AT9460B - Verfahren und Apparat zum Pulverisieren von Metallen auf elektrischem Wege. - Google Patents

Verfahren und Apparat zum Pulverisieren von Metallen auf elektrischem Wege.

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AT9460B
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  • Elimination Of Static Electricity (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 hindert die Capillarität das Quecksilber, sich wieder zu vereinigen. Das Experiment beschränkt sich also auf eine einzige   Stromunt@rbrechung.   



   Man trifft daher die in Fig. 2 dargestellte"Anordnung zur   Durchführung   des Ex- 
 EMI2.2 
 Quecksilber   sti,   wobei dieses durch einen Schlauch t nach einem in ein Gefäss 8 eintauchenden Mundstück a goführt wird. Das Mundstück besitzt eine feine Öffnung für den Austritt des Quecksilberfadens. l ist eine Polklemme und v eine Elektrode für die Stromzuführung, 
 EMI2.3 
 



     Die Uaungkoit   der   Stromuntcrbrcchungen   hängt alsdann ab :
1. von der Differenz der specifischen Leitungswiderstände der angewandten Leiter,
2. von der Ausflussgeschwindigkeit des flüssigen, zu zerstäubenden   Leiters, d, h. von   seiner Druckhöhe, und schliesslich
3. von der Selbstinduction des Stromes. 
 EMI2.4 
 der   elektrischen   Ströme ist. 



     Nehmen   wir weiter all, das zu   zorstäubrnde Metall   sei nicht Quecksilber, sondern ein anderes, in den flüssigen Zustand übergeführtes, z. B. Zinn und fliesse aus einer Öffnung so aus, dass es einen continuierlichen Strahl bildet. Leitet man nun durch diesen Strahl einen elektrischen Strom, der, wie in Fis. 4 dor zugehörigen Zeichnung beispielsweise dargestellt ist, durch die   Elektrode a :

   eingeführt   wird und durch   Elelitrodo y austritt,   welche   elektroden   in den oberen,   bcxw.   unteren Tiegel tauchen, so muss, wie leicht zu 
 EMI2.5 
 brechen des Fadens kann z.   B.   durch einen Stempel aus Kohle oder einem anderen, von dem flüssigen Metalle nicht angreifbaren Material bewirkt werden, der am Ende eines Stabes q (Fig. 4) befestigt ist und der   abwechselnd von   oben nach unten bewegt wird, so 
 EMI2.6 
   und   freigibt. 



     Ein anderes Mitte ! besteht   darin, einen Stab p (Fig. 5) aus Isoliermaterial (Porzellan, feuerfeste Erde, Schiefer und dergl.) in   wagr@chter Richtung   durch den   Flüssigkeitsstrahl   schwingen zu lassen und so den Faden beim   jedostnaligcn   Hindurchgehen des Stabes zu unterbrechen. Diese letztere Art der Unterbrechung kann dahin abgeändert werden, dass an Stelle eines   Stabesli mehrere   zu einem Systeme vereinigte Stäbe r (Fig.   6)   angeordnet 
 EMI2.7 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 



   Der Strom wird in den oberen Behälter durch die Klemme   I   zugeleitet und gelangt durch das geschmolzene Metall zu den Flüssigkeitsfäden zwischen   a   und c, und von da 
 EMI3.2 
 des Apparates münden und zum Einleiten des zur Wegführung des Metallstaubes bestimmten Gasstromes dienen. Der Austritt des Gasstromes erfolgt durch ein Rohr u, auf dessen Boden auch das nicht zerstäubte flüssige Metall abfliesst, um sich in einem Be- 
 EMI3.3 
 befördert wird. Zum Betriebe des Apparates eignet sich Gleichstrom ebensogut wie Wechselstrom. 



   Man kann auch an Stelle der den   Metalst@ub nicht beeinflussenden Gase - die   
 EMI3.4 
 gewinnen will-irgend ein anderes Gas oder andere Dämpfe einführen, die je nach ihrer Natur in bestimmter Weise chemisch auf das   zerstäubte   Metall einwirken, sei es, um dasselbe zu sulfurieren, oxydieren u. s. w. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
1. Vorfahren zum Zerstäuben von Metallon auf elektrischem Wege, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass das verflüssigte Metall in geschlossenem Strahle zum Ausfluss gebracht und jener infolge eines hindurchgeschickten elektrischen Stromes zerrissen und der Strom dadurch in schneller Itcihonfolgo unterbrochen wird, wobei der   öffnungsfunko   jedesmal ein kleinesQuantumMetallzerstäubt. 



   2. Das unter 1 geschützte Verfahren dahin abgeändert, dass die Stromunterbrechung mechanisch durch einen den flüssigkeitsstrahl durchschneidenden Metallstab und dergl. geschieht. 



   3. Eine Vorrichtung zur Durchführung des unter 1   geschützten Verfahrens, dadurch   
 EMI3.5 
 führt wird. 



   4. Zur Durchführung des unter 2 geschützten Verfahrens eine Vorrichtung, gekennzeichnet durch einen stromleitenden, das flüssige Metall enthaltenden, mit einer Öffnung (o) versehenen Behälter, aus dem das Metall in einen darunter befindlichen, als zweiter Pol ausgebildeten Behälter fliesst und die Strahlunterbrechung durch einen die Ausflussmündung abwechselnd verschliessenden und freigebenden Stöpsel geschieht.

Claims (1)

  1. 5. Eine Ausführungsform der im Anspruch 2 erwähnten mechanischen Stromunter- brechungsyorricMul1g, gekennzeichnet durch einen, aus mehreren Stäben (r) zusammengesetzten rotierenden und hiebei den Flüssigkeitsstrahl durchschneidenden Armstern.
AT9460D 1901-04-10 1901-04-10 Verfahren und Apparat zum Pulverisieren von Metallen auf elektrischem Wege. AT9460B (de)

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