AT95832B - Hochvakuum-Entladungsröhre. - Google Patents
Hochvakuum-Entladungsröhre.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Hochvakuum-Entladungsröhre. Es sind Elektronenröhren, insbesondere Hochvakuum-Röntgenröhren bekannt. bei denen die Kathode mit einer oder mehreren Spitzen versehen ist, die in kleinem Abstand der Anode oder Antikathode gegenüberstehen. Der Stromdurchgang kommt bei solchen Röhren dadurch zustande, dass die elektrischen Feldlinien an den Spitzen derart stark zusammengedrängt sind. d. h. die Feldstärke an diesen Stellen so hoch ist, dass auch bei gewöhnlicher Temperatur die Elektronen aus dem Metall herausgezogen werden. Die geometrisch genaue Herstellung solcher Spitzen oder Kanten stösst jedoch auf erhebliche mechanische Schwierigkeiten. so dass eine gleichmässige Wirkung solcher Röhren bisher nicht zu erreichen war. Der Erfindungsgedanke besteht darin, zur Vermeidung dieses Übelstandes als wirksame scharfe Kante den Rand eines auf einem Nichtleiter niedergeschlagenen leitenden Überzuges EMI1.1 wünschten Stärke durch Kathoden-Zerstäubung, Wärme-Zerstäubung oder auf anderem Wege hergestellt werden. Als Material für den Niederschlag kommen hauptsächlich schwer schmelzbare Metalle, wie Platin, Tantal oder Wolfram unter anderem aber auch Silizium in Betracht. Als Träger des Niederschlages kann z. B. Quarz dienen. Der Vorteil dieser Anordnung besteht zunächst darin, dass die Kante eines solchen Niederschlages, der sehr dünn hergestellt werden kann, sehr scharf ist, wodurch das elektrische Feld an der Kante ausserordentlich stark zusammengedrängt wird. Ferner bewirkt der Träger des Niederschlages als Isolierstoff mit grosser Dielektrizität-Konstante eine weitere Zusammendrängung der elektrischen Feldlinien. Endlich kann der Metall-Niederschlag gleichzeitig als sehr günstig liegender Vorschalt-Widerstand benutzt werden, um disruptive Entladungen, die leicht an den Spitzen im Vakuum auftreten, zu verhindern und damit Überspannungen in den Zuleitungen zu verhüten. In diesem Falle wird der Niederschlag zweckmässig'über seine ganze Länge hin dünn gewählt. In der Fig. ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstaudes im Schnitt und Seitenansicht dargestellt. Es ist hiebei angenommen, dass es sich insbesondere um eine Röntgenröhre handelt. Die Kathode besteht hiebei aus einem Metallstal) ji, der an seinem Ende in eine Fassung f ausläuft. In dieser Fassung ist eine zweckmässig auf beiden Seiten oder allseitig mit einer dünnen Siliziumschicht s versehene Quarzplatte befestigt. Der Vorderrand, der der Antikathode a dicht gegenübersteht, wird zweckmässig nach Aufbringen des Niederschlages eben geschliffen, um eine scharfe Begrenzung des Metall-Niederschlages zu erreichen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Hochvakuum-Entladungsröhre (Elektronenröhre), bei der die Kathode mit einem oder mehreren Teilen sehr kleiner Fläche in derart kleinem Abstand der Anode gegenübersteht, dass eine Elektronenemission stattfindet, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode durch einen auf einem Isolator angebrachten leitenden Überzug gebildet wird, dessen Kanten der Anode gegenüberliegen. <Desc/Clms Page number 2>2. Hochvakuum-Entladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass als Träger für den leitenden Überzug ein Isolierstoff mit grosser Dielektrizitäts-Konstante verwendet wird, um durch die dielektrische Wirkung eine verstärkte Zusammendrängung des elektrischen Feldes an der Kante des Überzuges hervorzurufen. EMI2.14. Hochvakuum-Entladungsröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug aus schwer schmelzbarem, durch Zerstäubung aufgebrachtem Metall, wie Platin.Tantal, Wolfram, besteht... 5. Hochvakuum-Entladungsrähre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug aus Silizium besteht. EMI2.2
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1923
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