AT97899B - Ausstoßvorrichtung für besonders bei niedriger Temperatur arbeitende Verkokungsöfen. - Google Patents

Ausstoßvorrichtung für besonders bei niedriger Temperatur arbeitende Verkokungsöfen.

Info

Publication number
AT97899B
AT97899B AT97899DA AT97899B AT 97899 B AT97899 B AT 97899B AT 97899D A AT97899D A AT 97899DA AT 97899 B AT97899 B AT 97899B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ejector
low temperatures
coking ovens
operate particularly
shaft
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Crocker Bussey
Original Assignee
Charles Crocker Bussey
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Charles Crocker Bussey filed Critical Charles Crocker Bussey
Application granted granted Critical
Publication of AT97899B publication Critical patent/AT97899B/de

Links

Landscapes

  • Coke Industry (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ausstossvorrichtung für besonders bei niedriger Temperatur arbeitende   Verkokungsöfen.   



   Die Erfindung betrifft eine Ausstossvorrichtung für insbesondere bei niedrigen Temperaturen arbeitende Verkokungsöfen u. dgl. Mit Hilfe der vorliegenden Ausstossvorrichtung ist es   möglich,   nicht nur eine kontinuierliche und gleichmässige Bewegung des Materials zu erzielen, sondern auch eine gleich- 
 EMI1.1 
 ebene des Ausstosses zu erhalten. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 ein senkrechter Schnitt nach der 
 EMI1.2 
 der   Rohrleitungen 44, 4fí KühlwaBser zugeführt   wird. Die Stange 42 ist zwischen den die zu verkokende Masse tragenden, auf   Trägern 25 liegenden   Roststäben 26 und dem unteren offenen Ende des Verkokungsschachtes hin-und herbeweglich angeordnet. Die Enden der Stange 42 treten durch Öffnungen 46 des Sockels 20 nach aussen. Die vorstehenden Enden des Ausstossers ruhen auf Schlitten 47, welche sich in Führungen   48   auf der äusseren   Soekelwandung   20 durch Drehen der Stellschrauben 49 hin-und herbewegen.

   Zum Antriebe dieser Stellschrauben kann irgendein Kraftmittel Verwendung finden. Beispielsweise erfolgt der Antrieb durch einen Motor   50,   der eine Welle 51 dreht, die mittels eines Schnecken- 
 EMI1.3 
 Antriebs Verwendung finden. Mittels dieses Rades können die Stellschrauben 49 auch von Hand aus betätigt werden. 



   Die Arbeitsweise der   Ausstossvorrichtung   ist folgende : Die Stange 42 bewegt sich über die Enden der Roststäbe hinaus, so dass dadurch das verkokte Material, welches direkt auf den Roststäben aufliegt und von der Stange bestrichen wird, durch die Öffnungen 27 in den Trichter 28 fällt. Der Trichter besitzt schräge Wände   55,   welche in eine Mittelöffnung 29 enden. Unter dieser Öffnung befindet sich eine Kammer   30   zur vorübergehenden Aufnahme des verkokten Materials. Das Öffnen und Schliessen dieser Kammer wird durch einen oberen und einen unteren Schieber   31,   32 geregelt, welche durch einen Zahnstangenantrieb 33, 34 verschoben werden. 



   An dem unteren Ende des Schachtes 21 1 kann ein Kanal 54 vorgesehen sein, welcher die Verbrennungsfläche, auf der die   grösste Hitze herrscht, umschliesst   und zur Aufnahme von Kühlwasser dient. Die Hin-und Herbewegung des Ausstossers 42 und der die verkokte Masse abführenden Schieber 31, 32 kann den Anforderungen entsprechend zeitlich geregelt werden. Auf diese Weise erfolgt die Beseitigung der Koksrückstände aus dem unteren Teil des Schachtes, der mit Kohle unter Luftabschluss absatzweise beschickt wird. 



   Nach der Erfindung soll eine höchste   Destillationstemperatur   aufrecht erhalten werden, die tiefer ist als die Zersetztemperatur der öligen Destillationsprodukte. Die   Höhe   der Temperatur ist von der Luftzufuhr abhängig. Die Luft dringt durch die Öffnungen 46 im Sockel ein u. zw. infolge des Absaugens der Gase aus dem oberen Teil des Schachtes, an welchem ein Absaugrohr angeschlossen ist. Sind die Öffnungen 46 für die Luftzufuhr nicht genügend gross, so können besondere Öffnungen in den schrägen 
 EMI1.4 
 in ihrer Grösse verändert werden können. Die   Höchsttemperatur   wird erzielt und aufrecht erhalten in der Ebene am untersten Schachtende. An dieser Stelle ist die Destillation vollständig erfolgt und sind 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die flüchtigen Bestandteile aus der Kohle ausgesehieden.

   Das Auftreten der   flüchtigen   Gase und Dämpfe beginnt an dem oberen Ende des Schachtes, wo die Temperatur und der Druck ziemlieh niedrig sind. und setzt   Sich   unter stetig zunehmender Hitze und zunehmendem Druck fort. Die zunehmende Hitze wird bei dem allmählichen Niedersinken des Materials im Schacht erzielt, welches sich allmählich der Zone, in welcher de grösste Hitze herrscht, nähert und dann durch diese hindurchtritt. Bei der Bewegung nach abwärts kommt die Kohlenmasse mit dem aufsteigenden Gas und den Verbrennungsprodukten in Berührung. 



   Durch die auf diese Weise konstantgehaltene niedrige Temperatur werden nicht nur die Kon-   struktions-, Betriebs-und Reparaturkosten verringert,   sondern es wird auch ein Zersetzen der öligen Destillationsprodukte vermieden. An Stelle des weniger wertvollen gewöhnlichen Teers wird Ammoniak und Urteer erzeugt, welcher einen höheren Gehalt an flüchtigen Bestandteilen aufweist. 



   Das mit der vorliegenden Einrichtung erhaltene Koksprodukt ist von sehr guter Qualität. Der untere Teil der Brennstoffsäule ist dem Druck des auf ihm ruhenden Gewichtes der Kohlenmasse aus- 
 EMI2.1 
 stossvorrichtung erzielt. Diese   Drücke wirken   auf die Kohle, wenn sie sich im untersten   Schachtel in   Zustand des Backens befindet, so dass ein dichtes, sehr widerstandsfähiges Koksprodukt erzeugt wird. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ausstossvorlichtung für besonders bei niedriger Temperatur arbeitende Verkokungsöfen mit unterhalb des unteren offenen Sehachtendes vorgesehenem Tragrost für den Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem unteren Schachtende und dem Tragrost eine wassergekühlte. über EMI2.3
AT97899D 1920-08-23 1920-08-23 Ausstoßvorrichtung für besonders bei niedriger Temperatur arbeitende Verkokungsöfen. AT97899B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT97899T 1920-08-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT97899B true AT97899B (de) 1924-09-25

Family

ID=3617297

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT97899D AT97899B (de) 1920-08-23 1920-08-23 Ausstoßvorrichtung für besonders bei niedriger Temperatur arbeitende Verkokungsöfen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT97899B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE847945C (de) Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von brennbarem Gas aus Kohlenwasserstoffoel
EP0329820B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Abfallmaterial
AT97899B (de) Ausstoßvorrichtung für besonders bei niedriger Temperatur arbeitende Verkokungsöfen.
DE326227C (de) Liegende Retorte zur fortlaufenden Destillation von Kohle, Holz, Torf o. dgl. bei gewoehnlichem Druck, UEberdruck oder Vakuum
DE2637564A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum behandeln von fliessfaehigem gut
AT83996B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Generatorgas unter Gewinnung von Ölen aus festen Brennstoffen.
DE18354C (de) Heifsluft-Dampfmaschine
EP0001856B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Erzeugung von Generator- und Wassergas
DE15987C (de) Apparat zur Bereitung von Coaks, Holzkohle etc. unter gleichzeitiger Gewinnung der Destillationsprodukte
DE289249C (de)
DE247449C (de)
DE460748C (de) Verfahren zur Beschickung von Ringkammeroefen
DE666387C (de) Verfahren zum trockenen Destillieren organischer Stoffe
AT125684B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Spalten von Kohlenwasserstoffölen.
DE176232C (de)
DE16134C (de) Neuerungen an Entgasungsr{umen mit continuirlichemBetriebe und deren Anordnug f}r Destillations- od er Sublimationsapparate, Koks¦fen mit oder ohne Gewinnung von Theer, Ammoniak etc., Generatoren u.s.w.
DE442653C (de) Verfahren zum Beschicken von Retorten oder Ofenkammern
DE667751C (de) Verfahren zur Gewinnung von Magnesium
DE219247C (de)
US1211805A (en) Process of and apparatus for smelting ores.
DE459593C (de) Verfahren zum vollstaendigen Vergasen von Kohle
DE277152C (de)
AT89933B (de) Verfahren zur Destillation und Fraktionierung von Kohlenwasserstoffen.
DE373571C (de) Verfahren und Anlage zur Herstellung von Zement aus minderwertigem kohlenstoffhaltigen Rohgut, wie bituminoesem Schiefer
DE535845C (de) Verfahren zum Verschwelen bituminoeser Brennstoffe