AT93952B - Verfahren zur Herstellung von Auskleidungen für Expansionsmaschinen zur Erzielung sehr tiefer Temperaturen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Auskleidungen für Expansionsmaschinen zur Erzielung sehr tiefer Temperaturen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Auskleidungen für Expansionsmaschinen zur Erzielung sehr tiefer Temperaturen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Auskleidungen für Expansionsmaschinen zur Erzielung sehr tiefer Temperaturen, wie solche z. B. zur Verflüssigung von Luft und anderen Gasen benutzt werden. Man hat bereits vorgeschlagen, einzelne Teile solcher Maschinen aus schlechten Wärmeleitern von möglichst geringer Wärmekapazität und möglichst ldeinem spezifischem Gewicht herzustellen und sie aussen mit einem Metallmantel zu versteifen. In der Hauptsache aus Graphit bestehende Zylinderauskleidungen wurden ebenfalls schon vorgeschlagen, um die Verwendung gewöhnlicher öliger Schmiermittel zu veimeiden, u. zw. besonders in Verbindung mit solchen Treibmitteln, die ölige Schmierstoffe chemisch angreifen. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, solchen Graphit durch Vereinigung mit Fasern od. dgl. zu einer geeigneten Masse zu formen. Die Erfindung bezieht sich aber nicht auf eine sole. he Bekleidung, die offenbar für den genannten Zweck ungeeignet wäre, da Graphit eine grosse Wärmekapazität und geringe Festigkeit hat. Die Erfindung EMI1.1 mit einem Bindemittel unter hohem Druck und Hitzeeinwirkung mit oder ohne Zusatz von Graphit verbunden ist, bei den hier in Frage kommenden tiefen Temperaturen eine erheblich gesteigerte Festigkeit, Formbeständigkeit, Zähigkeit und Dauerhaftigkeit besitzt. Jede Bekleidung, die hauptsächlich aus Graphit besteht und ohne grossen Druck und gleichzeitige Erhitzung oder mit einem unrichtigen Bindemittel, wie Wasser, mit einem geringen Prozentsatz von Fasern hergestellt ist, hat diese Eigenschaften nicht und nimmt sie auch unter dem Einfluss stärkster Kälte nicht in solchem Masse an, dass diese Masse für die hier in Rede stehenden Zwecke brauchbar würde. Auch die gebräuchlichen Wärmeisolationsmässen, die unter Benutzung von Asbest u. dgl. für Dampfleitungen usw. benutzt werden, haben nicht die Eignung für tiefste Temperaturen. Offenbar hat der Graphit, der je nach Bedarf oder Wunsch bei dem Zylindermaterial zugesetzt wird oder nicht, mit der Erreichung des Hauptzweckes der Erfindung nichts zu tun, sondern dient nur dazu, eine selbstschmierende Oberfläche zu schaffen, die dem Kolben eine möglichst geringe Reibung darbietet. Es ist bekannt, dass bei gewöhnlichen Expansionszylindern, die bei sehr tiefen Temperaturen, d. h. bei Temperaturen unter 1110 C arbeiten, der durch die Expansion erzielte Temperaturabfall selten mehr als 45% des berechneten Betrages erreicht. Anderseits überschreitet bei einer Maschine, deren gasberührte Oberflächen mit einer Auskleidung gemäss der Elfindung versehen sind, der wirkliche Temperaturabfall praktisch 80% des theoretischen Temperaturabfalles. Dies erhöht nicht nur die Leistung der Maschine, sondern bietet auch andere Vorteile, insofern dadurch die Anwendung niedrigerer Drücke zur Erzielung derselben Kältegrade ermöglicht wird. EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 lichem 1YIanila-Zeichenpapier auf einem hohlen Kern hergestellt werden, dessen Aussendurchmesser etwas geringer als derjenige des Kolbens ist. Bevor man diese Ringe auf dem Kern zusammenstellt, werden sie mit einem Klebemittel, z. B. flüssigem Bakelit, getränkt und eine Aussenfläche kann mit gepulvertem Graphit bestreut werden. Der hohle Kern wird dann erhitzt, indem man seinen Innenraum unter Dampfdruck setzt und die zusammengesetzten Ringe werden mit grosser Gewalt entweder in einer hydraulischen Presse oder durch Aufpressen von Metalhinsen auf die Enden des Kernes mittels einer Anzahl von Bolzen gegeneinander gepresst. Der starke Druck presst den überflüssigem Bakelit heraus, so dass nichts divan ausser einem klebenden Häutchen zwischen den Papierlagen zurückbleibt. Hitze und Diuek werden mindestens 24 Stunden aufrecht erhalten. Nach dieser Zeit haben sich die Stoffe (Papier, Graphit und Klebemittel) zu einer festen Masse vereinigt. Nach Abkühlung des Kernes kann diese Masse in Form eines Ringes leicht abgezogen werden. Der so hergestellte Ring besteht hauptsächlich aus gepresster Papierfaser, die auf einer Drehbank leicht abgedreht und gebohrt werden kann und dann eine glatte, dichte, schwarze EMI2.2 diese vollkommen auskleiden. Die Auskleidung kann auch in mannigfacher anderer Art hergestellt werden. Der Zweck der Erfindung wird offenbar durch eine derartige Auskleidung unabhängig von ihrer Herstellungsart jederzeit erreicht. Doch hat sich die beschriebene, hauptsächlich aus Faserstoffen und einem geeigneten Bindemittel mit oder ohne Graphit bestehende, unter hohem Druck und langdauernder Erwärmung hergestellte Masse besonders gut bewährt. In der Zeichnung sind auch Zylinderkopf h und Stiiniläehe des Kolbens mit einer derartigen EMI2.3 PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Auskleidungen für Expansionsmaschinen zur Erzielung sehr tiefer Temperaturen mit in einem Zylinder aus Faserstoff als schlechtem Wärmeleiter bewegten Kolben, dadurch gekennzeichnet, dass der Faserstoff für die Bildung des Zylindermantels sowie des Zylinderbodens und Kolbenbodens und gegebenenfalls auch des Kolbens unter starkem Druck und anhaltender Wärme- EMI2.4
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- EMI2.5
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