AT96897B - Schaltungseinrichtung für Elektronenröhren. - Google Patents

Schaltungseinrichtung für Elektronenröhren.

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Eduard Schrack
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  Schaltungseinrichtung   flir     Elektronenröhren.   



   Bekanntlich kann man die Änderung der Heizstromstärke einer Glühkathodenröhre durch die Änderung des Sättigungsemissionsstromes mit ausserordentlicher Empfindlichkeit nachweisen. Diese Methode wird unter andern auch zur Kontrolle der Glühfadentemperatur während des   Pumpverfahrens   verwendet, und ist von Scott-Taggart (Brit. Patent Nr. 168394) als   Wechselstrommess- und   Nachweiseeinrichtung durchgebildet worden. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verbesserung und Anwendung dieses bekannten   Prinzipes   für praktische Schaltungen der Hochfrequenztechnik. 



   Zur empfindlichen Anzeige schwacher   Wechselströme   können die Anordnungen der Fig. 1 und 2 dienen. Sie vermeiden einen wesentlichen Nachteil, der den bisher bekannt gewordenen, auf dem Prinzip   der Heizungsbeeinflussung   basierenden Schaltungen anhaftete. Das Anzeigemittel y ist bei diesen bekannten Schaltungen auch im Ruhezustand   stromdurchflossen.   Benutzt man ein Gleichstromgalvanometer, so bedingt dies eine geringe Empfindlichkeit, verwendet man eine Magnetrelais, so wird die Sicherheit des Ansprechens dadurch wesentlich herabgesetzt. Zur Behebung dieses Übelstandes wird erfindungsgemäss das Anzeigemittel zwischen zwei Punkte geschaltet, die im Ruhezustand keine Potentialdifferenz gegeneinander haben.

   In dem Beispiel von Fig. 1 ist dies dadurch erreicht, dass y in der einen Diagonale eines Widerstandsviereckes liegt, das aus dem Ventilrohr r und den Widerständen   W2, W3, W4   besteht, während die zweite Diagonale von der Anodenbatterie c gebildet wird. Die Abgleichung kann so geschehen, 
 EMI1.1 
 Das erläuterte Prinzip ist vieler Abänderungen fähig. So kann z. B. an Stelle des Spannungs- abfalles der Batterie v über   diewiderstände w"w, eine Mittelabzweigung   treten, wie in Fig. 2 dargestellt. 



   Auch hier verbindet das Anzeigemittel y zwei Punkte, die durch Abgleichung des Widerstandes w für den Fall der Stromlosigkeit der zu kontrollierenden Wechselstromquelle z auf gleiches Potential gebracht wurden. Jede den Klemmen von z aufgedrückte E. M. K. bewirkt jedoch einen (durch Einstellung von   101   regulierbare) Zusatzstrom über den Heizfaden, ändert dessen Temperatur und damit die Abgleichung des Widerstandes der Röhre r gegen den Widerstandswert von   10   ; y, spricht somit an. Dabei hängt es von der thermischen Trägheit des Glühfadens ab, ob y alle Schwankungen von z mitmacht, was im all- gemeinen nur bei nieder-und mittelfrequenter Beeinflussung zutreffen wird.

   Ist dagegen die Wechsel- zahl von z sehr gross gegen die Abkühlungsdauer, so wird infolge der durch z hervorgerufenen Änderung der Effektivstromstärke des Heizfadens in y ein Gleichstrom auftreten. Die ganze Anordnung ist ver- gleichbar mit einem vorgeheizten Bolometer, bei dem die Fadentemperatur jedoch nicht durch den Faden- widerstand kontrolliert wird, sondern durch den inneren Rohrwiderstand. 



   Durch die beschriebenen Anordnungen kann der Ruhestrom auf jeden beliebigen Wert gebracht werden. Dies ist für die praktische Benutzbarkeit der Erfindung für Relaiszwecke entscheidend und stellt somit einen Vorteil dar, der über die blosse Zusammenlegung der Vorteile der bisher bekannten direkten
Methode mit denen einer Nullstromschaltung weit hinausgeht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schaltungseinrichtung für Elektronenröhren mit Glühkathode zur Kontrolle elektrischer Grössen beliebiger Art, wobei der Heizstrom der Glühkathode durch die zu kontrollierend'n Gröss n beeinflusst wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung durch eine Brücken- oder Kompensations- schaltung im Ruhezustand stromlos erhalten wird. EMI2.1
AT96897D 1922-07-12 1922-07-12 Schaltungseinrichtung für Elektronenröhren. AT96897B (de)

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