper 12 entlang dem Längs- Abschnitte wie bei den anderen Ausführungsformer
spalt 22 zur Entfernung der Führungsnadel 10 vom aufweisen.
Katheter zu öffnen. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß mil
Da die Führungsnadel 10 vorzugsweise aus dün- der Erfindung eine neuartige und verbesserte, ent-
nem Blechmaterial, wie zuvor erwähnt, hergestellt ist, 35 fernbare Führungsnadel geschaffen ist, die vielseitig
ist es erwünscht, Versteifungsstreben in den Flügeln verwendbar und wirksam durch eine Krankenschwe-
vorzusehen, die im vorliegenden Falle mit 26 und 28 ster oder eine den Patienten behandelnde Person zui
bezeichnet sind. Es ist ersichtlich, daß die Verstei- Anwendung kommen kann, um entweder Flüssigkei-
fungsstreben 26, 28 durch Sicken gebildet sind, die ten dem Körper des Patienten zu entnehmen odei
sich nicht deckend an den Flügeln 16 und 18 ange- 40 in ihn einzuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Entfernbar Führungsnadel zur Einführung eines flexiblen Katheters in einen Körper mit einem einteiligen langgestreckten in Längsrichtung geteilten Hohlkörper zur Aufnahme des Katheters, dessen vorderes Ende als angeschärfie Nadelspitze ausgebildet ist, während das hintere Ende zwei im wesentlichen rechteckige Handgriffe bildende Flügel aufweist, die an den gegenüberliegenden Seiten der Längsteilungslinie angeordnet und vom Hohlkörper fortgebogen sind und die einander überlappende Abschnitte und in Längsrichtung versetzte Abschnitte zur gesonderten Ergreifung aufweisen, wobei der Hohlkörper mit einer sich Ulngserstreckenden diametral der Teilungslinie gegenüberliegend angeordneten Kerblinie versehen ist, die ein Gelenk bildet, um das der Hohlkörper geöffnet werden kann, um den Katheter seitlich zu entfernen, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Abschnitte der Flügel (16,18), entlang denen sie mit dem Hohlkörper (12) verbunden sind, im wesentlichen gleiche Längen haben und einander überlagern und daß zur Bildung der längsversetzten Abschnitte ein Flügel an der nach vorn weisenden Seite schräg abgeschnitten ist, während der andere Flügel an der nach hinten -veiseiv';n Seite schräg abgeschnitten ist und daß j-ider der Flügel eine eingeformte Versteifungsstrebe (26, 28) aufweist, die sich in nicht zueinander deckenden Winkeln erstrecken.
2. Führungsnadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsstreben (26, 28) mit ihren erhabenen Seiten einander zugekehrt sind.
3. Führungsnadel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsstreben sich im wesentlichen rechtwinklig zum Hohlkörper (12) erstrecken, jedoch in Längsrichtung versetzt zueinander sind.
DE19702012156 1969-04-10 1970-03-14 Entfernbare Führungsnadel zur Einführung eines flexiblen Katheters in einen Körper Pending DE2012156B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US81497769A 1969-04-10 1969-04-10

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2012156A1 DE2012156A1 (de) 1970-10-15
DE2012156B2 true DE2012156B2 (de) 1972-04-20

Family

ID=25216515

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702012156 Pending DE2012156B2 (de) 1969-04-10 1970-03-14 Entfernbare Führungsnadel zur Einführung eines flexiblen Katheters in einen Körper

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3592193A (de)
CH (1) CH510443A (de)
DE (1) DE2012156B2 (de)
FR (1) FR2043125A5 (de)
GB (1) GB1294014A (de)
ZA (1) ZA701625B (de)

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2256748A1 (de) * 1972-11-18 1974-06-06 Transcodan Kanuele zum einfuehren eines flexiblen katheters
US4377165A (en) * 1981-06-08 1983-03-22 Luther Medical Products, Inc. Cannula needle for catheter
US4743265A (en) * 1986-04-23 1988-05-10 Dij Catheter Corp Articulated catheter placement device
GB2214816A (en) * 1988-02-15 1989-09-13 Michael Frank Smith Catheter grip
US5179963A (en) * 1991-10-11 1993-01-19 Berger J Lee Percutaneous carpal tunnel plasty method
CA2131972C (en) * 1993-09-14 2007-12-11 J. Lee Berger Grooved catheter director apparatus
US20100100114A1 (en) * 2008-10-20 2010-04-22 Berger J Lee Inflatable tissue elevator and expander
US8216185B2 (en) * 2008-10-20 2012-07-10 Berger J Lee Cannulated apertured grooved director
US8231582B2 (en) * 2008-12-11 2012-07-31 Bard Access Systems, Inc. Device for removing a Huber needle from a patient
US10219826B2 (en) 2010-07-14 2019-03-05 Seg-Way Orthopaedics, Inc. Method and apparatus for endoscopic ligament release
US9788938B2 (en) * 2011-10-05 2017-10-17 The Regents Of The University Of Colorado, A Body Corporate Intraocular manipulator and related methods
US10245062B2 (en) 2013-11-27 2019-04-02 Segway Orthopaedics, Inc. Surgical guide
US9592071B2 (en) 2014-10-27 2017-03-14 J. Lee Berger Grooved director with instrument guide

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3327709A (en) * 1962-07-19 1967-06-27 Becton Dickinson Co Transfusion and blood storage set
US3359978A (en) * 1964-10-26 1967-12-26 Jr Raymond M Smith Guide needle for flexible catheters
ES2052961T3 (es) * 1988-03-08 1994-07-16 Ciba Geigy Ag Compuestos de fosfonio con actividad biocida.

Also Published As

Publication number Publication date
ZA701625B (en) 1971-10-27
GB1294014A (en) 1972-10-25
CH510443A (fr) 1971-07-31
DE2012156A1 (de) 1970-10-15
US3592193A (en) 1971-07-13
FR2043125A5 (de) 1971-02-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2121699C3 (de) Injektionsnadel aus Metall mit Kupplungsteil
DE69008240T2 (de) Vorrichtung zum Einführen eines Katheters.
DE69226684T2 (de) Verriegelungsdilatator für ablösbare Einführungshülse
DE2238722C3 (de) Katheter
DE69922253T2 (de) Kathetereinführvorrichtung mit einstückiger klemme für eine teilbare hüllenanordnung
DE69623836T2 (de) Kontrollvorwärts Einführungsnadel und Katheteranordnung
DE69009834T2 (de) Katheter mit Nadelschutzhülse.
DE69013532T2 (de) Aus einem abgestuften Dilator und einer Hülle bestehende Einheit und Verfahren zu deren Herstellung.
DE69634097T2 (de) Einfürungsvorrichtung
DE60113309T2 (de) Antistechvorrichtung zur sicheren Handhabung einer Injektionsnadel
DE1929050A1 (de) Kathetergeraet
DE2106248A1 (de)
DE2941333A1 (de) Geraet zur intravenoesen katheterisierung
DE2233007A1 (de) Setznadel
DE3525987A1 (de) Vermeidung der nadelretraktion in intravasculaeren vorrichtungen
DE2434618A1 (de) Infiltrationssichere nadel fuer intravenoese anwendung
DE2745899B2 (de) Verbindungsstück zwischen einer Blut-führenden Röhre und einem Verbindungsabschnitt einer externen arteriovenösen Zweigleitung oder einer Fistel
DE2715198A1 (de) Zur einfuehrung eines gefaesskatheters in die blutbahn geeignete teilbare kanuele
DE69100973T2 (de) Wegwerf-einmalverwendbare Infusionsvorrichtung mit Kappe für die Nadel nach Verwendung.
DE2012156B2 (de) Entfernbare Führungsnadel zur Einführung eines flexiblen Katheters in einen Körper
DE202016008681U1 (de) Port-Nadel
DE1566588B1 (de) Vorrichtung zum Einfuehren eines Katheters
DE2021234C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer von einem biegsamen Katheter entfernbaren Führungsnadel
DE602004013450T2 (de) Greifglied für biomezidinische Nadel
DE2933687A1 (de) Anordnung zum einlegen von kathetern, mit einer einrichtung zum axialen und winkelmaessigen ausrichten