AT94883B - Maschine, insbesondere Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine, mit feststehenden Zylindern und durch Kurvenbahnen angetriebenen, umlaufenden Schwungmassen. - Google Patents
Maschine, insbesondere Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine, mit feststehenden Zylindern und durch Kurvenbahnen angetriebenen, umlaufenden Schwungmassen.Info
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Description
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Maschine, insbesondere Zweitakt-Verbrennungsk'aftmaschine, mit feststehenden Zylindern und durch Kurbenbahnen angetriebenen, umlaufenden Schwungmassen.
Die Erfindung betrifft eine besondere Gestaltung der Kurvenbahn für Maschinen, insbesondere Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen mit feststehenden Zylindern und umlaufenden Schwungmassen, bei denen die Kolben durch Rollen auf Kurvenbahnen wirken. Die Kurvenbahnform wurde bisher ohne Berücksichtigung der Beschleunigungs-und Verzögerungskräfte entworfen, man gestaltete sie höchstens in ihrer Form mit Rücksicht auf die Arbeitsvorgänge im Zylinder der Maschine. Dabei müssen doppelte Bahnen, eine innere und eine äussere Bahn, vorgesehen werden, da die zur Kraftübertragung dienenden Rollen während das Ganges der Maschine abwechselnd an der einen oder andern Bahn anliegen.
Nimmt man für den Lauf auf der inneren und der äusseren'Bahn nur eine Rolle, so muss diese beim Übergang von der einen zur andern Bahn ihre Bewegungsrichtung umkehren, was eine starke Abnutzung der Rolle und der Bahnen bewirkt. Auch treten hiebei Stösse auf, weil der Abstand der beiden Bahnen etwas grösser als der Rollendurchmesser sein muss. Diese Stösse erzeugen, namentlich weil sie immer an denselben Stellen auftreten, Vertiefungen in der Bahn, die infolge der dadurch stärker werdenden Stösse immer weiter ausgeschlagen werden. Auch die Lager der Rollen leiden durch diese Stösse.
Selbst wenn für jede Bahn besondere Rollen vorgesehen werden, treten Stösse auf, da es nicht möglich ist, die gekrümmten Bahnen so gegeneinander abzugleichen, dass beide Rollen immer mit gleich starkem Druck an den zugehörigen Bahnen anliegen'.
Das Abheben der Rollen von der Bahn ist auf folgendes zurückzuführen : Im Verlaufe einer Zweitaktperiode liegt die Rolle während des Explosionshubes unter der Wirkung des auf den Kolben ausgeübten Druckes dauernd an der Bahn an, ebenso in der ersten Hälfte des darauffolgenden Verdichtungshubes, da jetztvon der Bahnaus das Kolbengestänge beschleunigt wird. In der zweiten Hälfte dieses Hubes verlässt aber die Rolle die Bahn ; wenn die durch die Verdichtung der Ladung bewirkte Verzögerung des Kolbengestänges kleiner wird als die Verzögerung, die von der zugehörigen Bahnstrecke zugelassen wird, wenn man diese nur entsprechend der Kolbenbewegung ausbildet.
Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch behoben, dass durch dauernden Kraftschluss zwischen Bahn und Rolle diese immer nur an einer Bahn anliegt. Dies wird durch eine derartige Ausgestaltung der die zweite Hälfte des Verdichtungshubes steuernden Bahnteile erreicht, dass die von der Bahnkurve zugelassene Verzögerung der Triebwerksteile stets kleiner ist als die durch den Verdichtungsdruck bewirkte Verzögerung dieser Teile. Die durch den Verdichtungsdruck auf die Kolben ausgeübten Kräfte sind daher auf der ganzen zweiten Hälfte des Verdichtungshubes grösser als die von der Kurven- bahn auf die Kolben ausgeübten Kräfte, so dass die Rollelf stets durch die überwiegenden, vom Verdichtungs- druck herrührenden Kräfte gegen die Kurvenbahn angedrückt werden.
Die Rollen liegen somit dauernd an der Kurvenbahn an, so dass Stösse vermieden sind und man mit einer einzigen Kurvenbahn auskommt.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Maschine nach der Erfindung dargestellt : Fig. 1 ist ein zum Teil schematisch gezeichneter senkrechter Längsschnitt durch eine Ausführungsform der Maschine, die Fig. 2 und 3 sind Schaubilder für die Aufzeichnung und Berechnung der Kurvenbahn nach Fig 1, und Fig. 4 zeigt einen Teil der Schwungmassen in einer andern Ausführungsform.
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die durch Kolbenstangen 4 mit Querhäuptern 5 fest verbunden sind. Diese sind in Führungen 6 radialverschiebbar und tragen Rollen 7, die mit einer Kurvenbahn zusammenwirken, die aus sechs Kurvenbahn-
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine, insbesondere Zweitkt-Verbrennungskraftmaschine, mit feststehenden Zylindern und durch Kurvenbahnen angetriebenen, umlaufenden Schwungmassen, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der die zweite Hälfte des Verdichtungshubes steuernden Bahnteile (c-a), dass die durch diese Bahnteile zugelassene Verzögerung der Triebwerksteile kleiner ist, als die durch den Verdichtungsdruck bewirkte Verzögerung dieser Teile.2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Zusammensetzung der Kurvenbahn (b-c-a) aus einzelnen, mit der Bahn versehenen Teilen (12) die Stossstellen (13) an die den äusseren Totpunkten der Arbeitskolben (2, 3) entsprechenden Punkte (b) der Kurvenbahn gelegt und die an die Stossstellen angrenzenden Kurvenbahnteile (m) als Kreisbogen um den Drehpunkt der umlaufenden Schwungmassen (8) oder einen Punkt in dessen Nähe ausgeführt sind. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT94883T | 1922-10-06 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT94883B true AT94883B (de) | 1923-11-10 |
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ID=3614593
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT94883D AT94883B (de) | 1922-10-06 | 1922-10-06 | Maschine, insbesondere Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine, mit feststehenden Zylindern und durch Kurvenbahnen angetriebenen, umlaufenden Schwungmassen. |
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1922
- 1922-10-06 AT AT94883D patent/AT94883B/de active
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