AT97905B - Drehrohrofen zur Entgasung von Kohle. - Google Patents

Drehrohrofen zur Entgasung von Kohle.

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Niels Dr Young
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  Drehrohrofen zur Entgasung von Kohle. 



   Bei dem im Drehrohrofen   durchgeführten   Verfahren zur Entgasung von Kohle tritt bei solchen
Kohlengattungen, die zum Zusammenbacken neigen und teilweise fest an der Rohrwand anhaften, der Übelstand auf, dass manchmal der Drehrohrofen sich vollständig verstopft. Um diesen Übelstand zu vermeiden, wird in den Ofen eine Kratz-und Schabevorrichtung eingebaut, die das Anhaften der Kohle an der Ofenwand verhindert. Diese Vorrichtung besteht aus einer in der Ofenachse verlaufenden Stange, an der eine Anzahl von messerartigen Schaber angebracht ist. Beim Drehen der Trommel wird durch diese Schaber das durch den Ofen wandernde erhitzte Kohlenmaterial zerrissen und damit am Zusammenbacken und am Festkleben an der Wandung des Ofens verhindert. Die Schaber streichen ständig an der
Innenwand der Trommel und halten diese stets sauber. 



   Man hat schon vorgeschlagen, eine an beiden Enden befestigte Kette in einen Drehrohrofen hineinzulegen. Das hat aber den Nachteil, dass die Kette sich sehr bald mit Koks und Kohle verschmiert und versetzt und eine Art Kohlenwalze bildet mit der Kette als Kern, die fast den halben Durchmesser des
Ofens einnimmt und den Weg für neu aufgegebene Kohle versperrt. Ein richtiges Abschaben der Wände kann durch eine derartige Kette nicht eintreten, vielmehr walzt die Kette samt den sieh an ihr ansetzenden Kohlenteilen die Inkrustationen an der Innenwandung der Trommelwandung fest, wodurch nach kurzer Zeit der ganze weitere Betrieb unmöglich wird. Alle diese Nachteile werden vermieden, wenn eine richtige Schabevorrichtung benutzt wird, die ständig die Innenwandung von etwaigen Ansätzen reinigt. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung einer derartigen Einrichtung dargestellt, u. zw. ist Fig. 1 eine Ansicht des Drehrohrofens mit teilweisem Schnitt und Fig. 2 ein Querschnitt. 



   In dem Drehrohrofen a ist eine   Stange b, zweckmässig eine Vierkantstange,   in der Achse des Ofens angeordnet, die in bestimmten Abständen mit den Schaber c versehen ist, welche bis an die Ofenwandung reichen. Die Stange b ist aussen und im Innern des Ofens in irgendeiner Weise gelagert und kann durch den Antrieb d sowohl hin und her bewegt, als auch gedreht werden. Je nach den Umständen des Betriebes kann man der Schabevorrichtung eine oder beide der genannten Bewegungen erteilen, unter Umständen auch absatzweise, wodurch ein Zerstückeln der Kohle im Innern der Trommel erreicht und ein Anhaften an der Ofenwand vermieden wird. Man kann gegebenenfalls auch die Anordnung so treffen, dass diese gelegentlich Drehbewegung der Schabevorrichtung von Hand aus erfolgt.

   Für   gewöhnlich   steht die Vorrichtung still und nur die Trommel dreht sich um sie herum, wodurch schon eine Zerkleinerung des Materials und eine Verhinderung des Anhaftens bewirkt wird. Nur wenn gelegentlich eine Verstopfung eintreten oder auch nur drohen sollte, kann der Schabevorrichtung die Dreh-bzw. Längsbewegung erteilt werden. Man kann die einzelnen Messer auch in einem Schneckengang anordnen, so dass sie gleichzeitig fördernd auf das durch die Trommel gehende Material einwirken. Die Messer können auch   rechenförmig   oder in sonstiger Weise ausgebildet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Drehrohrofen zur Entgasung von Kohle mit einer im Drehrohr unabhängig von der Bewegung desselben angebrachten Schabevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus einer in der Ofen- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2
AT97905D 1920-06-07 1920-12-15 Drehrohrofen zur Entgasung von Kohle. AT97905B (de)

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