AT94820B - Hinterachse für Motorfahrzeuge. - Google Patents

Hinterachse für Motorfahrzeuge.

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AT94820B
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White Motor Co
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Description


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  Hinterachse für Motorfahrzeuge. 



   Die Erfindung bezieht sich auf die Hinterachsen von Motorfahrzeugen, u. zw. auf solche Achsen, in deren Innerem ein Getriebe für das Rad angebracht ist. Diese Achsen bestehen aus einem hohlen Gestell mit einer Erweiterung. In dieser Erweiterung ist ein Vorgelege angeordnet, durch das die Geschwindigkeit 
 EMI1.1 
   gehäuse   für das   Ausgleichsgetriebe 1t1Bgehen.   An das äussere Ende jeder dieser Röhren schliesst sich das Laufrad an, u. zw. ist in jedem Laufrad eine Kammer vorgesehen, in der das Reduktionsvorgelege angeordnet ist. Durch das Gestell und auch durch die das Gestell umschliessenden Achsröhien erstreckt sich die Weller welche dem Reduktionsvorgelege in der Radkammer die Drehung übermittelt. 



   Nach der vorliegenden Erfindung ist eine derartige Hinterachse für schwere Lastwagen ausgebildet. 



  Die Erfindungskennzeichen sind in der eigentümlichen Ausbildung des Hohlgestelles für die Achse zu sehen und in der Anordnung zweier Arme zur Aufnahme eines Antriebsrades für das Wagenrad. Diese Arme sind vorzugsweise einheitlich mit dem Gestell ausgebildet, gestatten aber trotzdem die Anbringung   des Wagenrades   in leichter Weise. Das Getriebe im Innern der Kammer des Wagenrades wird durch diese Kammer unterstützt und mit der Röhre, welche das Gestell umschliesst, ist jene Stütze verbunden, an die der   Bremsmechanismus   angeschlossen ist.

   Die Beanspruchungen, die bei Betätigung des Bremsmechanismus auftreten, werden nicht von jenen Teilen aufgenommen, auf welchen die Räder sitzen, sondern von einem   stärkeren   Teil, nämlich der Röhre, die das Aehsgestell   umschliesst.   Das Auseinandernehmen und Zusammenstellen der einzelnen Teile wird durch die Anordnung des Abschlusses für das Gestell und für die Triebkammer im Wagenrad erleichtert. Ferner zeichnet sich die Anordnung dadurch aus, dass das Schmiermittel aus der Kammer des Wagenrades in das Achsgestell nicht einstlömen kann, so dass eine beständige Schmierung des Getriebes gesichert erscheint. 
 EMI1.2 
 ansicht dieses Teiles. 



   Das ganze Gefüge der Hinterachse erstreckt sich von dem Mittelgehäuse 3 aus, in welchem das   Ausgleich- oder Differentialgetriebe Gangebrachtist. Dieses Gehäuse   setztsich nach der Seite hin in Röhren 4 fort, die in Achsdeckung miteinander liegen und nach entgegengesetzten Richtungen ragen. Mit jeder dieser Röhren 4 ist nun ein hohles Gestell 6 verbunden, welches Arme 8 und 9 zur Aufnahme eines Stirnrades besitzt. Die Arme sind parallel zueinander verlegt und zwischen ihnen ist die Wand des Gestelle, bei 10 ausgeschnitten. Der Hauptteil des Gestelles 6 ruht im Innern der Röhre 4 und   das Ende 6 a   dieses Teiles ist mit einer Anzahl von Nuten und Federn versehen, die in entsprechenden Federn und Nuten der Innenfläche der Röhre   4   ihren Sitz finden, und demnach gegen Drehung verriegelt sind.

   Ein Keil 65, Fig. 1j erstreckt sich durch die Achsröhre 4 in eine Öffnung 10a des Gestelles 6 und verhindert   dadurch   auch eine Längsverschiebung mit Bezug auf die Achsröhre. 



   Das entgegengesetzte Ende des Gestelles 6 ragt durch eine Wandplatte 45 eines Hohlradgestelles 40 in die Kammer 50, die zwischen dieser Wandplatte 45 und einer   ähnlich   ausgebauchten Wandplatte 41 liegt. 



   Die Wandplatte 41 hat einen zylindrischen Flansch   42,   in welchem ein entsprechend abgedrehter zylindrischer Flansch der andern Platte 45 eingepasst ist. Der   Radkranz 40a   steht mit dem Flansch 42 

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 durch Speichen 40b in Verbindung und diese Teile sind einheitlich mit der Platte 41 vergossen. Zwischen diesen beiden Platten 41 und   46   sitzt ein Kranz 49 mit Innenverzahnung, und die Teile werden aneinander durch die Bolzen   40c verriegelt.   



   Die Unterstützung dieses Rades erfolgt nun durch das Gestell 6. Zu diesem Zweck sind Kugellager angeordnet, die gleich weit von der Mittelebene des Kranzes 49 entfernt sind. Das innere Kugellager besteht aus einem inneren Ring 16, der auf einer abgedrehten Stelle des Gestelles 6 seinen Sitz findet, und der äussere Ring 18 desselben Lagers legt sich gegen eine passend ausgedreht Schulter oder Nuten der Seitenplatte   46   des Rades. Ein ähnliches äusseres Kugellager hat einen inneren Ring   M,   der ebenfalls auf einer Schulter 6b des Gestelles 6 aufgebracht ist, und gegen Längsverschiebung in der einen Richtung begrenzt wird. Während der äussere Ring 17 desselben Lagers von einem Ringvorsprung der Platte 41 umfasst wird.

   Die Lager für das Wagenrad befinden sich also im Innern der Kammer   JO,   welche durch die nach entgegengesetzten Seiten hin ausgebauten Platten 41 und   46   gebildet wird. Diese Lager sind also gegen Staub, Schmutz u. dgl. geschützt. 



   Die Antriebswellen 33 gehen von dem Gehäuse 3 aus durch die Gestelle 6 und ragen ebenfalls in die Kammer   60   des Rades hinein. An dem inneren Ende ist jede dieser Wellen fest mit einem Ritzel verbunden, das einen Teil des Ausgleichsvorgeleges bildet. In dem Gestell 6 und innerhalb der Kammer   60   trägt nämlich jede dieser Wellen ein Zahnrad 22 und dieses Zahnrad befindet sich in Eingriff mit einem andern Ritzel 19, das zwischen den Vorsprüngen 8 und 9 des   Achsengestelles   6 drehbar   unterstützt   ist und in Eingriff steht mit der Innenverzahnung 49. 



   Das Zahnrad 22 ist jedoch nicht einheitlich mit der Welle 33 hergestellt, sondern abnehmbar mit ihr verbunden. Es ist röhrenförmig gehalten und steht durch Keile und Nuten in Verbindung mit der Welle, die es gegen Verdrehung mit Bezug auf die Welle sichern. Von den Stirnseiten des Ritzels erstrecken sich nach beiden Enden hin die   Hubansätze   23 und 24 und diese Hubansätze sind als Lagerringe von Kugellagern 25, 26 ausgebildet. Die äusseren Lagerringe   2, 5,   26 befinden sieh jedoch im Innern des Gestelles 6, im Gegensatz zu den Kugellagern für das Rad, die auf der   Aussenseite   dieses Gestelles befestigt sind. 



  Durch diese beschriebene Anordnung wird der grosse Vorteil erzielt, dass das ganze Ritzel mit seinen beiden Kugellagern als einheitliches Gefüge in das Innere des Gestelles 6 eingebracht und auf der Welle befestigt werden kann. Das Gestell 6 besitzt bei   12   eine abgedrehte Schulter, deren Durchmesser so gross ist, dass diese Einführung des Gefüges von Zahnrad und Kugellagern oder die Entfernung dieser Teile ermöglicht wird.

   Sind die Teile, bestehend aus Zahnrad 22 und Kugellagern   ,   26 so weit eingeschoben worden, dass der Anstoss an die Schulter 12 stattgefunden hat, so wird eine hohle Mutter 30 in das offene Ende des Gestelles 6 eingeschraubt und das innere Ende dieser Hohlmutter oder dieser Abschlusshülse stösst gegen das äussere Ende des äusseren Kugellagers   26   und verhindert dadurch die Verschiebung in der andern Richtung. 



   Im Mittelteil der äusseren Abschlussplatte 41 des Rades ist eine Öffnung vorgesehen, die so gross ist, dass durch sie die Welle 33 entfernt werden kann. Diese Öffnung wird für gewöhnlich durch den   Sehraub-   stöpsel 55 abgeschlossen. Eine Kugel 70 am Ende der Welle 33 in einem entsprechenden Sockel sitzend, nimmt die Endbeanspruchung des ganzen Getriebes auf. Eine übermässige Reibung wird jedoch dabei vermieden. Soll also die Welle 33 entfernt werden, so ist es nur notwendig, die Mutter oder den   Schraub-   stöpsel   JJ   abzunehmen, worauf die ganze Welle herausgezogenwerden kann.

   Soll jedoch irgendeine andere Ersatzarbeit am Rad vorgenommen werden, so wird die Verbindung zwischen den beiden Platten 41 und   46   gelöst und es kann daraufhin das ganze Radgefüge, bestehend aus dem Kranz, Speichen und äusserer Platte abgenommen werden. Dadurch wird die Kammer und das Getriebe in derselben zugänglich. Nach Entfernung dieser Platte kann auch ohne grosse Schwierigkeiten eine Auswechslung des Ritzels 22 erfolgen, da dann nur die Hohlmutter 30 abgenommen werden muss. 



   In fester Verbindung mit der Platte 45 befindet sich eine Bremstrommel 45a. Anderseits ist an der Achsröhre 4 eine Winkelstütze 70 befestigt, welche den Bremsmechanismus trägt, der auf diese Bremstrommel eingreifen soll. Zur Unterstützung des Gestelles 70 dienen die Ohren 4a an der Röhre 4. Die bei der Bremsarbeit auftretenden Beanspruchungen werden also nicht etwa von dem Gestell 6 oder von der Welle 33 aufgenommen, sondern von der diese Teile   umschliessenden   Röhre 4, welche den stärksten Teil des ganzen Achsgefüges bildet. 



   In die Kammer 50 werden gewöhnlich Schmiermittel gefüllt, u. zw. so, dass die Zahnräder vollständig in dem Öl od. dgl. laufen. Nun fahren solche Lastwagen zumeist auf Landstrassen, deren Mitte etwas höher liegt, als die Ränder der Strassen, so dass das Fahrzeug andauernd schräg steht oder läuft, und das also die Gefahr besteht, dass das Öl aus der Kammer herausläuft. Bei bekannten Rahmen dieser Art entleert sich häufig die ganze Kammer der einen Seite und lässt durch das Gehäuse für das Ausgleichsgetriebe das Öl in die Kammer des entgegengesetzten Rades einfliessen. Dies   führt   natürlich zu unzulässiger Reibung in jenem Rad, das nunmehr trocken läuft. 



   Beim Anmeldungsgegenstand wird dieser Übelstand dadurch vermieden, dass die Fliehkraft des   Rades : dazu benutzt   wird, den Austritt des   Öles-zu   verhindern. An die Schulter 12 am Gestell 6 legt sieh eine   Abdrehung   an, in welcher ein Teil einer Büchse 60 Platz findet. Diese Büchse dreht sich im Innern des Gestelles und liegt auf der Welle 33 auf. Sie ist durch Keile und Nuten mit dieser Welle verbunden. 

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  Infolge dieser Anordnung wird also das Austleten des Öls durch diese Buchse verhindert. Diese   Buchse   hat nun an ihrem inneren Ende einen nach aussen gerichteten Flansch   61,   der auf der konischen Abdrehung des Gestelles 6 aufsitzt. Wenn sich die Welle 33 und die Räder drehen, so hat das Öl das Bestreben, sich auch aussen gegen die Wände der Kammer oder des Gestelles schleudern zu lassen. Sollte Öl auf die konische   Sitzfläche   für den Flansch 61 vorgedrungen sein, so wird infolge der Fliehkraft dieses Öl der Kegelform folgend nach aussen getrieben und also wieder in das Innere des Gestelles hin in die Kammer 50 zurückgelenkt. Ein Ausfluss des Öls nach dem Gehäuse für das Ausgleichsgetriebe kann also nicht stattfinden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hinterachse für Motorfahrzeuge, bei welcher von einem Gehäuse für das Ausgleichsvorgelege   Achsröhren nach entgegengesetzten Richtungen   sich erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass im   Innern   der   Achsröhren     (4)   Gestelle   (6)   gegen Drehung und Längsverschiebung gesichert angeordnet sind und dass die Wagenräder (40) durch Seitenplatten   (41, 45) sich auf den   Enden der Gestelle   (6)   so abstützen, dass das Getriebe für die Wagemäder, die Lager und die Seitenplatten   (41, 45) symmetrisch   zur Mitte des Wagenrades angeordnet sind, wobei die Gestelle an ihren Enden mit nach aussen ragenden Armen (8, 9) als Träger für Zahnräder   (19)   ausgebildet sind,

   die mit in Kammern   (50)   der Wagenräder angeordneten Zahnrädern inEingriffstehen, ihrenAntrieb aber durch im Innern der Gestelle   (6)   gelegene Wellen (33) unter Vermittlung von auf diesen Wellen sitzenden Ritzeln   (22)   erhalten.

Claims (1)

  1. 2. Achse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stütze (70) für den Bremsmechanismus, welcher in bekannter Weise mit einer Bremstrommel (45a) zusammenwirkt, die mit dem Wagenrad in Verbindung steht, über das Ende der Röhre (4) aufgeschoben und an Ohren (4a) dieser Röhre befestigt ist.
    S. Achse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (33) zu beiden Seiten des Ritzels (22) durch Kugellager (25, 26) im Innern des Gestelles (6) unterstützt wird.
    4. Achse nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ritzel (22) auf der Welle (33) abnehmbar befestigt ist, jedoch in Keilverbindung mit ihr steht und an beiden Stirnseiten Hubansätze besitzt, welche als Innenringe der zur Unterstützung der Welle (33) dienenden Kugellager dienen.
    5. Achse nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Ende des Achsgestelles (6) einen genügend grossen Innendurchmesser hat, um die Einsetzung und Entfernung des aus EMI3.1 gestatten und die Einbringung dieses Gefüges bis zu einem Punkt zu ermöglichen, an welchem das Ritzel (22) in Gegenüberstellung mit dem Zahntrieb (19) steht.
    6. Achse nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass einer (26) der Ringe der Kugellager zur Unterstützung der Welle (33) gegen eine Schulter (12) im Gestell (6) anstösst und diese Lage des aus dem Ritzel und den beiden Kugellagern bestehenden Gefüges durch eine Hohlmutter (30) gesichert wird, welche in das offene Ende des Gestelles (6) eingeschraubt wird, bis sie gegen den Ring (25) des äusseren Kugellagers anstösst.
    7. Achse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kugel (70) in einer entsprechend ausgebildeten Vertiefung im Mittel des Endes der Welle (33) angeordnet ist und bei Abschluss der Öffnung EMI3.2
AT94820D 1918-01-11 1921-03-17 Hinterachse für Motorfahrzeuge. AT94820B (de)

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