AT122408B - Asynchrone, als Motor oder Generator wirkende Induktionsmaschine, insbesondere mit kleiner Polteilung. - Google Patents

Asynchrone, als Motor oder Generator wirkende Induktionsmaschine, insbesondere mit kleiner Polteilung.

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AT122408B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



     Asynchron@ Maschinen   sind   bekanntlich   an die Nähe der synchronen Drehzahl insofern gebunden, als sie nur dort mit einem   sonstigen   Wirkungsgrad und befriedigenden Betriebseigenschaften arbeiten.   Die synchrone Umfangsgeschwindigkeit v3 ist gegeben durch die Polteitung P und die Periodenzahl/' des zugeführten Wechsektromes ; es ist nämlich   
 EMI1.2 
 
Diese asynchrone Geschwindigkeit ist bei normalen   Maschinen   und bei 50 Perioden in der Grössenordnung von 10 m/sek, da die Ausführung der Wicklung eine kleinere Polteilung nicht zulässt oder, mit anderen Worten, der Bau einer   50periodigen   asynchronen Maschine für eine erheblich kleinere synchrone Geschwindigkeit stösst auf sehr grosse konstruktive Schwierigkeiten.

   Die Wicklung ist bei den bekannten Anordnungen in   Nuten   untergebracht, deren Zahl je Phase und Polteilung mindestens eins ist, d. h. ein dreiphasiger Motor weist je Polteilung   drei Nuten   auf, wenn man die sogenannte,. Einlochwicilung" anwendet, d. h. eben je Polteilung   und   Phase ein.. Loch" oder eine Nut anordnet. Es ist daraus ohne weiteres verständlich, dass man nur sehr schwer kleine Polteilungen erreicht. 



   Die   Erfindung löst   die Aufgabe, ei asynchronen Induktionsmaschinen beliebig kleine   Polteilungen   
 EMI1.3 
 oder mehreren diese   Polteilungen   umfassenden,   konzentrierten   und nicht über die Polteilungen verteilten Primärspulen erzeugt und   durch   die Polteilung definierende Nuten oder eine ähnliche Anordnung ver- 
 EMI1.4 
 der räumlichen Verteilung selbst.

   Dieser überlagerte   Wechselfluss   ist   in gewissen   Fällen bei rotationssymmetrischer, in sich geschlossener Anordnung oder bei einer besonderen Art der Sekundärwicklung 
 EMI1.5 
 bei einphasiger Anordnung durch Einwirkung einer zweiten derartigen   wellenförmigen   Induktionsverteilung mit entgegengesetztem Vorzeichen und   räumlicher   Versetzung um eine Polteilung oder halbe Nutteilung vermeiden lassen. Bei dreiphasiger Anordnung wirken erfindungsgemäss nebeneinander die drei   wellenförmig   verteilten Phasenflüsse auf die   Sekundärwicklung ein.   wobei die Nuten je um ein Drittel der Nutenteilung versetzt sind. 



   Auf dem beweglichen Teil. allgemein auf dem nicht mit der   Primärwicklung   versehenen Teil, in Ausnahmefällen, wo die   Primärwicklung   rotiert, also auf dem feststehenden Teil, kann ferner erfindungsgemäss eine   Tertiärwicklung   aufgebracht werden, die je nach ihrer Art und Betriebsweise der Maschine erhöhte Brauchbarkeit verleiht. Falls sich diese   Tertiärwicklung     ähnlich wie   die   Primärwicklung   über mehrere Polteilungen erstreckt und vorzugsweise mit der Primärwicklung in bezug auf die Teilung übereinstimmt, so wirkt sie in bezug auf diese als eine Schundärwicklung kleinerer Polpaarzahl.

   Stimmt 

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 EMI2.1 
 in ihrer Wirksamkeit zu unterstützen, was besonders von Vorteil ist, wenn die   Sekundärwicklung   selbst auf dem feststehenden Teil untergebracht ist. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der   Elfindung   beispielsweise veranschaulicht und mit Hilfe von Diagrammen das Wesen der Erfindung erläutert. 



   Fig. 1 stellt zur Erläuterung und zum   Anschluss   an Bekanntes die Verhältnisse bei einer einphasigen   Primärwicklung   und zweiphasiger   Sekundärwicklung   dar. In einem bestimmten Zeitpunkt der Periode ist die   Wicklung 1, l'so   vom Strom durchflossen, dass dieser in den Nuten 4 und 6 von hinten naeh vorne, in der   Nut. ?   von vorne nach hinten fliesst, wie unter a dargestellt. Dieser Stromauf hat magnetische Kraftfliisse zur Folge, wie sie punktiert eingezeichnet sind, die den Luftraum in der Polteilung P, von unten nach oben und in der Polteilung   P2   von oben nach unten durchsetzen. Für das Verhalten des Motors ist die Grundwelle der Induktionsverteilung wichtig, wie sie unter b aufgezeichnet ist.

   Die schraffierte Fläche stellt den Fluss dar, mit dem die Spule 2 der   Sekundärwicklung   verkettet ist. Da hier nur die Erzeugung des magnetischen Flusses interessiert, braucht auf die bekannte Entstehung einer Kraftwirkung auf die   bewegte Sekundärwicklung nicht   näher eingegangen zu werden. Statt durch eine verteilte Wicklung nach Art der oben unter a dargestellten kann die gezeichnete Feldverteilung auch durch ausgeprägte Pole erzeugt werden, wie unter d dargestellt. In der Tat ist die Entwicklung des   Induktionsmotors auch   von einer Type mit ausgeprägten Polen ausgegangen. Wie unter c dargestellt, ist die Polteilung P, im betreffenden Zeitpunkt im Bereich eines Siidpoles S und die Polteilung   P2   im Bereich eines Nordpoles N (Fig. 1 c).

   Fig. 2 erläutert im Anschluss daran das Wesen der Erfindung. Unter a wird im Anschluss an 
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Südpolen S, die aber nun im Gegensatz zu Fig. 1 nicht in einer Reihe liegen, sondern in zwei Reihen angeordnet sind, deren eine nur Nordpole und deren andere nur Südpole enthält. Unter b ist darunter die Induktionsverteilung dargestellt, u.   zw.   ist S die Induktionsverteilung, wie sie durch die Südpole hervorgerufen wird, und N die der Nordpole. Es ist auch hier nur die Grundwelle gezeichnet. Im Gegensatz zur vorigen Abbildung fällt die Mittellinie hiebei nicht mit der Nullinie zusammen, sondern ist um den Wert So bzw.   o gehoben bzw. gesenkt.   Die mittlere Induktion über die ganze   Ankerlänge   ist dann der Summe der Ordinaten von   S und.

   N'proportional,   so ist die mittlere Induktion längs des linken Leiters der   Sekundärwicklung   2 gegeben   durch   (s'+   it')   unter Berücksichtigung der verschiedenen Vorzeichen. 



  Unter c ist die Kurve für den doppelten Mittelwert aufgetragen. Wie man leicht erkennen kann, ist diese Kurve mit der Kurve 1 b identisch, d. h. es ist z. B. der mit der Spule 2 verkettete Fluss wieder durch die schraffierte Fläche dargestellt. Die Wirkung muss also für die Anordnung nach Fig. 2 vollständig analog sein derjenigen der Fig. 1.

   Man erkennt aber auch leicht, dass es nunmehr möglich wird, die Pole einer Mehrzahl von Polteilungen erfindungsgemäss durch eine alle Pole gemeinsam umfassende Wicklung 
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Fig. 3 zeigt beispielsweise eine derartige erfindungsgemässe Anordnung für Einphasenwechselstrom, die als asynchroner Motor oder Generator zu arbeiten imstande ist und mit einer Polteilung von etwa   0-5 cm,   also bei 50 Perioden mit einer synchronen Ankergesehwindigkeit von 50   cm/sek   ausgeführt gedacht   werden kann, also mit Werten, die nach den bekannten Ausführungsformen niemals erreicht werden könnten. Der feststehende Eisenkörper 7 wird durch die Spule 8 erregt, der magnetische Wechselflllss   durchsetzt den beweglichen   Sekundärteil 9,   der in einer nicht näher dargestellten Weise geführt ist, also z.

   B. um eine senkrechte, rechts von der Figur zu denkende Welle drehbar gelagert ist. Der Eisenkörper 7 weist Nutungen auf, die in der oben geschilderten Weise eine wellenförmige Induktionsverteilung hervorrufen. Dabei sind die Zähne 10 und 11 um eine halbe Teilung versetzt, in einem gedachten Augenblick, wenn der magnetische Fluss von oben nach unten gerichtet ist, wirken daher die Zähne 10 als Nordpole, die Zähne 11 als Südpol. Der bewegliche Sekundärteil 9 trägt eine   Sekundärwicklung   z. B. eine Käfigwicklung 12. Die Stäbe   1. 3 legen sich   in kleinen Nuten des Teiles 9 fast ganz um diesen herum und sind durch die Stege 14 und   J   sämtlich untereinander verbunden.

   Auf diese Anordnung trifft das zu Fig. 2 Gesagte zu ; sie wirkt als einphasige   Asynchronmaschine   mit der durch die Nutteilung definierten doppelten Polteilung 2 P. 



   Fig. 4 erläutert die Verhältnisse der erfindungsgemässen dreiphasigen Anordnung.   U, V, Br sind   die Pole der entsprechenden Phasenflüsse, die je für sich in einer Reihe liegen, wie unter   a   dargestellt. Gestrichelt ist darüber die als Käfig gedachte   Sekundärwicklung.   Unter b ist die räumliche Verteilung der Induktion wieder nur unter Darstellung der Grundwelle für die drei Phasenflüsse gezeichnet. Der Momentanwert der maximalen Induktion ergibt sich aus dem links gezeichneten Vektordiagramm für 
 EMI2.4 
   werten ! und ? 0.   Wieder ist die mittlere Induktion längs eines Ankerleiters gleich der Summe der Ordinaten der drei Kurven an dieser Stelle. Der Verlauf dieser Werte ist unter   c   dargestellt.

   Es zeigt 

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 sich eine sinusförmige Verteilung, deren Mittellinie mit der Nullinie zusammenfällt; die Mittelwerte u0, v0, w0 ergeben also die Summe Null. Untersucht man die Verhältnisse für verschiedene Zeitmomente einer Periode, so findet man stets dieselbe räumliche Verteilung, die sich aber mit konstanter Geschwindigkeit nach rechts bewegt, d. h. es wird durch die Anordnung der   Polreihen   a ein   Dreh-oder Wander-   feld erzeugt ; genau wie durch eine verteilte Dreiphasenwicklung. 



   Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer   erfindungsgemässen   Anordnung für Drehstrom. Auf die Schenkel 16, 17 und 18 eines Eisenkörpers sind die Wicklungen 19,20 und   : 21 der   Phasen   ! 7, 7 und 1F   aufgebracht. Die magnetischen Flüsse der drei Phasen schliessen sich über einen beweglichen Sekundärteil 22, der in einer nicht näher dargestellten Weise zwangläufig geführt ist, beispielsweise um eine rechts zu denkende Achse drehbar ist.

   In   ähnlicher   Weise wie in Fig. 3 sind die dem Sekundärteil   22 gegenÜber-   
 EMI3.1 
 der rechten Seite ist der Käfig durch die Stege 27   und.'28 geschlossen.   Wie leicht   einzusehen   ist, sind die in der Figur vorhandenen Fluss- und Wicklungsverhältnisse mit denjenigen der Fig. 4 identisch, die Anordnung wirkt als dreiphasige   Asynchronmaschine.   Natürlich lässt sich die Anordnung symmetrisch in bezug auf die Drehachse ausführen, so dass der in Richtung auf den Schenkel V hin auftretende einseitige magnetische Zug durch ebensolche   Gegenkräfte   aufgehoben wird. 



   Aus den angezogenen   Ausführungsbeispielen geht die Wirkungsweise   der erfindungsgemässen Anordnung hervor, doch ist zu betonen, dass die Erfindung an diese Ausführungsformen nicht gebunden ist, sondern noch viele andere zulässt. So ist es, wie schon eingangs erwähnt, in gewissen Fällen nicht erforderlich, den Mittelwert des Kraftflusses, wie er z. B. in Fig. 2 durch die Strecke s0 dargestellt ist, durch Einwirkung eines entgegengesetzten Flusses   110 in   der Wirkung auf die sekundäre Wicklung zu kompensieren, wie dies bei allen Ausführungsformen bisher angenommen war.

   Es ist dies bei rotationssymmetrischer Anordnung, bei der der   Kraftfluss   längs   des ganzen Umfanges gleichmässig   auf den Sekundärteil übertritt, nicht nötig, ohne Rücksicht auf die Art der   sekundären   Wicklung. 
 EMI3.2 
   schlussringen 2, 3 usw. besteht, die aber untereinander nicht leitend verbunden sind. Man kann bei dieser Art Wicklung nur mit einer Reihe, in jedem Augenblick gleichnamiger Wechselpole auskommen,   
 EMI3.3 
 

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 Nuten zwischen den einzelnen Zähnen auf, die die oben   beschriebene wellenförmige Induktionsverteilung   verursachen. Die Zahnteilung'im Ständer und Läufer entspricht der für das synchrone Fortschreiten des magnetischen Wellenfeldes massgebenden doppelten Polteilung.

   Die Polpaarzahl in dem gezeichneten 
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 sind unterhalb der drei von den   Primärwicklungen   umspannten Schenkel um je ein Drittel der doppelten Polteilung versetzt, so dass auch die   Sekundärwicklung,   wie oben beschrieben als dreiphasige Wicklung wirkt. 



   Die erfindungsgemässe   Tertiärwicklung-   ist in die Läufernuten eingelegt. Sie ist eine Zweiphasen-   wieklung   mit den zwei Phasenwicklungen U3, X3 und Y3, V3. Sie stellt, ebenso wie die Primärwicklung, ein einpoliges System dar, doch könnte sie auch ähnlich wie die Sekundärwicklung mit deren Polpaarzahl 
 EMI4.2 
 eine asynchrone Anordnung niedriger Polpaarzahl, im gezeichneten Beispiel der Polpaarzahl eins, dar, die mit der ursprünglichen asynchronen vielpoligen Anordnung, bestehend aus Primär- und Sckundärwicklung, eine Wicklung, nämlich die Primärwicklung, gemeinsam hat. Die Maschine stellt also eine ineinandergebaute Kombination zweier Asynchronmaschinen verschiedener Polpaarzahl und damit synchroner Drehzahlen dar, die natürlich in verschiedenen Schaltungen betrieben werden kann. 



   Ein möglicher Betriebsfall ist z. B. der, dass die Maschine bei direkt oder über Widerstand geschlossener Sekundärwicklung, zunächst offener Tertiärwicklung und Speisung durch die Primärwicklung als Motor mit einer von der Belastung abhängigen Schlüpfung läuft. Wird dann die Tertiärwicklung ebenfalls über Widerstand geschlossen, so erhöht sich die Drehzahl, da das System der Tertiärwicklung eine höherliegende synchrone Drehzahl hat, auch über die ursprüngliche synchrone Drchzahl hinaus. Die Maschine gewinnt also durch die Einführung der   Tertiärwicklung   an   Regelfähinkeit.   Es sei noch bemerkt, dass auch die Speisung durch die   Tertiärwicklung   erfolgen könnte, während die   Primärwicklung   deren erstgenannte Rolle übernehmen würde. 



   Ein zweiter, beispielsweise genannter Betriebsfall ist die Anwendung der Maschine zur   Erzi"Iung   des Gleichlaufes zweier oder mehrerer Wellen, die je durch eine solche Maschine angetrieben werden. Es laufen z. B. alle Motoren mit   kurzgeschlossener     Sekundärwicklung   und Speisung durch die Primärwicklung. Ohne Zuhilfenahme der   Tertiärwicklungen   würden sie je nach der Belastung verschiedenen Schlupf aufweisen. Verbindet man nun die gleiehbezeiehneten Schleifringe der   Tertiärwicklungen   der einzelnen Motoren je untereinander, so müssen alle Wellen nicht nur mit gleicher Drehzahl, sondern auch 
 EMI4.3 
 befindlich sind, die diese Lage wieder herzustellen suchen. Wie vorhin können auch einzelne   Wicklungen   in ihren Funktionen vertauscht werden.

   Es können also z. B. die   Tertiärwicklungen gespeist und   die Primärwicklungen untereinander verbunden werden. Oder es können Primär- oder Tertiärwicklungen kurzgeschlossen und die   Sekundärwicklungen   untereinander verbunden werden, kurz, es   kann   jede der drei Wicklungen zur Speisung   als kurzgeschlossene Arbeitswicklung   oder als Gleichlaufwicklung verwendet werden. 



   Eine weitere wichtige Anwendung der erfindungsgemässen Anordnung ist die der Frequenzumformung, die z. B. auf folgende Weise   ermöglicht   wird : Die   Primärwicklung   sei mit 50 Perioden gespeist, die   Sekundärwicklung   offen und die   Tertiärwirklung   kurzgeschlossen. Der Läufer dreht sieh dann mit nahezu 3000 Touren. Die Frequenz in der offenen   Sekundärwicklung beträgt dann im   vorliegenden Beispiel nahezu 750 Perioden. Wird die   Sekundärwicklung belastet, so vergrössert sich   die   Sehliipfung   der Tertiärvorrichtung, die Frequenz im   Sekundärkreis   nimmt ab. Es sei noch bemerkt, dass 
 EMI4.4 
 Asynchronmotors bildet, der sich durch die beiden Systemen gemeinsame Wicklung erklärt. 



   Natürlich sind mit den angezogenen Beispielen die Anwendungsmöglichkeiten der Maschine noch nicht erschöpft.   Ähnlich   wie die normale   Asynchronmaschine   in sehr vielen Schaltungen betrieben werden kann, sind auch bei der erfindungsgemässen Anordnung noch weitere Anwendungen und   Betriebsfälle   denkbar, von denen nur die aus der Kaskadenschaltung zweier der drei Wicklungen resultierenden Möglichkeiten hervorgehoben seien. 



    Die Maschine der Fig. ; 6 weist also drei Wicklungen auf, die nachstehend noch einmal im Zusammenhang beschrieben werden : Die Primätwicklung, die im Norma@fall vom Primärnetz gespeist wird, umfasst   

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 mit jeder Phase mehrere der durch die   Sekundärwicklung   bzw. die für die   wellenförmige   Verteilung der Induktion massgebenden   Zahnteilungen   und stellt so eine Wicklung niedrigerer Polzahl dar. Die Primärwicklung befindet sich normalerweise auf dem Ständer, kann aber auch auf dem Läufer untergebracht sein.

   Die   Sekundärwicklung,   die auf dem Ständer oder auf dem Läufer befindlich sein kann, ergibt zusammen mit den gegenüberstehenden Zähnen und Nuten ein vielpoliges asynchrones System, das magnetisch in einer besonderen Weise mit der   Primärwicklung   verkettet ist. Das Kennzeichen der erfindungsgemässen   Tertiärwicklung   ist, dass sie, falls die   Primärwicklung   auf dem Ständer untergebracht ist, auf dem Läufer angeordnet ist oder umgekehrt, d. h. dass sie stets auf dem entgegengesetzten Teil aufgewickelt ist. Sie kann dem vielpoligen System der   Primärwicklung   angehören. Wie aus den näher beschriebenen Beispielen hervorgeht, können diese drei einzelnen Wicklungen ihre Rollen in der Schaltung 
 EMI5.1 
 wicklung, die vom Primärnetz gespeist sein kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Asynchrone, als Motor oder Generator wirkende umlaufende   Ein-oder Mehrphaseninduktions-   maschine, insbesondere mit kleiner Polteilung, dadurch gekennzeichnet, dass die primären Spulen mehrere durch Zähne und Nuten oder durch ausgeprägte Pole bestimmte Polteilungen gemeinsam umfassen und den auf die   Sekundärwicklung einwirkenden magnetischen Wechselfluss für   diese Polteilungen gemeinsam erzeugen.

Claims (1)

  1. 2. Induktionsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe Fluss oder auch die Flüsse verschiedener Phasen derart auf die Sekundärwicklung einwirken, dass sich die induzierenden Wirkungen der über mehr als eine Polteilung sich erstreckenden Flussanteile gegenseitig aufheben.
    3. Einphasige Induktionsmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe Fluss die sekundäre Wicklung zweimal in entgegengesetzter Richtung durchsetzt, wobei die maximale Induktion der wellenförmigen Verteilung relativ zur Sekundärwicklung um eine halbe Teilung oder um eine halbe Teilung vermehrt oder vermindert um ein beliebiges Vielfaches der Teilung versetzt ist.
    4. Mehrphasige Induktionsmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die n Phasenflüsse des n-Phasensystems die sekundäre Wicklung unter gegenseitiger Versetzung der EMI5.2 wicklung eine Kurzschluss-oder Käfigwicklung ist.
    6. Induktionsmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der feststehenden primären Eisenkörper in bezug auf die Drehachse derart symmetrisch ist, dass auf den Sekundärteil kein einseitiger magnetischer Zug ausgeübt wird.
    7. Induktionsmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der primäre Eisenkörper den sekundären Teil auf dem vollen Umfang ohne Unterbrechung umschliesst.
    8. Induktionsmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Form der Zähne derart bemessen wird, dass die Welle der Induktionsverteilung möglichst rein sinusförmig wird und höhere harmonische möglichst unterdrückt werden.
    9. Induktionsmaschine nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht mit der Primärwicklung versehene Teil, normalerweise der Läufer, eine Tertiärwieklung beliebiger Phasenzahl trägt.
    10. Induktionsmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Tertiärwicklung dieselbe Polpaarzahl wie die Sekundärwicklung aufweist.
    11. Induktionsmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen der Tertiärwicklung ebenso wie die Primärwicklung eine Reihe von Polteilungen umfassen.
    12. Induktionsmaschine nach den Ansprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Tertiärwicklung zusammen mit der Primärwicklung eine Anordnung niedrigerer Polpaarzahl ergibt.
AT122408D 1929-02-08 1930-02-08 Asynchrone, als Motor oder Generator wirkende Induktionsmaschine, insbesondere mit kleiner Polteilung. AT122408B (de)

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