AT109722B - Bleiakkumulator. - Google Patents

Bleiakkumulator.

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AT109722B
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AT
Austria
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sulfuric acid
acid
collector
lead accumulator
liquid
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Inventor
Fritz Dr Aletter
Ludwig Dr Strasser
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Fritz Dr Aletter
Ludwig Dr Strasser
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  Bleiakkummulator. 
 EMI1.1 
   vorzugsweise künstlicher   oder natürlicher Kieselsäure, besteht. Bisher wurden die von den Elektroden-   platten frei gelassenen Räume des Sammlergefässes mit dem trockenen aufsaugenden Stoff gefüllt und ) dieser dann mit Schwefelsäure der für Sammler üblichen Dichte (1'2-1'3) getränkt, bis er vollkommen   durchfeuchtet ist. Diese Herstellungsweise macht den Versand der Sammler nebst Elektrolyten sehr umständlich und kostspielig.

   Sollen nämlich die mit dem breiförmigen Elektrolyten gefüllten   Sammler   verschickt werden, so müssen sie   vollkommen flüssigkeitsdieht verschlossen   sein, und es besteht trotzdem die Gefahr, dass infolge eintretender Undichtigkeit andere Waren des Transportes durch die sich aus 
 EMI1.2 
 
Elemente bei längerem Lagern ihre ursprüngliche Ladung. Um dies zu vermeiden, hat man den mit dem trockenen Aufsaugestoff allein gefüllten Sammler versandt und erst am Bestimmungsort die verdünnte
Säure zugefügt. Dies bedingt aber, wenn am Bestimmungsort keine Säure der nötigen Reinheit vorhanden ist, das Mitschicken der Säure in konzentrierter oder verdünnter Form, was durch die Post überhaupt nicht, durch die Bahn nur mit   Feuerzügen   und in ganz besonderer kostspieliger Verpackung möglich ist. 



   Besonders umständlich und kostspielig ist der Versand nach   überseeischen   Ländern. 



   Diese Übelstände werden durch den Gegenstand der Erfindung vermieden. Nach derselben wird zur Füllung zuerst ein Gemisch des aufsaugenden Stoffes mit der für den Betrieb des Sammlers nötigen
Menge konzentrierter Schwefelsäure verwandt, welches eine vollkommen trockene, pulverige,   körnige   oder krümelige Masse darstellt, die ohne jede Gefahr. und ohne Schwierigkeit versandt werden kann. 



   Wenn der Versand dieser Masse in besonderen Behältern erfolgt, werden am Bestimmungsort die mit den Platten   versehenen Sammlergefässe   mit ihr gefüllt, und es wird vor der   Inverwendungsnahme   der
Sammler so viel destilliertes Wasser zugegossen, bis der Elektrolyt breiförmig wird und gleichzeitig eine verdünnte Säure von der vorgeschriebenen Dichte enthält. Bei dem Versand der Masse innerhalb des mit den Platten versehenen Elementgefässes braucht am Bestimmungsort vor der Inverwendungnahme des Sammler nur destilliertes Wasser in vorstehender Weise zugefügt zu werden.

   Das trockene Gemisch von Aufsaugestoff mit konzentrierter Schwefelsäure veranlasst keine Selbstentladung des mit ihm gefüllten
Elementes, wenn dessen Platten vor dem Einbau geladen und unter Luftabschluss getrocknet waren. 
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 in ein mit Elektrodenplatten versehenes Elementgefäss eingefüllt, dessen freier Raum in diesem Zustande   l !   beträgt. Hierauf werden allmählich 470   cm3   destilliertes Wasser zugefügt. Hiedurch entsteht im
Gefäss ein dicker Brei aus 830 cm3 Schwefelsäure vom spezifischen Gewicht 1-24 und 400   g   Silikagel. 



   Statt der ganz konzentrierten Säure kann man zur Herstellung der   säurehaitigen   trockenen Masse   natürlich   auch Säure geringerer Konzentration verwenden, deren Dichte aber immerhin so hoch sein muss, dass der Säuregehalt der von dem porösen Stoff vor Eintritt   merkbarer Feuchtigkeit aufgesogenen   Menge zum Betrieb des Sammlers hinreicht. 



   Bekanntlich entsteht beim Vermischen flüssiger konzentrierter Schwefelsäure mit Wasser so viel Wärme, dass die Vermischung durch Eingiessen der Säure in Wasser langsam und vorsichtig vorgenommen werden muss, insbesondere um das Springen gläserner   Mischgefäss   zu vermeiden. Versuche haben nun ergeben, dass beim Vermischen der von einem porösen Stoff aufgesaugten konzentrierten Säure mit Wasser, auch wenn das Wasser auf sie gegossen wird, keine solche Gefahr besteht, indem sieh ein solches Gemisch nur schwach erwärmt. Ferner hat die aufgesogene konzentrierte Schwefelsäure nur geringe   Atzwirkung   und ist daher das Arbeiten mit ihr vollkommen ungefährlich. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Bleiakkumulator mit breiförmigem, aus einem Gemisch von verdünnter Schwefelsäure und flüssig :- keitsaufsaugendem Stoff, insbesondere poröser Kieselsäure, bestehenden Elektrolyt, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregermasse aus einem trockenen Gemisch des flüssigkeitsaufsaugenden Stoffes und konzentrierter Schwefelsäure besteht, deren Verdünnung mit Wasser erst vor der Inverwendungnahme des Sammlers erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT109722D 1926-01-16 1926-12-29 Bleiakkumulator. AT109722B (de)

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