AT95216B - Dämpfervorrichtung für Synchronmaschinen mit asynchronem Anlauf. - Google Patents

Dämpfervorrichtung für Synchronmaschinen mit asynchronem Anlauf.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    D mpfervorrichtung   für   Synchronmaschinen mit asynchronem   Anlauf. 



   Bei hohen Leistungen begegnet der asynchrone Anlauf synchroner Maschinen mit Dämpfergitter oder Dämpferplatte grossen Schwierigkeiten. Die Stromdichte in den   Dämpfern   wächst nämlich bei gleicher mittlerer   Induktion des Längsfeldes Be   und gleichem Dämpfermaterial ungefähr proportional der Breite b des Polbogens, also auch der Leistung pro Pol und Zentimeter axialer Länge. Da man nur eine bestimmte maximale Stromdichte zulassen kann, so bedeutet dies. dass grosse Synchronmaschinen mit   schwächerem   Feld angelassen werden müssen als kleinere Typen. 



   Die Beseitigung dieses Nachteiles ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Ihr Prinzip geht aus einem Vergleich der Fig. 1 mit Fig. 2 hervor. Fig. 1 zeigt ein normales Dämpfergitter, das im vorliegenden Falle vier Dämpferstäbe besitzt. Die Pfeile entsprechen den durch das Längsfeld induzierten Strömen. Ist Be die mittlere Luftspaltinduktion zwischen den äusseren, am   stärksten beanspruchten   Stäben, so ergibt sich die induzierte E. M.   K.   mit den Bezeichnungen der Zeichnung zu 
 EMI1.1 
 pro Zentimeter Stablänge muss daher 
 EMI1.2 
 vernichtet werden, wenn man von dem meist geringen Laschenwiderstand absieht. 



   Nach der Erfindung wird deshalb die Dämpfervorrichtung in an sich bekannter Weise geteilt. jedoch so, dass sie den ganzen Kraftfluss der Hauptpole   umschliesst,   indem die Teile, in die sie aufgelöst ist, unmittelbar benachbart sind, während sie bei der bekannten Anordnung durch einen grösseren, von einem beträchtlichen Teil des Kraftflusses durchsetzten Zwischenraum, der einer Nutteihmg entspricht, voneinander getrennt sind. Bei Ausführung der Vorrichtung als Dämpfergitter wird jeder Gitterhälfte ein innerer Stab in ein und derselben Nut hinzugefügt (Fig. 2). Da in diesen neuen Stäben die Ströme in gleicher Stärke, aber entgegengesetzter Richtung fliessen, bringen sie keine Rückwirkung auf das Anlauffeld zustande. In dieser Hinsicht verhält sich daher das geteilte Gitter genau wie ein ungeteiltes.

   Trotzdem bringt dasselbe Längsfeld nur etwa die halbe Stromdichte hervor. Denn durch die Teilung des Gitters ist die Länge jeder   Kurzschlusswindung   gewissermassen verdoppelt worden, wie man sogleich erkennt. wenn man Fig. 2 durch das gleichwertige Schema der Fig. 2a ersetzt. Auf die am höchsten beanspruchten   Aussenstäbe   trifft jetzt nur noch eine spezifische Spannung 
 EMI1.3 
 
Die Übertragung des Erfindungsgedankens auf   Dämpferplatten   führt zu Fig. 3. Wieder ist die Platte geteilt, und die Hälften überlappen sich auf eine solche Länge, als man zur Aufhebung bzw. 



  Schwächung der magnetischen Rückwirkung für notwendig erachtet. 



   Bei grossen Anlaufleistungen kann es von Vorteil sein, die Dämpferanordnung in mehr als zwei Abschnitte zu unterteilen. wiewohl sich dann die magnetische Rückwirkung zwischen den Teilfugen selbst bei Einbau der Teilleiter in ein und dieselbe Nut nicht mehr völlig aufheben lässt (Fig. 4). 



   Endlich kann man die Dämpferanordnung auch der Länge nach unterteilen (Fig. 5) oder Längsund Querteilung kombinieren (Fig. 6). Die Längsteilung wird besonders dann wirksam sein, wenn das Laschenmaterial geringere Leitfähigkeit besitzt als die Dämpferstäbe.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Dämpfervorrichtung für Synchronmaschinen mit asynchronem Anlauf, die aus Dämpfergitter oder Dämpferplatte besteht, welche in zwei oder mehr Teile aufgelöst ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfervorrichtung dadurch den ganzen Kraftfluss der Hauptpole umschliesst, dass die Teile, in die sie aufgelöst ist, unmittelbar benachbart sind, zum Zwecke, den effektiven Widerstand des Kurzschlusskreises ohne Querschnittsverminderung zu erhöhen.
    2. Dämpfergitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterteilung der Breite nach erfolgt und die der Teilfuge benachbarten Stäbe in ein und derselben Nut untergebracht werden.
    3. Dämpfergitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die benachbarten Plattenteile längs der Teilfuge überlappen. EMI2.1
AT95216D 1917-12-19 1921-03-30 Dämpfervorrichtung für Synchronmaschinen mit asynchronem Anlauf. AT95216B (de)

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