AT97688B - Photographisches Reproduktionsverfahren. - Google Patents
Photographisches Reproduktionsverfahren.Info
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- Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Pliotographisches Reproduktionsverfahren.
EMI1.1
EMI1.2
Schweinfurtegrün.
Diese Lösung wird wie folgt verwendet : Man setzt sieh das jeweilige Tagesquantum an. u. zw. so. dass man in einer Flasche von etwa 100-250 cm3 Intalt. 2-10 g pulverisiertes Ammoniumbichromat mit der nötigen Menge Harzlösung 1-5 Minuten schüttelt. Man lässt absetzen und filtriert durch einen Wattebausch.
Zur Herstellung einer Kopie auf Zink zum Zwecke einer Hochätzung verfährt man wie folgt :
Die gut geschliffene Zinkplatte wird in folgendem Bade angerauht :
1000 cm3 Wasser,
10 cm3 Salpetersäure,
100 CM Alaun und mit Wasser gut abgespült, über dem Feuer getrocknet und leicht erwärmt.
EMI1.3
unter einem Strich oder Rasternegativ. Die Kopierzeit ist die gleiche wie beim Chromleimverfal@en bei direktem Sonnenlicht zirka 3-5 Minuten.
<Desc/Clms Page number 2>
Man entwickelt in einer 1-1#5%igen Ätzkalilösung so lange, bis sich die vom Lichte nicht getroffenen Stellen herausgelöst haben. Dann spült man die Platte gut mit Wasser ab, trocknet mit einem Hirschleder und erwärmt leicht. Die so erhaltene Kopie kann sofort in ziemlich hochprozentiger S ; inre geätzt werden.
Beispiel 2 :
EMI2.1
frei von wachsartigen Stoffen ist. Diese Lösung lässt man mehrere Tage stehen, bis die Lösung hazy ist und filtriert durch Papier, fügt 3-10 g Schweinfurtergrün zu. Im übrigen verfäh@t man wie im
Beispiel 1. Die Kopierzeit ist bedeutend kurzer, als unter Beispiel 1, sie beträgt etwa die Hälfte.
Man entwickelt in einer 2-45igen Ätzkalilösung. Man lässt die Platte so lange im Bade, bis das Bild leicht zum Vorschein kommt und entfernt hierauf mit einem Wattebausch die vom Lichte nicht getroffenen Stellen, spült die Platte gut ab und erwälmt leicht.
Es wurde weiterhin gefunden, dass die Entwicklung statt mit Alkalien oder alkalisch reagierenden
Substanzen auch mit Alkohol, wie z. B. Aceton, Benzol oder anderen organischen Lösungsmitteln. oder
Gemischen derselben unter sich, oder mit Alkalien oder alkalisch reagierenden Substanzen vorgenommen werden kann, wenn man genügend lange belichtet.
Beispiel 3 :
Es wird die unter 1 besprochene Harzlösung verwendet. Man kopiert jedoch 3-4mal so lange und entwickelt wie folgt : 1 Teil Glyzerin, 1 Teil Alkohol werden zusammengemischt und das erforderliche
Quantum Entwickler wird auf die Platte gegossen und mit einem Wattebausch oder einer Pliischbiilste so lange entwickelt, bis sich die vom Lichte nicht getroffenen Stellen herausgelöst haben. man spielt dann die Platte gut ab und trocknet.
Ferner wurde festgestellt, dass die Lichtempfindlichkeit der sensibilierten Harzschichten dadurch erhöht werden kann, dass man den Rarzlösungen Schwefelkohlenstoff, Xanthogenate, Thiohanstoffe mit oder ohne Zusatz von Schwefel einverleibt. Es ist zwar schon bekannt, dass man die Liehtempfind- lichkeit von sylischem Asphalt durch derartige Schwefelkohlenstoff-, Schwefelzusätze erhöhen kann.
Es war jedoch nicht vorauszusehen, dass bei den ganz anders gearteten Harzen die gleiche Wirkung eintreten würde.
Beispiel 4 :
Der unter Beispiel 1 besprochenen Harzlösung fügt man 15% Schwefelkohlenstoff zu und ver- wendet die Lösung wie unter 1 und 3.
Bei dem Verfahren nach Beispiel 1 und 2 mit Ätzkali erhöht sich die Lichtempfindliehkeit um
10-20%.
Bei dem Verfahren nach Beispiel 3 entspricht die Belichtungsdauer derjenigen von Beispiel 1.
Schliesslich kann die Lichtempfindlichkeit auch durch Zusatz geringer Mengen von alkohol- lösliehen Eiweissspaltungsprodukten, z. B. Protalbin oder Lysalbin u. dgl. erhöht werden.
EMI2.2
<Desc/Clms Page number 3>
In der österreichischen Patentschrift Nr. 91513 ist die Verwendung einer Verbindung von Harz (Naturharz) mit Ammoniak zur Herstellung der lichtempfindlichen Schicht geschützt. Beidem vorliegenden Verfahren wird bei der Verwendung von Natnrharz dasselbe als solches unverändert benutzt. Die mit einer ammoniakalischen Schellacklösung nach Patent Nr. 91513 hergestellte lichtempfindliche Schicht, kann nicht mit Alkalien entwickelt werden, während die Entwicklung mit Alkalien wegen ihrer Billigkeit besonders wichtig ist. Die nach dem Patente Nr. 91513 entwickelte Schicht wird bei der Einwirkung von Säure weich und löst sich auch bei geringer mechanischer Einwirkung, wie Kratzen der Fingernagel, Ausbürsten der Schicht, ab. Das Ätzen muss ausserordentlich vorsichtig ausgeführt werden und ist dadurch schwierig.
Diese Übelstände fehlen bei dem vorliegenden Verfahren.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Photographisches Reproduktionsverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtempfindliche Schicht mit der alkoholischen Lösung eines in Alkalien löslichen Harzes ohne Zusatz von freiem Ammoniak, zum Beispiel durch Behandlung mit Chromaten hergestellt wird, und nach der Belichtung mit schwachen Alkalien oder alkalisch reagierenden Stoffen entwickelt wird.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Alkohol lösliche Kunstharze verwendet werden.3. Ausführungsform des Verfahrens nash Anspmch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Belichtung so lange fortgesetzt wird, bis die vom Lichte getroffenen Stellen auch in Alkohol oder anderen organischen Lösungsmitteln, in Gegenwart alkalisch reagierender Stoffe unlöslich geworden sind, worauf die Entwicklung durch eines dieser Lösungsmittel oder durch Gemische mehrerer derselben mit oder ohne Zusatz von Alkalien oder alkalisch reagierenden Substanzen erfolgt.4. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Lichtempfindlichkeit durch Zusatz von reinem oder schwefelhaltigem Schwefelkohlenstoff erhöht.
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