AT96706B - Mehrsystemige Rundränderwirkmaschine mit Nadelzylinder und Nadelscheibe. - Google Patents

Mehrsystemige Rundränderwirkmaschine mit Nadelzylinder und Nadelscheibe.

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AT96706B
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needles
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disc
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Schubert & Salzer Maschinen
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine mehrsystemige   Rundränderwirkmaschine   mit Nadelzylinder und
Nadelscheibe zur Herstellung einer   doppelftäehigen   Wirkware, welche aus zwei durch Kreuzung der
Platinenmaschen miteinander verbundenen   Ränderwaren   gebildet ist. Rundränderwirkmaschinen zur
Herstellung solcher Waren sind bereits bekannt. Sie sind sowohl im   : Nadelzylinder   wie in der Nadel- scheibe mit verschieden langen Nadeln versehen, und es wird jede Nadelgruppe von einem besonderen
Schloss betätigt. Abweichend hiervon sind in der   neuen Maschine   beide Nadelträger je mit untereinander gleichlangen Nadeln besetzt, so dass im Zylinder wie in der Scheibe in jeder Arbeitsstelle nur je ein   Schloss   erforderlich ist.

   Das Zerlegen der Nadeln in zwei Gruppen für die beiden einander folgenden Arbeits- stellen des Schlosses wird durch gezahnte scheibenförmige Nadeltreiber herbeigeführt. Durch diese werden die   maschenbildenden   Nadeln dem Schloss zugeführt, während die in dem betreffenden Arbeitssystem keine Maschen bildenden Nadeln in der Abschlagstellung verbleiben. 



   Die doppelflächige Ware selbst ist, wie bereits erwähnt, bekannt und bildet keinen Teil der Erfindung. Auf der neuen Maschine kann ohne wesentliche Veränderung auch sofort einfache,   gewöhnliche   Ränderwirkware hergestellt werden, u. zw. in verschiedenen Dichten. Während bei der Herstellung der besonderen Doppelware an zwei einander folgenden Arbeitsstellen abwechselnd die eine und die andere Nadelgruppe in Wirkung tritt, können durch Verdrehung der Nadeltreiber auf ihren Achsen an jeder Arbeitsstelle dieselben Nadeln in Tätigkeit gesetzt werden. Die zweite Gruppe Nadeln wird dann ganz ausgeschaltet, so dass eine weitmaschige   gewöhnliche   Ränderware entsteht.

   Werden die bei der Herstellung der angegebenen Waren einander gegenüberstehenden   Scheiben- und Stuhlnadeln   durch Verdrehung der Nadelscheibe oder des Nadelzylinders gegeneinander versetzt, und erfolgt keine Gruppierung der Nadeln, d.   h.,   wird ein Nadeltreiber verwendet, der alle Nadeln den Schlossteilen zuführt, so wird eine gegenüber der vorerwähnten Ware doppelt so dichte gewöhnliche Ränderware erzielt. 



   Die Bauart der Wirkmaschine ist die einer   gewöhnlichen   mehrsystemigen Rundränderwirkmaschine. Es ist gleich, ob die Maschine mit feststehenden Schlössern und sich drehender Scheibe und sich drehendem Zylinder arbeitet oder ob umgekehrt Scheibe und Zylinder feststehen und die die Schlösser tragenden Teile sich drehen. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der in Betracht kommenden Teile einer Rundwirkmaschine dargestellt, bei der sich der Nadelzylinder und die Nadelscheibe drehen. 



   In dem Nadelzylinder 1 (Fig. 1) sind die Nadeln a eingesetzt, die alle untereinander gleich sind ; ebenso trägt die Nadelscheibe die untereinander gleichen Nadeln b (Fig. 2).   4a, 5a,   6a und 7a sind die Schlossteile einer Arbeitsstelle des Nadelzylinders, 4b, 5b, 6b und 7b sind die   Schlossteile   einer Arbeitsstelle der Nadelscheibe, durch welche die Nadeln a bzw. b ihre Bewegungen empfangen. Bei 8a 
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 angeordnet. Nach den Fig. 1, 2,4 und 5 bestehen diese Nadeltreiber aus auf dem Umfang nach Teilung gefrästen Scheiben, die in der Höhe der Nadelfüsse gelagert sind. Die Lager 8a und 9a befinden sich in den sich nicht drehenden Teilen der Maschine.

   Ist die Fräsung der Scheiben 9a so gehalten, dass abwechselnd ein Nadelfuss in eine Ausfräsung eintritt, also in Ruhe bleibt, und die nächste auf einen vollen Teil der Scheibe trifft, also gehoben wird, so werden bei der Herstellung der in den Fig. 6 und 10 dargestellten l :   1-Ware   im ersten, dritten usw. System die ungeraden Nadeln (1,   3,   5... bzw.   II),   

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Für die Herstellung von 2 : 2-Ware wird beispielsweise die Fräsung so sein müssen, dass immer je zwei einander folgende Nadeln in eine Ausfräsung kommen und so ausser Tätigkeit bleiben und dann zwei
Nadeln durch einen vollen Teil der Scheibe verschoben werden (Fig. 7 und 11). Die Beispiele Fig. 8 und 12 bzw. 9 und 13 zeigen zwei weitere Ausführungsmöglichkeiten.

   In keinem Fall ist ein Auswechseln von Nadeln erforderlich. Diese bleiben für alle Fälle dieselben. Die Auswahl der jeweils arbeitenden   Zylinder-und Scheibennadeln geschieht   nur durch Verwendung entsprechend gestalteter und eingestellter Nadeltreiber. 



   Die Stellung der Nadeln für die Herstellung der erwähnten Doppelware ist aus Fig. 14 ersichtlich. 



  Die Nadeln des Zylinders und der Scheibe stehen einander gegenüber und arbeiten derart, dass an der ersten Arbeitsstelle die Scheibennadeln 1 und die Zylindernadeln 1 in Tätigkeit treten, an der nächsten Arbeitsstelle die Scheibennadeln 2 und die Zylindernadeln Il usw. Die hierdurch erzielte Ware ist in den
Fig. 16 und 17 dargestellt. 



   Ohne wesentliche   Veränderung   ist es auf diesem Stuhl möglich,   gewiihnliche   Ränderwirkware herzustellen. Es ist nur nötig, die Nadeltreiber so einzustellen, dass in jedem System immer dieselben   : Nadeln vorgeschoben werden ; also   in Arbeitsstellung kommen ; dann wird nur mit der halben Anzahl Nadeln gearbeitet. Entweder kommen nur die Scheibennadeln 1 zusammen mit den   Zylindernadeln     I   in Wirkung oder umgekehrt die Scheibennadeln 2 mit den Zylindernadeln   II.   Die hierdurch erzielte   Ränderwirkware   ist in den Fig. 18 und 19 veranschaulicht. 



   Es kann aber auch ein Drehen der Nadelseheibe gegenüber dem Nadelzylinder um eine halbe Nadelteilung erfolgen, wie dies in Fig. 15 dargestellt ist. Werden dann in jedem Arbeitssystem sämtliche Zylinder-und Scheibennadeln in Arbeitsstellung gebracht, was durch Ersatz der gezahnten Scheibe durch eine volle Scheibe oder durch eine schräge Auflaufbahn (Fig. 3) od. dgl. erfolgen kann, so wird auch eine gewöhnliche   Ränderwirkware   erzielt, die aber doppelt so dicht ist wie die   vorerwähnte   : in den Fig. 20 und 21 ist die Ware veranschaulicht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Mehrsystemige Rundränderwirkmaschine mit Nadelzylinder und Nadelseheibe zur Herstellung einer doppelflächigen Wirkware, welche aus zwei durch Kreuzung der Platinenmaschen miteinander verbundenen Ränderwaren gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadelzylinder und die Nadelscheibe je mit gleichlangen Nadeln besetzt sind und die einander gegenüberstehenden Zylinder-und Scheibennadeln durch gezahnte scheibenförmige Nadeltreiber an zwei einander folgenden Arbeitstellen des Schlosses wechselweise in zwei Gruppen zerlegt und dem Schlosse zugeführt werden.
AT96706D 1918-03-11 1918-03-29 Mehrsystemige Rundränderwirkmaschine mit Nadelzylinder und Nadelscheibe. AT96706B (de)

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AT96706B true AT96706B (de) 1924-04-25

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AT96706D AT96706B (de) 1918-03-11 1918-03-29 Mehrsystemige Rundränderwirkmaschine mit Nadelzylinder und Nadelscheibe.

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