AT96673B - Fachwerk für hohle Bauelemente. - Google Patents
Fachwerk für hohle Bauelemente.Info
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Description
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Fachwerk fnr hohle Bauelemente.
Die Erfindung betrifft ein Fachwerk für hohle Bauelemente jeder Art, beispielsweise Maste, Träger,
Rohre, Kuppeln, Wände von Wasser-und Luftfahrzeugen, bei welchen die das Fachwerk bildenden
Stäbe in Schraubenlinien verlaufen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die umhüllten oder nicht umhüllten sich kreuzenden Stäbe an den Stellen der grössten Belastung der Bauwände den kleinsten und an den Stellen der kleinsten
Belastung den grössten Steigungswinkel haben. Hiedurch wird gegenüber den bisher bekannten Wand- fachwerken, bei denen entweder parallele Spanten, oder bei Kuppelbau, den Erzeugenden eines Rotations- körpers folgende Spanten zur Verwendung gelangen, bei leichterer Bauart und geringstem Gewicht eine ungleich grössere Festigkeit erzielt. Als Arnierungsmaterial kommen vornehmlich Rundeisen in Be- tracht, doch können Stäbe beliebigen Profiles und für Flugzeuge auch Bambusrohre Verwendung finden.
Die in Schraubenlinien wechselnder Steigung und in entgegengesetzten Windungsrichtungen ver-
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und gestatten auch in einfacher Art die Anbringung von Stossrippen und Stossrahmen an der Aussenseite einer Wand und die beliebige Verstärkung der Wandstärke des Fachwerkes an einzelnen Stellen. Fiber-
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einer Schiffswand die in der Kielriehtung eines Schiffes wirkenden Stösse dadurch im besonderen lasse auf, dass an den Schiffsenden die Träger unter grosser Steigung, nahezu oder vollständig parallel zur Kielrichtung enden.
Hiebei werden die Stösse, die in der Kielrichtung eines Schiffes erfolgen. auf das ganze Gerippe übertragen, während bei den bisher bekannten Schiffsbauweisen die parallel verlegten Querspanten gegen Stösse in der Kielrichtung nahezu widerstandslos sind. Die entgegengesetzt schraubenförmig verlaufenden Stäbe sind an den Enden der Bauwand miteinander vereinigt, so dass sie an diesen Stellen, je nach der Form der Bauwand, Schleifen oder Winkel bilden.
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und 4 eingezeichnet.
Diese Träger umschlingen den Mittelteil des Schiffes in flachen Schraubenlinien, weil auf die Mitte der Schiffswände teils durch den hydrostatischen Druck, teils durch die innere Belastung
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trägern beliebiger Zahl 5, 6,7 usw. ihren Anschluss bzw. ihre Verbindungsstücke.
Bei der in Fig. 2 schematisch dargestellten Ballonhülle eines Flugschiffes verlaufen die aus einer beliebigen Zahl herausgezeichneten zwei Träger 1, 2 in solchen Schraubenlinien, die entsprechend der verschiedenen seitlichen Flächendrüokein der Mitte der Hülle die kleinste und gegen die Enden der Hülle eine allmählich zunehmende Steigung haben. An den Enden 8 und 9 der Hiille vereinigen sich die Träger in Schleifen.
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Bei der in Fig. 3 schematisch dargestellten Kuppel verlaufen die Träger 1, 2 usw. an der Basis der Kuppel, entsprechend der grösseren Flächenbeanspruchung durch Winddruck in flachen Schraubengängen, die allmählich gegen die Spitze 10 immer steiler werden.
Bei steifen Wänden wechselnder Wandstärke, so beispielsweise insbesondere bei Schiffswänden, kann das Gerippe entsprechend den verschiedenen Beanspruchungen der einzelnen Stellen des Fachwerkt s in mehreren übereinander gelegten Schichten ausgeführt sein, die an eine gegebenen Falles mit einer Isolierschicht bedeckte Holzwand gelegt und mittels des Spritz-oder Schleuderverfahrens od. dgl. in Beton gebettet sind. Die Holzwand und ihre Isolierschicht bleiben dann als innere Auskleidung des Schiffes.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Fachwerk für hohle Bauelemente, wie Maste, Träger, Rohre, Sehiffswände, Kuppeln u. dgl. bei welchen die Fachwerkstäbe in Schraubenlinien verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass der Steigung-
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Claims (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| AT96673T | 1921-05-13 |
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| AT96673B true AT96673B (de) | 1924-04-25 |
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1921
- 1921-05-13 AT AT96673D patent/AT96673B/de active
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