AT96673B - Fachwerk für hohle Bauelemente. - Google Patents

Fachwerk für hohle Bauelemente.

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AT96673B
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Austria
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truss
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hollow building
framework
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Jakob Wohlschlaeger
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Jakob Wohlschlaeger
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fachwerk   fnr   hohle Bauelemente. 



   Die Erfindung betrifft ein   Fachwerk für hohle Bauelemente   jeder Art, beispielsweise Maste, Träger,
Rohre, Kuppeln, Wände von Wasser-und Luftfahrzeugen, bei welchen die das Fachwerk bildenden
Stäbe in Schraubenlinien verlaufen. 



    Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die umhüllten oder nicht umhüllten sich kreuzenden Stäbe an den Stellen der grössten Belastung der Bauwände den kleinsten und an den Stellen der kleinsten  
Belastung den grössten Steigungswinkel haben. Hiedurch wird gegenüber den bisher bekannten Wand- fachwerken, bei denen entweder parallele Spanten, oder bei Kuppelbau, den Erzeugenden eines Rotations- körpers folgende Spanten zur Verwendung gelangen, bei leichterer Bauart und geringstem Gewicht eine ungleich grössere Festigkeit erzielt. Als Arnierungsmaterial kommen vornehmlich   Rundeisen   in Be- tracht, doch können Stäbe beliebigen Profiles und   für Flugzeuge auch Bambusrohre Verwendung   finden. 



   Die in Schraubenlinien wechselnder   Steigung und   in   entgegengesetzten Windungsrichtungen   ver- 
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 und gestatten auch in einfacher Art die Anbringung von Stossrippen und   Stossrahmen   an der Aussenseite einer Wand und die beliebige Verstärkung der Wandstärke des Fachwerkes an einzelnen Stellen.   Fiber-   
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 einer Schiffswand die in der Kielriehtung eines Schiffes wirkenden   Stösse   dadurch im   besonderen lasse   auf, dass an den Schiffsenden die Träger unter grosser   Steigung, nahezu   oder vollständig parallel zur Kielrichtung enden.

   Hiebei werden die Stösse, die in der   Kielrichtung eines Schiffes erfolgen. auf das   ganze Gerippe übertragen, während bei den bisher bekannten Schiffsbauweisen die parallel verlegten Querspanten gegen Stösse in der   Kielrichtung nahezu   widerstandslos sind. Die entgegengesetzt   schraubenförmig   verlaufenden Stäbe sind an den Enden der Bauwand miteinander vereinigt, so dass sie an diesen Stellen, je nach der Form der Bauwand, Schleifen oder Winkel bilden. 
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 und 4 eingezeichnet.

   Diese Träger umschlingen den Mittelteil des Schiffes in flachen Schraubenlinien, weil auf die Mitte der   Schiffswände   teils durch den hydrostatischen Druck, teils durch die innere Belastung 
 EMI1.4 
 trägern beliebiger Zahl   5,   6,7 usw. ihren Anschluss bzw. ihre   Verbindungsstücke.   



   Bei der in Fig. 2 schematisch   dargestellten Ballonhülle   eines   Flugschiffes verlaufen   die aus einer beliebigen Zahl herausgezeichneten zwei   Träger 1,   2 in solchen Schraubenlinien, die entsprechend der verschiedenen seitlichen   Flächendrüokein   der Mitte der Hülle die kleinste und gegen die Enden der Hülle eine allmählich zunehmende Steigung haben. An den Enden 8 und 9 der Hiille vereinigen sich die Träger in Schleifen. 

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   Bei der in Fig. 3 schematisch dargestellten Kuppel verlaufen die Träger   1,   2 usw. an der Basis der Kuppel, entsprechend der grösseren   Flächenbeanspruchung   durch   Winddruck in flachen Schraubengängen,   die   allmählich gegen   die Spitze 10 immer steiler werden. 



   Bei steifen Wänden wechselnder Wandstärke, so beispielsweise insbesondere bei Schiffswänden, kann das Gerippe entsprechend den verschiedenen   Beanspruchungen   der einzelnen Stellen des Fachwerkt s in mehreren übereinander gelegten Schichten ausgeführt sein, die an eine gegebenen Falles mit einer Isolierschicht bedeckte Holzwand gelegt und mittels des Spritz-oder Schleuderverfahrens od. dgl. in Beton gebettet sind. Die Holzwand   und   ihre Isolierschicht bleiben dann als innere Auskleidung des Schiffes. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : l. Fachwerk für hohle Bauelemente, wie Maste, Träger, Rohre, Sehiffswände, Kuppeln u. dgl. bei welchen die   Fachwerkstäbe   in Schraubenlinien verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass der Steigung- 
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