AT98398B - Verfahren zur Konservierung von Trockenmilch. - Google Patents

Verfahren zur Konservierung von Trockenmilch.

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  Verfahren zur Konservierung von Trockenmilch. 



   Gemäss dem Stammpatent wird Trockenmilch dadurch konserviert, dass man die Berührung derselben mit freiem Sauerstoff verhindert, indem man die Trockenmilch in gasdichte Gefässe einbringt und die in den Gefässen enthaltene atmosphärische Luft durch Sauerstoffreie Gase verdrängt. 



   Der Erfindung gemäss wird dieses Verfahren dahin abgeändert, dass man den Sauerstoff der in den gasdichten Gefässen vorhandenen atmosphärischen Luft durch hiezu geeignete, in   gasdurchlässige Hüllen   eingeschlossene feste Stoffe absorbieren lässt und gleichzeitig durch Wasserdampf absorbierende Mittel (ebenfalls in   gasdurchlässiger Umhüllung) dafür sorgt,   dass die gebildete Atmosphäre inerter Gase vollkommen trocken bleibt.

   Im Patent Nr. 19315 (Baker) ist ein Verfahren beschrieben, um aus Luft eine sauerstoffarme Atmosphäre zu schaffen, die jedoch schon infolge ihres Feuchtigkeitsgehaltes zur   Kon-   servierung von Trockenmilch nicht geeignet ist ; auch nach dem Verfahren gemäss dem schweizer Patent Nr. 68316 wird keine dauernd   haltbare Trockenmilch   erhalten, wie nach dem Stammpatent und vorliegendem Zusatzpatent, da nach diesem Verfahren nicht das Nachtrocknen der Trockenmilch bei gelinder Wärme vor ihrem Einbringen in die Büchsen ausgeübt wird. Die zur Absorption des Sauerstoffes wirksamen Stoffe sind Gemische, welche entweder feucht sind, oder Kristallwasser enthalten. Gute Ergebnisse wurden mit nachstehenden Gemischen erzielt. 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> 



  I. <SEP> Pyrogallussäure <SEP> ........................... <SEP> 1 <SEP> Gewichtsteil
<tb> Kristallisierte <SEP> Soda <SEP> ............... <SEP> 1
<tb> Kalkhydrat <SEP> .......................... <SEP> l
<tb> 11. <SEP> Tannin <SEP> ............................. <SEP> 1
<tb> Soda <SEP> 9
<tb> Kalkhydrat........................ <SEP> l
<tb> III. <SEP> Eisenvitriol <SEP> 2
<tb> Kalkhydrat........................ <SEP> 3
<tb> 
 
Die Bestandteile des gewählten Gemisches werden abgewogen, gepulvert, innig vermengt und in gasdurchlässige Umhüllungen z. B. aus Papier oder Holz gefüllt, welche man in die   Trockenmilch-Ver-   wahrungsgefässe einlegt, um hierauf diese dicht zu verschliessen.

   Ausser dem   Sauerstoffabsorptionsmittel   bringt man auch noch ein Wasserdampfabsorptionsmittel, wie gebrannten Kalk oder   Ohlorkalzium.   in besonderer Umhüllung in das   Trockenmilehverwahrungsgefäss   ein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Abänderung des Verfahrens nach Stammpatent Nr. 85021 durch Einbringen der nachgetrockneten Trockenmilch in die mit inerten Gasen gefüllten Gefässe, dadurch gekennzeichnet, dass man in die lufthältigen Trockenmilch-Verwahrungsgefässe Sauerstoff und Wasserdampf absorbierende Stoffe einbringt, zum Zwecke, derart eine dauernd trockene Atmosphäre inerter Gase zu erzielen. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Sauerstoff als auch die Wasserdampf absorbierenden Stoffe in besonderen gasdurchlässigen Umhüllungen eingeschlossen sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT98398D 1915-11-05 1916-04-04 Verfahren zur Konservierung von Trockenmilch. AT98398B (de)

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